The Fort Worth Press - Nach einigen Tagen Ruhe: USA melden iranische Angriffe und eigene Attacken im Irak

USD -
AED 3.672497
AFN 65.000201
ALL 81.643894
AMD 361.578508
ANG 1.790365
AOA 918.000294
ARS 1520.2491
AUD 1.432377
AWG 1.8
AZN 1.703045
BAM 1.7375
BBD 2.011772
BDT 122.756127
BGN 1.683441
BHD 0.376608
BIF 3002.04786
BMD 1
BND 1.277108
BOB 12.009896
BRL 4.967203
BSD 0.998867
BTN 96.254936
BWP 13.739983
BYN 3.068524
BYR 19600
BZD 2.008697
CAD 1.42527
CDF 2320.000248
CHF 0.830425
CLF 0.024555
CLP 969.597324
CNY 6.70455
CNH 6.70014
COP 3205.65
CRC 457.269266
CUC 1
CUP 23.971252
CVE 97.952385
CZK 21.654402
DJF 177.86405
DKK 6.6327
DOP 60.226192
DZD 134.657965
EGP 52.339398
ERN 15
ETB 161.524186
EUR 0.88737
FJD 2.246251
FKP 0.756613
GBP 0.753235
GEL 2.595022
GGP 0.756613
GHS 11.755822
GIP 0.756613
GMD 73.999754
GNF 8787.508607
GTQ 7.629057
GYD 208.966494
HKD 7.84781
HNL 26.812312
HRK 6.682496
HTG 130.793628
HUF 323.856503
IDR 17867
ILS 3.048399
IMP 0.756613
INR 96.333801
IQD 1308.469336
IRR 1730149.999944
ISK 121.619759
JEP 0.756613
JMD 158.718596
JOD 0.709004
JPY 158.087996
KES 129.893843
KGS 87.450178
KHR 4045.680477
KMF 438.999855
KPW 900.000318
KRW 1338.309919
KWD 0.30944
KYD 0.832341
KZT 450.791818
LAK 22397.725758
LBP 89440.192599
LKR 330.203262
LRD 170.794762
LSL 16.542767
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420348
MAD 9.960378
MDL 17.823955
MGA 4424.110514
MKD 54.706656
MMK 2099.06815
MNT 3597.6832
MOP 8.073986
MRU 39.991472
MUR 47.410355
MVR 15.454999
MWK 1731.942094
MXN 17.950302
MYR 4.085396
MZN 63.910295
NAD 16.543869
NGN 1324.740203
NIO 36.754874
NOK 9.565299
NPR 154.011674
NZD 1.78045
OMR 0.384502
PAB 0.998801
PEN 3.439606
PGK 4.458995
PHP 62.73017
PKR 276.639156
PLN 3.87313
PYG 5851.782097
QAR 3.640773
RON 4.748302
RSD 104.244957
RUB 85.599659
RWF 1475.275848
SAR 3.74737
SBD 8.058541
SCR 13.891243
SDG 601.499887
SEK 9.977055
SGD 1.277125
SHP 0.75643
SLE 24.650326
SLL 20969.491881
SOS 570.811752
SRD 37.666002
STD 20697.981008
STN 21.765396
SVC 8.739533
SYP 13002.000254
SZL 16.537472
THB 33.573979
TJS 9.208683
TMT 3.51
TND 2.979461
TOP 2.40776
TRY 49.178401
TTD 6.770431
TWD 31.7546
TZS 2637.818949
UAH 44.866159
UGX 4029.976056
UYU 40.303811
UZS 11765.751039
VES 870.279501
VND 25992
VUV 120.275684
WST 2.783099
XAF 582.076714
XAG 0.016245
XAU 0.000239418309
XCD 2.70255
XCG 1.800123
XDR 0.707052
XOF 582.076714
XPF 105.955676
YER 236.249783
ZAR 16.49074
ZMK 9001.205167
ZMW 19.751167
ZWL 321.999592
SSP 5720.889873
MXV 2.029265
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Nach einigen Tagen Ruhe: USA melden iranische Angriffe und eigene Attacken im Irak
Nach einigen Tagen Ruhe: USA melden iranische Angriffe und eigene Attacken im Irak / Foto: © US Central Command (CENTCOM)/AFP/Archiv

Nach einigen Tagen Ruhe: USA melden iranische Angriffe und eigene Attacken im Irak

Nach einigen Tagen ohne gegenseitige Attacken hat die US-Armee neue Raketenangriffe des Iran gemeldet. Der versuchte "Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte" sei abgewehrt worden, erklärte das zuständige Regionalkommando Centcom. Nahezu zeitgleich flogen die USA und Saudi-Arabien nach eigenen Angaben Angriffe auf "terroristische" Ziele im Irak. Die erneute Zuspitzung des Kampfgeschehens erfolgte nur wenige Stunden nach einem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Washington.

