The Fort Worth Press - Entlastungsprämie: Arbeitgeber dämpfen Erwartungen

USD -
AED 3.672499
AFN 64.000094
ALL 81.249856
AMD 374.479697
ANG 1.789884
AOA 918.000131
ARS 1358.509472
AUD 1.394496
AWG 1.797375
AZN 1.703684
BAM 1.660575
BBD 2.014018
BDT 122.97229
BGN 1.668102
BHD 0.377221
BIF 2965
BMD 1
BND 1.272177
BOB 6.909844
BRL 4.993901
BSD 0.999962
BTN 93.39243
BWP 13.417166
BYN 2.853989
BYR 19600
BZD 2.01114
CAD 1.37333
CDF 2305.000148
CHF 0.781402
CLF 0.022498
CLP 885.450272
CNY 6.81825
CNH 6.81459
COP 3616.9
CRC 458.927866
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.696692
CZK 20.622011
DJF 177.720116
DKK 6.331297
DOP 59.874972
DZD 132.111008
EGP 51.964305
ERN 15
ETB 157.108602
EUR 0.847199
FJD 2.2208
FKP 0.737283
GBP 0.736931
GEL 2.689773
GGP 0.737283
GHS 11.050214
GIP 0.737283
GMD 74.000198
GNF 8775.000266
GTQ 7.645054
GYD 209.205767
HKD 7.83265
HNL 26.620039
HRK 6.381301
HTG 130.843264
HUF 308.024496
IDR 17153.1
ILS 2.997897
IMP 0.737283
INR 93.38725
IQD 1310
IRR 1316125.000091
ISK 121.839869
JEP 0.737283
JMD 157.796202
JOD 0.70903
JPY 158.796498
KES 129.198196
KGS 87.450434
KHR 4014.999576
KMF 418.000442
KPW 900.002027
KRW 1475.089962
KWD 0.30887
KYD 0.833287
KZT 474.398108
LAK 21970.000313
LBP 89550.000603
LKR 315.481573
LRD 184.275022
LSL 16.390323
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.330391
MAD 9.23375
MDL 17.099627
MGA 4136.999864
MKD 52.235992
MMK 2100.230461
MNT 3576.383271
MOP 8.070372
MRU 39.930294
MUR 46.249799
MVR 15.44985
MWK 1736.999908
MXN 17.24965
MYR 3.951035
MZN 63.95502
NAD 16.38988
NGN 1344.679956
NIO 36.720227
NOK 9.392355
NPR 149.427083
NZD 1.692005
OMR 0.384498
PAB 0.999966
PEN 3.440502
PGK 4.32025
PHP 60.056029
PKR 278.874973
PLN 3.58825
PYG 6391.02692
QAR 3.64575
RON 4.312303
RSD 99.411023
RUB 75.505783
RWF 1461
SAR 3.751456
SBD 8.048583
SCR 14.260609
SDG 600.999914
SEK 9.157035
SGD 1.270803
SHP 0.746601
SLE 24.649906
SLL 20969.496166
SOS 571.49891
SRD 37.424978
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.749475
SYP 110.584383
SZL 16.390141
THB 32.040081
TJS 9.449709
TMT 3.505
TND 2.883499
TOP 2.40776
TRY 44.747599
TTD 6.787576
TWD 31.602029
TZS 2594.999764
UAH 43.546827
UGX 3695.197178
UYU 40.219565
UZS 12170.513306
VES 477.98287
VND 26330
VUV 119.010039
WST 2.730706
XAF 556.960123
XAG 0.01252
XAU 0.000207
XCD 2.70255
XCG 1.802165
XDR 0.691898
XOF 555.999694
XPF 101.550268
YER 238.602736
ZAR 16.369865
ZMK 9001.17226
ZMW 19.174011
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0003

    1.1805

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -44.1700

    5940.34

    -0.74%

  • DAX

    22.4800

    24066.7

    +0.09%

  • TecDAX

    54.3900

    3602.66

    +1.51%

  • MDAX

    352.1400

    30887.08

    +1.14%

  • Goldpreis

    22.9000

    4846.5

    +0.47%

  • SDAX

    141.3500

    17823.62

    +0.79%

Entlastungsprämie: Arbeitgeber dämpfen Erwartungen
Entlastungsprämie: Arbeitgeber dämpfen Erwartungen / Foto: © AFP/Archiv

Entlastungsprämie: Arbeitgeber dämpfen Erwartungen

Der Arbeitgeberverband BDA erwartet, dass erheblich weniger Unternehmen die geplante steuerfreie Entlastungsprämie von 1000 Euro an Beschäftigte auszahlen werden als eine ähnliche Einmalzahlung im Jahr 2022. "Es werden deutlich weniger sein", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter der "Bild" (Donnerstagsausgabe). Beispielsweise sei vor wenigen Wochen in der chemischen Industrie vereinbart worden, dass es keine Lohnanpassung in diesem Jahr geben werde.

Textgröße:

"Die werden jetzt nicht noch sagen bei den vielen 100.000 Beschäftigten, wir zahlen da einfach nochmal oben drauf. Das ist weder in der Kalkulation noch in der Gesamtdynamik des Tarifvertrages. Das ist ja der zentrale Fehler", sagte Kampeter. Die 2022 beschlossene sogenannte Inflationsausgleichsprämie hatten mehr als 80 Prozent der Tarifangestellten erhalten.

Scharfe Kritik übte Kampeter an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Beide hätten mit der Prämie "Erwartungen geschürt und die Erfüllung dieser Erwartung bei anderen abgeladen. Das macht man nicht, das gehört sich nicht", sagte Kampeter. Anders als 2022 seien Arbeitgeber und Gewerkschaften auch nicht in die Entscheidung eingebunden gewesen.

Die schwarz-rote Koalition hatte am Montag beschlossen, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten 2026 eine steuerfreie Entlastungsprämie von 1000 Euro zahlen können. Zudem kündigte sie an, die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate um 17 Cent pro Liter zu senken.

Kritik an der Entlastungsprämie kam auch vom Steuerzahlerbund. "Eine wirklich sachgemäße Lösung zur Entlastung wäre eine Erhöhung der Entfernungspauschale für alle, die Auto oder Bus und Bahn nutzen müssen, um zur Arbeit zu kommen", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

In Wirklichkeit sei die Prämie ein Versprechen zulasten Dritter. "Die Politik rechnet hier mit Entlastungen, die auf die Rechnung von Arbeitgebern geht." Ob Betriebe, deren Umsatz wegen steigender Kosten zurückgehe, die 1000 Euro überhaupt zahlen könnten, sei völlig offen.

P.Grant--TFWP