The Fort Worth Press - Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

USD -
AED 3.672505
AFN 64.999602
ALL 81.8702
AMD 362.466517
ANG 1.790365
AOA 917.999892
ARS 1524.858402
AUD 1.437009
AWG 1.8
AZN 1.688092
BAM 1.740516
BBD 2.01375
BDT 122.920986
BGN 1.683441
BHD 0.37687
BIF 3016.29395
BMD 1
BND 1.279623
BOB 12.012672
BRL 5.2386
BSD 0.999844
BTN 96.860456
BWP 13.821826
BYN 3.011507
BYR 19600
BZD 2.010786
CAD 1.424335
CDF 2309.999758
CHF 0.82908
CLF 0.024891
CLP 982.879702
CNY 6.7046
CNH 6.704745
COP 3274.93
CRC 458.133471
CUC 1
CUP 23.995372
CVE 98.130217
CZK 21.69035
DJF 178.038427
DKK 6.634365
DOP 59.696976
DZD 133.63833
EGP 52.3018
ERN 15
ETB 163.30358
EUR 0.88759
FJD 2.24725
FKP 0.757935
GBP 0.755555
GEL 2.594988
GGP 0.757935
GHS 11.742144
GIP 0.757935
GMD 73.504552
GNF 8794.81726
GTQ 7.640625
GYD 209.141311
HKD 7.84725
HNL 26.843171
HRK 6.684502
HTG 130.925789
HUF 326.922497
IDR 17933
ILS 3.05233
IMP 0.757935
INR 96.113984
IQD 1309.809331
IRR 1746539.000234
ISK 121.78025
JEP 0.757935
JMD 158.282088
JOD 0.708998
JPY 157.766992
KES 129.74973
KGS 87.450011
KHR 4055.388942
KMF 437.999797
KPW 900.000318
KRW 1346.329716
KWD 0.30876
KYD 0.833148
KZT 449.216421
LAK 22458.151269
LBP 89529.691296
LKR 330.631023
LRD 170.963522
LSL 16.71656
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.403012
MAD 9.93361
MDL 17.867027
MGA 4417.588481
MKD 54.802323
MMK 2099.878546
MNT 3598.367683
MOP 8.081321
MRU 39.951768
MUR 48.150173
MVR 15.450454
MWK 1733.663199
MXN 18.175345
MYR 4.085201
MZN 63.909975
NAD 16.717378
NGN 1328.889707
NIO 36.788196
NOK 9.61796
NPR 154.976729
NZD 1.78014
OMR 0.384484
PAB 0.999831
PEN 3.464622
PGK 4.52806
PHP 62.508029
PKR 276.912159
PLN 3.88725
PYG 5849.556144
QAR 3.64447
RON 4.749199
RSD 104.227999
RUB 83.746683
RWF 1480.746469
SAR 3.756424
SBD 8.064852
SCR 13.813723
SDG 601.498027
SEK 10.03021
SGD 1.278445
SHP 0.757461
SLE 24.589851
SLL 20969.491881
SOS 571.400603
SRD 37.811499
STD 20697.981008
STN 21.803457
SVC 8.748081
SYP 13002.000254
SZL 16.713089
THB 33.556989
TJS 9.20325
TMT 3.51
TND 2.979331
TOP 2.40776
TRY 49.144797
TTD 6.77945
TWD 31.833498
TZS 2635.002976
UAH 44.988787
UGX 3989.587737
UYU 40.296887
UZS 11792.713098
VES 865.478024
VND 25985.5
VUV 120.084308
WST 2.780871
XAF 582.220927
XAG 0.016556
XAU 0.000241224261
XCD 2.70255
XCG 1.80192
XDR 0.707052
XOF 582.220927
XPF 106.128696
YER 236.375033
ZAR 16.64983
ZMK 9001.194587
ZMW 19.645988
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.056508
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"
Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch" / Foto: © AFP

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Textgröße:

Russische Drohnen hatten am Donnerstag die Stützkonstruktionen der Südbrücke getroffen. Die Brücke wurde vorübergehend gesperrt. Am Donnerstagabend und am Freitagmorgen wurde die Brücke nach Angaben Klitschkos aber wieder getroffen. Dabei seien ein Brückenpfeiler, die Fahrbahn und eine schützende Betonbarriere entlang der U-Bahn-Linie beschädigt worden. Es war das erste Mal seit Beginn des Ukraine-Kriegs, dass eine wichtige Brücke in Kiew massiv ins Visier genommen wurde.

