The Fort Worth Press - Bevölkerung: Jede dritte Familie in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte

USD -
AED 3.672498
AFN 64.99967
ALL 80.055475
AMD 365.038314
ANG 1.790365
AOA 916.999686
ARS 1512.769098
AUD 1.405432
AWG 1.8
AZN 1.692558
BAM 1.705954
BBD 2.026944
BDT 123.912408
BGN 1.683441
BHD 0.379431
BIF 3010.06145
BMD 1
BND 1.281516
BOB 11.065415
BRL 5.148994
BSD 1.006407
BTN 96.572478
BWP 13.649903
BYN 3.056204
BYR 19600
BZD 2.024065
CAD 1.398695
CDF 2310.000083
CHF 0.825565
CLF 0.024159
CLP 953.919973
CNY 6.706403
CNH 6.707855
COP 3134.19
CRC 450.170308
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.179091
CZK 21.20565
DJF 179.213314
DKK 6.513475
DOP 59.409222
DZD 134.033032
EGP 52.038498
ERN 15
ETB 164.385519
EUR 0.87133
FJD 2.24075
FKP 0.743677
GBP 0.746544
GEL 2.605021
GGP 0.743677
GHS 11.558238
GIP 0.743677
GMD 74.00016
GNF 8849.017188
GTQ 7.682814
GYD 210.553402
HKD 7.844945
HNL 27.011091
HRK 6.5665
HTG 131.535909
HUF 317.228009
IDR 17742
ILS 3.035498
IMP 0.743677
INR 95.925501
IQD 1318.411974
IRR 1374575.000204
ISK 121.819979
JEP 0.743677
JMD 158.820015
JOD 0.709037
JPY 155.747498
KES 129.601128
KGS 87.449902
KHR 4075.170853
KMF 428.000022
KPW 900.000318
KRW 1384.149724
KWD 0.30872
KYD 0.838672
KZT 447.50121
LAK 22527.582748
LBP 90114.343029
LKR 333.53975
LRD 174.607813
LSL 16.383324
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.391878
MAD 9.490211
MDL 17.544808
MGA 4351.675382
MKD 53.66543
MMK 2099.664815
MNT 3596.851201
MOP 8.131937
MRU 40.29552
MUR 47.659857
MVR 15.410109
MWK 1745.118648
MXN 17.21102
MYR 4.099499
MZN 63.901804
NAD 16.384681
NGN 1330.92999
NIO 37.035906
NOK 9.41832
NPR 154.516313
NZD 1.74333
OMR 0.384497
PAB 1.006407
PEN 3.376408
PGK 4.550549
PHP 62.750497
PKR 278.944747
PLN 3.80184
PYG 5954.878299
QAR 3.658582
RON 4.582903
RSD 102.270153
RUB 84.425401
RWF 1484.92527
SAR 3.701375
SBD 8.000512
SCR 13.800587
SDG 601.504736
SEK 9.817025
SGD 1.275805
SHP 0.746965
SLE 24.640284
SLL 20969.491881
SOS 575.164311
SRD 37.752501
STD 20697.981008
STN 21.370224
SVC 8.806277
SYP 13002.000254
SZL 16.382675
THB 33.349023
TJS 9.283923
TMT 3.5
TND 2.946387
TOP 2.40776
TRY 48.675301
TTD 6.823643
TWD 31.899397
TZS 2657.177986
UAH 44.88157
UGX 3939.971477
UYU 40.489856
UZS 11865.271642
VES 845.45495
VND 26013
VUV 118.307083
WST 2.742913
XAF 571.55478
XAG 0.015633
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.813765
XDR 0.707052
XOF 571.55478
XPF 104.025016
YER 236.650369
ZAR 16.28741
ZMK 9001.197507
ZMW 19.750448
ZWL 321.999592
SSP 5658.175743
MXV 1.951372
  • MDAX

    198.7500

    31334.55

    +0.63%

  • DAX

    295.3900

    25697.69

    +1.15%

  • Goldpreis

    -15.6000

    4371.9

    -0.36%

  • TecDAX

    17.6800

    4002.2

    +0.44%

  • Euro STOXX 50

    43.5200

    6310.02

    +0.69%

  • SDAX

    128.2600

    18255.56

    +0.7%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1474

    +0.04%

Bevölkerung: Jede dritte Familie in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte
Bevölkerung: Jede dritte Familie in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte / Foto: © AFP/Archiv

