The Fort Worth Press - Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung

USD -
AED 3.672501
AFN 66.000254
ALL 80.712289
AMD 365.239513
AOA 918.00027
ARS 1496.248502
AUD 1.419406
AWG 1.8025
AZN 1.700866
BAM 1.692337
BBD 2.01111
BDT 123.598228
BHD 0.376567
BIF 2979.505838
BMD 1
BND 1.280355
BOB 12.127059
BRL 5.121102
BSD 0.998525
BTN 94.928527
BWP 13.540594
BYN 2.95324
BYR 19600
BZD 2.008246
CAD 1.401165
CDF 2261.000163
CHF 0.807498
CLF 0.023148
CLP 914.020319
CNY 6.750205
CNH 6.748825
COP 3182.69
CRC 452.79721
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.41136
CZK 20.95865
DJF 177.80489
DKK 6.47365
DOP 58.232602
DZD 132.944019
EGP 49.775899
ERN 15
ETB 161.161277
EUR 0.866017
FJD 2.211503
FKP 0.742819
GBP 0.742815
GEL 2.615015
GGP 0.742819
GHS 11.707393
GIP 0.742819
GMD 73.496482
GNF 8770.290382
GTQ 7.616295
GYD 208.881351
HKD 7.84372
HNL 26.762769
HRK 6.523803
HTG 130.551217
HUF 313.870984
IDR 17907
ILS 3.0115
IMP 0.742819
INR 95.19655
IQD 1308.066714
IRR 1374799.999626
ISK 122.78976
JEP 0.742819
JMD 158.672337
JOD 0.708983
JPY 157.761501
KES 129.397493
KGS 87.45026
KHR 4046.845459
KMF 427.00012
KRW 1419.980153
KWD 0.30915
KYD 0.832154
KZT 468.574643
LAK 22572.089904
LBP 89416.880105
LKR 335.026171
LRD 180.231552
LSL 16.381249
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.355428
MAD 9.306469
MDL 17.349168
MGA 4250.201175
MKD 53.237055
MMK 2099.443841
MNT 3595.840223
MOP 8.06706
MRU 40.039976
MUR 46.940072
MVR 15.45007
MWK 1731.395716
MXN 17.247601
MYR 4.088602
MZN 63.909793
NAD 16.381249
NGN 1361.501286
NIO 36.747655
NOK 9.534055
NPR 151.881527
NZD 1.701015
OMR 0.384496
PAB 0.998546
PEN 3.380174
PGK 4.476882
PHP 60.720502
PKR 277.255107
PLN 3.72498
PYG 5954.806806
QAR 3.650578
RON 4.541499
RSD 101.622024
RUB 80.982009
RWF 1466.79761
SAR 3.752529
SBD 8.068348
SCR 14.718716
SDG 600.506766
SEK 9.485355
SGD 1.28132
SLE 24.602271
SOS 570.642416
SRD 37.667983
STD 20697.981008
STN 21.198998
SVC 8.736885
SZL 16.367428
THB 33.047008
TJS 9.216306
TMT 3.5
TND 2.929877
TRY 47.5942
TTD 6.772505
TWD 32.287978
TZS 2645.497982
UAH 44.682749
UGX 3724.214315
UYU 40.149522
UZS 11870.067839
VES 754.21125
VND 26227
VUV 119.344278
WST 2.729216
XAF 567.576781
XAG 0.016134
XAU 0.000235
XCD 2.70255
XCG 1.799554
XDR 0.705886
XOF 567.581693
XPF 103.194656
YER 236.874966
ZAR 16.34152
ZMK 9001.191204
ZMW 19.061505
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    31.6000

    6508.58

    +0.49%

  • DAX

    43.5900

    26169.89

    +0.17%

  • TecDAX

    48.5100

    3995.24

    +1.21%

  • Goldpreis

    15.5000

    4320.7

    +0.36%

  • SDAX

    36.8100

    18590.72

    +0.2%

  • MDAX

    32.7800

    32459.11

    +0.1%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1546

    -0.08%

Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung
Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung / Foto: © NTB/AFP

Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hat die Staatsanwaltschaft in Oslo sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. "Vergewaltigung kann dauerhafte Folgen haben und Leben zerstören", sagte Staatsanwalt Sturla Henriksbö am Mittwoch vor Gericht in Oslo. Der 29-jährige Marius Borg Hoiby ist in 40 Punkten angeklagt, unter anderem soll er vier Frauen vergewaltigt haben, während diese schliefen oder bewusstlos waren.

