The Fort Worth Press - Nach "Angst"-Eingeständnis von Eralp: Druck auf SPD zu Verzicht auf Koalition

USD -
AED 3.672502
AFN 64.000041
ALL 81.500312
AMD 360.2992
ANG 1.789785
AOA 918.000231
ARS 1538.519772
AUD 1.422951
AWG 1.8025
AZN 1.701509
BAM 1.755348
BBD 2.014118
BDT 124.150744
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3000
BMD 1
BND 1.281553
BOB 11.995315
BRL 5.393101
BSD 1.000013
BTN 95.207367
BWP 13.822349
BYN 2.947868
BYR 19600
BZD 2.01121
CAD 1.395805
CDF 2315.000024
CHF 0.82107
CLF 0.025084
CLP 990.470581
CNY 6.661098
CNH 6.650785
COP 3178.96
CRC 454.76167
CUC 1
CUP 24.000287
CVE 99.195038
CZK 21.7499
DJF 177.720076
DKK 6.678065
DOP 60.650082
DZD 135.675976
EGP 56.0038
ERN 15
ETB 161.150317
EUR 0.89355
FJD 2.24025
FKP 0.747647
GBP 0.744895
GEL 2.599286
GGP 0.747647
GHS 11.649983
GIP 0.747647
GMD 73.999906
GNF 8799.999654
GTQ 7.645879
GYD 209.614159
HKD 7.845325
HNL 26.999829
HRK 6.76901
HTG 131.054259
HUF 326.981499
IDR 18139.15
ILS 3.12505
IMP 0.747647
INR 94.97085
IQD 1514
IRR 1868415.000297
ISK 121.499098
JEP 0.747647
JMD 158.760361
JOD 0.708993
JPY 157.105501
KES 129.950238
KGS 87.448698
KHR 4073.000466
KMF 440.999836
KPW 899.999961
KRW 1334.219869
KWD 0.31098
KYD 0.833326
KZT 453.3167
LAK 22535.000558
LBP 89549.999892
LKR 332.450795
LRD 170.450274
LSL 16.630086
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.425006
MAD 9.833501
MDL 18.045072
MGA 4595.000132
MKD 55.021155
MMK 2099.909661
MNT 3597.883233
MOP 8.082337
MRU 40.239982
MUR 47.289969
MVR 15.450396
MWK 1736.000168
MXN 18.875204
MYR 4.056963
MZN 63.909948
NAD 16.630024
NGN 1346.380243
NIO 36.810259
NOK 9.217305
NPR 152.332146
NZD 1.772245
OMR 0.384501
PAB 1.000013
PEN 3.460017
PGK 4.49025
PHP 63.67504
PKR 276.600474
PLN 3.93192
PYG 5858.938516
QAR 3.645499
RON 4.772026
RSD 105.012003
RUB 80.649626
RWF 1475
SAR 3.7541
SBD 8.058206
SCR 13.742183
SDG 601.500517
SEK 9.809045
SGD 1.27776
SHP 0.748335
SLE 22.900107
SLL 20969.504398
SOS 571.501218
SRD 37.644503
STD 20697.981008
STN 22.3
SVC 8.749697
SYP 13001.999685
SZL 16.630353
THB 33.716499
TJS 9.190174
TMT 3.5
TND 3.020699
TOP 2.40776
TRY 49.947455
TTD 6.779691
TWD 32.599499
TZS 2648.258019
UAH 45.55389
UGX 4360.137679
UYU 40.22581
UZS 11994.999742
VES 887.479804
VND 25803.5
VUV 119.217464
WST 2.773901
XAF 586.130493
XAG 0.01996
XAU 0.000252138131
XCD 2.70255
XCG 1.802288
XDR 0.707052
XOF 586.130493
XPF 107.303848
YER 236.196986
ZAR 16.66562
ZMK 9001.197294
ZMW 20.200416
ZWL 321.999592
SSP 5745.199062
MXV 2.127338
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Nach "Angst"-Eingeständnis von Eralp: Druck auf SPD zu Verzicht auf Koalition
Nach "Angst"-Eingeständnis von Eralp: Druck auf SPD zu Verzicht auf Koalition / Foto: © AFP/Archiv

Nach "Angst"-Eingeständnis von Eralp: Druck auf SPD zu Verzicht auf Koalition

In Berlin wächst der Druck insbesondere auf die SPD, keine Koalition unter Führung der Linkspartei einzugehen. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Siemtje Möller, sagte am Freitag im ARD-"Morgenmagazin", "ich würde es nicht tun". Der Landesvorstand der SPD beschloss, dass die Berliner SPD-Mitglieder über einen etwaigen Koalitionsvertrag abstimmen werden.

