The Fort Worth Press - Inflation in Deutschland im Januar kräftig auf 4,9 Prozent gestiegen

USD -
AED 3.6725
AFN 63.494297
ALL 83.360121
AMD 374.467719
ANG 1.789731
AOA 917.000048
ARS 1434.286026
AUD 1.429521
AWG 1.8
AZN 1.706512
BAM 1.682481
BBD 2.023231
BDT 121.648243
BGN 1.647646
BHD 0.379144
BIF 2981.117159
BMD 1
BND 1.287178
BOB 6.873414
BRL 5.267197
BSD 1.004579
BTN 91.359628
BWP 13.632948
BYN 2.956135
BYR 19600
BZD 2.020364
CAD 1.35662
CDF 2222.522327
CHF 0.781205
CLF 0.023316
CLP 920.659981
CNY 6.89675
CNH 6.92454
COP 3773.22
CRC 479.663601
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.855693
CZK 21.184303
DJF 178.883261
DKK 6.48013
DOP 59.808082
DZD 133.040555
EGP 50.722802
ERN 15
ETB 155.813
EUR 0.86746
FJD 2.2105
FKP 0.745814
GBP 0.751375
GEL 2.724986
GGP 0.745814
GHS 10.762613
GIP 0.745814
GMD 73.500406
GNF 8808.517478
GTQ 7.631296
GYD 208.103574
HKD 7.81575
HNL 26.588706
HRK 6.536
HTG 131.784596
HUF 343.062009
IDR 16978
ILS 3.09326
IMP 0.745814
INR 92.31065
IQD 1315.934651
IRR 1320699.9997
ISK 125.869946
JEP 0.745814
JMD 157.320649
JOD 0.70896
JPY 158.674973
KES 128.459566
KGS 87.449987
KHR 4031.119548
KMF 423.999726
KPW 899.991515
KRW 1493.14019
KWD 0.307502
KYD 0.837152
KZT 496.314219
LAK 21510.981373
LBP 89957.081918
LKR 312.517376
LRD 181.530388
LSL 16.802891
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.401223
MAD 9.276356
MDL 17.373853
MGA 4183.191649
MKD 53.025937
MMK 2100.500394
MNT 3568.19919
MOP 8.090909
MRU 40.201904
MUR 47.398008
MVR 15.460039
MWK 1741.910541
MXN 17.972395
MYR 3.965498
MZN 63.899915
NAD 16.802818
NGN 1391.830189
NIO 36.966409
NOK 9.63205
NPR 147.627963
NZD 1.701095
OMR 0.389573
PAB 0.994709
PEN 3.426126
PGK 4.326522
PHP 59.561501
PKR 280.594772
PLN 3.726675
PYG 6572.374308
QAR 3.627339
RON 4.416105
RSD 101.976899
RUB 79.927047
RWF 1465.215786
SAR 3.770188
SBD 8.045182
SCR 13.973129
SDG 601.504144
SEK 9.27684
SGD 1.282605
SHP 0.750259
SLE 24.524977
SLL 20969.49935
SOS 573.054451
SRD 37.6565
STD 20697.981008
STN 21.285099
SVC 8.789404
SYP 110.646951
SZL 16.807555
THB 32.114956
TJS 9.563852
TMT 3.51
TND 2.922362
TOP 2.40776
TRY 44.081794
TTD 6.806858
TWD 31.9017
TZS 2567.250301
UAH 43.895798
UGX 3670.695514
UYU 39.132866
UZS 12130.414211
VES 425.142005
VND 26295
VUV 118.58983
WST 2.740483
XAF 569.889446
XAG 0.012094
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.810442
XDR 0.708753
XOF 569.886971
XPF 102.59366
YER 238.496617
ZAR 16.826103
ZMK 9001.199636
ZMW 19.422604
ZWL 321.999592
  • DAX

