The Fort Worth Press - Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission

USD -
AED 3.672502
AFN 64.99986
ALL 81.702348
AMD 362.80795
ANG 1.790365
AOA 918.00009
ARS 1516.729647
AUD 1.43437
AWG 1.8
AZN 1.698943
BAM 1.743938
BBD 2.012822
BDT 123.229468
BGN 1.683441
BHD 0.377513
BIF 2990.138384
BMD 1
BND 1.279692
BOB 11.837665
BRL 4.987701
BSD 0.999367
BTN 96.612663
BWP 13.748245
BYN 3.040173
BYR 19600
BZD 2.009969
CAD 1.42614
CDF 2309.999945
CHF 0.83241
CLF 0.024814
CLP 976.609859
CNY 6.69215
CNH 6.694285
COP 3204.51
CRC 455.982203
CUC 1
CUP 23.98552
CVE 98.316585
CZK 21.789801
DJF 177.965422
DKK 6.67741
DOP 60.568774
DZD 134.616991
EGP 52.717796
ERN 15
ETB 162.364852
EUR 0.893203
FJD 2.24725
FKP 0.755381
GBP 0.755315
GEL 2.589961
GGP 0.755381
GHS 11.747345
GIP 0.755381
GMD 73.497601
GNF 8791.522333
GTQ 7.640455
GYD 209.026954
HKD 7.84766
HNL 26.824484
HRK 6.7315
HTG 130.867038
HUF 326.243497
IDR 17923.6
ILS 3.077305
IMP 0.755381
INR 95.685002
IQD 1514.030191
IRR 1779470.000005
ISK 122.209567
JEP 0.755381
JMD 158.615801
JOD 0.709008
JPY 158.4495
KES 129.749931
KGS 87.449903
KHR 4057.921909
KMF 439.999636
KPW 900.000318
KRW 1332.605041
KWD 0.31139
KYD 0.832817
KZT 454.134882
LAK 22410.856791
LBP 89494.389286
LKR 330.661341
LRD 170.89155
LSL 16.534494
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.426158
MAD 9.81338
MDL 17.918619
MGA 4456.43209
MKD 54.946526
MMK 2100.025299
MNT 3596.153429
MOP 8.077948
MRU 39.936158
MUR 47.530408
MVR 15.450263
MWK 1732.88514
MXN 18.39114
MYR 4.082999
MZN 63.909849
NAD 16.534715
NGN 1331.029841
NIO 36.779949
NOK 9.578345
NPR 154.579215
NZD 1.785598
OMR 0.384505
PAB 0.999371
PEN 3.427374
PGK 4.53131
PHP 62.75703
PKR 276.743498
PLN 3.922025
PYG 5684.30063
QAR 3.652778
RON 4.765402
RSD 104.899031
RUB 84.131424
RWF 1473.096659
SAR 3.75667
SBD 8.078071
SCR 13.922366
SDG 601.50087
SEK 10.011375
SGD 1.28038
SHP 0.755572
SLE 24.669944
SLL 20969.491881
SOS 571.102482
SRD 37.692501
STD 20697.981008
STN 21.845158
SVC 8.744461
SYP 13002.000254
SZL 16.531284
THB 33.604502
TJS 9.194137
TMT 3.51
TND 2.982533
TOP 2.40776
TRY 49.336987
TTD 6.789061
TWD 31.929737
TZS 2642.496825
UAH 44.885491
UGX 4086.381996
UYU 40.141592
UZS 11893.000446
VES 875.701595
VND 25927
VUV 119.754657
WST 2.785507
XAF 585.902708
XAG 0.016497
XAU 0.000239361288
XCD 2.70255
XCG 1.801143
XDR 0.707052
XOF 585.902708
XPF 106.339724
YER 236.204285
ZAR 16.556185
ZMK 9001.195535
ZMW 19.862507
ZWL 321.999592
SSP 5757.531856
MXV 2.077035
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission
Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission / Foto: © AFP

Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission

In der indischen Hauptstadt Neu Delhi haben tausende Menschen nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP an einer erneuten Demonstration gegen den Leiter der Wahlkommission teilgenommen. Die Demonstranten unter der Führung der oppositionellen Kongress-Partei marschierten am Montag in Richtung des Obersten Gerichtshofs, um dort ihre Forderung nach dem Rücktritt von Wahlkommissar Gyanesh Kumar einzureichen. Seit Wochen gibt es in Indien Massenproteste gegen die Überprüfung der Wählerverzeichnisse durch die Kommission.

