The Fort Worth Press - UN-Bericht: Fast die Hälfte aller Schwangerschaften unbeabsichtigt

USD -
AED 3.672503
AFN 64.507172
ALL 81.624824
AMD 375.516815
ANG 1.790275
AOA 916.999838
ARS 1370.744204
AUD 1.419678
AWG 1.8
AZN 1.723004
BAM 1.667278
BBD 2.011082
BDT 122.671668
BGN 1.673387
BHD 0.377134
BIF 2967.989429
BMD 1
BND 1.272324
BOB 6.899962
BRL 5.006501
BSD 0.998508
BTN 92.62947
BWP 13.405226
BYN 2.865862
BYR 19600
BZD 2.008184
CAD 1.38559
CDF 2299.999628
CHF 0.79161
CLF 0.022739
CLP 894.940016
CNY 6.828
CNH 6.830425
COP 3645.78
CRC 462.128639
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.998551
CZK 20.835976
DJF 177.809983
DKK 6.390105
DOP 60.125314
DZD 132.132713
EGP 53.134197
ERN 15
ETB 156.679852
EUR 0.85512
FJD 2.214903
FKP 0.742933
GBP 0.745551
GEL 2.689686
GGP 0.742933
GHS 10.988449
GIP 0.742933
GMD 73.500338
GNF 8760.922382
GTQ 7.638208
GYD 208.899876
HKD 7.83245
HNL 26.518904
HRK 6.446501
HTG 130.923661
HUF 313.683973
IDR 17124.4
ILS 3.05766
IMP 0.742933
INR 93.372498
IQD 1308.043135
IRR 1316125.000364
ISK 122.449664
JEP 0.742933
JMD 157.870509
JOD 0.708961
JPY 159.5805
KES 129.249768
KGS 87.450453
KHR 3997.272069
KMF 420.000444
KPW 899.998178
KRW 1487.559795
KWD 0.30896
KYD 0.832104
KZT 471.85542
LAK 22019.52176
LBP 89419.71783
LKR 315.118708
LRD 183.726184
LSL 16.382337
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.347556
MAD 9.280849
MDL 17.20387
MGA 4143.898385
MKD 52.741452
MMK 2100.763326
MNT 3574.006152
MOP 8.05507
MRU 39.91049
MUR 46.520014
MVR 15.459654
MWK 1731.383999
MXN 17.383565
MYR 3.974497
MZN 63.95996
NAD 16.382337
NGN 1358.840311
NIO 36.741827
NOK 9.51985
NPR 148.206811
NZD 1.71584
OMR 0.384501
PAB 0.998508
PEN 3.369933
PGK 4.322066
PHP 60.350993
PKR 278.505946
PLN 3.636086
PYG 6457.525255
QAR 3.640254
RON 4.352898
RSD 100.383006
RUB 77.07568
RWF 1458.164614
SAR 3.748263
SBD 8.058149
SCR 14.900243
SDG 601.00025
SEK 9.322701
SGD 1.275935
SHP 0.746601
SLE 24.624977
SLL 20969.496194
SOS 570.649162
SRD 37.448976
STD 20697.981008
STN 20.885725
SVC 8.737053
SYP 110.530532
SZL 16.386343
THB 32.25102
TJS 9.490729
TMT 3.505
TND 2.917693
TOP 2.40776
TRY 44.71547
TTD 6.776352
TWD 31.797503
TZS 2595.553973
UAH 43.382209
UGX 3694.642172
UYU 40.288138
UZS 12141.852436
VES 475.837797
VND 26341
VUV 117.921501
WST 2.734489
XAF 559.189293
XAG 0.013427
XAU 0.000211
XCD 2.70255
XCG 1.799582
XDR 0.695452
XOF 559.189293
XPF 101.666596
YER 237.149738
ZAR 16.53735
ZMK 9001.200839
ZMW 18.996633
ZWL 321.999592
  • DAX

    -203.0700

    23600.88

    -0.86%

  • SDAX

    -145.2100

    17112.42

    -0.85%

  • MDAX

    -438.8100

    29943.47

    -1.47%

  • Goldpreis

    -30.7000

    4756.7

    -0.65%

  • TecDAX

    -41.5900

    3490.02

    -1.19%

  • Euro STOXX 50

    -55.1100

    5871

    -0.94%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.169

    -0.33%

UN-Bericht: Fast die Hälfte aller Schwangerschaften unbeabsichtigt
UN-Bericht: Fast die Hälfte aller Schwangerschaften unbeabsichtigt

