The Fort Worth Press - Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde

USD -
AED 3.673017
AFN 64.497294
ALL 79.681969
AMD 363.314944
ANG 1.790365
AOA 917.000522
ARS 1514.262497
AUD 1.404298
AWG 1.8025
AZN 1.687821
BAM 1.703184
BBD 2.013646
BDT 122.674864
BGN 1.683441
BHD 0.37701
BIF 2995
BMD 1
BND 1.27508
BOB 9.817864
BRL 5.108301
BSD 0.999813
BTN 95.741151
BWP 13.568577
BYN 3.014404
BYR 19600
BZD 2.010772
CAD 1.40375
CDF 2310.000261
CHF 0.821503
CLF 0.024012
CLP 948.119728
CNY 6.695402
CNH 6.69327
COP 3203.64
CRC 447.264035
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.400592
CZK 21.21465
DJF 177.720107
DKK 6.52007
DOP 58.950031
DZD 133.820465
EGP 51.924803
ERN 15
ETB 163.266874
EUR 0.87225
FJD 2.238195
FKP 0.746662
GBP 0.748165
GEL 2.595023
GGP 0.746662
GHS 11.515005
GIP 0.746662
GMD 73.498362
GNF 8755.000487
GTQ 7.630277
GYD 209.132512
HKD 7.84517
HNL 26.838338
HRK 6.571041
HTG 130.669151
HUF 315.530112
IDR 17872
ILS 3.01405
IMP 0.746662
INR 95.76475
IQD 1309.739445
IRR 1374850.000301
ISK 120.529808
JEP 0.746662
JMD 157.569319
JOD 0.709033
JPY 157.280145
KES 129.519961
KGS 87.449503
KHR 4053.999921
KMF 430.000233
KPW 900.000318
KRW 1376.840123
KWD 0.30842
KYD 0.833134
KZT 448.570296
LAK 22430.000569
LBP 89550.000509
LKR 330.474084
LRD 172.849686
LSL 16.25031
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355024
MAD 9.546019
MDL 17.560513
MGA 4363.785198
MKD 53.573917
MMK 2099.622693
MNT 3595.947098
MOP 8.079142
MRU 40.059755
MUR 47.659846
MVR 15.460083
MWK 1736.502406
MXN 17.21595
MYR 4.077798
MZN 63.898678
NAD 16.260184
NGN 1330.760006
NIO 36.79288
NOK 9.44125
NPR 153.18619
NZD 1.748845
OMR 0.384497
PAB 0.999726
PEN 3.37493
PGK 4.452592
PHP 62.783012
PKR 277.059879
PLN 3.79075
PYG 5950.431935
QAR 3.654295
RON 4.590201
RSD 102.446032
RUB 83.756436
RWF 1470.6766
SAR 3.755068
SBD 8.000512
SCR 13.932947
SDG 601.490753
SEK 9.82238
SGD 1.275794
SHP 0.747524
SLE 24.650181
SLL 20969.491881
SOS 571.358904
SRD 37.710501
STD 20697.981008
STN 21.335609
SVC 8.747562
SYP 13002.000254
SZL 16.265572
THB 33.275006
TJS 9.222905
TMT 3.51
TND 2.943779
TOP 2.40776
TRY 48.780198
TTD 6.793432
TWD 31.727981
TZS 2639.997971
UAH 44.758256
UGX 3929.235445
UYU 40.171729
UZS 11826.842692
VES 847.4851
VND 26022.5
VUV 117.918556
WST 2.750287
XAF 572.158406
XAG 0.015145
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.801858
XDR 0.707052
XOF 572.158406
XPF 103.856068
YER 236.550305
ZAR 16.249602
ZMK 9001.199807
ZMW 19.520776
ZWL 321.999592
SSP 5712.013969
MXV 1.951443
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

  • SDAX

    113.4200

    18219.97

    +0.62%

  • DAX

    270.9500

    25575.01

    +1.06%

  • Euro STOXX 50

    82.0000

    6318.2

    +1.3%

  • MDAX

    157.9900

    31241.96

    +0.51%

  • TecDAX

    62.8700

    4011.52

    +1.57%

  • Goldpreis

    19.5000

    4403.4

    +0.44%

Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde

Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde

Trotz ihrer Niederlage gegen die AfD kann Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig voraussichtlich mit ihrer SPD die nächste Landesregierung bilden. Da bei der Landtagswahl im Nordosten erstmals in ihrer Geschichte die CDU voraussichtlich aus einem Landesparlament fliegt, verfügt Schwesig zusammen mit Linkspartei und Grünen über eine Mehrheit. Die AfD reklamierte als Wahlsieger den Regierungsauftrag für sich - allerdings fehlen ihr die Koalitionspartner.