Die Brücken in der ukrainischen Hauptstadt sind von entscheidender Bedeutung für Verkehr und Logistik. Die Ukraine befürchtet seit Beginn des russischen Angriffskrieges vor mehr als viereinhalb Jahren Attacken auf ihre wichtigen Brücken.

Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Kreml-Chef Wladimir Putin im Onlinedienst X vor, im vergangenen Monat erklärt zu haben, dass es "keine Regeln mehr" gebe. Selenskyj berief sich dabei auf Geheimdienstinformationen und Menschen aus Putins Umfeld. "Die Russen konnten uns nicht besetzen. Deshalb verüben sie jetzt massive Angriffe und massive Tötungen", schrieb er.

Der Kreml äußerte sich zunächst nicht zu Selenskyjs Behauptung, die er bereits in einem Interview mit der "Financial Times" aufgestellt hatte. Im Gespräch mit der Zeitung sagte Selenskyj, die Russen nähmen "unsere Brücken, unsere Rechenzentren, das Internet, Kindergärten, Schulen, Universitäten ins Visier. Alles." Ziel sei es, die Menschen aus den Städten zu vertreiben.

Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Freitag lange Schlangen stehender Autos und Busse auf den Hauptstraßen Kiews, da viele Menschen angesichts der Sperrung der Südbrücke Ausweichrouten suchten.

Die Südbrücke ist eine von acht Brücken, die den Osten und Westen Kiews über den Dnipro verbinden. Sie wurde in beide Richtungen voll gesperrt. Die weiter nördlich gelegene Paton-Brücke war nur in eine Richtung befahrbar, wie Klitschko mitteilte. Es gab jedoch keine Berichte darüber, dass sie ebenfalls getroffen wurde. Auch auf der Metrobrücke gab es Einschränkungen. AFP-Reporter beobachteten zudem Einschränkungen an einer vierten Brücke, der Darnyzkyj-Brücke.

In ganz Kiew gab es erhebliche Staus, es war nahezu unmöglich, von einer Seite des Dnipro auf die andere zu gelangen. "Ich bin schon seit drei Stunden unterwegs, um zur Arbeit zu kommen", sagte Tetjana Osypenko AFP. Der Bus der 49-Jährigen steckte im Stau fest. "Es gibt einfach keinen Weg dorthin. Gar keinen. Es ist heute unmöglich, die Brücken zu überqueren", berichtete sie.

Russland hatte seine Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew in den vergangenen Monaten verstärkt. Seither heulen fast rund um die Uhr Sirenen, die die etwa drei Millionen Einwohner der Stadt vor Luftangriffen warnen. Das Schienen- und Straßennetz ist bereits beschädigt und Angriffe auf Tankstellen und Kraftwerke schüren die Angst vor Energieknappheit im bevorstehenden Winter.

Moskau setzt bei seinen Angriffen verstärkt neuartige Drohnen mit Jetantrieb ein, die schneller fliegen und schwieriger abzufangen sind. Selenskyj forderte schärfere Sanktionen gegen Moskau, um Russland am Bau dieser Drohnen zu hindern. Die Hersteller seien auf Bauteilen aus dem Ausland angeweisen, schrieb er in Onlinenetzwerken. "Jede russischen Dröhnen könnte tatsächlich schon direkt am Fließband aufgehalten werden. Was dazu nötig ist, ist der politische Wille dieser Länder."

Der ukrainischen Armee zufolge griff Russland die Ukraine in der Nacht zum Freitag mit mehr als 100 Drohnen an. Die meisten davon seien unschädlich gemacht worden. Die Rettungskräfte teilten mit, dass bei einem Angriff auf ein hohes Wohngebäude in Kiew ein Mensch getötet worden sei.

M.Delgado--TFWP