The Fort Worth Press - Umfrage: Vertrauen der Bürger in Staat sinkt dramatisch - Misstrauen überwiegt

USD -
AED 3.672499
AFN 64.99982
ALL 81.974882
AMD 361.481745
ANG 1.790365
AOA 918.000203
ARS 1520.232404
AUD 1.434298
AWG 1.8
AZN 1.701128
BAM 1.742679
BBD 2.009988
BDT 122.87103
BGN 1.683441
BHD 0.376442
BIF 3005.885419
BMD 1
BND 1.277862
BOB 11.979916
BRL 4.997399
BSD 0.997955
BTN 96.047438
BWP 13.766189
BYN 3.050302
BYR 19600
BZD 2.007084
CAD 1.427275
CDF 2320.00001
CHF 0.83186
CLF 0.024653
CLP 973.419973
CNY 6.70455
CNH 6.70095
COP 3205.65
CRC 457.260978
CUC 1
CUP 23.950495
CVE 98.246943
CZK 21.72795
DJF 177.707287
DKK 6.650155
DOP 59.964271
DZD 134.656248
EGP 52.4112
ERN 15
ETB 163.000887
EUR 0.88972
FJD 2.24875
FKP 0.756613
GBP 0.755355
GEL 2.59498
GGP 0.756613
GHS 11.730114
GIP 0.756613
GMD 74.000157
GNF 8779.096964
GTQ 7.628976
GYD 208.745239
HKD 7.84775
HNL 26.787902
HRK 6.702105
HTG 130.675161
HUF 325.213501
IDR 17901
ILS 3.052125
IMP 0.756613
INR 96.38045
IQD 1307.30951
IRR 1730150.000168
ISK 121.889726
JEP 0.756613
JMD 158.333445
JOD 0.709022
JPY 158.197996
KES 129.90989
KGS 87.450137
KHR 4048.738111
KMF 439.000163
KPW 900.000318
KRW 1338.58025
KWD 0.30954
KYD 0.831585
KZT 456.565225
LAK 22423.694305
LBP 89364.30503
LKR 329.862828
LRD 170.648038
LSL 16.620942
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.416317
MAD 9.961776
MDL 17.928282
MGA 4431.059293
MKD 54.865254
MMK 2099.06815
MNT 3597.6832
MOP 8.066346
MRU 40.03564
MUR 47.409689
MVR 15.455
MWK 1730.441097
MXN 18.03281
MYR 4.085302
MZN 63.909788
NAD 16.620646
NGN 1324.640264
NIO 36.727657
NOK 9.58931
NPR 153.672477
NZD 1.78516
OMR 0.384486
PAB 0.997955
PEN 3.443151
PGK 4.521012
PHP 62.747005
PKR 276.400565
PLN 3.887255
PYG 5848.729612
QAR 3.647517
RON 4.761601
RSD 104.51901
RUB 85.924957
RWF 1473.91775
SAR 3.74677
SBD 8.058541
SCR 13.876683
SDG 601.501381
SEK 10.014028
SGD 1.278525
SHP 0.75643
SLE 24.649968
SLL 20969.491881
SOS 570.338987
SRD 37.666014
STD 20697.981008
STN 21.829878
SVC 8.732029
SYP 13002.000254
SZL 16.616547
THB 33.613503
TJS 9.185965
TMT 3.51
TND 2.981935
TOP 2.40776
TRY 49.1797
TTD 6.764589
TWD 31.795011
TZS 2637.163981
UAH 44.976277
UGX 4011.315795
UYU 40.39882
UZS 11748.929668
VES 870.279498
VND 25987.5
VUV 120.275684
WST 2.783099
XAF 583.618356
XAG 0.016361
XAU 0.000240800517
XCD 2.70255
XCG 1.798531
XDR 0.707052
XOF 583.618356
XPF 106.262502
YER 236.249966
ZAR 16.565099
ZMK 9001.199265
ZMW 19.684664
ZWL 321.999592
SSP 5720.889873
MXV 2.038593
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Umfrage: Vertrauen der Bürger in Staat sinkt dramatisch - Misstrauen überwiegt
Umfrage: Vertrauen der Bürger in Staat sinkt dramatisch - Misstrauen überwiegt / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Umfrage: Vertrauen der Bürger in Staat sinkt dramatisch - Misstrauen überwiegt

