The Fort Worth Press - Extreme Hitze, Waldbrände und Unwetter plagen Länder rund um das Mittelmeer

USD -
AED 3.67305
AFN 63.500068
ALL 79.869835
AMD 363.460172
ANG 1.790365
AOA 917.000203
ARS 1514.226905
AUD 1.406084
AWG 1.80125
AZN 1.698292
BAM 1.706252
BBD 2.014735
BDT 122.843521
BGN 1.683441
BHD 0.376975
BIF 3000
BMD 1
BND 1.274916
BOB 11.003708
BRL 5.1092
BSD 1.000301
BTN 95.56554
BWP 13.547596
BYN 3.03039
BYR 19600
BZD 2.011865
CAD 1.40745
CDF 2311.000191
CHF 0.820965
CLF 0.023993
CLP 947.430113
CNY 6.699799
CNH 6.69874
COP 3209.17
CRC 446.324973
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.197131
CZK 21.2815
DJF 177.719993
DKK 6.534525
DOP 59.250224
DZD 133.913705
EGP 51.547653
ERN 15
ETB 161.774656
EUR 0.87414
FJD 2.238205
FKP 0.747949
GBP 0.749995
GEL 2.595024
GGP 0.747949
GHS 11.570347
GIP 0.747949
GMD 73.497903
GNF 8757.500575
GTQ 7.633554
GYD 209.220461
HKD 7.843945
HNL 26.851323
HRK 6.587804
HTG 130.739368
HUF 316.359501
IDR 17826
ILS 3.014602
IMP 0.747949
INR 95.55785
IQD 1310.441394
IRR 1374849.999988
ISK 120.979944
JEP 0.747949
JMD 157.757218
JOD 0.70898
JPY 157.369501
KES 129.450262
KGS 87.450258
KHR 4052.000124
KMF 430.000514
KPW 900.000318
KRW 1357.790866
KWD 0.308601
KYD 0.833584
KZT 447.358319
LAK 22408.7241
LBP 89579.323882
LKR 329.228662
LRD 173.059223
LSL 16.226232
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.376417
MAD 9.55311
MDL 17.590327
MGA 4381.243184
MKD 53.670431
MMK 2099.019807
MNT 3596.806502
MOP 8.081186
MRU 40.053042
MUR 47.659781
MVR 15.459923
MWK 1734.612868
MXN 17.3004
MYR 4.075198
MZN 63.898252
NAD 16.225949
NGN 1323.820074
NIO 36.815543
NOK 9.446275
NPR 152.891351
NZD 1.74708
OMR 0.384488
PAB 1.000305
PEN 3.379266
PGK 4.456251
PHP 62.566032
PKR 277.214494
PLN 3.80185
PYG 5952.427688
QAR 3.636364
RON 4.612503
RSD 102.621036
RUB 84.248932
RWF 1476.460299
SAR 3.755168
SBD 8.026013
SCR 13.776759
SDG 601.502952
SEK 9.84912
SGD 1.27545
SHP 0.74758
SLE 24.64972
SLL 20969.491881
SOS 571.640424
SRD 37.739709
STD 20697.981008
STN 21.373953
SVC 8.752852
SYP 13002.000254
SZL 16.221592
THB 33.140026
TJS 9.227964
TMT 3.5
TND 2.947861
TOP 2.40776
TRY 48.819499
TTD 6.797006
TWD 31.686599
TZS 2645.003045
UAH 44.815682
UGX 3901.400648
UYU 40.165583
UZS 11818.48716
VES 851.341299
VND 26015
VUV 118.301728
WST 2.751033
XAF 573.398087
XAG 0.014921
XAU 0.000229
XCD 2.702551
XCG 1.802851
XDR 0.707052
XOF 573.398087
XPF 104.043167
YER 236.550186
ZAR 16.196498
ZMK 9001.201861
ZMW 19.481788
ZWL 321.999592
SSP 5712.529845
MXV 1.960886
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Extreme Hitze, Waldbrände und Unwetter plagen Länder rund um das Mittelmeer
Extreme Hitze, Waldbrände und Unwetter plagen Länder rund um das Mittelmeer / Foto: © AFP

Extreme Hitze, Waldbrände und Unwetter plagen Länder rund um das Mittelmeer

Extreme Hitze, tödliche Waldbrände und Unwetter plagen weiter mehrere Länder rund um das Mittelmeer. In Griechenland kamen am Dienstag zwei Piloten beim Absturz eines Löschflugzeugs ums Leben. In Italien wurden bei einem Unwetter eine 17-Jährige und eine Frau von umstürzenden Bäumen erschlagen. Algerien meldete insgesamt 36 Tote seit Sonntag in Folge der anhaltenden Brände. Im Mittelmeer wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen.