Textgröße:

Die Menschenmenge skandierte Parolen und schwenkte Plakate, die zur Festnahme von Kumar aufriefen. "Sie können ja sehen, wie groß die Menschenmenge jetzt schon ist", sagte der 28-jährige Demonstrant Abhay Aryan AFP. "Die Regierung muss auf die Stimme des Volkes hören."

Ein weiterer Demonstrant, der sich Mehvaish nannte, sagte, er könne die von der indischen Regierung verübten "Ungerechtigkeiten" nicht länger ertragen. "Wenn sie uns jetzt auch noch das Wahlrecht wegnehmen, was bleibt uns dann noch?" fragte er.

Die Massenproteste, die von der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) angeführt werden, richten sich gegen die Überprüfung der Wählerverzeichnisse durch die Kommission. Damit sollen der Regierung zufolge doppelte Einträge und Namen nicht wahlberechtigter Menschen entfernt werden. Die Opposition und die CJP beklagen dagegen, dass der Schritt Millionen Menschen das Wahlrecht kosten könnte, was der Regierung zugutekäme.

Medienberichten zufolge sind bei der Überprüfung der Verzeichnisse bereits mehr als 133 Millionen Namen von den Listen gestrichen worden, zumeist Angehörige von Minderheiten und insbesondere Muslime.

Die indischen Behörden setzten am Montag zum dritten Tag in Folge tausende Sicherheitskräfte im Zentrum von Neu Delhi ein, errichteten Metallbarrikaden und schlossen wichtige U-Bahn-Stationen. Oppositionsführer Rahul Gandhi sagte auf einer Pressekonferenz, die Menschen würden daran gehindert, Neu Delhi zu erreichen. "Delhi ist in eine Festung verwandelt worden, überall ist Polizei", sagte er und warf Indiens Regierungschef Narendra Modi vor, Wahlkommissar Kumar zu schützen.

Oppositionsführer und Journalisten beschuldigen die indischen Behörden, durch Massenfestnahmen und brutales Vorgehen während Demonstrationen am vergangenen Wochenende versuchen zu wollen, abweichende Meinungen zu unterdrücken.

Der Abgeordnete John Brittas von der Kommunistischen Partei Indiens erklärte, er sei während einer Demonstration am Sonntag von der Polizei "unsanft angefasst, geschleift, angegriffen" worden. "Das ist nicht nur ein Angriff auf einen Abgeordneten. Es ist ein Angriff auf die demokratischen Freiheiten und die Rechtsstaatlichkeit", betonte Brittas.

Mehrere Journalisten erklärten, sie seien trotz deutlich sichtbarer Presseausweise festgenommen worden. Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen teilte mit, während der Proteste am Wochenende seien mindestens 16 Journalisten festgenommen worden. Dieses Vorgehen sei "inakzeptabel".

Die "Kakerlaken"-Bewegung war im Mai zunächst als satirische Reaktion auf Äußerungen des Obersten Richters Surya Kant entstanden, der junge Regierungskritiker Berichten zufolge mit "Kakerlaken" und "Parasiten" verglichen hatte. Im Juli war die Polizei hart gegen Proteste zehntausender Menschen in Neu Delhi gegen Missstände im Bildungssystem vorgegangen. Die Proteste gelten als eine der größten innenpolitischen Herausforderungen für Regierungschef Modi seit dem Beginn seiner dritten Amtszeit im Jahr 2024.

W.Lane--TFWP