The Fort Worth Press - Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad

USD -
AED 3.672502
AFN 64.99986
ALL 81.702348
AMD 362.80795
ANG 1.790365
AOA 918.00009
ARS 1516.729647
AUD 1.43437
AWG 1.8
AZN 1.698943
BAM 1.743938
BBD 2.012822
BDT 123.229468
BGN 1.683441
BHD 0.377513
BIF 2990.138384
BMD 1
BND 1.279692
BOB 11.837665
BRL 4.987701
BSD 0.999367
BTN 96.612663
BWP 13.748245
BYN 3.040173
BYR 19600
BZD 2.009969
CAD 1.42614
CDF 2309.999945
CHF 0.83241
CLF 0.024814
CLP 976.609859
CNY 6.69215
CNH 6.694285
COP 3204.51
CRC 455.982203
CUC 1
CUP 23.98552
CVE 98.316585
CZK 21.789801
DJF 177.965422
DKK 6.67741
DOP 60.568774
DZD 134.616991
EGP 52.717796
ERN 15
ETB 162.364852
EUR 0.893203
FJD 2.24725
FKP 0.755381
GBP 0.755315
GEL 2.589961
GGP 0.755381
GHS 11.747345
GIP 0.755381
GMD 73.497601
GNF 8791.522333
GTQ 7.640455
GYD 209.026954
HKD 7.84766
HNL 26.824484
HRK 6.7315
HTG 130.867038
HUF 326.243497
IDR 17923.6
ILS 3.077305
IMP 0.755381
INR 95.685002
IQD 1514.030191
IRR 1779470.000005
ISK 122.209567
JEP 0.755381
JMD 158.615801
JOD 0.709008
JPY 158.4495
KES 129.749931
KGS 87.449903
KHR 4057.921909
KMF 439.999636
KPW 900.000318
KRW 1332.605041
KWD 0.31139
KYD 0.832817
KZT 454.134882
LAK 22410.856791
LBP 89494.389286
LKR 330.661341
LRD 170.89155
LSL 16.534494
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.426158
MAD 9.81338
MDL 17.918619
MGA 4456.43209
MKD 54.946526
MMK 2100.025299
MNT 3596.153429
MOP 8.077948
MRU 39.936158
MUR 47.530408
MVR 15.450263
MWK 1732.88514
MXN 18.39114
MYR 4.082999
MZN 63.909849
NAD 16.534715
NGN 1331.029841
NIO 36.779949
NOK 9.578345
NPR 154.579215
NZD 1.785598
OMR 0.384505
PAB 0.999371
PEN 3.427374
PGK 4.53131
PHP 62.75703
PKR 276.743498
PLN 3.922025
PYG 5684.30063
QAR 3.652778
RON 4.765402
RSD 104.899031
RUB 84.131424
RWF 1473.096659
SAR 3.75667
SBD 8.078071
SCR 13.922366
SDG 601.50087
SEK 10.011375
SGD 1.28038
SHP 0.755572
SLE 24.669944
SLL 20969.491881
SOS 571.102482
SRD 37.692501
STD 20697.981008
STN 21.845158
SVC 8.744461
SYP 13002.000254
SZL 16.531284
THB 33.604502
TJS 9.194137
TMT 3.51
TND 2.982533
TOP 2.40776
TRY 49.336987
TTD 6.789061
TWD 31.929737
TZS 2642.496825
UAH 44.885491
UGX 4086.381996
UYU 40.141592
UZS 11893.000446
VES 875.701595
VND 25927
VUV 119.754657
WST 2.785507
XAF 585.902708
XAG 0.016497
XAU 0.000239361288
XCD 2.70255
XCG 1.801143
XDR 0.707052
XOF 585.902708
XPF 106.339724
YER 236.204285
ZAR 16.556185
ZMK 9001.195535
ZMW 19.862507
ZWL 321.999592
SSP 5757.531856
MXV 2.077035
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad
Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad / Foto: © AFP/Archiv

Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad

Einen Tag nach dem folgenschwersten Angriff in Saudi-Arabien seit mehr als einem Jahrzehnt ist bei einem erneuten Beschuss des internationalen Flughafens der Hauptstadt Riad ein Mensch getötet worden. Elf weitere Menschen wurden dabei am Sonntag verletzt, wie die saudiarabische Luftfahrtbehörde mitteilte. Die jemenitische Huthi-Miliz erklärte, sie habe seit Samstag mehrere Angriffe auf den Flughafen von Riad verübt.

