The Fort Worth Press - Zweifel an Erfolg von Walrettung wachsen - Experten halten Tier für tot

USD -
AED 3.672501
AFN 63.526725
ALL 81.813592
AMD 370.44014
ANG 1.789884
AOA 917.999874
ARS 1397.970203
AUD 1.390396
AWG 1.8025
AZN 1.698617
BAM 1.673763
BBD 2.014848
BDT 122.744486
BGN 1.668102
BHD 0.378259
BIF 2976.953556
BMD 1
BND 1.277439
BOB 6.912222
BRL 4.942304
BSD 1.000406
BTN 95.268333
BWP 13.595091
BYN 2.832032
BYR 19600
BZD 2.011938
CAD 1.36142
CDF 2316.000493
CHF 0.781705
CLF 0.023071
CLP 908.020232
CNY 6.83025
CNH 6.827645
COP 3729.76
CRC 455.103656
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.363762
CZK 20.8327
DJF 178.141394
DKK 6.38328
DOP 59.605058
DZD 132.430042
EGP 53.707031
ERN 15
ETB 157.299296
EUR 0.85423
FJD 2.19545
FKP 0.738858
GBP 0.737155
GEL 2.684969
GGP 0.738858
GHS 11.214281
GIP 0.738858
GMD 73.516238
GNF 8779.444171
GTQ 7.636122
GYD 209.292176
HKD 7.83625
HNL 26.592098
HRK 6.436505
HTG 130.92574
HUF 308.760086
IDR 17394.7
ILS 2.939602
IMP 0.738858
INR 95.08205
IQD 1310.455489
IRR 1315000.000274
ISK 122.319935
JEP 0.738858
JMD 157.422027
JOD 0.708997
JPY 157.654028
KES 129.212585
KGS 87.420506
KHR 4012.802629
KMF 420.495892
KPW 900.003193
KRW 1468.325013
KWD 0.30805
KYD 0.833626
KZT 464.848397
LAK 21968.14747
LBP 89583.7434
LKR 320.121521
LRD 183.567107
LSL 16.741448
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.346517
MAD 9.245917
MDL 17.266433
MGA 4166.844956
MKD 52.680605
MMK 2099.706641
MNT 3578.607048
MOP 8.074899
MRU 39.944374
MUR 46.950245
MVR 15.454967
MWK 1734.687765
MXN 17.39417
MYR 3.962497
MZN 63.909766
NAD 16.741734
NGN 1368.129891
NIO 36.815644
NOK 9.25275
NPR 152.429814
NZD 1.695505
OMR 0.384485
PAB 1.000419
PEN 3.507156
PGK 4.350003
PHP 61.477989
PKR 278.776321
PLN 3.62844
PYG 6061.565584
QAR 3.656451
RON 4.475597
RSD 100.250691
RUB 75.448038
RWF 1462.717478
SAR 3.752423
SBD 8.025868
SCR 13.628303
SDG 600.502648
SEK 9.247415
SGD 1.274989
SHP 0.746601
SLE 24.649739
SLL 20969.496166
SOS 571.753772
SRD 37.477027
STD 20697.981008
STN 20.966603
SVC 8.752915
SYP 110.530725
SZL 16.738482
THB 32.526041
TJS 9.353536
TMT 3.505
TND 2.916547
TOP 2.40776
TRY 45.219905
TTD 6.781199
TWD 31.569503
TZS 2602.504135
UAH 43.963252
UGX 3776.555915
UYU 40.282241
UZS 12039.109133
VES 488.94275
VND 26323
VUV 118.524529
WST 2.715931
XAF 561.361905
XAG 0.013559
XAU 0.000218
XCD 2.70255
XCG 1.802894
XDR 0.697635
XOF 561.361905
XPF 102.06029
YER 238.624996
ZAR 16.66126
ZMK 9001.200338
ZMW 18.882166
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    44.1000

    4577.4

    +0.96%

  • MDAX

    686.9800

    31132.72

    +2.21%

  • DAX

    410.4300

    24401.7

    +1.68%

  • SDAX

    174.2000

    18182.88

    +0.96%

  • Euro STOXX 50

    106.0200

    5869.63

    +1.81%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1704

    +0.06%

  • TecDAX

    97.1000

    3804.95

    +2.55%

Zweifel an Erfolg von Walrettung wachsen - Experten halten Tier für tot

Zweifel an Erfolg von Walrettung wachsen - Experten halten Tier für tot

Im Drama um den nach wiederholten Strandungen an der Ostsee von einer privaten Initiative in die Nordsee gebrachten Wals mehren sich die Zweifel an einem glücklichen Ausgang. Es sei davon auszugehen, dass das geschwächte Tier "nicht genug Kraft besaß, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, und nicht mehr lebt", teilte das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund am Dienstag. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) forderte die Initiative zur Offenlegung der Daten auf.

