The Fort Worth Press - Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus

USD -
AED 3.673028
AFN 63.496569
ALL 80.613613
AMD 362.984224
ANG 1.790365
AOA 917.999692
ARS 1519.901701
AUD 1.42505
AWG 1.80075
AZN 1.698309
BAM 1.719362
BBD 2.013934
BDT 123.259913
BGN 1.683441
BHD 0.376975
BIF 3012.118628
BMD 1
BND 1.279555
BOB 12.083357
BRL 5.191803
BSD 0.99989
BTN 95.896685
BWP 13.671269
BYN 3.043562
BYR 19600
BZD 2.011077
CAD 1.415401
CDF 2310.000113
CHF 0.828925
CLF 0.02439
CLP 963.039763
CNY 6.71135
CNH 6.718915
COP 3358.43
CRC 454.603398
CUC 1
CUP 23.997046
CVE 96.934985
CZK 21.442996
DJF 178.062622
DKK 6.571065
DOP 59.421086
DZD 133.650372
EGP 51.768403
ERN 15
ETB 163.328249
EUR 0.87903
FJD 2.24725
FKP 0.756753
GBP 0.756515
GEL 2.615031
GGP 0.756753
GHS 11.588419
GIP 0.756753
GMD 73.50184
GNF 8793.962118
GTQ 7.636078
GYD 209.201637
HKD 7.84336
HNL 26.835755
HRK 6.622398
HTG 130.857718
HUF 320.970507
IDR 17923.1
ILS 3.041198
IMP 0.756753
INR 95.880547
IQD 1309.861322
IRR 1374574.999744
ISK 120.609973
JEP 0.756753
JMD 157.698783
JOD 0.709042
JPY 158.228992
KES 129.704195
KGS 87.449702
KHR 4067.745948
KMF 432.999759
KPW 900.000318
KRW 1361.339667
KWD 0.30877
KYD 0.83322
KZT 441.682088
LAK 22412.209177
LBP 89544.067871
LKR 330.008835
LRD 171.983174
LSL 16.425661
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.394922
MAD 9.573588
MDL 17.793016
MGA 4383.315971
MKD 54.087199
MMK 2099.49869
MNT 3598.832458
MOP 8.077009
MRU 40.026198
MUR 47.51026
MVR 15.44991
MWK 1733.809819
MXN 17.7139
MYR 4.0776
MZN 63.909632
NAD 16.425805
NGN 1326.359932
NIO 36.800485
NOK 9.524079
NPR 153.437218
NZD 1.766455
OMR 0.384499
PAB 0.999899
PEN 3.387384
PGK 4.454545
PHP 62.59202
PKR 277.045789
PLN 3.847155
PYG 5925.404954
QAR 3.644699
RON 4.636806
RSD 103.212021
RUB 84.999626
RWF 1479.316211
SAR 3.762907
SBD 8.000512
SCR 13.883493
SDG 601.500356
SEK 9.918977
SGD 1.278945
SHP 0.755002
SLE 24.649572
SLL 20969.491881
SOS 571.436107
SRD 37.695014
STD 20697.981008
STN 21.538651
SVC 8.748896
SYP 13002.000254
SZL 16.42205
THB 33.428504
TJS 9.214019
TMT 3.51
TND 2.957763
TOP 2.40776
TRY 48.965902
TTD 6.800789
TWD 31.752503
TZS 2653.748001
UAH 45.01655
UGX 3924.343855
UYU 40.061362
UZS 11808.195936
VES 852.43145
VND 25977.5
VUV 118.506411
WST 2.765483
XAF 576.605818
XAG 0.015728
XAU 0.000234297389
XCD 2.70255
XCG 1.801982
XDR 0.707052
XOF 576.605818
XPF 104.842574
YER 236.64979
ZAR 16.40044
ZMK 9001.198545
ZMW 19.448767
ZWL 321.999592
SSP 5712.5919
MXV 2.007372
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus
Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus / Foto: © AFP

Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus

Abfällige Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva haben für einen diplomatischen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien gesorgt. Die brasilianische Regierung rief am Sonntag ihren Botschafter in Buenos Aires zurück. Auch bestellte sie den argentinischen Botschafter ein, um ihre "Empörung" über Mileis Äußerungen über Lula und andere Amtsträger zu übermitteln.