Textgröße:

Bei dem jüngsten Luftangriff auf den Flughafen von Riad wurde nach Angaben der Luftfahrtbehörde ein pakistanischer Staatsbürger getötet. Das Ausmaß der Sachschäden werde noch ermittelt, teilte die Behörde im Onlinedienst X mit.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition gegen die pro-iranische Huthi-Miliz hatte zuvor mitgeteilt, ein Geschoss sei im Terminal 4 des Flughafens eingeschlagen und habe einen Brand ausgelöst. Die Luftabwehr habe zudem "einen Marschflugkörper in der Nähe des Flughafens abgefangen und zerstört", erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki.

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP und Bewohner Riads hatten zuvor zwei starke Explosionen gehört. "Das ganze Haus hat gebebt", berichtete ein Mann aus dem Stadtviertel Al-Aarid im Norden der Hauptstadt. Nach Angaben von Anwohnern eilten zudem Rettungswagen zum Flughafen, der im Nordosten der Hauptstadt liegt. Gut eine Stunde später wurde Riad erneut von zwei heftigen Explosionen erschüttert.

Huthi-Militärsprecher Jahja Saree erklärte, die Miliz habe in den vergangenen 24 Stunden vier "Operationen mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen ausgeführt". Ziele waren demnach der Flughafen von Riad, der Flughafen von Dammam im Osten Saudi-Arabiens sowie zwei Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco.

Der saudiarabische Energieminister Abdulasis bin Salman warnte, die Energiesicherheit des Landes könne aufgrund des Krieges "nicht als selbstverständlich betrachtet" werden. "Diese Umstände haben unsere Infrastruktur, unsere Institutionen, unser Volk und unsere Widerstandskraft auf die Probe gestellt", sagte er in einer Rede bei einer Energiekonferenz in Riad.

Der Energieminister kündigte eine Reaktion Riads auf die jüngsten Angriffe an: "Die Ereignisse der vergangenen Wochen sind ernst, unsere Antwort muss ebenso ernst sein."

Der diplomatische Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Anwar Gargasch, drängte angesichts der Angriffe zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Golfstaaten in der Sicherheitspolitik. "Wir sind alle Ziele", erklärte er auf X. Die Angriffe der Huthis in Saudi-Arabien hätten die Sicherheit der gesamten Region untergraben. "Es ist notwendig, die gemeinsame Zusammenarbeit der Golfstaaten, insbesondere im Bereich Sicherheit und Verteidigung, wiederzubeleben und das kollektive Sicherheitssystem zu stärken", fügte er hinzu.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi telefonierte unterdessen nach Angaben iranischer Staatsmedien mit seinem saudiarabischen Kollegen Faisal bin Farhan al Saud. Araghtschi habe dabei betont, es "verkompliziert die derzeitige Lage", auf einer "militärischen Lösung zu beharren und einen politischen Lösungsansatz zu ignorieren", berichtete die Nachrichtenagentur Irna. Der Iran sei bereit, "einen Dialog zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen einzuleiten und das Erzielen einer politischen Lösung zu erleichtern".

Das iranische Außenministerium erklärte, es sei "sehr beunruhigt" über die Eskalation zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz.

Am Samstag waren bei einem massiven Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad nach saudiarabischen Angaben zwölf Menschen getötet und 309 weitere verletzt worden. Die indische Botschaft in Riad gab am Sonntag den Tod eines Inders bekannt, der bei dem Angriff verletzt worden war. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 13.

Der Flughafen von Riad ist seit Samstag geschlossen. Ursprünglich sollte die Schließung bis Montag um 23.00 Uhr MESZ andauern. Saudi-Arabiens Zivilluftfahrtbehörde gab allerdings am Montag bekannt, dass die Schließung verlängert werde. Einen Zeitpunkt für Wiederaufnahme des Betriebs nannte die Behörde nicht.

Von den Angriffen auf den Flughafen von Riad war indirekt auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betroffen. Sie nahm an der Energiekonferenz in Riad teil und musste ihre Rückreise umplanen. Ursprünglich war vorgesehen, dass Reiche am Montagabend aus dem Königreich abreist. Wie die Wirtschaftsministerin nun zurückkommt, war nach Angaben einer Ministeriumssprecherin zunächst noch nicht geklärt.

Die von Saudi-Arabien seit 2015 angeführte Militärkoalition unterstützt die international anerkannte Regierung des Jemen im Kampf gegen die Huthis. Die vom Iran unterstützte Miliz kontrolliert seit Jahren weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa. Zuletzt übernahm sie nach einer Blitzoffensive die Kontrolle über große Teile der Küste an der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Meerenge Bab al-Mandab.

Derweil verurteilte die chinesische Regierung die jüngsten Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien. "China verurteilt die Angriffe, die schwere Verluste verursacht haben, und äußert ernste Besorgnis über die Intensivierung des Konflikts", sagte die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Mao Ning.

L.Coleman--TFWP