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Nach der Schließung des Audi-Werks in Brüssel im vergangenen Jahr hat die EU-Kommission vorgeschlagen, mehr als 3400 betroffene Beschäftigte mit 7,5 Millionen Euro zu unterstützen. Diese Unterstützung soll sowohl ehemaligen Audi-Mitarbeitern als auch Beschäftigten von Zulieferern in Belgien zugute kommen, die nach der Audi-Schließung entlassen wurden, wie die Kommission am Freitag mitteilte. Das Geld soll aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung bereitgestellt werden.
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen hat der Rat der EU-Länder dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zugestimmt. Die EU-Botschafter der 27 Mitgliedstaaten votierten am Freitag mehrheitlich für die Vereinbarung, durch die eine der weltgrößten Freihandelszonen entstehen soll, wie aus EU-Diplomatenkreisen verlautete. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen könnte das Abkommen nun bereits am Montag in Paraguay unterzeichnen.
Die Hauptausgabe der ARD-"Tagesschau" um 20 Uhr war auch 2025 die mit Abstand meistgesehene Nachrichtensendung. Wie der für die Produktion zuständige Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Freitag in Hamburg mitteilte, schalteten täglich im Schnitt knapp 9,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Sendung ein. Der Marktanteil lag bei 40,6 Prozent – der höchste Wert seit Beginn der modernen Quotenmessung im Jahr 1991.
Deutschlands Exportwirtschaft schwächelt weiterhin. Der Wert der Ausfuhren ging im November im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Deutsche Exporteure leiden besonders unter den hohen US-Zöllen. Die Importe dagegen nahmen im November leicht um 0,8 Prozent zu - Experten sehen darin immerhin einen Beleg für eine sich stabilisierende Binnenkonjunktur.
Die Führung der SPD will sich bei notwendigen Reformen zur Stärkung der Wirtschaft gegen eine Schwächung des Sozialstaats stemmen. "Ich werde mich nicht einreihen in den Chor derjenigen, die sagen, mit weniger Sozialstaat kriegen wir mehr Wirtschaftswachstum", sagte SPD-Ko-Chef Lars Klingbeil am Freitag in Berlin. Die Ko-Parteivorsitzende und Arbeitsministerin Bärbel Bas betonte, ein starker Sozialstaat sei nötig, "weil er Sicherheit gibt für viele Menschen, die jetzt unter Druck stehen, die Angst haben, ihren Arbeitsplatz zu verlieren".
In Brüssel sind am Freitagmorgen die Vertreter der 27 EU-Länder zusammengekommen, um unter anderem über das lang aufgeschobene Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten abzustimmen. Es wird erwartet, dass die notwendige Mehrheit der 27 Mitgliedstaaten für die Vereinbarung votiert, über die mehr als 25 Jahre verhandelt wurde. Landwirte haben unterdessen erneut Proteste gegen den Abschluss des Abkommen angekündigt, unter anderem in Frankreich.
Wegen des Wintersturms "Elli" hat die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr in Norddeutschland am Freitag vorübergehend eingestellt. Das teilte der Konzern in Berlin mit. Aufgrund der Witterungsbedingungen sei der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover "bis mindestens heute Mittag" unterbrochen worden. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen "und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich".
Deutschlands Exporte sind im November gesunken. Sie gingen im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Importe dagegen nahmen leicht um 0,8 Prozent zu.
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im November den dritten Monat in Folge gestiegen. Im Vormonatsvergleich legte die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der Zuwachs im Oktober wurde zugleich nach oben revidiert. Maßgeblich für die gute Entwicklung waren demnach Zuwächse in der Automobilindustrie: Hier stieg die Produktion im November um 7,8 Prozent.
Nach mehr als 25 Jahren mühsamer Verhandlungen stimmt der Rat der 27 EU-Länder am Freitag über das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten ab. Es gilt als wahrscheinlich, dass trotz des Widerstands schwergewichtiger Mitgliedstaaten wie Frankreich und Polen die notwendige Mehrheit für den Vertrag zusammenkommt. Eine Großzahl der EU-Länder, allen voran Deutschland, sind für das Abkommen.