Textgröße:

Der ultrarechte Milei hatte am Samstag an der Kür des rechtsgerichteten Senators Flávio Bolsonaro zum Präsidentschaftskandidaten in der brasilianischen Metropole São Paulo teilgenommen. Dabei bezeichnete er den linksgerichteten Präsidenten Lula indirekt als "Dieb" und "Verurteilten". Flávio Bolsonaro ist der Sohn des wegen Vorwürfen eines Umsturzversuchs zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro.

Bei seinem Auftritt in São Paulo beschimpfte Milei auch den Richter am Obersten Gericht Brasiliens, Alexandre de Moraes - er bezeichnete ihn als "glatzköpfigen Abschaum". Weder Lula noch Moraes nannte der argentinische Präsident in seiner Tirade beim Namen.

Das brasilianische Außenministerium warf Milei vor, den brasilianischen Staatschef, weitere staatliche Institutionen, das brasilianische Volk und die Demokratie des Landes attackiert zu haben. Es gebe keinen vergleichbaren Fall, bei dem ein ausländischer Präsident auf brasilianischem Boden derart viele Angriffe gegen den Staatschef und andere Institutionen gerichtet habe.

Brasiliens Außenminister Mauro Vieira beorderte Botschafter Julio Bitelli zu Konsultationen zurück. Anschließend wurde der argentinische Botschafter Daniel Raimondi ins Außenministerium in Brasília einbestellt.

Milei legte am Sonntag nach. Im argentinischen Radiosender Mitre behauptete er ohne Belege, die brasilianische Regierung habe ein Viertel der Mittel für eine "antiargentinische Kampagne" bereitgestellt. Daran seien auch "progressive Köpfe" aus Mexiko und der Demokratischen Partei der USA beteiligt gewesen. Anhänger Lulas hätten zudem bereits im argentinischen Präsidentschaftswahlkampf 2023 gegen ihn gearbeitet.

Lula sagte bei einer Gewerkschaftsveranstaltung, er werde weiterhin "ohne Einmischung von irgendjemandem" regieren. "In Brasilien akzeptieren wir nicht, dass jemand seine Nase in Dinge steckt, in denen er nichts zu suchen hat", sagte er, ohne Milei ausdrücklich zu nennen.

Der Präsident des Obersten Gerichts, Edson Fachin, kritisierte Mileis "respektlose Äußerung" über Moraes. Solche Aussagen seien unvereinbar mit dem Anstand, der die Beziehungen zwischen Staaten prägen müsse.

Moraes hatte Milei einen Besuch bei Jair Bolsonaro untersagt. Der frühere Präsident verbüßt eine mehr als 27-jährige Haftstrafe und befindet sich derzeit aus gesundheitlichen Gründen im Hausarrest.

Chinas Präsident Xi Jinping sagte Lula am Montag in einem Telefonat, er unterstütze das Land dabei, sich "externer Einmischung" zu widersetzen. "China misst dem internationalen Status Brasiliens und seinem wichtigen Einfluss große Bedeutung bei", sagte Xi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Peking unterstütze Brasilien "bei der Wahrung seiner Souveränität und Unabhängigkeit, beim Widerstand gegen externe Einmischung und beim Beitrag zur Aufrechterhaltung des regionalen und weltweiten Friedens und der Stabilität".

Milei hatte bei der Kür von Flávio Bolsonaro als Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im Oktober an die Brasilianer appelliert, sich aus einer "Unterwerfung unter die Linke" zu befreien.

Die Beziehungen zwischen Milei und Lula sind stark angespannt. Beide begegneten sich zwar bei internationalen Treffen, führten aber bislang kein bilaterales Gespräch. Bei seiner bislang letzten Argentinien-Reise 2025 besuchte Lula stattdessen die frühere Präsidentin und heutige Oppositionspolitikerin Cristina Fernández de Kirchner, die sich wegen Korruption im Hausarrest befindet. Brasilien ist Argentiniens wichtigster Handelspartner.

P.Grant--TFWP