The Fort Worth Press - Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen

USD -
AED 3.672499
AFN 63.49745
ALL 82.633029
AMD 367.81347
ANG 1.790403
AOA 916.999952
ARS 1461.505699
AUD 1.441639
AWG 1.8
AZN 1.715562
BAM 1.715644
BBD 2.014246
BDT 122.861805
BGN 1.69088
BHD 0.3772
BIF 2987.24539
BMD 1
BND 1.295549
BOB 6.92556
BRL 5.173098
BSD 1.000105
BTN 94.687626
BWP 13.599361
BYN 2.808821
BYR 19600
BZD 2.011333
CAD 1.418805
CDF 2264.999622
CHF 0.80976
CLF 0.023111
CLP 909.649786
CNY 6.7748
CNH 6.78915
COP 3441.24
CRC 453.69217
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.725381
CZK 21.24805
DJF 178.090844
DKK 6.561625
DOP 58.536115
DZD 133.598219
EGP 49.725799
ERN 15
ETB 161.234408
EUR 0.87784
FJD 2.24285
FKP 0.754878
GBP 0.75675
GEL 2.645014
GGP 0.754878
GHS 11.225636
GIP 0.754878
GMD 72.999986
GNF 8763.311637
GTQ 7.629858
GYD 209.231741
HKD 7.84001
HNL 26.757135
HRK 6.615901
HTG 130.75668
HUF 311.258997
IDR 17921
ILS 2.996975
IMP 0.754878
INR 94.746197
IQD 1310.110704
IRR 1374999.999746
ISK 126.289781
JEP 0.754878
JMD 157.423814
JOD 0.708981
JPY 161.541504
KES 129.449525
KGS 87.450353
KHR 4014.105511
KMF 430.999706
KPW 900.00035
KRW 1536.210323
KWD 0.30902
KYD 0.833436
KZT 486.473447
LAK 22146.685497
LBP 89557.448376
LKR 334.602361
LRD 182.011965
LSL 16.491476
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.417656
MAD 9.360252
MDL 17.606449
MGA 4178.106825
MKD 54.12869
MMK 2099.387374
MNT 3579.000015
MOP 8.07637
MRU 39.722981
MUR 47.960227
MVR 15.460471
MWK 1734.153231
MXN 17.485902
MYR 4.140497
MZN 63.899865
NAD 16.491476
NGN 1368.395506
NIO 36.798891
NOK 9.7818
NPR 151.500026
NZD 1.761385
OMR 0.384502
PAB 1.000105
PEN 3.385323
PGK 4.386042
PHP 61.243499
PKR 278.148213
PLN 3.759275
PYG 6096.517967
QAR 3.645646
RON 4.606095
RSD 103.033017
RUB 74.553283
RWF 1466.604677
SAR 3.754291
SBD 8.065041
SCR 14.05647
SDG 600.500902
SEK 9.70755
SGD 1.295885
SHP 0.746601
SLE 24.749695
SLL 20969.503664
SOS 571.588975
SRD 37.4305
STD 20697.981008
STN 21.491605
SVC 8.751031
SYP 110.532098
SZL 16.486254
THB 33.201501
TJS 9.275777
TMT 3.51
TND 2.960315
TOP 2.40776
TRY 46.47955
TTD 6.79047
TWD 31.661499
TZS 2625.232026
UAH 44.892717
UGX 3660.590537
UYU 40.114211
UZS 12015.842175
VES 616.865275
VND 26325
VUV 118.758526
WST 2.756325
XAF 575.410972
XAG 0.016117
XAU 0.000243
XCD 2.70255
XCG 1.8024
XDR 0.713895
XOF 575.410972
XPF 104.61587
YER 238.649784
ZAR 16.483897
ZMK 9001.192558
ZMW 17.940666
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -68.1200

    6243.2

    -1.09%

  • MDAX

    -482.7300

    32091.73

    -1.5%

  • TecDAX

    -39.8800

    3931.07

    -1.01%

  • SDAX

    -244.2400

    18151.23

    -1.35%

  • Goldpreis

    -70.9000

    4131.8

    -1.72%

  • DAX

    -224.4500

    24915.24

    -0.9%

  • EUR/USD

    -0.0041

    1.139

    -0.36%

Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen / Foto: © AFP

Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump könnte seine Regierung den Kongress um deutlich mehr Geld bitten als der Iran-Krieg kostet. Der Finanzbedarf gehe "über das hinaus, worüber wir im Zusammenhang mit dem Iran sprechen, denn wir leben in einer äußerst instabilen Welt", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Die "Washington Post" hatte berichtet, seine Regierung wolle vom Kongress 200 Milliarden Dollar (rund 174 Milliarden Euro) fordern. Das wäre mehr als die gesamten bisherigen Ukraine-Hilfen der USA.

