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Feuerwehrleute kämpfen auf der Kanaren-Insel Teneriffa weiter gegen einen riesigen Waldbrand. Bis Freitag gingen nach Behördenangaben bereits rund 3800 Hektar Wald in Flammen auf. Mehr als 250 Feuerwehrleute, 16 Löschflugzeuge und mehr als 200 Soldaten waren im Einsatz gegen die Feuer, die am Freitag noch nicht unter Kontrolle waren.
Das Amtsgericht Waren in Mecklenburg-Vorpommern hat einem Bericht zufolge die Anklage gegen drei Berliner wegen Beleidigungen gegenüber dem Virologen Christian Drosten auf einem Campingplatz zugelassen. Im Juni 2022 kam es zu dem Vorfall auf einem Zeltplatz bei Wesenberg, wie der "Spiegel" am Freitag vorab berichtete. Ein 49-Jähriger soll Drosten als "Massenmörder" und "Verbrecher" beschimpft haben.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das geplante neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung als stark unzureichend. "Mit diesem Klimaschutzprogramm steuert die Bundesregierung geradewegs auf die Verfehlung der verbindlichen Pariser Klimaziele zu", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz am Donnerstag. Besonders "drastisch" sei es in den Sektoren Verkehr und Gebäude. Beispielsweise sei das Gebäudeenergiegesetz "massiv abgeschwächt und verwässert" worden.
Im Norden Kanadas dauert die Räumung der Regionalhauptstadt Yellowknife wegen eines verheerenden Waldbrands an. Bis Freitagmittag (Ortszeit) soll die gesamte Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern evakuiert sein. Bis Donnerstagabend konnten rund 5000 Menschen die Regionalhauptstadt der Provinz Northwest Territories per Flugzeug verlassen, für Freitag sind mindestens 22 weitere Flüge geplant. Auf der einzigen noch offenen Ausfallstraße bildeten sich lange Staus.
Die iranische Journalistin Nasila Marufian hat direkt nach ihrer erneuten Freilassung aus dem Gefängnis wieder ohne Kopftuch in den sozialen Netzwerken gezeigt. "Nein, ich habe nichts Falsches getan", schrieb sie am Donnerstag zu einem Foto, auf dem sie mit unbedeckten Haaren im weißen Hemd das Victory-Zeichen zeigt. Für die Veröffentlichung eines ähnliches Bildes war Marufian zuvor festgenommen und in das berüchtigte Frauengefängnis Kartschak in der Nähe von Teheran gebracht worden.
Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag die kolumbianische Hauptstadt Bogotá erschüttert und Augenzeugenberichten zufolge Panik unter den Einwohnern ausgelöst. Eine Frau starb beim Sprung aus einem Hochhaus, wie Bürgermeisterin Claudia López mitteilte. Der Geologische Dienst des Landes gab die Stärke des Beben mit 6,1 an. Die US-Erdbebenwarte USGC nannte sogar eine Stärke von 6,3.
Ein Unwetter hat am Donnerstagabend in Nürnberg für Überschwemmungen gesorgt. In vielen Stadtteilen seien ganze Straßenzüge überflutet worden, teilte die Polizei mit. In Unterführungen blieben demnach zahlreiche Autofahrer in den Wassermassen stecken und mussten ihre Fahrzeuge verlassen. Auch viele Keller und Tiefgaragen standen unter Wasser. Zudem sorgten laut Polizei herabfallende Dachziegeln oder umgestürzte Bäume für Schäden.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde hat ein Hurrikan am Donnerstag Kurs genommen auf die mexikanische Halbinsel Baja California. Der Tropensturm "Hilary" könne dort am Wochenende auf Land treffen, teilte das US-Hurrikan-Zentrum (NHC) mit. Demnach gilt er als Hurrikan der Kategorie zwei - der zweitniedrigsten auf einer Skala von fünf.
Polizisten haben in Duisburg einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Die Beamten seien am Donnerstag zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus gerufen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sanitäter der Feuerwehr hatten die Einsatzkräfte demnach um Unterstützung gebeten, weil ein Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden sollte.
Nach der mutmaßlichen Belästigung und Vergewaltigung mehrerer junger Frauen am Berliner Schlachtensee sind bereits drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, nahmen Spezialkräfte einen 19-Jährigen bereits vergangenen Donnerstag fest. Der Zugriff erfolgte an dessen Arbeitsstätte in einem Friseursalon im Stadtteil Tiergarten. Zuvor war ein Haftbefehl erlassen worden.
Wegen mutmaßlicher Todesdrohungen gegen die im Wahlverschwörungs-Verfahren gegen Ex-US-Präsident Donald Trump zuständige Bundesrichterin ist eine Frau festgenommen worden. Die 43-Jährige aus dem Bundesstaat Texas soll auf dem Anrufbeantworter des Büros von Richterin Tanya Chutkan in der Hauptstadt Washington eine Nachricht mit Drohungen und rassistischen Beschimpfungen hinterlassen haben, wie aus einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Gerichtsdokument hervorgeht.
