The Fort Worth Press - Selenskyj warnt in Belgrad vor Folgen russischer Angriffe für den Winter

USD -
AED 3.672502
AFN 63.000171
ALL 80.457093
AMD 364.26286
ANG 1.790365
AOA 918.000118
ARS 1515.937596
AUD 1.421808
AWG 1.8
AZN 1.700406
BAM 1.719271
BBD 2.021123
BDT 123.385271
BGN 1.683441
BHD 0.378322
BIF 3015.506057
BMD 1
BND 1.282238
BOB 11.967247
BRL 5.167298
BSD 1.003494
BTN 96.024226
BWP 13.645973
BYN 3.038502
BYR 19600
BZD 2.018222
CAD 1.410125
CDF 2309.999959
CHF 0.824301
CLF 0.024397
CLP 963.329844
CNY 6.711349
CNH 6.715435
COP 3288.8
CRC 455.322571
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.924335
CZK 21.452403
DJF 178.696847
DKK 6.566809
DOP 59.694539
DZD 133.935033
EGP 51.421981
ERN 15
ETB 163.912608
EUR 0.8784
FJD 2.24075
FKP 0.750528
GBP 0.75515
GEL 2.615027
GGP 0.750528
GHS 11.625096
GIP 0.750528
GMD 74.000141
GNF 8825.403802
GTQ 7.659717
GYD 209.949851
HKD 7.842585
HNL 26.934944
HRK 6.618297
HTG 131.167861
HUF 320.976003
IDR 17904
ILS 3.03393
IMP 0.750528
INR 95.848603
IQD 1314.638595
IRR 1374574.999731
ISK 121.229777
JEP 0.750528
JMD 158.109403
JOD 0.709027
JPY 157.920501
KES 129.509885
KGS 87.449798
KHR 4069.900318
KMF 433.000173
KPW 900.000318
KRW 1371.735033
KWD 0.30919
KYD 0.836289
KZT 446.228832
LAK 22485.935302
LBP 89536.891783
LKR 330.148377
LRD 173.10397
LSL 16.369989
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.406329
MAD 9.606146
MDL 17.761955
MGA 4409.185804
MKD 54.084346
MMK 2099.577364
MNT 3597.923561
MOP 8.107421
MRU 40.17914
MUR 47.879631
MVR 15.44975
MWK 1740.028568
MXN 17.53345
MYR 4.0816
MZN 63.909722
NAD 16.36963
NGN 1325.460143
NIO 36.927972
NOK 9.493011
NPR 153.640463
NZD 1.762115
OMR 0.384496
PAB 1.003538
PEN 3.387908
PGK 4.470678
PHP 62.733001
PKR 278.093308
PLN 3.84524
PYG 5947.478299
QAR 3.658363
RON 4.633402
RSD 103.206033
RUB 84.79928
RWF 1481.149407
SAR 3.760068
SBD 8.000512
SCR 13.834074
SDG 601.497294
SEK 9.916099
SGD 1.27998
SHP 0.755002
SLE 24.65051
SLL 20969.491881
SOS 573.472922
SRD 37.822497
STD 20697.981008
STN 21.535906
SVC 8.780419
SYP 13002.000254
SZL 16.365674
THB 33.390191
TJS 9.287209
TMT 3.51
TND 2.964119
TOP 2.40776
TRY 48.857198
TTD 6.820349
TWD 31.835015
TZS 2649.997982
UAH 45.041292
UGX 3903.815472
UYU 40.223974
UZS 11841.856581
VES 852.43145
VND 25989
VUV 118.348377
WST 2.752527
XAF 576.192551
XAG 0.015605
XAU 0.000233
XCD 2.70255
XCG 1.808584
XDR 0.707052
XOF 576.192551
XPF 104.837044
YER 236.649659
ZAR 16.368203
ZMK 9001.198858
ZMW 19.543175
ZWL 321.999592
SSP 5712.590503
MXV 1.987175
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Selenskyj warnt in Belgrad vor Folgen russischer Angriffe für den Winter
Selenskyj warnt in Belgrad vor Folgen russischer Angriffe für den Winter / Foto: © AFP

Selenskyj warnt in Belgrad vor Folgen russischer Angriffe für den Winter

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor den Folgen der verstärkten russischen Angriffe für die Energieversorgung seines Landes gewarnt. Die Ukraine habe vor dem kommenden Winter "praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr", sagte Selenskyj am Samstag nach Gesprächen mit Präsident Aleksandar Vucic in Belgrad. In der Nacht zuvor wurden bei russischen Angriffen auf Kiew und Umgebung nach Angaben Selenskyjs mindestens vier Menschen getötet, darunter ein dreijähriger Junge.

