The Fort Worth Press - Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg

USD -
AED 3.672498
AFN 63.492708
ALL 79.98113
AMD 363.606184
ANG 1.790365
AOA 916.999577
ARS 1514.252499
AUD 1.407856
AWG 1.80125
AZN 1.705219
BAM 1.708652
BBD 2.017569
BDT 123.016306
BGN 1.683441
BHD 0.377675
BIF 3009.693046
BMD 1
BND 1.276826
BOB 11.019233
BRL 5.101899
BSD 1.001708
BTN 95.700376
BWP 13.566652
BYN 3.034653
BYR 19600
BZD 2.014686
CAD 1.40835
CDF 2310.99984
CHF 0.821698
CLF 0.02399
CLP 947.250497
CNY 6.699804
CNH 6.70493
COP 3210.67
CRC 446.954706
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.331177
CZK 21.295501
DJF 178.387186
DKK 6.5384
DOP 59.555583
DZD 133.922231
EGP 51.634505
ERN 15
ETB 162.001494
EUR 0.87463
FJD 2.237198
FKP 0.747949
GBP 0.75055
GEL 2.594971
GGP 0.747949
GHS 11.580111
GIP 0.747949
GMD 73.498502
GNF 8806.300698
GTQ 7.644358
GYD 209.516571
HKD 7.843615
HNL 26.88956
HRK 6.589897
HTG 130.923832
HUF 316.840498
IDR 17822
ILS 3.0146
IMP 0.747949
INR 95.568701
IQD 1312.284595
IRR 1374649.999702
ISK 121.050291
JEP 0.747949
JMD 157.979111
JOD 0.70902
JPY 157.632044
KES 129.469932
KGS 87.450136
KHR 4064.177664
KMF 430.000147
KPW 900.000318
KRW 1351.519862
KWD 0.30862
KYD 0.834757
KZT 447.981689
LAK 22440.145198
LBP 89704.93035
LKR 329.691738
LRD 173.304154
LSL 16.249055
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.385386
MAD 9.56663
MDL 17.615068
MGA 4387.386482
MKD 53.750759
MMK 2099.019807
MNT 3596.806502
MOP 8.092553
MRU 40.109729
MUR 47.659371
MVR 15.460027
MWK 1737.04511
MXN 17.33187
MYR 4.071026
MZN 63.90247
NAD 16.249055
NGN 1323.810016
NIO 36.867648
NOK 9.457202
NPR 153.119089
NZD 1.75286
OMR 0.3845
PAB 1.001717
PEN 3.384019
PGK 4.462558
PHP 62.574055
PKR 277.60441
PLN 3.803905
PYG 5960.800073
QAR 3.641478
RON 4.615104
RSD 102.678991
RUB 84.250071
RWF 1478.537014
SAR 3.755768
SBD 8.026013
SCR 13.925362
SDG 601.501353
SEK 9.852655
SGD 1.27584
SHP 0.74758
SLE 24.649562
SLL 20969.491881
SOS 572.491908
SRD 37.740226
STD 20697.981008
STN 21.40439
SVC 8.765163
SYP 13002.000254
SZL 16.244338
THB 33.193005
TJS 9.241024
TMT 3.5
TND 2.952007
TOP 2.40776
TRY 48.842401
TTD 6.806477
TWD 31.722797
TZS 2644.998037
UAH 44.878718
UGX 3906.922294
UYU 40.222429
UZS 11835.110449
VES 851.341295
VND 26006.5
VUV 118.301728
WST 2.751033
XAF 573.719708
XAG 0.015023
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.805363
XDR 0.707052
XOF 573.719708
XPF 104.189509
YER 236.549716
ZAR 16.19445
ZMK 9001.197922
ZMW 19.509105
ZWL 321.999592
SSP 5712.529845
MXV 1.964453
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg
Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg / Foto: © AFP/Archiv

Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Wahlen während des Krieges mit Russland als Gefahr für sein Land zurückgewiesen und einen entsprechenden Vorstoß seines früheren Verteidigungsministers Mychailo Fedorow scharf zurückgewiesen. Eine Abstimmung sei ein "Tsunami für das Land, der die Ukraine spalten wird", sagte Selenskyj in am Sonntag veröffentlichten Äußerungen vor Journalisten. Fedorows Team bestätigte unterdessen eine bevorstehende USA-Reise des Ex-Ministers.

