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Im krisengebeutelten Karibikstaat Haiti sind mehr als 3000 Einwohner aus einem Viertel der Hauptstadt Port-au-Prince geflohen, als dieses von einer Bande angegriffen wurde. Die Menschen verließen den Stadtteil am Dienstag (Ortszeit) zu Fuß, auf Motorrädern oder in Autos gepfercht sowie mit Taschen und Koffern beladen, wie ein AFP-Journalist mitteilte. Den Behörden zufolge gab es vier Tote, die Angaben konnten jedoch zunächst nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden.
Nach dem mutmaßlichen Gewaltverbrechen an einer 23-Jährigen in Nordrhein-Westfalen sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Bei dem am Montag festgenommenen 23-Jährigen handelt es sich um den früheren Lebenspartner der Frau, wie die Staatsanwaltschaft Siegen sowie die Polizei am Dienstag mitteilten. Das Opfer wies laut Obduktion zahlreiche Stichverletzungen auf, die vermutlich von einem Messer herrührten.
In Brandenburg haben Ermittler in einer Lagerhalle eine Cannabisplantage mit mehreren tausend Pflanzen entdeckt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten Zeugen die Beamten am Montag auf die Halle in einem Industriegebiet in Brandenburg an der Havel aufmerksam gemacht. Technikern waren demnach Manipulationen an einem nahegelegenen Stromverteiler aufgefallen.
Nach anderen mehrheitlich muslimischen Ländern hat nun auch Algerien den Filmhit "Barbie" aus den Kinos verbannt. Der Film sei wegen "Verstoßes gegen die Moral" nach zwei Wochen abgesetzt worden, berichtete die Nachrichtenwebsite 24H Algérie am Dienstag.
Weil er einem Autofahrer Bargeld in Höhe von 57.000 Euro und Handys geraubt haben soll, ermitteln die Behörden in Berlin gegen einen Polizei-Hauptkommissar. Der 48-jährige Beamte soll nach seinem Dienst mit dem zivilen Dienstauto seiner Direktion mit einem noch unbekannten Mittäter einen 62-Jährigen ausgeraubt haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.
Polizeibeamte sind bei einem Einsatz in Berlin von rund 100 Menschen zum Teil aggressiv bedrängt worden. Auslöser war die Festnahme eines jungen Mannes im Stadtteil Neukölln, der eine Frau sexuell beleidigt haben soll, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Daraufhin strömten Dutzende Unterstützer zusammen, um die Freilassung des Mannes zu erzwingen. Aus der Menge heraus wurden Glasflaschen geworfen.
Das Landgericht Düsseldorf verhandelt seit Dienstag in einem Zivilprozess über einen Patentstreit zwischen dem Tübinger Pharmaunternehmen Curevac und seinem Konkurrenten Biontech. Curevac wirft dem Mainzer Impfstoffhersteller eine Patentrechtsverletzung bei der Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen vor, die auf der mRNA-Technologie basieren. Curevac, das sich selbst als Pionier dieser Technologie sieht, strebt eine Entschädigung an.
Die Zahl der Todesopfer nach den Bränden auf Hawaii ist auf mindestens 99 gestiegen und könnte sich nach Einschätzung der Behörden noch verdoppeln. "In den nächsten zehn Tagen könnte sich diese Zahl verdoppeln", sagte der Gouverneur von Hawaii, Josh Green, am Montag (Ortszeit) dem Sender CNN. Er gab den Fund von drei weiteren Leichen bekannt, womit sich die Gesamtzahl der Toten auf 99 erhöhte.
In Berlin ermittelt der Staatsschutz der Polizei nach einer homophoben Plakataktion sowie einem versuchten Brandanschlag auf ein Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle. Ein Unbekannter brachte nach Polizeiangaben vom Dienstag in der Nacht zu Samstag an dem Mahnmal Plakate mit einem alttestamentarischen Bibelzitat an, welches die Todesstrafe für Homosexuelle nahelegt.
Zwei Jahre nach der Rückkehr der Taliban an die Macht in Afghanistan hat der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner sich für die Aufnahme von Kontakten zu dem international nicht anerkannten Regime ausgesprochen, um den Menschen in dem Land zu helfen. "Wenn man keine Kontakte hat, dann hat man keinerlei Einfluss“, sagte Stegner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Deutschland schulde es den Afghaninnen und Afghanen, "dass wir sie nicht ignorieren".
Vor dem Hintergrund neuer Einschränkungen bei der Nutzung des Deutschlandtickets hat der Fahrgastverband Pro Bahn mehr Züge und bessere Informationen gefordert. "Das Problem ist, dass man durch das Deutschlandticket eine Vergünstigung geschaffen hat, ohne die Kapazitäten zu erhöhen", sagte der Ehrenvorsitzende des Verbandes, Karl-Peter Naumann, der "Rheinischen Post" vom Dienstag.