Textgröße:

Einheiten der Iranischen Revolutionsgarden hätten "mehrere ballistische Raketen vom Iran aus" abgefeuert, erklärte Centcom im Onlinedienst X. Dies sei der "Versuch eines Überraschungsangriffs auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte" gewesen. "Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen."

Wenig später erklärte das Regionalkommando, dass Kampfflieger der USA und Saudi-Arabiens "mit dem Iran verbündete Terroristen" im Irak angegriffen haben. Die Milizen im Irak seien von den iranischen Revolutionsgarden "angewiesen" worden, "US-Streitkräfte und die saudische Energieinfrastruktur anzugreifen". Sie hätten in den vergangenen Tagen mehr als zwei Dutzend Drohnenangriffe ausgeführt.

"Die Revolutionsgarden und ihre terroristischen Stellvertreter müssen diese Angriffe einstellen, um weitere militärische Reaktionen der USA zu vermeiden", warnte Centcom. Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, es habe zusammen mit den USA "dem Iran loyale terroristische Milizen" im Irak angegriffen. Dabei habe es sich um "Selbstverteidigung" gehandelt.

Einige Stunden zuvor hatte das Ministerium erklärt, "mit dem Iran in Verbindung stehende Milizen" hätten erneut vom Irak aus Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien geflogen. Der Angriff habe sich gegen Ölanlagen des Landes gerichtet. Die Luftabwehr des Golfstaates habe "mehrere Drohnen abgefangen und zerstört". Bereits am Montag hatte Riad Drohnenangriffe aus dem Irak gemeldet.

Der Zusammenschluss pro-iranischer schiitischer Milizen "Islamischer Widerstand im Irak" bezeichnete die Vorwürfe als "Erfindungen". Für den Fall eines saudiarabischen Vorgehens im Irak drohte die Gruppe mit einer "harten" Antwort.

In Reaktion auf das neue Kampfgeschehen stiegen sofort wieder die Ölpreise. An den Börsen in Asien sprangen die Preise für ein Barrel Öl um mehr als drei Prozent.

Die neuen Angriffen trübten zudem die Hoffnung auf ein endgültiges Ende der Kämpfe in der Region. Nach 13 Nächten mit neuen US-Luftangriffen auf den Iran und Vergeltungsattacken Teherans hatten beide Seiten zuvor seit Freitag vergangener Woche keine gegenseitigen Angriffe mehr gemeldet. In der Folge zeigte sich US-Präsident Trump zuversichtlich über eine mögliche Verhandlungslösung. Er sprach am Montag von einer "guten Chance" für eine Einigung mit Teheran.

Zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs durch US-israelische Angriffe im Februar empfing Trump am Dienstag Israels Regierungschef Netanjahu. Die Begegnung der beiden Politiker fand hinter verschlossenen Türen statt und dauerte rund anderthalb Stunden, wie das Weiße Haus mitteilte. Beide Seiten äußerten sich im Anschluss zufrieden über das Treffen, nachdem es in den vergangenen Monaten deutliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Politikern gegeben hatte.

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sprach anschließend im Onlinedienst X kurz von "positiven und produktiven" Gesprächen. Netanjahu sagte in einer Videobotschaft: "Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten hatte, unserem Freund Donald Trump." Es sei vor allem um das "gemeinsame Ziel" gegangen, den Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern.

Nach Einschätzung von Jonatan Freeman von der Hebräischen Universität Jerusalem war es Hauptziel des Besuchs, Berichten über eine Abkühlung der Beziehungen zwischen den Verbündeten entgegenzuwirken. Das Wichtigste sei es, "der Welt, dem Iran und auch dem Libanon sowie anderen" zu zeigen, dass es "mehr Übereinstimmungen als Differenzen" zwischen Trump und Netanjahu gebe.

Die Beziehungen zwischen Trump und Netanjahu hatten sich zuletzt deutlich abgekühlt. Der US-Präsident äußerte sich vor dem Empfang seines Duzfreundes "Bibi" verärgert über israelische Warnungen, der Iran sichere derzeit eine geheime Anreicherungsanlage für Nuklearmaterial unter dem sogenannten Pickaxe-Berg ab.

"Ich habe es nicht nötig, dass Bibi mir das sagt", sagte Trump im Sender Fox News. "Bibi sagt mir das, weil er will, dass ich weiter mitmache." Er wisse "ganz genau, was bei Pickaxe passiert", sagte Trump weiter. Die USA hätten die iranischen Atomanlagen zerstört und würden bei Bedarf auch die Anlage unter dem Pickaxe-Berg angreifen.

Das Treffen erfolgte nicht nur inmitten des Iran-Kriegs, sondern auch wenige Monate vor wichtigen Wahlen in beiden Ländern: In Israel wählen die Bürger am 27. Oktober ein neues Parlament, in den USA finden am 3. November die Kongress-Zwischenwahlen statt. Sowohl Trump als auch Netanjahu stehen innenpolitisch wegen des Iran-Krieges unter Druck.

J.Barnes--TFWP