The Fort Worth Press - Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten

USD -
AED 3.672499
AFN 64.501824
ALL 81.166471
AMD 363.180096
ANG 1.790365
AOA 917.00036
ARS 1524.983906
AUD 1.433014
AWG 1.80125
AZN 1.700902
BAM 1.723635
BBD 2.01455
BDT 122.977945
BGN 1.683441
BHD 0.377018
BIF 2997.193078
BMD 1
BND 1.277876
BOB 12.05776
BRL 5.223896
BSD 1.000181
BTN 95.952657
BWP 13.657294
BYN 3.019137
BYR 19600
BZD 2.011642
CAD 1.41885
CDF 2325.000285
CHF 0.83423
CLF 0.024627
CLP 972.419888
CNY 6.71045
CNH 6.709115
COP 3351.5
CRC 455.717175
CUC 1
CUP 24.004688
CVE 97.175893
CZK 21.567995
DJF 177.720024
DKK 6.59753
DOP 59.478538
DZD 133.820356
EGP 52.074901
ERN 15
ETB 163.374269
EUR 0.88255
FJD 2.244698
FKP 0.754339
GBP 0.756385
GEL 2.595034
GGP 0.754339
GHS 11.657656
GIP 0.754339
GMD 74.000241
GNF 8797.077629
GTQ 7.636548
GYD 209.280908
HKD 7.84655
HNL 26.851268
HRK 6.655202
HTG 130.898612
HUF 324.002503
IDR 17979
ILS 3.06706
IMP 0.754339
INR 95.97495
IQD 1310.308056
IRR 1374849.999778
ISK 120.729786
JEP 0.754339
JMD 158.34211
JOD 0.70899
JPY 157.306977
KES 129.694475
KGS 87.448299
KHR 4059.204815
KMF 432.999546
KPW 900.000318
KRW 1354.725026
KWD 0.30875
KYD 0.833521
KZT 439.095969
LAK 22442.154059
LBP 89567.332478
LKR 331.075752
LRD 171.53357
LSL 16.386165
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.398082
MAD 9.687185
MDL 17.748225
MGA 4404.707873
MKD 54.27009
MMK 2099.371601
MNT 3597.221926
MOP 8.083477
MRU 40.048647
MUR 47.610403
MVR 15.459838
MWK 1734.386774
MXN 18.091399
MYR 4.082801
MZN 63.895747
NAD 16.385877
NGN 1324.989862
NIO 36.812303
NOK 9.60439
NPR 153.522722
NZD 1.77411
OMR 0.384497
PAB 1.000181
PEN 3.440545
PGK 4.525445
PHP 62.646501
PKR 277.081154
PLN 3.857765
PYG 5875.587713
QAR 3.645826
RON 4.658398
RSD 103.697995
RUB 83.754418
RWF 1476.771496
SAR 3.756513
SBD 8.026199
SCR 13.864595
SDG 601.499182
SEK 10.000595
SGD 1.278335
SHP 0.754404
SLE 24.597113
SLL 20969.491881
SOS 571.602311
SRD 37.753004
STD 20697.981008
STN 21.591705
SVC 8.752132
SYP 13002.000254
SZL 16.382376
THB 33.579501
TJS 9.206879
TMT 3.5
TND 2.96908
TOP 2.40776
TRY 48.999502
TTD 6.785083
TWD 31.831898
TZS 2635.002963
UAH 44.863071
UGX 3920.877416
UYU 40.098881
UZS 11822.560247
VES 856.71525
VND 25972.5
VUV 118.916544
WST 2.76931
XAF 578.914805
XAG 0.016355
XAU 0.000240308075
XCD 2.70255
XCG 1.802599
XDR 0.707052
XOF 578.914805
XPF 105.104986
YER 236.624968
ZAR 16.42706
ZMK 9001.201923
ZMW 19.578657
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.048356
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten
Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten / Foto: © AFP

Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten

Tausende Südafrikaner sind landesweit bei fremdenfeindlichen Demonstrationen auf die Straße gegangen, um die Ausweisung von illegalen Migranten zu verlangen. Sie folgten damit der Aufforderung eines Bündnisses aus kleineren Parteien und Bürgerinitiativen, das Ausländern ohne gültigen Papieren eine inoffizielle Frist bis zum 30. Juni für die Ausreise gesetzt hatte. Die Regierung hatte massive Sicherheitsmaßnahmen angeordnet.

Textgröße:

Laut Polizei blieben die Kundgebungen zumeist friedlich, sie sei jedoch bei "vereinzelten Plünderungen und versuchten Plünderungen" eingeschritten, teilte sie mit.

Nach teils gewaltsamen Unruhen ist die Lage in Südafrika seit Wochen angespannt. Bei einwandererfeindlichen Ausschreitungen kamen mindestens vier Menschen ums Leben, ein Malawier, zwei Mosambikaner und ein Äthiopier. Südafrika ist eines der wohlhabendsten Länder des Kontinents und zieht viele Arbeitsmigranten an, während es selbst mit einer Arbeitslosenquote von mehr als 30 Prozent und hohen Verbrechenszahlen zu kämpfen hat.

Im Vorfeld der Kundgebungen am Dienstag hatte die Anführerin der Protestbewegung, Jacinta Ngobese-Zuma, sich gegen Gewalt ausgesprochen. Niemand werde getötet werden und es werde auch keine Plünderungen im Namen der Organisatoren geben, sagte sie in der vergangenen Woche. Sie bezeichnete die Proteste als einen "nationalen Marsch zur Freiheit" und bekräftigte die Forderung nach der Deportation aller illegalen Einwanderer.

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa kündigte ein verstärktes Vorgehen der Regierung gegen illegale Einwanderung an und rief lokale Anführer dazu auf, ihren Einfluss zu nutzen, um die Spannungen zu entschärfen.

Demonstrationen gab es am Dienstag unter anderem in den Städten Johannesburg, Durban und Kapstadt. In Johannesburg, dem Finanzzentrum des Landes, waren während des Protestzugs mehrerer tausend Menschen die meisten Geschäfte geschlossen, viele Arbeitnehmer blieben zu Hause, der öffentliche Nahverkehr war eingeschränkt.

In Durban marschierten Demonstranten in traditioneller Zulu-Kriegsbekleidung auf. Sie trugen Speere, Peitschen und Schilder, einige waren in Leopardenfelle gehüllt. Nur etwa hundert Teilnehmer waren es indes in der Touristenhochburg Kapstadt, wo sich zudem eine Gegendemonstration gegen Fremdenfeindlichkeit wandte.

Wachsende Sicherheitsbedenken nach fremdenfeindlichen Übergriffen und Ladenplünderungen hatten mehrere Länder dazu veranlasst, ihren Staatsangehörigen freiwillige Rückführungen anzubieten. Dazu gehörten neben Malawi auch Ghana, Nigeria, Mosambik, Simbabwe, Kenia und die Demokratische Republik Kongo.

Die Spannungen treten vor den für den 4. November angesetzten Kommunalwahlen auf. Bereits früher entlud sich in Südafrika die Gewalt gegen Ausländer ohne gültige Papiere. Bei Ausschreitungen 2008 waren 62 Menschen getötet worden.

W.Knight--TFWP