Bei einer Explosion und einem Großbrand in einer Tankstelle in der russischen Kaukasusrepublik Dagestan sind nach jüngsten Angaben über 30 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 33 Menschen seien bei dem Unglück in einem Vorort der Hauptstadt Machatschkala getötet und 80 weitere verletzt worden, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Dienstag das Gesundheitsministerium. Unter den Todesopfern waren demnach auch drei Kinder.
Vor dem Berliner Landgericht hat der Prozess gegen einen 20-Jährigen begonnen, der ein fünf Jahre altes Mädchen in einem Park erstochen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft Gökdeniz A. in ihrer am Dienstag verlesenen Anklageschrift Totschlag vor. Er soll das Kind am Nachmittag des 21. Februars in einem Gebüsch des Bürgerparks Pankow getötet haben - mit sieben Messerstichen in Brust und Bauch.
Bei einem Brand in einer Papierfabrik in Wiesbaden sind 13 Feuerwehrleute verletzt worden. Zwölf davon wurden wegen teils schwerer Reizungen der Atemwege zur Beobachtung in Kliniken gebracht, teilte die Feuerwehr der hessischen Landeshauptstadt am Montagabend mit. Gegen 20.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte demnach zu dem Werk im Stadtteil Mainz-Kostheim gerufen.
Nach der Anklage gegen Donald Trump wegen Wahlverschwörung im US-Bundesstaat Georgia hat die zuständige Staatsanwältin dem Ex-Präsidenten bis zum 25. August gegeben, sich zu stellen. "Die Grand Jury hat Haftbefehle gegen die Angeklagten ausgestellt", sagte die leitende Oberstaatsanwältin Fani Willis in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) in Atlanta. "Ich gebe den Angeklagten die Möglichkeit, sich bis zum Mittag des Freitag, 25. August 2023, freiwillig zu stellen."
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist jetzt auch im Bundesstaat Georgia wegen seiner Versuche angeklagt worden, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen. Der 77-jährige Republikaner wurde am Montag in 13 Punkten angeklagt, wie aus der am späten Abend (Ortszeit) in Atlanta veröffentlichten Anklageschrift hervorgeht. Grundlage ist unter anderem ein Gesetz zum Kampf gegen die organisierte Kriminalität.
Bei den Ermittlungen im US-Bundesstaat Georgia gegen den früheren Präsidenten Donald Trump und dessen Umfeld wegen Wahlbeeinflussung sind mehrere Anklagen erhoben worden. Die entsprechenden Dokumente wurden am Montagabend (Ortszeit) nach einem Votum der zuständigen Anklagejury in der Stadt Atlanta einem Richter übergeben, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.
Bei den Ermittlungen im US-Bundesstaat Georgia gegen den früheren Präsidenten Donald Trump und dessen Umfeld wegen Wahlbeeinflussung sind Medienberichten zufolge zehn Anklagen erhoben worden. Die Anklagedokumente wurden am Montagabend (Ortszeit) nach einem Votum der zuständigen Anklagejury - Grand Jury - in der Stadt Atlanta einem Richter übergeben, wie auf Live-Bildern zu sehen war.
Im US-Bundesstaat Georgia ist eine mögliche Anklage gegen den früheren Präsidenten Donald Trump wegen Einflussnahme auf den Ausgang der Wahl 2020 nähergerückt. In der Großstadt Atlanta legte die Staatsanwaltschaft übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Montag einer sogenannten Grand Jury (Anklagejury) ihre Beweise gegen Trump und weitere Verdächtige vor. Das aus Bürgern zusammengesetzte Laiengremium muss dann entscheiden, ob Anklage gegen den Ex-Präsidenten und führenden Bewerber für die Präsidentschaftswahl 2024 erhoben wird.
Im niedersächsischen Nienburg ist ein 40-Jähriger mit einem großen Traktor in eine Fußgängerzone gefahren und hat direkt vor einem Lokal geparkt. Nach Polizeiangaben vom Montag fiel das massive landwirtschaftliche Gefährt in der Nacht zum Samstag einer Polizeistreife auf, die sich daraufhin in den umliegenden Gastronomiebetrieben zu dem Fahrer durchfragte. Der Mann zeigte sich demnach zunächst "uneinsichtig", fuhr den Trecker dann aber auf Anweisung der Beamten doch weg.
In dem Zivilverfahren um einen mutmaßlichen Corona-Impfschaden vor dem Oberlandesgericht im bayerischen Bamberg soll ein Sachverständigengutachten eingeholt werden. Es gehe um die Frage, ob der Impfstoffhersteller Astrazeneca wie von der Klägerin behauptet wegen "unzureichender Arzneimittelinformation" haften solle, teilte das OLG am Montag mit. Die ursprünglich für diesen Tag anberaumte Urteilsverkündung wurde verschoben.
