The Fort Worth Press - G20: Europäer warnen USA vor Einladung Russlands - Kommt Putin nach Miami?

USD -
AED 3.672502
AFN 65.999988
ALL 79.492765
AMD 364.260272
ANG 1.789783
AOA 918.000316
ARS 1512.003503
AUD 1.397839
AWG 1.8
AZN 1.700246
BAM 1.687067
BBD 2.014
BDT 122.618154
BGN 1.696366
BHD 0.377046
BIF 2992.288317
BMD 1
BND 1.273366
BOB 11.914857
BRL 5.1469
BSD 0.999922
BTN 95.005391
BWP 13.479695
BYN 3.089305
BYR 19600
BZD 2.011085
CAD 1.39022
CDF 2270.000352
CHF 0.811615
CLF 0.023792
CLP 936.389619
CNY 6.720201
CNH 6.721445
COP 3198.25
CRC 453.645597
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.115071
CZK 20.863098
DJF 178.07587
DKK 6.444875
DOP 58.829111
DZD 133.352301
EGP 50.816903
ERN 15
ETB 163.335533
EUR 0.86224
FJD 2.199798
FKP 0.738043
GBP 0.738885
GEL 2.604975
GGP 0.738043
GHS 11.260109
GIP 0.738043
GMD 73.502424
GNF 8789.862761
GTQ 7.629703
GYD 209.217365
HKD 7.84125
HNL 26.829352
HRK 6.496949
HTG 130.769695
HUF 316.301497
IDR 17714.05
ILS 3.02435
IMP 0.738043
INR 94.88715
IQD 1309.939704
IRR 1374600.000242
ISK 121.240121
JEP 0.738043
JMD 158.003243
JOD 0.709016
JPY 160.049501
KES 129.397355
KGS 87.450045
KHR 4049.257047
KMF 423.999922
KPW 900.000294
KRW 1372.539634
KWD 0.30922
KYD 0.833315
KZT 458.338186
LAK 22424.360053
LBP 89550.001078
LKR 328.003899
LRD 180.498346
LSL 16.154526
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.351356
MAD 9.33476
MDL 17.300352
MGA 4319.941343
MKD 53.050912
MMK 2099.58201
MNT 3599.713864
MOP 8.07553
MRU 40.034159
MUR 47.090003
MVR 15.460306
MWK 1734.003321
MXN 16.958085
MYR 4.038601
MZN 63.875025
NAD 16.154457
NGN 1333.469769
NIO 36.798385
NOK 9.322965
NPR 152.011905
NZD 1.694215
OMR 0.384499
PAB 0.999935
PEN 3.363007
PGK 4.436374
PHP 62.460143
PKR 277.360615
PLN 3.73218
PYG 5902.77628
QAR 3.655082
RON 4.531799
RSD 101.149013
RUB 86.823857
RWF 1474.519614
SAR 3.768799
SBD 8.016322
SCR 13.717329
SDG 601.498754
SEK 9.588195
SGD 1.27256
SHP 0.740866
SLE 24.625022
SLL 20969.499227
SOS 571.502512
SRD 37.932501
STD 20697.981008
STN 21.133898
SVC 8.749321
SYP 13001.999906
SZL 16.151404
THB 33.25972
TJS 9.224605
TMT 3.5
TND 2.926533
TOP 2.40776
TRY 48.275303
TTD 6.7801
TWD 31.676964
TZS 2640.008051
UAH 44.46668
UGX 3774.740465
UYU 40.300703
UZS 11820.216772
VES 790.677103
VND 26072.5
VUV 118.353287
WST 2.707099
XAF 565.858224
XAG 0.015446
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.802161
XDR 0.707052
XOF 565.828938
XPF 102.87331
YER 237.025005
ZAR 16.10505
ZMK 9001.195828
ZMW 19.032585
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -264.7600

    18730.44

    -1.41%

  • TecDAX

    -57.8300

    4024.85

    -1.44%

  • Goldpreis

    -75.0000

    4406.5

    -1.7%

  • Euro STOXX 50

    -51.1800

    6368.98

    -0.8%

  • MDAX

    -856.6400

    32173.26

    -2.66%

  • DAX

    -599.8900

    25970.11

    -2.31%

  • EUR/USD

    -0.0034

    1.1589

    -0.29%

G20: Europäer warnen USA vor Einladung Russlands - Kommt Putin nach Miami?
G20: Europäer warnen USA vor Einladung Russlands - Kommt Putin nach Miami? / Foto: © AFP

G20: Europäer warnen USA vor Einladung Russlands - Kommt Putin nach Miami?