Bevölkerung: Jede dritte Familie in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte

Jede dritte Familie in Deutschland hat mittlerweile eine Einwanderungsgeschichte. Seit 2005 stieg der Anteil von 17 Prozent auf 31 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Zugleich sorgte die Zuwanderung der vergangenen Jahre dafür, dass sich der Anteil der Familien in der Gesamtbevölkerung nach jahrelangem Rückgang stabilisierte.

Textgröße:

Mit 49 Prozent lebt heute knapp die Hälfte der Bevölkerung in einer Familie. Das sind etwa so viele wie 2015 mit 48 Prozent. 1996 lebten noch 57 Prozent als Elternteil oder Kind in einer Familie.

"Der jahrelange Rückgang der Bevölkerung in Familien ist vor allem auf die Alterung der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge zurückzuführen", erklärte der Demografieexperte beim Statistischen Bundesamt, Thomas Körner. "Die Babyboomer haben die typische Familienphase mit Kindern im Haushalt hinter sich gelassen."

Durch die Zuwanderung stabilisierte sich seit 2015 den Anteil der Familien, weil Eingewanderte und ihre Nachkommen jünger sind und häufiger in Familien leben. Im Schnitt haben sie auch mehr Kinder. Im vergangenen Jahr lebten 60 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund in Familien, in jenen ohne Einwanderungsgeschichte waren es 43 Prozent.

Familien mit Migrationshintergrund sind zudem häufiger kinderreich - in 21 Prozent dieser Familien lebten 2025 drei oder mehr Kinder. In Familien ohne Einwanderungsgeschichte traf dies nur auf zehn Prozent zu. Im Gegenzug ist der Anteil von Familien mit einem Kind bei Zuwandererfamilien mit 43 Prozent deutlich niedriger als bei jenen ohne Einwanderungsgeschichte mit 54 Prozent.

Gezählt werden nur Kinder, die noch im Haushalt leben. Familien haben eine Einwanderungsgeschichte, wenn beide Elternteile oder bei Alleinerziehenden der betreffende Elternteil seit 1950 nach Deutschland einwanderte oder Nachkommen Eingewanderter sind.

Vor allem durch die Migration blieb die Zahl der Kinder, die mit ihren Eltern in einer Familie leben, nahezu konstant. Die Hälfte der Familien - 50 Prozent - lebte 2025 mit einem Kind im Haushalt, in 37 Prozent der Familien lebten zwei Kinder und in 13 Prozent drei und mehr Kinder. Vor 30 Jahren war dies ähnlich.

In den vergangenen Jahrzehnten veränderten sich in Deutschland allerdings die Familienformen. Der Anteil der Ehepaare mit Kindern sank, nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern und Alleinerziehende wurden häufiger.

Waren im Jahr 1996 mit 78 Prozent noch mehr als drei Viertel der Familien Ehepaare mit Kindern, sind es heute mit 66 Prozent nur noch zwei Drittel. Im Gegenzug stieg der Anteil Alleinerziehender in diesem Zeitraum von 18 auf 24 Prozent.

Der Anteil der Lebensgemeinschaften mit Kindern stieg von vier auf zehn Prozent. Den Statistikexperten zufolge liegt das insbesondere daran, dass in Westdeutschland nichteheliche Familien zunehmend akzeptiert wurden. In Ostdeutschland waren diese schon vorher stärker verbreitet.

Der Anteil der Alleinstehenden stieg in den vergangenen 30 Jahren ebenfalls von 17 auf 23 Prozent. Auch der Teil jener, die in Partnerschaften ohne Kinder im Haushalt leben, nahm seit 1996 zu, wenn auch nur von 26 auf 28 Prozent. Alle Daten beruhen auf dem Mikrozensus, bei dem jährlich rund ein Prozent der Bevölkerung stichprobenartig befragt wird.

T.Gilbert--TFWP