Sechs Monate nach der Verurteilung zu einer Millionenzahlung wegen irreführender Geschäftspraktiken hat die französische Filiale der deutschen Supermarktkette Lidl angekündigt, künftig auf TV-Werbung zu verzichten und stattdessen in Online-Videos zu investieren. "Die Risiken sind angesichts der Reglementierung zu hoch", sagte Jassine Ouali von Lidl France der Fachzeitschrift "Stratégies". Online-Videos hätten ein großes Entwicklungspotenzial, fügte er hinzu.
Der Mode-Versandhändler Zalando schließt sein Logistikzentrum in Erfurt in Thüringen, wo bislang 2700 Menschen arbeiten - rund ein Sechstel der gesamten Belegschaft des Unternehmens. Zalando sprach am Donnerstag von einer "schwierigen, aber notwendigen Entscheidung" und verwies auf eine strukturelle Neuaufstellung seines europaweiten Logistiknetzwerkes. Von der Gewerkschaft Verdi und aus der Politik kam scharfe Kritik.
In konstruktiver Atmosphäre haben am Donnerstag die Tarifverhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn (DB) begonnen. GDL-Chef Mario Reiß sagte in Berlin, er hoffe auf ein Ergebnis am Verhandlungstisch. DB-Personalvorstand Martin Seiler betonte, Ziel sei sein "fairer, tragfähiger Kompromiss". Die Parteien hatten schon im Vorfeld vereinbart, bis Ende Februar zu verhandeln - bis dahin wird es keine Streiks geben.
Wird ein Glasfaseranschluss noch gelegt, darf der Vertrag nicht erst mit der Freischaltung zu laufen beginnen. Sonst könnte die bindende Vertragslaufzeit die gesetzliche Höchstdauer von zwei Jahren überschreiten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte damit Erfolg. (Az. III ZR 8/25)
Über die drei staatlich verwalteten schwimmenden Importterminals für Flüssigerdgas (LNG) ist im vergangenen Jahr deutlich mehr Erdgas ins deutsche Netz eingespeist worden. Zusammengenommen leiteten die beiden Anlagen in Wilhelmshaven und die in Brunsbüttel 79 Terawattstunden ein, wie die Betreiberfirma Deutsche Energy Terminal (DET) am Donnerstag mitteilten. Das ist rund ein Drittel mehr als im Vorjahr.
Der Mode-Versandhändler Zalando schließt sein Logistikzentrums in Erfurt in Thüringen. Dort arbeiten bislang 2700 Menschen - rund ein Sechstel der gesamten Belegschaft des Unternehmens. Zalando sprach am Donnerstag von einer "schwierigen, aber notwendigen Entscheidung" und verwies auf eine strukturelle Neuaufstellung seines europaweiten Logistiknetzwerkes. Aus der Politik kam scharfe Kritik.
Die Zahl der durch Lebensmittel ausgelösten Krankheitsausbrüche in Deutschland ist im Jahr 2024 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 271 solcher Ausbrüche mit mindestens 2400 Erkrankten gemeldet, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das waren mehr als in den vier Jahren zuvor mit durchschnittlich rund 191 Krankheitsausbrüchen und 1515 Erkrankungen.
Irland hat am Tag vor der Abstimmung der EU-Staaten über die Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten Widerstand gegen den Vertrag angekündigt. "Wir stimmen gegen das Abkommen", erklärte der stellvertretende Regierungschef Simon Harris am Donnerstag. Auch Frankreich, Polen und Ungarn sind gegen die Unterzeichnung. Für eine Sperrminorität reicht dies jedoch nicht.
Der Mode-Versandhändler Zalando hat die Schließung seines Logistikzentrums in Erfurt bis Ende September angekündigt. Dadurch fallen 2700 Jobs weg, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des Unternehmens hervorgeht. Grund ist den Angaben nach eine strukturelle Neuaufstellung des europaweiten Logistiknetzwerkes.
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November vor allem wegen steigender Militärausgaben deutlich verbessert: Das Ordervolumen stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Anstieg in Folge, auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich so ein kräftiges Plus von 4,0 Prozent. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sprach von einem "guten Zeichen".
Aus Protest gegen das kurz vor dem Abschluss stehende Mercosur-Freihandelsabkommen haben französische Bauern mit ihren Traktoren vor Pariser Sehenswürdigkeiten demonstriert. In der Nähe des Eiffelturms sowie am Triumphbogen waren am Vormittag je etwa ein Dutzend Traktoren geparkt, umgeben von zahlreichen Sicherheitskräften, wie AFP-Journalisten beobachteten. "Nein zu Mercosur" war zu lesen. Oder: "Frankreich, willst Du Deine Bauern noch?"