Lädt US-Präsident Donald Trump den russischen Staatschef Wladimir Putin zum G20-Gipfel nach Miami im Dezember ein? Die Europäer haben die USA vor solchen Plänen gewarnt. EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis sagte am Dienstag am Rande des G20-Finanzministertreffens in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina, es sei "nicht der richtige Zeitpunkt", die Beziehungen zu Russland zu "normalisieren".

Textgröße:

Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe inne und hatten den russischen Finanzminister Anton Siluanow ohne Absprache mit den Partnern zu dem zweitägigen Treffen in Asheville eingeladen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nannte dies "irritierend". Er und die anderen Finanzminister und Notenbankchefs trafen erstmals seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine vor viereinhalb Jahren wieder persönlich auf den russischen Ressortchef.

Klingbeil kritisierte den US-Gastgeber dafür: Er hätte sich Klarheit gewünscht, dass man den russischen Minister "nicht wie einen normalen Gast hier empfängt", sagte der SPD-Politiker. Am Dienstag drückte sich Klingbeil dann vorsichtiger aus: "Russland gehört zu G20 dazu, deswegen habe ich für mich auch klar gemacht, dass es akzeptabel ist, wenn Russland hier vertreten ist", sagte Klingbeil. "Aber dann muss Russland auch klare, deutliche Positionen aushalten."

Er habe Siluanow zusammen mit den Finanzministern aus Großbritannien und Polen die europäische Position zur Ukraine "unmissverständlich klar gemacht", sagte Klingbeil. Bei der gemeinsamen Arbeitssitzung habe er dem russischen Minister zudem "direkt ins Gesicht gesagt", dass Moskau den Krieg beenden müsse.

Die USA gaben dem Druck der Europäer zumindest symbolisch statt und veröffentlichten ein Gruppenfoto ohne die russische Delegation. Klingbeil und andere hatten sich geweigert, neben Siluanow abgelichtet zu werden.

Das Weiße Haus verteidigte dagegen die Einladung Russlands. Die US-Regierung arbeite mit Moskau an einer Vereinbarung, die in der Ukraine "das endlose Blutvergießen beendet", sagte Sprecher Kush Desai auf Anfrage. "Der Präsident und die Regierung werden sich niemals scheuen, mit den Leuten zu sprechen, mit denen wir sprechen müssen, um dies voranzubringen", sagte Desai.

Vor gut einem Jahr hatte Trump Putin bei einem Gipfel in Alaska den roten Teppich ausgerollt. Befürchtet wird, dass der US-Präsident dem russischen Staatschef beim G20-Gipfel in Miami am 14. und 15. Dezember erneut eine Bühne bieten will. Trump hatte bereits im April gesagt, eine Teilnahme des russischen Staatschefs wäre "wahrscheinlich sehr hilfreich". Zugleich äußerte der US-Präsident Zweifel, ob Putin kommen würde. Der Gipfel soll in einem Golfclub Trumps im Bundesstaat Florida stattfinden.

Seit dem Angriff auf die Ukraine hatte der Westen Moskau isoliert und Sanktionen verhängt. Trump hat sich seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 aber wieder an Putin angenähert. Seine Bemühungen um eine diplomatische Friedenslösung liefen allerdings ins Leere. Im Wahlkampf hatte Trump noch behauptet, er könne den Krieg binnen 24 Stunden beenden.

Auch bei einem anderen Thema ließen die Europäer in Asheville Unmut über die Alleingänge in Washington erkennen. Nach Angaben von Bundesbankchef Joachim Nagel gab es offene Kritik daran, dass das US-Finanzministerium Ende Juli überraschend Euro-Devisen verkauft hatte, um den japanischen Yen zu stützen. Nagel sagte, die US-Seite habe nun verstanden, "warum wir in Europa im Eurosystem nicht so richtig begeistert davon waren, dass es hier vorher keine Abstimmung gab".

W.Knight--TFWP