The Fort Worth Press - Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag

USD -
AED 3.672498
AFN 64.999685
ALL 79.60134
AMD 362.536449
ANG 1.790365
AOA 918.000268
ARS 1509.375048
AUD 1.403863
AWG 1.8
AZN 1.701063
BAM 1.702398
BBD 2.01149
BDT 122.644384
BGN 1.683441
BHD 0.376463
BIF 3002.654829
BMD 1
BND 1.276233
BOB 9.812421
BRL 5.142797
BSD 0.998738
BTN 95.698307
BWP 13.543979
BYN 3.021108
BYR 19600
BZD 2.008617
CAD 1.399295
CDF 2311.000224
CHF 0.822645
CLF 0.024323
CLP 960.419623
CNY 6.69765
CNH 6.694775
COP 3177.8
CRC 446.794621
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.978587
CZK 21.21345
DJF 177.847413
DKK 6.512635
DOP 58.945902
DZD 134.064499
EGP 52.291801
ERN 15
ETB 163.132872
EUR 0.87121
FJD 2.2159
FKP 0.746534
GBP 0.746895
GEL 2.609698
GGP 0.746534
GHS 11.505418
GIP 0.746534
GMD 73.496504
GNF 8780.084432
GTQ 7.621535
GYD 208.948079
HKD 7.844595
HNL 26.810289
HRK 6.564304
HTG 130.530531
HUF 317.521027
IDR 17812.1
ILS 3.03663
IMP 0.746534
INR 96.014649
IQD 1308.35183
IRR 1374599.999719
ISK 121.269755
JEP 0.746534
JMD 157.705532
JOD 0.709006
JPY 156.956499
KES 129.530261
KGS 87.449943
KHR 4047.525787
KMF 428.000369
KPW 900.000318
KRW 1386.490126
KWD 0.30816
KYD 0.832311
KZT 446.516081
LAK 22379.771075
LBP 89435.000218
LKR 330.574052
LRD 172.781477
LSL 16.23702
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.343735
MAD 9.462593
MDL 17.552335
MGA 4329.546938
MKD 53.553554
MMK 2099.833711
MNT 3597.142387
MOP 8.069983
MRU 40.178439
MUR 47.570154
MVR 15.450272
MWK 1731.818775
MXN 17.2307
MYR 4.081101
MZN 63.910194
NAD 16.23702
NGN 1330.839865
NIO 36.749793
NOK 9.4129
NPR 153.117465
NZD 1.74738
OMR 0.385359
PAB 0.998738
PEN 3.37024
PGK 4.445315
PHP 62.88799
PKR 276.819167
PLN 3.802694
PYG 5920.703312
QAR 3.65052
RON 4.585197
RSD 102.180441
RUB 84.156238
RWF 1467.119293
SAR 3.757625
SBD 8.000512
SCR 14.034006
SDG 601.489738
SEK 9.841165
SGD 1.276085
SHP 0.747524
SLE 24.650411
SLL 20969.491881
SOS 570.744658
SRD 37.945497
STD 20697.981008
STN 21.325673
SVC 8.739174
SYP 13002.000254
SZL 16.231884
THB 33.350099
TJS 9.213126
TMT 3.51
TND 2.937894
TOP 2.40776
TRY 48.78263
TTD 6.779823
TWD 31.824105
TZS 2646.565037
UAH 44.62123
UGX 3939.591766
UYU 40.161901
UZS 11824.868347
VES 847.485104
VND 26022
VUV 117.955747
WST 2.750287
XAF 571.476406
XAG 0.01507
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.799974
XDR 0.707052
XOF 571.476406
XPF 103.808156
YER 236.550074
ZAR 16.25314
ZMK 9001.198948
ZMW 19.630065
ZWL 321.999592
SSP 5712.013969
MXV 1.95348
  • Goldpreis

    -25.2000

    4399.7

    -0.57%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1478

    -0.1%

  • DAX

    -233.7400

    25304.06

    -0.92%

  • Euro STOXX 50

    -86.7000

    6236.2

    -1.39%

  • TecDAX

    -47.7000

    3948.65

    -1.21%

  • MDAX

    -192.8300

    31083.97

    -0.62%

  • SDAX

    -60.3500

    18106.55

    -0.33%

Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag
Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag / Foto: © AFP

Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag

Die private Rettungsaktion für den an der Ostseeküste festliegenden Wal hat sich am Samstag weiter verzögert. Der Meeressäuger sei "freigespült" worden, sagte die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert auf der Insel Föhr. Er werde aber "heute nicht mehr transportiert". Die Initiatoren warfen den Behörden vor, die Rettungsaktion mit immer neuen Auflagen zu behindern.

