TecDAX
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Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen schwerer Steuerhinterziehung haben Staatsanwälte und Steuerfahnder Büros der National-Bank an mehreren Standorten in Nordrhein-Westfalen und Hessen durchsucht. Die Bank verweist auf die Rechtmäßigkeit ihres Handelns und geht davon aus, dass sich der Anfangsverdacht nicht erhärten wird.
Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Geschäftsräume der National-Bank an mehreren Standorten in Nordrhein-Westfalen und Hessen durchsucht. Grundlage der Maßnahmen ist der Anfangsverdacht einer schweren Steuerhinterziehung. Die Bank bestätigte die Aktion in einer Mitteilung, während die Behörde dies gegenüber der Deutschen Presse-Agenture bestätigte.
Die Ermittlungen richten sich gegen Vorstandsmitglieder sowie aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Im Fokus stehen Wertpapierleihgeschäfte im Zeitraum von 2006 bis 2015. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschafts- und Finanzkriminalität Bochum führt das Verfahren gemeinsam mit dem Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität. Ziel ist die Aufklärung des Verdachts der Körperschaftsteuerhinterziehung zwischen 2008 und 2015.
Die Durchsuchungen fanden in Essen, Düsseldorf, Münster sowie in Frankfurt und Eschborn statt. Über 70 Steuerfahnder und Staatsanwälte waren an den Aktionen beteiligt. Laut dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) richten sich die Ermittlungen gegen 13 Beschuldigte. Weitere Einzelheiten wurden von der Staatsanwaltschaft nicht veröffentlicht.
Die National-Bank betonte, dass es in Essen auch zu Durchsuchungen von Vorstandsbüros gekommen sei. Das Geldhaus erklärte, von der Rechtmäßigkeit seines Handelns überzeugt zu sein und gehe davon aus, dass sich der Anfangsverdacht nicht erhärten werde. Man unterstütze die Strafverfolgungsbehörden und kooperiere vollumfänglich.
F.Carrillo--TFWP