The Fort Worth Press - Grünes Licht für Strompreissubvention für energieintensive Industrie

USD -
AED 3.672505
AFN 63.999751
ALL 81.129122
AMD 372.808878
ANG 1.789884
AOA 917.999676
ARS 1358.494305
AUD 1.394097
AWG 1.797375
AZN 1.697068
BAM 1.659398
BBD 2.013032
BDT 122.881518
BGN 1.668102
BHD 0.37724
BIF 2971.695712
BMD 1
BND 1.271323
BOB 6.906382
BRL 4.989198
BSD 0.999474
BTN 93.256068
BWP 13.409807
BYN 2.845446
BYR 19600
BZD 2.010156
CAD 1.372745
CDF 2305.000083
CHF 0.783405
CLF 0.022484
CLP 884.890326
CNY 6.81825
CNH 6.82232
COP 3618.47
CRC 457.653866
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.554723
CZK 20.667973
DJF 177.979332
DKK 6.34303
DOP 59.84117
DZD 132.118322
EGP 51.834502
ERN 15
ETB 156.058102
EUR 0.848802
FJD 2.2154
FKP 0.736978
GBP 0.73845
GEL 2.689777
GGP 0.736978
GHS 11.018819
GIP 0.736978
GMD 74.000133
GNF 8768.76673
GTQ 7.643685
GYD 209.117442
HKD 7.82517
HNL 26.551391
HRK 6.395899
HTG 130.822487
HUF 309.415062
IDR 17140.85
ILS 2.99305
IMP 0.736978
INR 93.25065
IQD 1309.327858
IRR 1316125.00001
ISK 122.210025
JEP 0.736978
JMD 157.828647
JOD 0.709008
JPY 158.9825
KES 129.210564
KGS 87.450282
KHR 4007.245793
KMF 418.000166
KPW 900.009772
KRW 1476.574996
KWD 0.30846
KYD 0.832927
KZT 471.426208
LAK 22051.212435
LBP 89501.959919
LKR 315.682748
LRD 183.901512
LSL 16.391442
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.321827
MAD 9.235925
MDL 17.081065
MGA 4149.768373
MKD 52.306465
MMK 2100.36648
MNT 3591.239924
MOP 8.05688
MRU 39.798407
MUR 46.210322
MVR 15.450036
MWK 1733.043729
MXN 17.26905
MYR 3.953973
MZN 63.955013
NAD 16.391373
NGN 1342.170187
NIO 36.780302
NOK 9.377701
NPR 149.209245
NZD 1.696365
OMR 0.38449
PAB 0.999474
PEN 3.438683
PGK 4.331355
PHP 59.971495
PKR 278.725374
PLN 3.600705
PYG 6371.010164
QAR 3.643722
RON 4.323104
RSD 99.611973
RUB 76.199336
RWF 1463.751946
SAR 3.75132
SBD 8.048583
SCR 13.670658
SDG 601.000168
SEK 9.16968
SGD 1.271805
SHP 0.746601
SLE 24.649852
SLL 20969.496166
SOS 571.178884
SRD 37.425022
STD 20697.981008
STN 20.787022
SVC 8.74501
SYP 110.527167
SZL 16.387809
THB 31.982027
TJS 9.47994
TMT 3.505
TND 2.902377
TOP 2.40776
TRY 44.764696
TTD 6.789296
TWD 31.586502
TZS 2614.999676
UAH 43.67007
UGX 3693.302337
UYU 39.894283
UZS 12158.338389
VES 477.98287
VND 26333.5
VUV 118.468315
WST 2.71595
XAF 556.549
XAG 0.01258
XAU 0.000208
XCD 2.70255
XCG 1.801267
XDR 0.690967
XOF 556.541917
XPF 101.186133
YER 238.599955
ZAR 16.38415
ZMK 9001.204905
ZMW 19.114727
ZWL 321.999592
  • SDAX