Textgröße:

"Es ist ein kleiner Preis, um sicherzustellen, dass wir ganz oben bleiben", sagte Trump bei einem Auftritt mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Oval Office weiter. Er antwortete damit auf die Frage einer Journalistin, ob der Bericht der "Washington Post" zutreffe und warum die USA so viel Geld bräuchten, wenn der Iran-Krieg nach Trumps Worten doch so gut wie beendet sei.

Trump dementierte den Zeitungsbericht nicht. Er führte aus, die USA seien in puncto militärischer Ausrüstung "in sehr guter Verfassung, aber wir wollen in der bestmöglichen Verfassung sein". Er verwies dabei auf geplante Investitionen von US-Rüstungsbetrieben wie Raytheon und Lockheed Martin. Trump hatte die Chefs der Rüstungskonzerne kürzlich empfangen.

Verteidigungsminister Pete Hegseth kommentierte den Bericht der "Washington Post" zum Iran-Krieg mit den Worten: "Natürlich braucht man Geld, um Bösewichte zu töten." Das Pentagon wolle mit der Anfrage beim Kongress "sicherstellen, dass wir angemessen finanziert werden". Die genaue Summe könne sich aber noch ändern.

Nach Angaben der "Washington Post" hat das Pentagon das Weiße Haus bereits gebeten, die Forderung von 200 Milliarden Dollar an den Kongress zu billigen. Das Blatt berief sich auf einen hochrangigen Regierungsmitarbeiter und drei weitere anonyme Quellen, die die Größenordnung bestätigten.

Bisher hatten US-Medien von einer möglichen Regierungsanfrage an den Kongress in Höhe von 50 Milliarden Dollar berichtet. Laut "Washington Post" gehen die 200 Milliarden Dollar weit über die bisherigen Kriegskosten hinaus, die nach den ersten sechs Tagen auf rund elf Milliarden Dollar geschätzt worden waren. Zusätzlich wolle Hegseth, der sich "Kriegsminister" nennt, die Waffenproduktion ankurbeln, hieß es. Dies bestätigte Trump nun im Prinzip mit seinen Angaben.

Die Summe von 200 Milliarden Dollar wäre höher als der gesamte bisherige US-Beitrag für die Ukraine. Laut "Washington Post" genehmigte der Kongress bis zum Jahreswechsel insgesamt rund 188 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Ukraine. Das deutsche Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel beziffert die Ukraine-Hilfen der USA bis Ende 2025 sogar nur auf 115 Milliarden Euro, umgerechnet gut 130 Milliarden Dollar.

Trump behauptete dagegen nun, sein Vorgänger Joe Biden habe "der Ukraine Bargeld und Militärausrüstung im Wert von 350 Milliarden Dollar gegeben". Trump hatte Biden Verschwendung vorgeworfen und die meisten Finanzhilfen für die Ukraine nach seinem Amtsantritt vor 14 Monaten eingestellt.

Eine Anfrage an den Kongress in der Größenordnung von 200 Milliarden Dollar dürfte in den Reihen von Trumps Republikanern Unruhe auslösen. Die Verschuldung der USA war zuletzt auf einen Rekordstand von 39 Billionen Dollar gestiegen, vor allem wegen Trumps Steuersenkungsgesetz aus dem vergangenen Jahr.

Für Unmut sorgt zudem, dass der Präsident den Kongress nicht ersucht hatte, den Militäreinsatz gegen den Iran zu billigen. Laut US-Verfassung hat eigentlich das Parlament die Befugnis, Kriege zu erklären.

Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

S.Rocha--TFWP