Textgröße:

Die extreme Hitze, unter der Südeuropa, aber auch Teile Nordamerikas und Chinas derzeit leiden, sei ohne den menschengemachten Klimawandel "praktisch unmöglich", hieß es am Dienstag in einer Analyse des Forschungsnetzwerks World Weather Attribution (WWA). Wegen des Klimawandels seien die Hitzewellen heißer und länger geworden und träten zudem öfter auf.

Zu den Folgen zählen heftige Waldbrände. Auf der griechischen Insel Euböa wurde am Dienstag die verkohlte Leiche eines Mannes entdeckt. Nun werde geprüft, ob es sich bei dem Toten um einen seit Sonntag vermissten Hirten handele, sagte eine Polizeisprecherin.

Auch der Tod der beiden griechischen Luftwaffen-Piloten ereignete sich auf Euböa, wie das Verteidigungsministerium in Athen mitteilte. Der staatliche Sender ERT zeigte Aufnahmen, auf denen zu sehen war, wie ihr Löschflugzeug im Einsatz abstürzte und explodierte. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hatte vor wenigen Tagen eingeräumt, dass die griechischen Löschflugzeuge "alt, schwer zu fliegen und anfällig" seien. Er stellte neue Modelle für 2026 in Aussicht.

Nach Angaben der Umweltorganisation WWF sind in Griechenland mittlerweile 35.000 Hektar abgebrannt. Das griechische Zivilschutz-Ministerium sprach von mehr als 500 großen Bränden, die in den vergangenen zwölf Tagen im Land wüteten. Besonders betroffen sind die bei Urlaubern beliebten Inseln Rhodos und Korfu.

Am Montag waren etwa 2500 Menschen von Korfu ausgeflogen worden. Zwischen Sonntag und Dienstag hatten insgesamt 5000 Menschen Rhodos verlassen, darunter zahlreiche deutsche Touristen. Im Norden von Rhodos harrten am Dienstag noch etwa 200 Urlauber in der Turnhalle einer Schule aus.

Im Landesinneren wurden am Dienstag Temperaturen von bis zu 44 Grad gemessen. Starker Wind fachte die Brände weiter an. "Wir erleben die Auswirkungen der Klimakrise", sagte Mitsotakis bei einer Sondersitzung des Kabinetts. "Uns steht ein weiterer schwieriger Sommer bevor", fügte er hinzu.

Der algerische Präsident Abdelmadschid Tebboune drückte den Angehörigen der 34 Menschen, die seit Sonntag bei den Bränden im Land gestorben waren, sein Beileid aus. Zu ihnen zählen auch zehn Soldaten, die nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Küstenprovinz Bedschaia vom Feuer umzingelt worden waren. Die insgesamt knapp 100 Feuer waren laut Innenministerium am Dienstag weitgehend unter Kontrolle.

Auf der Mittelmeerinsel Zypern, die schon seit Mitte Juli unter Temperaturen von 40 Grad und mehr ächzt, brachten mehr als hundert Feuerwehrleute am Dienstag einen Waldbrand unter Kontrolle, der innerhalb nur einer Nacht etwa 20 Hektar Wald zerstörte.

Auf Sizilien meldete der Zivilschutz am Montag eine Höchsttemperatur von 47,6 Grad in Catania. Die Feuerwehr kämpfte zudem gegen mehrere Waldbrände. Einer der Brände kam dem Flughafen von Palermo so nahe, dass dieser am Vormittag für mehrere Stunden geschlossen wurde.

Angesichts der Hitzewelle erreichte das Mittelmeer mit 28,7 Grad an der Wasseroberfläche einen neuen Temperaturrekord, wie das Institut für Meereswissenschaften (ICM) in Barcelona der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Daten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mitteilte. Der bisherige Höchststand von 28,3 Grad war demnach während der extremen Hitzewelle 2003 gemessen worden.

Die ICM-Forscher Justino Martínez und Emilio Garc führten aus, der Rekordwert müsse zwar noch von Copernicus bestätigt werden. Sie gingen aber davon aus, "dass die Temperaturmessung bis zur ersten Dezimalstelle im Ganzen korrekt" sei. Bei dem angebenen Wert handelt es sich um die durschnittliche Wasseroberflächentemperatur des Mittelmeeres. Stellenweise betrug sie sogar mehr als 30 Grad. Derart hohe Temperaturen gefährden die Ökosysteme im Mittelmeer.

Im Zuge des Klimawandels nehmen auch Stürme zu. In Norditalien gab es heftige Unwettern mit Sturmböen, Starkregen und Hagel. In einem Pfadfinder-Lager nahe Brescia sei ein 16 Jahre altes Mädchen durch einen umfallenden Baum getötet worden, teilte Regierungschefin Giorgia Meloni mit. In der Stadt Lissone sei eine weitere Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen worden.

D.Johnson--TFWP