Textgröße:

Verschärft wird die Debatte über die Berliner Regierungsbildung durch die "Spiegel"-Berichterstattung, wonach Elif Eralp Angst vor Berliner Hamas-Sympathisanten hat. Nach der Berichterstattung solidarisierten sich insbesondere Linken-Politiker mit Eralp.

Ein Landesparteitag der Linken wird am Samstag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden - sollten die Delegierten des Wahlsiegers zustimmen, können die Gespräche zeitnah beginnen. Nachdem nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September zunächst eine Debatte über Antisemitismusvorwürfe und Nähe zu Organisierter Kriminalität bei einzelnen Linken die Gespräche belastete, kam nun der "Spiegel"-Bericht dazu.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Möller sagte, politisch sei die Konstellation von Rot-Grün-Rot wegen der Verbindung einzelner Linker zur organisierten Kriminalität und der ungelösten Probleme mit Antisemitismus ihrer Meinung nach überhaupt nicht gangbar. Die Angst Eralps vor Anhängern der Terrororganisation Hamas zeige, dass das in den Sondierungsgesprächen mit SPD und Grünen gegebene Versprechen der Linken für einen harten Kurs gegen Antisemitismus und organisierte Kriminalität nicht einlösbar sei.

Die Bundestagsabgeordnete mahnte den Berliner Landesverband der SPD außerdem, dass dieser die Entscheidung über eine Koalition nicht alleine treffen dürfe. Die Berliner SPD befinde sich "nicht im luftleeren Raum". Eine solche Koalition habe am Ende Auswirkungen auf bundespolitischer, womöglich auch auf internationaler Ebene. Deshalb müsse sich die Berliner SPD noch enger mit der Bundespartei abstimmen als bisher.

Die Entscheidung über eine mögliche Koalition legte die SPD in Berlin am Freitag in die Hände ihrer Mitglieder. Der Landesvorstand beschloss einen Mitgliederentscheid über den noch auszuhandelnden Koalitionsvertrag. "Damit erhalten alle Mitglieder der Berliner SPD die Möglichkeit, über die Annahme des ausgehandelten Koalitionsvertrags zu entscheiden", erklärte ein SPD-Sprecher.

Die SPD-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey erklärte Donnerstagabend auf Instagram, sie sollte in Koalitionsverhandlungen die Arbeitsgruppe Wirtschaft leiten. Da sie "sehr grundsätzliche Kritikpunkte" an Rot-Grün-Rot habe, habe sie aber abgelehnt. Durch die Berichte über Eralp seien ihre Bedenken "noch größer geworden", schrieb die frühere Berliner Bürgermeisterin.

Der Fraktionschef der Berliner SPD, Steffen Krach, äußerte sich im ZDF-"heute journal" zurückhaltend zu den geplanten Koalitionsverhandlungen. Es stehe nicht fest, wie die Gespräche ausgehen. "Es gibt dafür keinen Automatismus, dass wir uns am Ende auch einigen." Das Signal, das durch die Angst Eralps sowohl an die organisierte Kriminalität als auch an Polizei und Staatsanwaltschaft gegeben werde, nannte Kraft "verheerend".

Kraft kritisierte aber auch den CDU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Evers. "Bis heute hat Herr Evers nicht zu Sondierungsgesprächen eingeladen." Er hätte es gut gefunden, wenn es nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus relativ zügig auch Gespräche mit der CDU gegeben hätte, sagte Kraft. Sollte Evers noch einladen, werde er "natürlich" hingehen.

Der Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf kritisierte gegenüber der Mediengruppe Bayern ebenfalls Evers. Auch die Grünen würden sich Gesprächen mit demokratischen Parteien nie versperren. "Aber das ist jetzt ein wenig spät, nachdem unsere Partei beschlossen hat, Koalitionsverhandlungen mit Linken und SPD aufzunehmen", sagte Graf. "Das scheint mir alles ein wenig ohne Plan zu sein."

Der Chefredakteur des "Spiegel", Dirk Kurbjuweit, verteidigte derweil die Berichterstattung des Nachrichtenmagazins über Eralps internen Vermerke. Eralps darin geäußerte Angst vor Terrorsympathisanten müsse der Öffentlichkeit bekannt sein, schrieb Kurbjuweit in einem Leitartikel. "Die möglichen Koalitionspartner der Linken müssen das wissen, die Bürgerinnen und Bürger müssen das wissen, um die politischen Vorgänge kompetent einschätzen zu können."

H.Carroll--TFWP