Die Feuerwehr auf der Kanareninsel Teneriffa bekommt einen "außer Kontrolle" geratenen Waldbrand nicht in den Griff. "Die Nacht war sehr hart", sagte Regionalpräsident Fernando Clavijo am Donnerstag vor Journalisten. Er sprach von dem "kompliziertesten Feuer" auf den Kanarischen Inseln seit mindestens vier Jahrzehnten.
Eine Schafherde hat in Thüringen einen Radler auf einem E-Bike überrannt und zu Fall gebracht. Der 49-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Landespolizeiinspektion Nordhausen am Donnerstag berichtete. Er war den Angaben zufolge alkoholisiert.
Der frühere Präsident des Landesrechnungshofs von Sachsen-Anhalt, Ralf Seibicke, behält sein Ruhegehalt als Beamter. Der Dienstgerichtshof beim Oberverwaltungsgericht in Magdeburg wies am Donnerstag eine Klage von Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (CDU) ab.
Wegen verhetzender antisemitischer Beleidigung der Intendantin des niedersächsischen Staatstheaters in Hannover muss eine Frau eine Geldstrafe von 1200 Euro bezahlen. Sie soll die Theaterchefin Laura Berman nach Angaben des Amtsgerichts Hannover in einer E-Mail wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen und so ihrer Ehre und Menschenwürde verletzt haben.
Nach Protesten in der muslimischen Welt gegen Koranverbrennungen hat Schweden seine Terrorwarnstufe erhöht. Die Stufe sei von einer "erhöhten Bedrohung" auf eine "hohe Bedrohung" heraufgesetzt worden, sagte die Leiterin des schwedischen Geheimdienstes Säpo, Charlotte von Essen, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Damit wurde die Terrorwarnstufe auf der fünfstufigen Skala auf Stufe vier erhöht. Es ist die erste Erhöhung der Warnstufe seit 2016.
Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach hat eine Mutter wegen Kindesmisshandlung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Das Gericht sprach sie der gefährlichen Körperverletzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte.
Neun Jahren nach einem mit einem Samuraischwert begangenen Mord im niedersächsischen Salzgitter befindet sich ein auf den Philippinen untergetauchter Verdächtiger nun in Deutschland in Untersuchungshaft. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag soll der Mann im Juli 2014 seinen Cousin getötet und sich anschließend in das südostasiatische Land abgesetzt haben. Er hat neben der deutschen demnach auch die philippinische Staatsbürgerschaft.
Nach der Verwüstung mehrerer Kirchen und eines christlichen Friedhofs in Pakistan durch hunderte Muslime nach einer mutmaßlichen Koran-Verbrennung haben die USA eine Untersuchung gefordert. "Wir sind zutiefst besorgt, dass als Reaktion auf eine angebliche Koran-Schändung in Pakistan Kirchen und Häuser ins Visier genommen wurden", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Vedant Patel, am Mittwoch vor Journalisten. Er forderte die pakistanischen Behörden auf, die Vorwürfe, die zu dem Vorfall geführt hatten, "vollständig" zu untersuchen und zur Ruhe aufzurufen.
Nach der Anklage gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Wahlverschwörung im Bundesstaat Georgia hat die Staatsanwaltschaft einen Beginn des Prozesses am 4. März 2024 beantragt. Oberstaatsanwältin Fani Willis reichte am Mittwoch beim zuständigen Gericht in Georgias Hauptstadt Atlanta einen Vorschlag für den zeitlichen Ablauf des weiteren Verfahrens ein. Demnach sollen Trump und die 18 anderen Angeklagten in der Woche ab dem 5. September erstmals vor Gericht erscheinen.
Ein Bundesberufungsgericht in den USA hat für Beschränkungen beim Einsatz der Abtreibungspille gestimmt. Das Gericht im Bundesstaat Louisiana erklärte am Mittwoch zwar, dass die Zulassung der Abtreibungspille Mifepriston durch die US-Arzneimittelbehörde FDA aus dem Jahr 2000 Bestand habe. Die Richter stimmten aber einem Urteil erster Instanz zu, das 2016 von der FDA beschlossene Lockerungen für den Einsatz der Pille für unzulässig erklärt hatte.
Hunderte muslimische Männer haben am Mittwoch in Pakistan mehrere Kirchen in Brand gesetzt und einen christlichen Friedhof verwüstet. Nach Polizeiangaben stürmte die Menschenmenge mit Knüppeln und Steinen bewaffnet ein mehrheitlich christliches Viertel in der Millionenstadt Faisalabad. Zu den Ausschreitungen kam es, nachdem eine fundamentalistische Gruppe eine in der Stadt ansässige christliche Familie beschuldigt hatte, den Koran geschändet zu haben. Einem Sprecher der örtlichen Sicherheitskräfte zufolge wurden niemand bei dem Gewaltausbruch verletzt.