Textgröße:

Das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern ist voraussichtlich dramatisch knapp: Sowohl die CDU als auch das BSW lagen in den Hochrechnungen von ARD und ZDF kurz vor Ende der Auszählung mit 4,9 Prozent hauchdünn unter der Fünfprozenthürde. Sollte sich dies bestätigen, hätten in einem Vier-Parteien-Parlament SPD, Linke und Grüne eine Mehrheit gegen die AfD. Sollten CDU oder BSW doch noch den Einzug in den Landtag schaffen, würden sich die Mehrheitsverhältnisse wieder verändern.

Für die CDU ist es bundesweit das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl in ihrer Geschichte. Sollte sich das Scheitern an der Fünfprozenthürde bestätigen, wäre dies das erste Mal in der CDU-Geschichte. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern schon als "Desaster", bevor das Verpassen der Fünfprozenthürde bekannt wurde.

Den Hochrechnungen zufolge ist die AfD mit gut 38 Prozent stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von der SPD von Ministerpräsidentin Schwesig mit rund 35,5 Prozent. Auch die Linke mit 6,5 Prozent und die Grünen mit 5,6 Prozent würden demnach in das Schweriner Parlament einziehen. Bisher regierte die SPD mit der Linken, diese Koalition hat keine eigene Mehrheit mehr.

Der AfD-Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm kündigte an, als Wahlsieger allen Parteien Gespräche anzubieten. "Wir haben hier den Regierungsauftrag in Mecklenburg-Vorpommern", sagte Holm. Die AfD werde "natürlich alle Parteien einladen", denn es gehe darum, "dass wir unser Land wieder auf Vordermann bringen".

Er erwarte "von den anderen Parteien Gesprächsbereitschaft", sagte Holm. Die Aufgabe der AfD sei es nun, Mehrheiten zu schmieden. Bedenken wegen rechtsextremer Positionen in einigen Landesverbänden der Partei wies Holm zurück. Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern stehe nicht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, argumentierte der AfD-Spitzenkandidat.

Schwesig verwies hingegen auf Umfragen, nach denen über 60 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wollen, dass sie im Amt bleibe. Die AfD habe zwar ein starkes Ergebnis eingefahren, ihr Ziel einer Alleinregierung aber verpasst. Die Menschen in ihrem Bundesland wollten eine demokratische Regierung, sagte Schwesig. Diese wolle sie bilden.

Schwesig zog trotz der Verluste ihrer Partei ein positives Fazit. Vor einem Jahr habe die SPD in den Umfragen nur bei 19 Prozent gelegen, danach habe sie aber den Kampf aufgenommen. "Was für eine Aufholjagd", sagte sie. Sie habe von Anfang an geglaubt, dass eine solche Aufholjagd möglich sei und dass die SPD der AfD etwas entgegensetzen könne. Mit Inhalt, mit Menschen und mit Klarheit sei dies gelungen. "Das ist eine Teamleistung."

Schwesig sagte weiter, sie stehe "bereit für eine stabile demokratische Regierung". Zum Angebot von Holm, die AfD wolle mit allen Parteien sprechen, sagte sie, da müsse er sehen, "wie weit er kommt". Trotzdem müssten sich "alle Parteien damit auseinandersetzen, alle Demokraten, warum die AfD so große Ergebnisse einfahren kann".

CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters, dessen Partei auf historisch schlechte Werte absackte, sagte, die CDU habe ein "katastrophales Ergebnis erzielt". Gleichwohl habe die Wahl "unter schwierigsten Rahmenbedingungen" stattgefunden. Es habe einen hochpolarisierten Wahlkampf gegeben, in dem es keine Chance gegeben habe, mit den eigenen Themen durchzudringen. "Das ist bedauerlich, weil wir sehr, sehr wenig über Landespolitik geredet haben."

Grünen-Chefin Franziska Brantner sagte zu den Ergebnissen ihrer Partei sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Berlin, die Grünen hätten in den Landtagswahlen "gezeigt, dass wir eine Kraft sind, mit der zu rechnen ist". Die Grünen stünden für eine stabile demokratische Mehrheit und setzten eigene Akzente.

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch beklagte die Polarisierung in Mecklenburg-Vorpommern zwischen AfD und SPD. "Da sind wir ein Opfer." Er sage zudem "ganz klar, die AfD hat in diesem Land keinen Regierungsauftrag". Sie werde in Mecklenburg-Vorpommern nicht regieren, "und das ist gut - das ist ein großer Schritt für die Demokratie".

T.Dixon--TFWP