The Fort Worth Press - Canberra will hunderte Millionen Euro für Schutz des Great Barrier Reef ausgeben

USD -
AED 3.673104
AFN 63.000368
ALL 83.025041
AMD 377.503986
ANG 1.790083
AOA 917.000367
ARS 1380.698704
AUD 1.418038
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.689727
BBD 2.01353
BDT 122.670076
BGN 1.709309
BHD 0.374681
BIF 2970
BMD 1
BND 1.278587
BOB 6.90829
BRL 5.314104
BSD 0.999767
BTN 93.464137
BWP 13.632554
BYN 3.033193
BYR 19600
BZD 2.010678
CAD 1.37185
CDF 2275.000362
CHF 0.788304
CLF 0.023504
CLP 928.050396
CNY 6.886404
CNH 6.906095
COP 3712.59
CRC 466.966746
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.850394
CZK 21.14904
DJF 177.720393
DKK 6.457904
DOP 59.000359
DZD 132.021187
EGP 51.834636
ERN 15
ETB 157.150392
EUR 0.864104
FJD 2.21445
FKP 0.749058
GBP 0.749457
GEL 2.71504
GGP 0.749058
GHS 10.90504
GIP 0.749058
GMD 73.503851
GNF 8777.503848
GTQ 7.658082
GYD 209.166703
HKD 7.83185
HNL 26.560388
HRK 6.513504
HTG 131.155614
HUF 339.750388
IDR 16960
ILS 3.109125
IMP 0.749058
INR 93.85395
IQD 1310
IRR 1315625.000352
ISK 124.270386
JEP 0.749058
JMD 157.066706
JOD 0.70904
JPY 159.235504
KES 129.603801
KGS 87.447904
KHR 4010.00035
KMF 427.00035
KPW 899.950845
KRW 1505.910383
KWD 0.306604
KYD 0.833125
KZT 480.643127
LAK 21485.000349
LBP 89550.000349
LKR 311.869854
LRD 183.375039
LSL 17.010381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.380381
MAD 9.360504
MDL 17.410687
MGA 4170.000347
MKD 53.326817
MMK 2099.773051
MNT 3569.674815
MOP 8.069756
MRU 40.130379
MUR 46.503741
MVR 15.460378
MWK 1737.000345
MXN 17.898704
MYR 3.939039
MZN 63.903729
NAD 16.830377
NGN 1356.250377
NIO 36.720377
NOK 9.569995
NPR 149.542319
NZD 1.713209
OMR 0.381586
PAB 0.999784
PEN 3.479039
PGK 4.31175
PHP 59.973038
PKR 279.203701
PLN 3.69455
PYG 6529.758871
QAR 3.644504
RON 4.401504
RSD 101.699038
RUB 82.944058
RWF 1459
SAR 3.755057
SBD 8.05166
SCR 14.367754
SDG 601.000339
SEK 9.343304
SGD 1.282404
SHP 0.750259
SLE 24.575038
SLL 20969.510825
SOS 571.503662
SRD 37.487504
STD 20697.981008
STN 21.515
SVC 8.747565
SYP 110.76532
SZL 16.830369
THB 32.803646
TJS 9.602575
TMT 3.51
TND 2.909038
TOP 2.40776
TRY 44.280904
TTD 6.782897
TWD 32.000335
TZS 2586.664038
UAH 43.796556
UGX 3778.931635
UYU 40.286315
UZS 12195.000334
VES 454.69063
VND 26312
VUV 119.036336
WST 2.744165
XAF 566.725992
XAG 0.014693
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.801775
XDR 0.705856
XOF 570.503593
XPF 103.550363
YER 238.603589
ZAR 17.127504
ZMK 9001.203584
ZMW 19.520498
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • SDAX

    -179.9500

    16197.98

    -1.11%

  • MDAX

    -626.8000

    27796.28

    -2.25%

  • DAX

    -459.3700

    22380.19

    -2.05%

  • Goldpreis

    -113.7000

    4492

    -2.53%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1575

    -0.12%

Canberra will hunderte Millionen Euro für Schutz des Great Barrier Reef ausgeben
Canberra will hunderte Millionen Euro für Schutz des Great Barrier Reef ausgeben

Canberra will hunderte Millionen Euro für Schutz des Great Barrier Reef ausgeben

Australiens Regierung hat ein hunderte Millionen Euro schweres Paket zum Schutz des durch den Klimawandel bedrohten Great Barrier Reef angekündigt. Premierminister Scott Morrison kündigte an, über neun Jahre würden insgesamt eine Milliarde australische Dollar (630 Millionen Euro) in Maßnahmen zum Erhalt des einzigartigen Ökosystems gesteckt. Morrisons konservative Regierung steht allerdings in der Kritik, weil sie zugleich an der massiven Förderung fossiler Brennstoffe festhält.