    117.4700

    17941.09

    +0.65%

  • DAX

    91.1500

    24157.85

    +0.38%

  • MDAX

    27.1800

    30914.26

    +0.09%

  • TecDAX

    38.7000

    3641.36

    +1.06%

  • Euro STOXX 50

    0.5800

    5940.92

    +0.01%

  • Goldpreis

    5.2000

    4828.8

    +0.11%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.178

    -0.19%

Grünes Licht für Strompreissubvention für energieintensive Industrie
Grünes Licht für Strompreissubvention für energieintensive Industrie / Foto: © AFP/Archiv

Grünes Licht für Strompreissubvention für energieintensive Industrie

Unternehmen in energieintensiven Bereichen können mit deutlichen Entlastungen bei ihren Stromkosten rechnen. Die EU-Kommission gab am Donnerstag grünes Licht für die Pläne der Bundesregierung für einen sogenannten Industriestrompreis. Deutschland darf demnach die Stromkosten energieintensiver Unternehmen rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 bis Ende 2028 subventionieren. "Damit wird buchstäblich ein Bremsklotz beseitigt", freute sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).

Textgröße:

Mit dem Industriestrompreis soll der Strompreis auf fünf Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden. Antragsberechtigte Unternehmen, etwa aus der Metall- oder Chemieindustrie, können am Ende des Jahres die Subvention beantragen. Auf Basis des Stromverbrauchs über das Jahr können sie sich dann die Differenz zum durchschnittlichen Großhandelspreis erstatten lassen. "Mein Haus hat dafür in Brüssel lange gekämpft und ich kann Ihnen heute mitteilen, dass der Knoten durchschlagen ist", sagte Reiche.

Für die Hilfen sind nach Angaben der EU-Kommission insgesamt 3,8 Milliarden Euro vorgesehen. Voraussetzung aus Brüssel ist zudem, dass die Unternehmen mindestens die Hälfte der Einsparungen in eine klimafreundlichere Produktion investieren. Reiche nannte beispielsweise Erneuerbare Energieanlagen auf den Firmengeländen als Möglichkeit, die Mittel zu verwenden.

Die Gelder stehen Unternehmen in Sektoren offen, "bei denen ein erhebliches Risiko besteht, dass sie ihre Tätigkeiten in Länder außerhalb der EU verlagern", teilte die Kommission weiter mit. Reiche sprach von 91 Sektoren und rund 9500 Unternehmen in Deutschland. Das Bundeswirtschaftsministerium ergänzte, dass neben der "klassischen energieintensiven Industrie" auch weitere Bereiche später noch hinzukommen können, "sofern die erforderlichen Strom- und Handelsintensitäten nachgewiesen werden können".

Die schwarz-rote Koalition hatte den Industriestrompreis bereits im November grundsätzlich beschlossen, lange bevor der Irankrieg die Energiepreise in die Höhe trieb. Das grüne Licht aus Brüssel stand noch aus, ebenso eine finale Einigung innerhalb der schwarz-roten Koalition. Medienberichten zufolge ging es im Detail vor allem um die Frage, für welche Projekte die subventionierten Unternehmen die erhaltene Staatshilfe reinvestieren müssen.

"Wir erreichen eine spürbare Entlastung bei den Energiekosten", erklärte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). Mit dem Industriestrompreis werde die deutsche Industrie "international wettbewerbsfähiger", zudem würden Arbeitsplätze in Deutschland geschützt.

Sein Parteikollege, Bundesumweltminister Carsten Schneider, erklärte, die Energie in Deutschland werde "Schritt für Schritt immer mehr aus erneuerbaren Quellen kommen, weil das die nachhaltigste und günstigste Energieform ist". Der Industriestrompreis sei "ein Instrument, das den Übergang in die Zukunftstechnologien erleichtern kann".

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastungen hingegen als zu gering. "Laut unseren Berechnungen würde die Entlastung bei den meisten Unternehmen bei unter zehn Prozent der Strombezugskosten liegen", erklärte Matthias Belitz vom VCI. Es zeige sich hier, dass der Beihilferahmen der EU-Kommission zu streng sei.

K.Ibarra--TFWP