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates schwindet dramatisch: In einer am Donnerstag vom Deutschen Beamtenbund (dbb) veröffentlichten Forsa-Umfrage äußerten nur noch 17 Prozent der Befragten Vertrauen, dass der Staat seine Aufgaben erfüllen könne. 79 Prozent meinten hingegen, der Staat sei angesichts der Fülle seiner Aufgaben und Probleme überfordert. Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer wertete die Ergebnisse der Erhebung als "Katastrophe und Weckruf für die Regierung".

Textgröße:

Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates sei "auf einen neuen Tiefststand gefallen", erklärte Geyer. "Die Politik muss handeln, um diesen Sinkflug zu stoppen."

Als größte Problemfelder sehen die Befragten zunehmend die sozialen Sicherungssysteme und die Rente sowie die Wirtschafts- und Finanzpolitik, während die Asyl- und Flüchtlingspolitik deutlich an Bedeutung verloren hat. Kritischer als noch im Vorjahr wird auch die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes bewertet, von der nun eine knappe Mehrheit meint, dass sie gegenüber den letzten Jahren geringer geworden sei. Die Beamtengewerkschaft lässt die Umfrage seit 2020 jährlich ausführen.

Für diesen Vertrauensverlust machten die Befragten in der Erhebung nicht die Beschäftigten im öffentlichen Dienst verantwortlich, sondern die Politikerinnen und Politiker. Die Bundesregierung sei nun am Zug, erklärte Gewerkschaftschef Geyer. "Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erwarten Reformen, die sich positiv auf ihr Leben auswirken, die Wirtschaftswachstum schaffen, die Sozialsysteme stärken und dafür sorgen, dass der Staat wieder besser funktioniert."

Am Beispiel des Themas Migration, das von den Befragten inzwischen deutlich seltener als Probleme gesehen wird als noch vor einigen Jahren, zeige sich, dass die Politik durchaus die Stimmung beeinflussen könne. "Vielleicht liegt hierin auch eine Botschaft an die Politik: Durch konsequentes Handeln kann der Negativtrend in den Umfragen tatsächlich gestoppt werden", erklärte Geyer.

Verbesserungen versprechen sich die Bürgerinnen und Bürger in der Erhebung vor allem durch eine Verringerung und Vereinfachung der vielen Vorschriften (86 Prozent), eine deutliche Verkürzung der Bearbeitungszeiten (78 Prozent) und durch mehr digitale Behördenleistungen (72 Prozent). Dem neuen Digitalministerium traut bislang nur ein Fünftel zu, in den nächsten Jahren spürbare Fortschritte bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung zu erzielen.

Bei der Bewertung einzelner öffentlicher Einrichtungen schnitten Straßenreinigung und Müllabfuhr sowie Bibliotheken und Museen weiterhin am besten ab, Landes- und vor allem Bundesministerien hingegen am schlechtesten. Im Ansehen der Berufe führen weiterhin Feuerwehrleute, Pflegekräfte und Ärzte die Liste des "Berufs-Rankings" an, während Politiker, Versicherungsvertreter und Mitarbeiter von Werbeagenturen am unteren Ende rangieren.

Zum ersten Mal seit Beginn der Befragung gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sich die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes verschlechtert hat (51 Prozent). Für den dbb-Chef liegt das vor allem an der steigenden Aufgabenlast, fehlendem Personal und veralteter Ausstattung. "Wir warnen seit Jahren davor, dass die Schere zwischen Anforderung und Kapazitäten immer weiter auseinandergeht", erklärte Geyer. "Trotzdem lädt die Politik den Beschäftigten immer mehr Aufgaben auf."

Für die Erhebung befragte das Institut Forsa im Juni 2018 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger. Die Fehlertoleranz wird mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.

L.Holland--TFWP