Nach der Brandkatastrophe auf Hawaii mit mehr als 100 Toten reist US-Präsident Joe Biden am kommenden Montag auf die besonders hart getroffene Insel Maui. Der Präsident und seine Ehefrau Jill werden dort Betroffene, Rettungskräfte und Behördenvertreter treffen, wie Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Mittwoch mitteilte. Sie wollten sich "aus erster Hand" ein Bild von den Verwüstungen machen und über nächste Schritte für einen Wiederaufbau sprechen.
Eine damals 17-jährige Bulgarin soll in Berlin durch ihre Schwester und deren Freund zur Prostitution gezwungen worden sein. Die Staatsanwaltschaft erhob nach Angaben vom Mittwoch nun Anklage wegen Zuhälterei, Menschenhandels und Zwangsprostitution gegen das Paar - eine damals 19-Jährige und ihr 28 Jahre alter Partner. Die Ereignisse trugen sich Ende 2020 zu.
150.000 Euro in bar haben Polizisten bei einer illegalen Würfelspielrunde in einem Kölner Café beschlagnahmt. Wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilte, suchten Einsatzkräfte das Lokal im Stadtteil Köln-Kalk am Dienstagnachmittag "nach einem Hinweis aus der Bevölkerung" auf - und platzten mitten in das laufende Spiel.
In Berlin ist ein 63-Jähriger verhaftet worden, der in den letzten Tagen zwei an die Opfer des Nationalsozialismus erinnernde Mahnmale sowie die Räume eines Vereins lesbischer Frauen in Brand setzte. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, nahmen Beamte den Mann am Dienstag an seiner Wohnanschrift im Süden von Berlin fest. Gegen ihn war bereits ein Haftbefehl erlassen worden. Die Taten räumte er den Angaben zufolge "umfänglich" ein.
Angesichts vermehrter Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten hat der Berliner Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) eine "Angriffsentschädigung" für Betroffene gefordert. Diese sollte 2000 Euro bei einem körperlichem Angriff und 1000 Euro bei einer Beleidigung betragen, schlug die Gewerkschaft am Mittwoch vor. Gefordert wird die Entschädigung für Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt - sowohl für verbeamtete als auch tarifbeschäftigte Kräfte.
Das Bundeskabinett hat die teilweise Freigabe von von Cannabis zum privaten Gebrauch gebilligt. Durch einen am Mittwoch beschlossenen Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) soll ab 18 Jahren der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis straffrei gestellt werden.. Der Bezug soll über sogenannte Cannabis-Clubs ermöglicht werden. Im Eigenanbau zu Hause sollen zudem bis zu drei Pflanzen erlaubt sein.
Panische Schreie einer durch Spinnen erschreckten jungen Frau haben im schleswig-holsteinischen Bosau zu einem abendlichen Polizeieinsatz geführt. Spaziergänger hörten die Schreie der Frau und alarmierten die Einsatzkräfte, wie die Polizei in Lübeck am Mittwoch mitteilte. Die Beamten verschafften sich am späteren Dienstag Zugang zum fraglichen Appartementhaus - und konnten ein Verbrechen umgehend ausschließen.
Nach einem brutalen Raubüberfall auf die Fahrerin eines Fahrdienstleisters sind in Berlin vier Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren festgenommen worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sollen die vier am vergangenen Freitagnachmittag den Wagen in den Ortsteil Rudow bestellt haben. Beim Eintreffen der 48 Jahre alten Fahrerin standen dort zunächst nur zwei 14-Jährige und ein 13-Jähriger.
Wegen schwerer Waldbrände in abgelegenen Gemeinden Nordkanadas haben die Behörden hunderte Menschen mit Militärflugzeugen evakuiert und den Ausnahmezustand in den Nordwest-Territorien ausgerufen. "Wir befinden uns in einer Krisensituation und unsere Regierung nutzt alle verfügbaren Instrumente, um zu helfen", sagte der Umweltminister der Nordwest-Territorien, Shane Thompson, am Dienstag (Ortszeit).
Auf einer zwischen Deutschland und Schweden verkehrenden Autofähre ist am frühen Mittwoch während der Fahrt über die Ostsee ein Feuer ausgebrochen. Der Brand im Maschinenraum der mit 131 Passagieren und Besatzungsmitgliedern besetzten "Huckleberry Finn" sei durch das bordeigene Feuerlöschsystem erfolgreich bekämpft worden, teilten die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen und die Polizei im schleswig-holsteinischen Lübeck mit. Verletzt wurde laut Polizei niemand.