Textgröße:

"Die russischen Raketen zielen ganz konkret darauf ab, das Leben der Ukrainer unerträglich zu machen", sagte Selenskyj in der serbischen Hauptstadt. Mit Vucic habe er über die "Herausforderungen gesprochen, vor denen die Ukraine in diesem Winter stehen wird".

Selenskyj dankte dem serbischen Präsidenten zugleich für einen "konstruktiven Dialog" und ein neues humanitäres Hilfsprogramm für die Ukraine, insbesondere in den Bereichen Medizin und Energie. Bei ihren Gesprächen ging es nach Angaben des ukrainischen Präsidenten zudem um Sicherheitsfragen, die wirtschaftlichen Beziehungen und die EU.

Die Reise Selenskyjs in das traditionell mit Russland verbündete Serbien fällt in eine Phase verstärkter russischer Angriffe. In Puchiwka in der Region Kiew wurden in der Nacht zum Samstag nach Angaben Selenskyjs ein Großvater, eine Großmutter und ihr dreijähriger Enkel bei einem Drohnenangriff getötet. Die Eltern des Jungen, sein 15-jähriger Bruder sowie ein Nachbar wurden demnach ins Krankenhaus gebracht.

Ein weiterer Mensch wurde Selenskyj zufolge bei einem Angriff mit sechs ballistischen Raketen auf zivile Infrastruktur in Kiew getötet. Ein AFP-Reporter hörte während der Angriffe dutzende Explosionen. Selenskyj forderte zusätzlichen Druck auf Russland und neue Sanktionen, die Moskau an der Produktion solcher Raketen hindern sollten.

Bereits am Mittwoch waren bei nächtlichen russischen Angriffen auf Kiew und die umliegende Region mindestens 17 Menschen getötet worden. Wegen fehlender Abfangraketen konnte die ukrainische Luftabwehr dabei keine der eingesetzten russischen Raketen abschießen.

Selenskyj war deshalb Ende Juli nach Washington gereist und hatte US-Präsident Donald Trump um weitere Patriot-Flugabwehrsysteme gebeten. Diese gehören zu den wenigen Systemen, mit denen die Ukraine besonders leistungsfähige russische ballistische Raketen abfangen kann. Der "Financial Times" zufolge lehnte Trump die Bitte wegen knapper US-Bestände infolge des Kriegs im Nahen Osten ab.

Der US-Senat stimmte am Freitag unterdessen mit großer Mehrheit für neue Sanktionen gegen Russland. Das Paket nimmt insbesondere die russische Öl- und Gasindustrie sowie erstmals die sogenannte Schattenflotte ins Visier und sieht auch hohe Zölle auf wichtige Abnehmer russischer Energieträger vor.

Selenskyjs Besuch in Belgrad ist auch wegen der engen Beziehungen Serbiens zu Russland bemerkenswert. Serbien ist stark von russischen Gaslieferungen abhängig und hat sich den westlichen Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen. Ein hochrangiger ukrainischer Regierungsvertreter hatte AFP vor der Reise gesagt, Kiew wolle "die Serben von der Seite Russlands wegziehen". Der Besuch sei für Russland "ein Schlag ins Gesicht".

Eine mögliche Sicherheitszusammenarbeit mit der Ukraine könnte für Serbien heikel werden. Der russische Auslandsgeheimdienst hatte serbischen Rüstungsunternehmen 2025 vorgeworfen, über Drittstaaten Munition an die Ukraine zu liefern. Vucic wies entsprechende Vorwürfe zurück und erklärte später, Serbien habe seine Ausfuhren von Waffen, Munition und militärischem Gerät eingestellt.

Dennoch hat Belgrad die Ukraine wiederholt mit ziviler Hilfe unterstützt. Vucic reiste bereits in die ukrainische Schwarzmeerstadt Odessa und in die Hauptstadt Kiew. Er hält aber an seiner Weigerung fest, Russland mit Sanktionen zu belegen.

G.George--TFWP