Textgröße:

Morrison hob bei der Ankündigung des Schutzpakets für das Great Barrier Reef die wirtschaftliche Bedeutung des vor Australiens Küste liegenden Korallenriffs als Touristenmagnet hervor: "Wir setzen uns für die Gesundheit des Riffs und die wirtschaftliche Zukunft der Tourismusanbieter, des Gastgewerbes und der Gemeinden in Queensland ein, die im Zentrum der Riffwirtschaft stehen." Morrisons Partei muss bei der Parlamentswahl im Mai wichtige Sitze in dem Bundesstaat gewinnen, um an der Macht zu bleiben.

Der Großteil des Geldes soll dafür verwendet werden, die Verschmutzung des Riffs durch schädliche Abwässer aus der Landwirtschaft zu verhindern. Ein Viertel des Geldes soll für die Bekämpfung des Dornenkronenseesterns eingesetzt werden, der Korallen frisst und bereits riesige Schäden angerichtet hat.

Die Regierung hat seit 2015 im Rahmen des Programms "Reef 2050" bereits mehrere Milliarden Dollar in den Schutz des Riffs gesteckt, das in der Vergangenheit Millionen von Touristen anzog. Damals hatte die Unesco gedroht, das Riff in der Liste der Weltnaturerbe-Stätten herabzustufen. Das riesige Korallenriff war bereits 1981 auf die Welterbe-Liste aufgenommen worden.

Es wird angenommen, dass "Reef 2050" den Rückgang der Korallenriffe verlangsamte, aber ein großer Teil des größten Riffsystems der Welt ist bereits geschädigt. In den vergangenen Jahren gab es hier drei große Korallenbleichen: 2016, 2017 und 2020. Eine Studie hatte kürzlich ergeben, dass seit 1998 von den Korallenbleichen 98 Prozent des Great Barrier Reef betroffen waren. Die Korallenbleichen können wiederum zum Absterben des Riffs führen, das Lebensraum für zahlreiche Arten ist.

Die ansteigenden Meerestemperaturen, die den Korallenbleichen zugrunde liegen, werden auf den menschgemachten Klimawandel zurückgeführt. Australien ist einer der weltgrößten Exporteure von Erdgas und Kohle, deren Verbrennung die Erderwärmung weiter vorantreibt. Aus der Branche fließen große Summen als Spenden an die australischen Parteien. Morrisons Hilfszusagen für das Great Barrier Reef stießen daher bei Umwelt- und Klimaschützern auf Kritik.

Climate Council, eine australische Nichtregierungsorganisation, verglich die jüngsten Ankündigungen des Regierungschefs mit einem "Pflaster auf einem gebrochenen Bein".

Lesley Hughes, Mitglied der Organisation und Professorin für Biologie an der Macquarie University, sagte: "Mit der einen Hand Geld für das Great Barrier Reef zu verteilen, während man mit der anderen Hand genau die Industrie - fossile Brennstoffe - finanziert, die verheerende Klimaauswirkungen wie marine Hitzewellen und Korallenbleiche verursacht, bedeutet, dass man genau das Problem verschärft, von dem man behauptet, es lösen zu wollen."

Die Australier bekommen die Auswirkungen des Klimawandels stark zu spüren, etwa durch besonders heftige Waldbrände. Eine Umfrage des Lowy Institute in Sydney hatte vergangenes Jahr ergeben, dass 60 Prozent der Australier in der globalen Erwärmung "ein ernstes und drängendes Problem" sehen. Acht von zehn Australiern unterstützen demnach die Zielsetzung, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

F.Carrillo--TFWP