Rund neun Monate nach dem spektakulären Raub mehrerer Millionen Euro aus einem Tresorraum unweit des Berliner Kudamms hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen fünf Tatverdächtige erhoben. Die Behörde wirft den Männern gemeinschaftlichen Diebstahl im besonders schweren Fall und Brandstiftung vor - es geht um Beutegut im Wert von knapp 50 Millionen Euro. Vier der Männer - 25 bis 42 Jahre alt - sollen bereits im September 2022 den Einbruchsplan gefasst haben.
In Euskirchen in Nordrhein-Westfalen sind rund 6000 Strohballen in Brand geraten. Die genaue Ursache ist noch unklar, es wurde Anzeige wegen vorsätzlicher Brandstiftung gestellt, wie die Kreispolizeibehörde Euskirchen am Montag berichtete.
Weil er das gemeinsam mit seiner Mutter bewohnte Haus anzündete und diese dabei starb, hat vor dem Landgericht Detmold ein Mordprozess gegen den 56-jährigen Sohn begonnen. Zu Beginn am Montag wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Dieser zufolge kam es zwischen dem Angeklagten und seiner 77 Jahre alten Mutter in der Vergangenheit immer wieder zu Streit.
In Russland hat am ein Prozess gegen eine Verbündete des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny wegen "Extremismus"-Vorwürfen begonnen. Das Gericht in Tomsk habe am Montag mit der Prüfung des Falls von Xenia Fadejewa begonnen, sagte eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Kurz nach dem Beginn, bei der die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift verlas, wurde der Prozess jedoch unterbrochen und auf Dienstag vertagt, wie lokale Medien berichteten.
Der Deutsche Journalistenverband (DJV) rät Medienschaffenden generell von beruflichen wie privaten Reisen in die Türkei ab. Der Verband reagierte damit auf die vorübergehende Festnahme der Linken-Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut wegen angeblicher "Terrorpropaganda" in vier Jahre alten Posts in sozialen Medien. "Der Fall zeigt ein weiteres Mal, dass die Erdogan-Autokratie ihre Kritiker als militante Staatsfeinde betrachtet und verfolgt, wenn sie die Möglichkeit dazu hat", erklärte am Montag der DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.
Zwei Fans von Fesselungspraktiken haben in Erfurt die Polizei auf den Plan gerufen. Eine Passantin beobachtete, wie in einem städtischen Park eine Frau von einem Mann an einen Ast gefesselt wurde und rief die Beamten, die die Landespolizeiinspektion am Montag mitteilte. Die Anruferin befürchtete demnach, dass die Gefesselte womöglich nicht mehr "Herr ihrer Sinne" sei und bewusstlos werden könnte.
Mehr als 13 Jahre nach der Entführung und Ermordung der Bankiersgattin Maria Bögerl sind die Ermittlungen in dem Fall mangels weiterer Ansätze eingestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft im baden-württembergischen Ellwangen am Montag mit. Die Entscheidung sei "nach 13 Jahren intensivster gemeinsamer Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft und der Auswertung von über 10.000 Spuren" getroffen worden", erklärte sie. "Ein Täter konnte nicht ermittelt werden."
Bei einem Schusswaffenangriff in einer bedeutenden schiitischen Pilgerstätte im Süden des Iran ist am Sonntag ein Mensch getötet worden. Acht weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, berichteten staatliche Medien. In ersten Berichten war von vier Toten die Rede gewesen. Der Angriff wurde im Mausoleum Schah-Tscheragh in Schiras verübt, das erst im Oktober vergangenen Jahres Schauplatz eines Anschlags war.
Bei einem bewaffneten Angriff auf eine bedeutende schiitische Pilgerstätte im Süden des Iran ist am Sonntag ein Mensch getötet worden. "Ein Mensch wurde getötet und acht weitere wurden bei dem Angriff getötet", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Provinz Fars, Esmail Ghesel Sofla. Irna hatte zunächst über vier Tote berichtet, den ersten Bericht jedoch zurückgezogen.
Beim Kentern eines Kanus auf der Wupper bei Solingen in Nordrhein-Westfalen ist eine 47-Jährige gestorben. Nach Polizeiangaben vom Sonntag kippte das mit fünf Menschen besetzte Boot am Samstag um, die Frau konnte sich anders als die restlichen Insassen nicht aus dem Kanu befreien.
Nach einer Woche mit mehreren Flüchtlingsunglücken auf dem Mittelmeer hat Papst Franziskus bestürzt auf die hohe Zahl der Todesopfer reagiert. Die vielen Toten markierten eine "offene Wunde der Menschheit", sagte der 86-Jährige am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Er ermutige die Politiker und Diplomaten, die sich "im Geiste der Solidarität und Brüderlichkeit" um eine Heilung bemühten, fügte der Pontifex hinzu.