The Fort Worth Press - Unicef beklagt große Defizite bei Kinderrechten in Deutschland

USD -
AED 3.672996
AFN 73.220452
ALL 95.962281
AMD 405.948237
ANG 1.80202
AOA 828.514014
ARS 841.753897
AUD 1.539565
AWG 1.8
AZN 1.702706
BAM 1.808138
BBD 2.018925
BDT 109.738228
BGN 1.804644
BHD 0.376944
BIF 2856.984371
BMD 1
BND 1.346258
BOB 6.909654
BRL 4.962403
BSD 0.99994
BTN 82.904596
BWP 13.800946
BYN 3.27227
BYR 19600
BZD 2.015504
CAD 1.357335
CDF 2770.000357
CHF 0.879105
CLF 0.035499
CLP 979.540059
CNY 7.1983
COP 3923.13
CRC 514.20251
CUC 1
CUP 26.5
CVE 101.940065
CZK 23.382302
DJF 177.720328
DKK 6.877475
DOP 58.678057
DZD 134.80405
EGP 30.939799
ERN 15
ETB 56.731736
EUR 0.922651
FJD 2.263504
FKP 0.787953
GBP 0.789951
GEL 2.659689
GGP 0.787953
GHS 12.598978
GIP 0.787953
GMD 67.896778
GNF 8593.23358
GTQ 7.803566
GYD 209.196008
HKD 7.827705
HNL 24.691563
HRK 7.030095
HTG 132.887724
HUF 363.50031
IDR 15722.9
ILS 3.59418
IMP 0.787953
INR 82.899706
IQD 1309.832527
IRR 42042.501428
ISK 137.760066
JEP 0.787953
JMD 156.175895
JOD 0.709001
JPY 150.647499
KES 146.4992
KGS 89.43011
KHR 4070.57638
KMF 453.94994
KPW 900.01383
KRW 1336.609891
KWD 0.30768
KYD 0.833252
KZT 450.388984
LAK 20867.635843
LBP 89539.649155
LKR 310.179214
LRD 190.800263
LSL 19.079701
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.833289
MAD 10.137797
MDL 17.813114
MGA 4527.237849
MKD 56.901034
MMK 2099.818336
MNT 3396.082004
MOP 8.060165
MRU 39.929809
MUR 44.750089
MVR 15.426387
MWK 1683.145891
MXN 17.096198
MYR 4.769022
MZN 63.500496
NAD 19.079749
NGN 1630.659898
NIO 36.804371
NOK 10.584381
NPR 132.644901
NZD 1.64186
OMR 0.384951
PAB 0.99994
PEN 3.788569
PGK 3.811716
PHP 56.257996
PKR 279.090123
PLN 3.986141
PYG 7296.159162
QAR 3.640502
RON 4.583701
RSD 108.128034
RUB 92.050321
RWF 1276.088253
SAR 3.750479
SBD 8.475185
SCR 13.406471
SDG 601.000292
SEK 10.33314
SGD 1.346075
SHP 1.26825
SLE 22.725545
SLL 19750.000125
SOS 571.497745
SRD 35.329523
STD 20697.981008
SVC 8.749474
SYP 13001.870728
SZL 19.2555
THB 36.018002
TJS 10.97362
TMT 3.51
TND 3.11975
TOP 2.36255
TRY 31.19988
TTD 6.788546
TWD 31.652796
TZS 2549.999812
UAH 38.150536
UGX 3939.297287
UYU 39.069398
UZS 12483.532332
VEF 3601201.313605
VES 36.02554
VND 24630
VUV 119.845532
WST 2.740874
XAF 606.432676
XAG 0.044563
XAU 0.000492
XCD 2.70255
XDR 0.753376
XOF 606.438282
XPF 115.480604
YER 250.35026
ZAR 19.29805
ZMK 9001.195506
ZMW 23.222317
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -1.9700

    4883.77

    -0.04%

  • MDAX

    -79.0700

    25885.75

    -0.31%

  • DAX

    44.7300

    17601.22

    +0.25%

  • SDAX

    -115.4100

    13768.71

    -0.84%

  • TecDAX

    -38.0100

    3389.31

    -1.12%

  • Goldpreis

    0.8000

    2043.5

    +0.04%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.0841

    -0.06%

Unicef beklagt große Defizite bei Kinderrechten in Deutschland
Unicef beklagt große Defizite bei Kinderrechten in Deutschland

Unicef beklagt große Defizite bei Kinderrechten in Deutschland

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef in Deutschland sieht gravierende Defizite bei der Umsetzung der Kinderrechte hierzulande. Zwar seien seit Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland vor 30 Jahren viele Fortschritte erreicht worden, erklärte die Organisation. "Für zu viele Kinder bleiben aber zahlreiche Kinderrechte weiter außer Reichweite."

Textgröße:

"Schwerwiegend wirken sich insbesondere Kinderarmut, ungleiche Bildungschancen und die Erfahrung von Gewalt auf die Lebenssituation und das Wohlbefinden von Kindern aus", erklärte Unicef Deutschland weiter. Die Organisation bemängelte auch, dass die Kinderrechte bis heute nicht im Grundgesetz stehen.

Eine entsprechende Initiative war in der vergangenen Legislaturperiode gescheitert; die Ampel-Koalition will einen neuen Anlauf starten. Auch die Einführung einer Kindergrundsicherung, wie sie Unicef ebenfalls verlangt, ist im Koalitionsvertrag vorgesehen.

Unicef forderte zudem, "umfassendere Daten zur Situation von Kindern" zu erheben und "zusätzliche Kinderbeauftragte sowie Beschwerdestellen für Kinder" einzurichten. Dies sei nötig, um "die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in Politik und Verwaltung zu verankern". Hierfür fehlten bislang die Strukturen.

Zu den weiteren Forderungen der Organisation gehören der Ausbau des Angebots an Ganztagsbetreuung für Kinder sowie "nachhaltige Aufklärungskampagnen und gezielte Prävention" gegen Gewalt an Kindern. Junge Menschen sollten zudem stärker als Experten und Expertinnen in eigener Sache anerkannt werden.

Die Politik müsse "das Wohl von Kindern endlich in den Mittelpunkt stellen", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Unicef Deutschland, Georg Graf Waldersee. Im Koalitionsvertrag seien "wichtige Ansätze" formuliert - nun müssten diese Vorhaben "schnell und umfassend umgesetzt werden".

Die UN-Kinderrechtskonvention war am 5. April 1992 in Deutschland in Kraft getreten. Seit 2010 gilt sie uneingeschränkt, nachdem die damalige Bundesregierung eine Reihe von Vorbehalten zurücknahm. Die Konvention schreibt unter anderem die Rechte von Kindern auf Gesundheit, Bildung, Spiel und gewaltfreie Erziehung fest.

W.Knight--TFWP