The Fort Worth Press - "Hitze ist ein stiller Killer": Bundesweiter Aktionstag zu Hitzeschutz

USD -
AED 3.672499
AFN 65.999625
ALL 82.015257
AMD 365.929895
ANG 1.790258
AOA 917.999984
ARS 1478.4698
AUD 1.428704
AWG 1.8
AZN 1.702143
BAM 1.710961
BBD 2.014085
BDT 123.358845
BGN 1.717508
BHD 0.377139
BIF 2973.545159
BMD 1
BND 1.290723
BOB 6.923833
BRL 5.104297
BSD 1
BTN 96.401827
BWP 14.30696
BYN 2.890524
BYR 19600
BZD 2.011233
CAD 1.405835
CDF 2259.999927
CHF 0.810335
CLF 0.023721
CLP 933.679823
CNY 6.77325
CNH 6.768905
COP 3269.8
CRC 453.686531
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.461377
CZK 21.202056
DJF 178.080274
DKK 6.55191
DOP 58.517339
DZD 133.230989
EGP 51.081801
ERN 15
ETB 161.409875
EUR 0.87657
FJD 2.221802
FKP 0.74341
GBP 0.744875
GEL 2.624988
GGP 0.74341
GHS 11.565245
GIP 0.74341
GMD 74.000079
GNF 8774.385443
GTQ 7.630262
GYD 209.224201
HKD 7.84053
HNL 26.781153
HRK 6.605398
HTG 130.682017
HUF 316.277042
IDR 17903.1
ILS 3.054705
IMP 0.74341
INR 96.45205
IQD 1310.057039
IRR 1375000.000224
ISK 125.350104
JEP 0.74341
JMD 158.507567
JOD 0.709019
JPY 162.558981
KES 129.269994
KGS 87.450256
KHR 4039.962207
KMF 429.00018
KPW 900.000068
KRW 1477.945001
KWD 0.30977
KYD 0.833362
KZT 470.500752
LAK 22588.095321
LBP 89552.524758
LKR 336.310669
LRD 181.002205
LSL 16.482748
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.407138
MAD 9.343504
MDL 17.595444
MGA 4289.288589
MKD 53.862438
MMK 2100.202771
MNT 3585.401867
MOP 8.076425
MRU 39.92109
MUR 47.129847
MVR 15.460022
MWK 1734.086853
MXN 17.45313
MYR 4.092098
MZN 63.910598
NAD 16.482748
NGN 1379.740201
NIO 36.7986
NOK 9.680698
NPR 154.242923
NZD 1.71097
OMR 0.384496
PAB 1.000017
PEN 3.390684
PGK 4.471991
PHP 61.670974
PKR 277.882913
PLN 3.79713
PYG 6059.943311
QAR 3.645263
RON 4.593102
RSD 102.875985
RUB 78.571234
RWF 1471.550548
SAR 3.755397
SBD 8.071362
SCR 13.451441
SDG 600.502876
SEK 9.68411
SGD 1.291375
SHP 0.746601
SLE 24.375025
SLL 20969.507346
SOS 571.526052
SRD 37.611019
STD 20697.981008
STN 21.432945
SVC 8.749891
SYP 110.532098
SZL 16.484411
THB 33.6705
TJS 9.245285
TMT 3.51
TND 2.954361
TOP 2.40776
TRY 47.182415
TTD 6.788676
TWD 32.28502
TZS 2635.002993
UAH 44.713148
UGX 3704.837722
UYU 40.241449
UZS 11955.418693
VES 724.839802
VND 26295
VUV 118.50378
WST 2.742715
XAF 573.850474
XAG 0.017494
XAU 0.000249
XCD 2.70255
XCG 1.802308
XDR 0.713511
XOF 573.840434
XPF 104.316641
YER 238.609021
ZAR 16.50425
ZMK 9001.197378
ZMW 18.225321
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -2.4000

    4016.4

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -3.4700

    6227.4

    -0.06%

  • TecDAX

    1.2400

    3771.59

    +0.03%

  • MDAX

    -184.0200

    31680.71

    -0.58%

  • DAX

    15.7100

    24846.69

    +0.06%

  • SDAX

    33.0000

    18283.65

    +0.18%

  • EUR/USD

    -0.0030

    1.1416

    -0.26%

"Hitze ist ein stiller Killer": Bundesweiter Aktionstag zu Hitzeschutz
"Hitze ist ein stiller Killer": Bundesweiter Aktionstag zu Hitzeschutz / Foto: © AFP/Archiv

"Hitze ist ein stiller Killer": Bundesweiter Aktionstag zu Hitzeschutz

Zum bundesweiten Hitzeaktionstag in Deutschland am Donnerstag hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihren neuen Leitfaden zum Schutz der Gesundheit vor Hitze vorgestellt. "Europa erwärmt sich schneller als jeder andere Kontinent - und wir bezahlen dafür mit Menschenleben", erklärte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Henri Kluge. Allein in den vergangenen vier Jahren seien europaweit mehr als 200.000 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. "Das muss ein Ende haben", forderte Kluge. "Hitze ist ein stiller Killer, aber kein unvermeidbarer."