    -591.1400

    22999.89

    -2.57%

  • MDAX

    -916.9300

    28565.85

    -3.21%

  • TecDAX

    -83.0500

    3524.43

    -2.36%

  • SDAX

    -534.5600

    16698.13

    -3.2%

  • Euro STOXX 50

    -156.0800

    5563.82

    -2.81%

  • Goldpreis

    -38.1000

    5120.6

    -0.74%

  • EUR/USD

    -0.0064

    1.1557

    -0.55%

Inflation in Deutschland im Januar kräftig auf 4,9 Prozent gestiegen
Inflation in Deutschland im Januar kräftig auf 4,9 Prozent gestiegen

Inflation in Deutschland im Januar kräftig auf 4,9 Prozent gestiegen

Angetrieben durch die Energiepreise ist die Inflation in Deutschland im Januar erneut kräftig gestiegen: Verglichen mit dem Vorjahresmonat kletterten die Verbraucherpreise im ersten Monat des neuen Jahres um 4,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Damit bestätigten es seine erste Schätzung. Die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande blicken einer Umfrage zufolge mit Sorge auf ihre Heizkostenabrechnung.

Textgröße:

Die Inflation schwächte sich im Januar zwar leicht ab - im Dezember hatte sie mit 5,3 Prozent den höchsten Wert seit fast 30 Jahren erreicht. "Sie bleibt aber auf einem hohen Stand", erklärte der Präsident des Statistischen Bundesamts, Georg Thiel. Verglichen mit dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Januar um 0,4 Prozent.

Einen hohen Einfluss auf die Inflation haben laut Statistik weiterhin Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Vorprodukten sowie die Energiepreise: Diese zogen binnen Jahresfrist um 20,5 Prozent an. Ohne den Einfluss der Energie hätte die Inflationsrate im Januar bei 3,2 Prozent gelegen.

Die Kraftstoffpreise erhöhten sich um 24,8 Prozent, leichtes Heizöl um 51,9 Prozent, Erdgas um 32,2 Prozent und Strom legte um 11,1 Prozent zu. Darauf hatten auch die höhere CO2-Abgabe sowie gestiegene Netzentgelte beim Strom einen Einfluss.

In einer Umfrage unter 1007 Erwachsenen im Auftrag des Portals Verivox sagten rund 80 Prozent der Befragten, dass sie sich "sehr" oder "ein wenig" Sorgen wegen der Heizkostenabrechnung machen. Demnach fordern 37 Prozent der Befragten einen staatlichen Heizkostenzuschuss unabhängig vom Einkommen. Die Regierung hatte Anfang Februar einen einmaligen Heizkostenzuschuss für Bedürftige auf den Weg gebracht. Das Geld ist für Wohngeld- und Bafög-Empfänger vorgesehen und soll im Sommer ausgezahlt werden.

Auch Nahrungsmittel wurden im Januar deutlich teurer, wie das Statistikamt weiter mitteilte - die Preise stiegen hier um 5,0 Prozent. Spürbar war das vor allem bei frischem Gemüse (plus 8,3 Prozent) sowie Molkereiprodukten und Butter (plus 6,3 Prozent).

Die Nettokaltmieten - ein großer Posten an den Konsumausgaben der privaten Haushalte - verteuerten sich um 1,4 Prozent und dämpften somit die Gesamtteuerung. Dagegen erhöhten sich einige Dienstleistungspreise deutlich, etwa die Wartung und Reparatur von Wohnungen und Wohnhäusern (plus 9,4 Prozent) sowie von Fahrzeugen (plus 4,9 Prozent).

Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, warnte, beim Preis für Erdgas sei "bisher noch keine Entspannung abzusehen". Sollte es nicht zu einer "schnellen Entspannung im Ukraine-Konflikt und infolge zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Gas" kommen, dürften auch auf Bestandskunden Preiserhöhungen zukommen.

Der Außenhandelsverband BGA erklärte, die hohe Inflation mache "sichtbar, was wir Unternehmer schon lange kritisieren: Die Steuern und Abgaben auf Energie in Deutschland sind viel zu hoch". Der Verband forderte einen gemeinsamen europäischen Markt für Energiepreise. "Wenn Benzin und Strom in unseren Nachbarländern erheblich günstiger sind, dann sind das keine fairen Wettbewerbsbedingungen mehr in Europa."

J.P.Estrada--TFWP