Textgröße:

Von einem Schwimmbagger aus wurde laut Bahr van Gemmert mit Hilfe einer Pumpe der Sand unter dem Meeressäuger weggespült, um das Tier anschließend anheben und abschleppen zu können. Eigentlich hätte der Abtransport des Wals in Richtung Nordsee bereits am Freitag beginnen sollen. Nähere Angaben zum geplanten weiteren Ablauf der Rettungsaktion wollte die Tierärztin vor Journalisten nicht machen.

Der Wal lag am Samstagnachmittag mit Tüchern bedeckt im hüfthohen Wasser vor der Insel Poel, wie auf Livestreams zu sehen war. Immer wieder stieg seine ausgeatmete Atemluft hoch. Mit einigen Metern Abstand arbeiteten Helfer an dem Schwimmbagger, dabei kamen nach NDR-Informationen auch Taucher zum Einsatz.

Hinter der Initiative zur Rettung des Buckelwals steht neben der Unternehmerin Karin Walter-Mommert auch der Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz. Sie wollen das seit Wochen in der Ostsee umherirrende Tier mit einem System aus Luftkissen und Schwimmpontons anheben und bis in die Nordsee oder den offenen Atlantik schleppen.

Die Helfer untersuchten den Wal am Samstagnachmittag am Maul. Dabei sei ein Endoskop zum Einsatz gekommen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Die Untersuchung habe jedoch abgebrochen werden müssen. Es solle aber ein neuer Versuch unternommen werden. Der Buckelwal hat Reste eines Fischernetzes im Maul, die bislang nur teilweise entfernt werden konnten.

Laut Tierärztin Bahr van Gemmert gestaltet sich die Aktion insgesamt sehr schwierig, weil "jeder Schritt" genehmigt werden müsse. "Wir wären gerne weiter."

Zuvor hatte Mit-Initiatorin Walter-Mommert den Behörden vorgeworfen, die Aktion mit immer neuen Auflagen zu behindern. Ihnen würden "ständig neue Steine in den Weg gelegt", sagte die Sprecherin der Initiative der Nachrichtenagentur AFP. So würden immer neue Genehmigungen etwa für an der Aktion beteiligte Ärzte angefordert. Dadurch gehe wertvolle Zeit verloren.

Umweltminister Backhaus hatte am Freitag klargestellt, dass das Land keine Genehmigung für die Rettungsmaßnahme erteilt habe, weil es dafür keine rechtliche Grundlage gebe. Die Aktion werde aber geduldet.

Der Wal irrt seit Anfang März vor der Ostseeküste umher. Er strandete mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, zuletzt setzte er sich vor rund zweieinhalb Wochen bei Poel auf Grund. Das Landesumweltministerium und von diesem hinzugezogene Fachleute kamen zu dem Schluss, dass das Tier in einem sehr schlechtem Zustand und wohl schwer krank oder sogar sterbend sei. Mehrfachstrandungen gelten demnach in Fachkreisen als ein Zeichen für massive Schwierigkeiten.

Tierärztin Bahr van Gemmert äußerte hingegen die Erwartung, dass der Wal eine "reelle Chance" zum Überleben habe. Er sei "munter" und "aktiv".

Offiziell wurden alle Rettungs- und Hilfsversuche für den Wal vor etwas mehr als zwei Wochen als sinnlos und potenziell tierquälend beendet. Ein Gutachten bestätigte dies später nochmals. Als womöglich letzte Chance billigte Backhaus am Mittwoch aber das von der Rettungsinitiative vorgelegte Konzept.

T.Gilbert--TFWP