UN-Bericht: Fast die Hälfte aller Schwangerschaften unbeabsichtigt

Fast die Hälfte aller Schwangerschaften weltweit sind laut einem neuen UN-Bericht unbeabsichtigt. Und von den 121 Millionen ungewollten oder zumindest nicht geplanten Schwangerschaften pro Jahr werden demnach mehr als 60 Prozent durch Abtreibung abgebrochen - die Hälfte davon unter unsicheren Bedingungen, wie der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) am Mittwoch mitteilte. Die Studienautoren warnten, Konflikte wie der Ukraine-Krieg könnten die Zahl ungewollter Schwangerschaften in "schwindelerregende" Höhen treiben.

Textgröße:

Der UNFPA-Bericht stützt sich auf neue Daten des Guttmacher-Instituts aus 150 Ländern aus den Jahren 2015 bis 2019. Das Guttmacher-Institut setzt sich für das Recht auf Abtreibung ein. Als Hauptursachen für unbeabsichtigte Schwangerschaften nennen die Berichtsautoren die Benachteiligung von Frauen, Armut, sexuelle Gewalt sowie einen mangelnden Zugang zu Verhütungsmitteln und Abtreibungen.

In dem Bericht geht es den Autoren zufolge nicht um "ungewollte Babys oder glückliche Missgeschicke", sondern darum, wie ein Zusammenspiel aus Geschlechterungerechtigkeit, Armut, sexueller Gewalt und eingeschränktem Zugang zu Verhütungsmitteln und Abtreibungen Frauen "die lebensverändernste Entscheidung - ob sie schwanger werden oder nicht", nehme.

Die Autoren des Berichts warnten, dass Konflikte wie der Ukraine-Krieg die Zahl ungewollter Schwangerschaften enorm ansteigen lasse, da sexuelle Gewalt zunehme und der Zugang zu Verhütungsmitteln eingeschränkt sei. UNFPA-Direktorin Natalia Kanem verwies bei der Vorstellung des Berichts auf Fälle schwangerer Frauen in der Ukraine, "die wussten, dass sie ernährungstechnisch nicht in der Lage sein würden, ihre Schwangerschaft durchzuhalten". Es gebe auch Beispiele von Kriminellen, "die die Tragödie des Krieges als eine Gelegenheit sehen, Frauen und Mädchen ins Visier zu nehmen".

Studien zufolge erleben mehr als 20 Prozent der vertriebenen Frauen weltweit sexuelle Gewalt. Kanem warnte, dass die offiziellen Zahlen wegen des mit der Gewalt verbundenen sozialen "Stigmas" vermutlich zu niedrig angesetzt seien.

Die UNFPA-Direktorin schätzte, dass allein der Konflikt in Afghanistan bis 2025 voraussichtlich zu 4,8 Millionen ungewollten Schwangerschaften führen werde. Auch die Corona-Krise führte UNFPA zufolge allein im ersten Jahr der Pandemie zu bis zu 1,4 Millionen ungewollten Schwangerschaften, weil Frauen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung oder Verhütungsmitteln hatten.

Jedes Jahr müssten dem Bericht zufolge sieben Millionen Frauen nach unsicheren Abtreibungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diese Schwangerschaftsabbrüche seien eine der Hauptursachen für die Müttersterblichkeit.

Die türkische Ärztin Ayse Akin berichtete bei der Vorstellung des Berichts, dass sie "verzweifelte Frauen" behandelt habe, die versucht hätten, mit "Stricknadeln" und "Streichhölzern" abzutreiben.

Im Zusammenhang mit dem UNFPA-Bericht wurde auch Kritik an der US-Politik laut, dass US-Entwicklungshilfe nicht an Organisationen und Einrichtungen fließen darf, die sich für das Recht auf Abtreibung einsetzen oder auch nur Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen. Kanem sagte AFP, es gebe viele Belege, dass diese Politik eine "tiefgreifende Wirkung" habe und die Bereitstellung von Verhütungsmitteln beeinträchtige.

Die Fakultätsleiterin des Zentrums für Frauen und Arbeit an der Rutgers University in den USA, Yana Rodgers, sagte, nach ihren Untersuchungen in 51 Entwicklungsländern führe die entwicklungspolitische Linie der USA "eher zu mehr als zu weniger Abtreibungen", weil Frauen auch einen schlechteren Zugang zu Verhütungsmitteln hätten.

J.P.Cortez--TFWP