Textgröße:

Staatschef Selenskyj sagte, er glaube, dass "Wahlen als solche in einem Krieg wie diesem ein großes Risiko darstellen", und fügte hinzu: "Wenn wir das Land zerstören wollen, dann können wir in diesen Kriegszeiten den Weg zu Wahlen einschlagen." Eine Abstimmung sei unter den derzeitigen Bedingungen "unmöglich", da der russische Präsident Wladimir Putin nicht bereit sei, Möglichkeiten für eine Waffenruhe in Betracht zu ziehen.

Zu den praktischen Problemen einer Wahl gehört die Stimmabgabe von Soldaten an der Front, von Millionen ukrainischen Flüchtlinge im Ausland und der Menschen in den von Russland besetzten Gebieten. Hinzu kommt die Gefahr russischer Einflussnahme und Desinformation. Nach einer im Juli und August erhobenen Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) sprechen sich in der Ukraine lediglich 15 Prozent der Befragten für Wahlen vor dem Ende des Krieges aus.

Wegen des seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 geltenden Kriegsrechts sind Wahlen in der Ukraine ausgesetzt. Selenskyjs reguläre Amtszeit als Präsident endete im Mai 2024. Auch Putin und US-Präsident Donald Trump hatten zuvor die Frage nach Wahlen in der Ukraine aufgeworfen.

Fedorow hatte gut einen Monat nach seiner umstrittenen Ablösung dazu aufgerufen, einen "legalen, sicheren und realistischen Mechanismus" für Wahlen trotz der russischen Invasion zu finden. "Die Demokratie darf nicht von Russland als Geisel genommen werden", sagte der 35-Jährige am Dienstag in einer Videobotschaft. Einen konkreten Fahrplan legte er nicht vor. Einige seiner Unterstützer distanzierten sich daraufhin von ihm.

Der bei vielen Ukrainern populäre Fedorow war am 15. Juli nach nur sechs Monaten als Verteidigungsminister im Zuge einer Regierungsumbildung aus dem Amt geschieden. Seine Ablösung löste tagelange Proteste aus, allein in Kiew gingen Tausende Menschen auf die Straße. Fedorow hatte unter anderem die Digitalisierung der Streitkräfte und den Einsatz von Drohnen vorangetrieben, war aber wiederholt mit der Armeeführung aneinandergeraten.

Fedorows Team bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, dass der frühere Minister demnächst in die USA reisen will. Die Reise dürfte neue Spekulationen darüber auslösen, ob sich der 35-Jährige als politischer Rivale Selenskyjs positioniert.

Mit Blick auf seinen früheren Minister sagte Selenskyj: "Ich glaube, dass er selbst in die falsche Richtung geht - oder dorthin gedrängt wird." Selenskyj verteidigte das Recht der Bürger auf Proteste, warnte jedoch davor, einen Keil zwischen Gesellschaft und Militär zu treiben. "Ich glaube, dass Gesellschaft und Soldaten nicht gespalten werden dürfen." Eine "respektlose" Haltung gegenüber den Streitkräften wies Selenskyj zurück: "Seit wann hat Marketing angefangen, mehr zu zählen als die Menschen, die ihr Leben geben?"

Die innenpolitische Auseinandersetzung fällt in eine Phase verstärkter russischer Raketenangriffe. Selenskyj zufolge sind die Lieferungen von Abfangraketen für die US-Luftabwehrsysteme Patriot seit 2023 deutlich gesunken: Damals erhielt die Ukraine nach seinen Angaben 675 Raketen, 2025 waren es 364, für 2026 seien 264 vorgesehen. Kiew bemühe sich um ein Paket von 300 Patriot-Raketen für den kommenden Winter. Russland könne nach Selenskyjs Angaben rund 100 ballistische Raketen pro Monat produzieren.

M.T.Smith--TFWP