Textgröße:

Zwar sprach der Minister mit Blick auf die Einschätzungen des Museums von "Spekulationen", denen er sich "zum jetzigen Zeitpunkt" nicht anschließen wolle. Er sei allerdings der Auffassung, dass "die relevanten Daten zum Wal zügig vorgelegt und die offenen Fragen aufgeklärt werden müssen". Dies sei im Vorfeld mit der Initiative vereinbart worden. Er erwarte, die Informationen zeitnah zu erhalten.

Experten des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund waren über Wochen in die Rettungsbemühungen für den Buckelwal eingebunden. Gemeinsam mit anderen Fachleuten etwa von Umweltschutzorganisationen kamen sie vor einem Monat zu dem Schluss, dass dem schwer angeschlagenen Tier nicht mehr zu helfen sei und Rettungsversuche unterbleiben sollten.

An den von Backhaus und den Behörden geduldeten späteren Transport des Meeressäugers durch eine von Unternehmern finanzierte Initiative war das Museum dann nicht mehr beteiligt. Viele Experten lehnten die Aktion wegen mangelnder Erfolgsaussicht und aus Tierschutzgründen ab.

Gleichwohl bugsierte die Privatinitiative den zuletzt in einer Bucht vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern liegenden etwa zwölf Meter langen Wal am Dienstag vergangener Woche in einen wassergefüllten Lastkahn. Per Schleppverband transportierte sie das Tier anschließend aus der Ostsee bis zur Nordspitze von Dänemark, wo es am Samstag unter nicht genau bekannten Umständen freigesetzt wurde. Vertreter der Initiative machten der Schiffsbesatzung danach schwere Vorwürfe.

Die Initiative berichtete anschließend von Signalen eines an dem Wal angebrachten Peilsenders, der aber nur eingeschränkt funktioniere und keine Positionsdaten übertrage. Zugleich war die Rede von Vitalwerten des Tiers. Experten äußerten Zweifel - unter anderem, weil GPS-Tracker üblicherweise gar keine derartigen Vitalwerte erfassen und versenden.

Unabhängig verifizierbare Informationen über den Aufenthaltsort und den Zustand des Tiers lägen seit der letzten nachweislichen Sichtung per Drohne am vergangenen Samstag nicht mehr vor, betonte das Museum. Für den Nachweis der erfolgreichen Rettung sei es aber "essenziell", dass die Initiative nun genaue Informationen zu dem angeblich an dem Wal angebrachten GPS-Tracker sowie sämtliche Roh- und Livedaten des Ortungsgeräts mit einer unabhängigen Organisation teile, fügte es an.

Zugleich verwies das Museum auf den "extrem geschwächten Zustand" des Tiers, das am 3. März erstmals im Hafen von Wismar gesichtet worden war und wochenlang vor der Ostseeküste umherirrte. Es verfing sich im Fischernetzen und strandete trotz Rettungsversuchen wiederholt kurz hintereinander. Dies gilt als sicheres Zeichen für massive Probleme.

Es sei "mit hoher Wahrscheinlichkeit" davon auszugeben, dass der Wal tot sei, erklärte das Meeresmuseum am Dienstag. Es selbst hatte sich in der Vergangenheit Anfeindungen von selbsternannten Sympathisanten des Wals ausgesetzt gesehen. Das Schicksal des Tiers sorgt für extrem emotionale Debatten, eine Unterstützerszene machte den Behörden und Experten immer wieder Vorwürfe. Auch die Privatinitiative kritisierte diese, machte zugleich aber auch durch internen Streit von sich reden.

Auch Backhaus pochte der Initiative gegenüber auf "Transparenz". Mit ihren Vertretern sei vereinbart, dass diese sich bis Dienstag unter anderem mit Daten der Peilsenders sowie aktuellen Erkenntnissen zum Zustand des Tiers zurückmelde, erklärte er in Schwerin. Dies diene "der Nachvollziehbarkeit des Einsatzes und der weiteren Einordnung des Geschehens". Die Initiative müsse den Vereinbarungen nachkommen.

J.Barnes--TFWP