Textgröße:

In Deutschland gab es laut Robert-Koch-Institut im vergangenen Jahr insgesamt 2500 Hitze-Tote. Vor allem ältere Menschen und jene mit Vorerkrankungen seien betroffen gewesen. Jedes Jahr führe extreme Hitze weltweit zu einer Häufung von hitzebedingten Erkrankungen und Gesundheitsbeschwerden bis hin zu vorzeitigen Todesfällen, erklärte das Bundesumweltministerium anlässlich des Aktionstags.

Gerade Kreislauferkrankungen träten unter dem Einfluss von Hitze häufiger auf oder verschlechterten sich. Der wachsende Anteil vulnerabler Bevölkerungsgrupen wie etwa ältere Menschen machten anhaltende Hitzeperioden "zu einer wachsenden Bedrohung für die öffentliche Gesundheit", erklärte das Ministerium.

Der Leitfaden solle wissenschaftliche Orientierung für staatliche Akteure bieten, um Hitzeschutzaktivitäten wirksam auszurichten, erklärte das Ministerium. Er thematisiert unter anderem eine Verbesserung der lokalen Hitzewarnsysteme oder der Risikokommunikation mit vulnerablen Gruppen. Der erste WHO-Leitfaden wurde im Jahr 2008 veröffentlicht und wurde nun mit Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis angepasst.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) wies darauf hin, dass der Schutz vor Hitze auch eine "soziale Frage" sei. "Wer keinen Garten oder Pool hat und in aufgeheizten Wohnungen in zubetonierten Stadtvierteln lebt, kann sich kaum gegen Hitze schützen", erklärte der Minister. "Was hilft, sind weniger CO2-Emissionen und mehr Vorsorge in Stadt und Land: Stadtbäume, Parks, intakte Flüsse, Wälder und Moore kühlen die Luft spürbar ab und speichern zudem Wasser."

Unter großen Bäumen sei es oft mehrere Grad kühler, erklärte Schneider: "Die Natur kann uns helfen gegen die Hitze, wenn wir sie lassen." Darum investiere die Bundesregierung "mehr als je zuvor in diese konkret spürbaren Maßnahmen gegen den Klimawandel".

Der neue Leitfaden der WHO gibt den Behörden laut Regionaldirektor Kluge "einen klaren Fahrplan an die Hand, um Vorsorgesysteme aufzubauen, die Leben retten". Partner wie die Bundesregierung und das Land Berlin wiesen bereits den Weg: "Sie zeigen, dass globale Standards, wenn sie auf allen Ebenen umgesetzt werden, zu lebensrettenden Maßnahmen vor Ort führen."

In Deutschland sind vor allem die Länder und Kommunen für den Hitzeschutz zuständig. So hat zum Beispiel der Berliner Senat im Jahr 2025 einen landesweiten Hitzeaktionsplan beschlossen. Darin enthalten sind 72 Maßnahmen, die den Hitzeschutz der Berliner Bevölkerung verbessern. Ein großer Baustein sind hierbei Kommunikationsmaßnahmen.

Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD) betonte, dass große und dicht bebaute Metropolen "von den Gefahren der Sommerhitze besonders betroffen" seien. "Daher ist Berlin seit Jahren im Hitzeschutz für die Stadtbevölkerung aktiv und nimmt seine Aufgaben in der Daseinsvorsorge sehr ernst."

Europa gilt laut WHO als Weltregion, die stärker als viele andere Regionen von der Klimaerwärmung betroffen ist und folglich schon heute mit häufigen Hitzewellen zu kämpfen hat. Die meisten vorzeitigen Todesfälle aufgrund von extremer Hitze gab es in Italien, gefolgt von Spanien, Deutschland und Griechenland, wobei in Griechenland die hitzeassoziierten Todesfälle bezogen auf die Einwohnerzahl am höchsten lagen.

S.Weaver--TFWP