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) geht nach den Worten ihres Vorsitzenden Mario Reiß "offen und konstruktiv" in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB). Entscheidend für die Gewerkschaft sei, dass die Bahn die Beschäftigten "gehaltstechnisch wieder in die Mitte der Gesellschaft rückt", erklärte er am Donnerstag. Ein "langes, verantwortungsbewusstes Arbeitsleben" müsse auch "endlich" zu einer verlässlicheren Alterssicherung führen.
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland neue Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien mit einer Leistung von knapp 21 Gigawatt in Betrieb genommen worden. Die installierte Leistung stieg dadurch um rund elf Prozent auf 210 Gigawatt, wie die Bundesnetzagentur in Bonn am Donnerstag mitteilte. Hauptanteil an dieser Entwicklung hatten die Energieträger Solar und Wind.
Im Berliner Hauptbahnhof haben am Donnerstag Vormittag die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begonnen. Beide Parteien hatten bereits im Vorfeld eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht vereinbart - Fahrgäste der Bahn müssen also bis Ende Februar keine Streiks fürchten. Insgesamt 14 Verhandlungstermine sind bis dahin bereits fest vereinbart.
Erneute russische Angriffe haben die ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja von der Stromversorgung abgeschnitten und für einen Heizungsausfall in zahlreichen Wohnungen geführt. Russland habe eine "gewaltigen Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur mehrerer Regionen" ausgeführt, erklärte der staatliche Netzbetreiber Ukrenergo in der Nacht zum Donnerstag. In der Folge seien Verbraucher in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, darunter regionale Zentren, ohne Strom.
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November deutlich verbessert. Das Ordervolumen stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Anstieg in Folge, auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich so ein Plus von 4,0 Prozent.
Die Deutsche Bahn reduziert wegen des Winterwetters ihr Angebot im Fernverkehr in Teilen Norddeutschlands und empfiehlt Reisenden, ihre Fahrten zu verschieben. "Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar 2026 ein Ticket für eine Reise vom 8. bis zum 10. Januar 2026 gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen", erklärte die Bahn am Mittwoch.
Die Deutsche Bahn (DB) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verhandeln ab Donnerstag (10.00 Uhr) in Berlin über neue Tarifverträge. Die GDL fordert insgesamt acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten; darin enthalten ist etwa eine Erhöhung der Zulagen. DB-Personalvorstand Martin Seiler hatte angekündigt, der Konzern wolle "konstruktiv" verhandeln und einen "fairen und tragfähigen Abschluss" erreichen.
Kurz vor der anvisierten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten rückt die notwendige Mehrheit im Rat der 27 EU-Länder in greifbare Nähe. Der italienische Außenminister Antonio Tajani sprach am Mittwoch von den "enormen Vorteilen" des Abkommens und weckte damit Hoffnungen, dass sein Land seinen Widerstand gegen die Vereinbarung aufgeben könnte. Die EU-Kommission machte nach einem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel weitere Zugeständnisse an die Landwirte.
Kurz vor der anvisierten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten hat Italien sein für eine Mehrheit notwendiges Ja immer noch nicht erteilt. Sollten alle von Rom gestellten Bedingungen erfüllt seien, werde sein Land "selbstverständlich" die Unterzeichnung des Abkommens billigen, sagte der italienische Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida am Montag am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Die Bundesregierung zeigte sich unterdessen "sehr zuversichtlich", dass Italien dem Abkommen zustimmen wird.
In einem Prozess um die mutmaßliche Lieferung von Gasturbinen auf die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim sind zwei Männer in Hamburg freigesprochen worden. Das Landgericht war nach der Beweisaufnahme nicht davon überzeugt, dass die Angeklagten die ihnen vorgeworfenen Taten vorsätzlich begangen hatten, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte.
In der Übernahmeschlacht um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery (WBD) ist der Bieter Paramount Skydance auch mit einem verbesserten Angebot auf Ablehnung gestoßen. Der WBD-Verwaltungsrat habe das neue Angebot "einstimmig" zurückgewiesen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Es bleibe "in mehreren wichtigen Punkten" hinter der Fusionsvereinbarung mit dem Streamingdienst Netflix zurück.