Textgröße:

Zudem soll Hoiby mehrere Ex-Freundinnen körperlich und psychisch misshandelt haben. Er hat einige Straftaten eingeräumt, bestreitet aber die schwerwiegendsten Vorwürfe. Hoiby ist der Sohn von Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, bevor sie mit Kronprinz Haakon zusammenkam.

Vergewaltigung könne "etwas sein, was das Opfer ein Leben lang nicht mehr loslässt", sagte der Staatsanwalt in seinem Schlussplädoyer. Hoiby zeigte keine Regung bei der Strafmaßforderung. Als Höchststrafe drohen ihm bis zu 16 Jahre Haft.

Der Skandal hat dem Ruf des norwegischen Königshauses ernsthaft geschadet. Er begann, als Hoiby am 4. August 2024 in Oslo wegen mutmaßlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung in der Wohnung seiner damaligen Freundin festgenommen wurde.

Im Zuge der Ermittlungen zu diesem Vorfall kamen zahlreiche andere mutmaßliche Straftaten ans Licht. Nachdem die Ermittler Videos auf seinem Handy und Laptop gesichtet hatten, wurde er der Vergewaltigung von vier Frauen beschuldigt, die sich nicht wehren konnten. Keiner der vier Frauen war laut Anklage bewusst, was ihr widerfahren war, bis die Polizei ihnen die Videos zeigte und sie über die mutmaßliche Straftat informierte.

Die mutmaßlichen Vergewaltigungen wurden alle nach feuchtfröhlichen Parties begangen, bei denen Hoiby Alkohol und Drogen konsumiert hatte, und nachdem es zunächst einvernehmlichen Sex gegeben hatte. Eine Vergewaltigung soll im Keller der Residenz von Kronprinz Haakon und Mette-Marit stattgefunden haben, während beide zuhause waren. In Mittelpunkt des Prozesses stand die Frage, ob Hoibys Opfer in der Lage waren, einvernehmlichem Sex zuzustimmen.

In seinem Strafantrag zeichnete Staatsanwalt Henriksbö das Bild eines Angeklagten, "der denkt, dass er alles machen kann", und der kaum darauf bedacht gewesen sei, mit seinen Sexualpartnerinnen zu reden, "wenn sie geschlafen haben und er mehr wollte".

Während des Prozesses hatte Hoiby immer wieder Erinnerungslücken eingeräumt, aber darauf beharrt, dass der Sex stets einvernehmlich erfolgt sei und dass er nicht die Gewohnheit habe, mit schlafenden Menschen Sex zu haben.

Mit Blick auf die Vorwürfe körperlicher Gewalt gegenüber Ex-Freundinnen beschrieb der Staatsanwalt den Beschuldigten "als zu Wutausbrüchen neigenden, eifersüchtigen Mann", der vor allem unter Drogeneinfluss "die Kontrolle verlieren" könne.

"Er kann den Boden unter den Füßen verlieren, ausrasten, schreien, Telefone schmeißen, sogar Messer, Wände treten. Und wir haben (in Zeugenaussagen) von Würfegriffen, Schlägen und Spucken gehört", beschrieb Staatsanwalt Henriksbö den 29-Jährigen.

"Marius Borg Hoiby ist kein Monster. Keiner von uns ist das", sagte der Staatsanwalt. "Wir sind alle menschliche Lebewesen mit guten und schlechten Seiten. Er sollte nicht dafür verurteilt werden, wer er ist, sondern für das, was er getan hat", betonte der Staatsanwalt.

Am Freitag war Hoiby in Tränen ausgebrochen und hatte den "Druck der Medien" beklagt, die ihn "als Person ausradiert hätten". "Ich bin nicht mehr Marius, ich bin ein Monster." Er sei in ganz Norwegen zum "Ziel des Hasses" geworden, klagte er.

Zu den weiteren Anklagepunkten gegen Hoiby gehören Drohungen, Verletzung von Kontaktsperren, Sachbeschädigung, Verletzungen der Privatsphäre und Verkehrsdelikte sowie der Transport von 3,5 Kilogramm Marihuana - seinen Angaben zufolge ohne Gegenleistung.

Hoiby verfolgte den Großteil des Prozesses in schlaffer Haltung, zeichnete, kaute Kaugummi oder "Snus", einen Tabak, den man unter die Oberlippe schiebt.

Nach dem Schlussplädoyer der Anklage sollten die Anwälte der Opfer das Wort ergreifen. Das letzte Wort sollte am Donnerstag die Verteidigung haben. Mit der Urteilsverkündung ist erst in mehreren Wochen oder sogar Monaten zu rechnen.

K.Ibarra--TFWP