The Fort Worth Press - Studie: Klimabedingte Extremwetterereignisse bedrohen Lebensräume von Landtieren

USD -
AED 3.672504
AFN 63.000384
ALL 81.611637
AMD 371.830444
ANG 1.789884
AOA 918.000033
ARS 1392.762002
AUD 1.401669
AWG 1.80125
AZN 1.686468
BAM 1.674321
BBD 2.014279
BDT 122.710521
BGN 1.668102
BHD 0.37807
BIF 2965
BMD 1
BND 1.277357
BOB 6.911164
BRL 5.046113
BSD 1.000077
BTN 94.042513
BWP 13.517505
BYN 2.823866
BYR 19600
BZD 2.011454
CAD 1.368785
CDF 2313.00035
CHF 0.786029
CLF 0.02274
CLP 894.97027
CNY 6.826503
CNH 6.835395
COP 3566.92
CRC 455.350952
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.549932
CZK 20.84245
DJF 177.719835
DKK 6.391945
DOP 59.659683
DZD 132.608751
EGP 52.628201
ERN 15
ETB 156.605123
EUR 0.85533
FJD 2.20465
FKP 0.741029
GBP 0.741985
GEL 2.685
GGP 0.741029
GHS 11.09005
GIP 0.741029
GMD 73.506495
GNF 8775.000284
GTQ 7.645651
GYD 209.253449
HKD 7.835855
HNL 26.619952
HRK 6.446899
HTG 131.014498
HUF 313.560097
IDR 17226
ILS 2.99216
IMP 0.741029
INR 94.29295
IQD 1310
IRR 1318050.000157
ISK 122.990261
JEP 0.741029
JMD 157.878291
JOD 0.708993
JPY 159.70398
KES 129.249806
KGS 87.415297
KHR 4010.000133
KMF 421.999682
KPW 900.025942
KRW 1483.574954
KWD 0.30777
KYD 0.83348
KZT 464.605217
LAK 21929.999613
LBP 89498.091962
LKR 317.186236
LRD 184.275025
LSL 16.649772
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.349912
MAD 9.2597
MDL 17.351887
MGA 4144.999901
MKD 52.771725
MMK 2099.863185
MNT 3580.436774
MOP 8.068761
MRU 40.010013
MUR 46.829662
MVR 15.459976
MWK 1736.999756
MXN 17.42154
MYR 3.961997
MZN 63.887821
NAD 16.650149
NGN 1352.62995
NIO 36.710219
NOK 9.34335
NPR 150.467206
NZD 1.70682
OMR 0.384526
PAB 1.000077
PEN 3.466023
PGK 4.262749
PHP 60.751504
PKR 278.794362
PLN 3.62801
PYG 6332.424462
QAR 3.6455
RON 4.356104
RSD 100.418982
RUB 75.631457
RWF 1461
SAR 3.750961
SBD 8.048583
SCR 14.051206
SDG 600.508931
SEK 9.261203
SGD 1.277655
SHP 0.746601
SLE 24.597068
SLL 20969.496166
SOS 571.500748
SRD 37.398989
STD 20697.981008
STN 21.195
SVC 8.750851
SYP 110.562389
SZL 16.64959
THB 32.450499
TJS 9.400998
TMT 3.505
TND 2.882498
TOP 2.40776
TRY 45.025035
TTD 6.780183
TWD 31.486203
TZS 2602.503175
UAH 43.933602
UGX 3720.524092
UYU 39.5509
UZS 12049.999825
VES 482.733725
VND 26317.5
VUV 117.829836
WST 2.712269
XAF 561.551731
XAG 0.013364
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802484
XDR 0.696601
XOF 558.999782
XPF 102.37502
YER 238.625003
ZAR 16.634199
ZMK 9001.197463
ZMW 18.726832
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    21.3900

    5916.12

    +0.36%

  • DAX

    143.6700

    24299.12

    +0.59%

  • TecDAX

    42.9100

    3691

    +1.16%

  • SDAX

    -14.0600

    17868.77

    -0.08%

  • Goldpreis

    5.5000

    4729.5

    +0.12%

  • MDAX

    -233.0600

    30618.68

    -0.76%

  • EUR/USD

    0.0031

    1.1719

    +0.26%

Studie: Klimabedingte Extremwetterereignisse bedrohen Lebensräume von Landtieren
Studie: Klimabedingte Extremwetterereignisse bedrohen Lebensräume von Landtieren / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Klimabedingte Extremwetterereignisse bedrohen Lebensräume von Landtieren

Die Zunahme von Extremwetterereignissen aufgrund des Klimawandels könnte in den kommenden 60 Jahren massive Folgen für die heutigen Lebensräume von mehr als einem Drittel der Landtiere haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentlichte Studie eines Forschungsteams unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Dies könne deutlich stärkere Auswirkungen auf die Artenvielfalt bedeuten als bisher angenommen.

Textgröße:

Bereits eine einzige Hitzewelle, Überschwemmung oder ein Flächenbrand könne Tierpopulationen dezimieren, warnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. "Der Klimawandel und insbesondere Extremereignisse werden in der Naturschutzplanung immer noch stark unterschätzt", sagte die PIK-Forscherin und Leitautorin der im Fachjournal "Nature Ecology & Evolution" veröffentlichten Studie, Stefanie Heinicke.

Es gehe bei der Erwärmung "um so viel mehr als eine schleichende Veränderung der Temperatur", warnte Heinicke weiter. Insbesondere wenn mehrere Arten von Extremereignissen aufeinanderfolgen, verstärken sich laut der Studie die Auswirkungen auf Arten und Lebensräume. Eine Population, die bereits durch eine Dürre geschwächt sei, könne etwa einem nachfolgenden Waldbrand oft nicht standhalten.

Für ein Szenario ungebremster Erwärmung stellten die beteiligten Forscherinnen und Forscher fest, dass im Jahr 2050 sogar etwa 74 Prozent der Lebensräume von Landtieren durch Hitzewellen bedroht sein könnten. 16 Prozent könnten dann durch Waldbrände gefährdet sein, acht Prozent durch Dürren und drei Prozent durch Flussüberschwemmungen.

Zu den betroffenen Gebieten gehören laut der Studie besonders artenreiche Hotspots im Amazonasbecken, in Afrika und Südostasien. Als einen entscheidenden Befund der Studie wertete Ko-Autorin und PIK-Forscherin Katja Frieler besonders die Rolle von Waldbränden, die in den Prognosen demnach "eine dominante Rolle spielen". Die Erkenntnis, "dass Feuer in vielen Regionen eine größere direkte Bedrohung darstellen als Dürren, schließt eine entscheidende Wissenslücke in der Forschung", hob Frieler hervor.

Als Ausweg empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem die rasche Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. "Wir können einen großen Unterschied bewirken, indem wir die Emissionen ab heute so schnell wie möglich senken", betonte Heinicke. Gelänge es, diese zügig auf netto-null zu bringen, wären voraussichtlich bis zum Jahr 2085 statt eines Drittels nur neun Prozent der Lebensräume von an Land lebenden Arten von multiplen Extremereignissen betroffen.

Die Studie baut auf früheren Forschungsergebnissen auf. Diese hatten bereits gezeigt, dass nach den Bränden in Australien in den Jahren 2019 und 2020 in Gebieten, die zuvor eine Dürre erlebt hatten, um 27 bis 40 Prozent stärkere Rückgänge bei Pflanzen- und Tierarten zu verzeichnen waren als in nicht vorbelasteten Regionen.

J.M.Ellis--TFWP