The Fort Worth Press - "Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz

USD -
AED 3.672498
AFN 63.500226
ALL 81.989693
AMD 370.903715
ANG 1.789884
AOA 917.999784
ARS 1402.000098
AUD 1.396746
AWG 1.8025
AZN 1.699188
BAM 1.67146
BBD 2.014355
BDT 122.739548
BGN 1.668102
BHD 0.377403
BIF 2975
BMD 1
BND 1.275858
BOB 6.936925
BRL 4.965799
BSD 1.000128
BTN 95.070143
BWP 13.576443
BYN 2.828953
BYR 19600
BZD 2.011854
CAD 1.36153
CDF 2315.999805
CHF 0.783398
CLF 0.023178
CLP 912.220092
CNY 6.83025
CNH 6.83163
COP 3728.45
CRC 454.739685
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.649854
CZK 20.863102
DJF 177.719988
DKK 6.392905
DOP 59.596993
DZD 132.562995
EGP 53.660352
ERN 15
ETB 157.074988
EUR 0.855503
FJD 2.198802
FKP 0.736222
GBP 0.738305
GEL 2.684984
GGP 0.736222
GHS 11.195007
GIP 0.736222
GMD 73.498322
GNF 8777.503129
GTQ 7.643867
GYD 209.252937
HKD 7.83585
HNL 26.629906
HRK 6.445802
HTG 130.892468
HUF 311.15098
IDR 17419.2
ILS 2.947805
IMP 0.736222
INR 95.333649
IQD 1310
IRR 1315000.000107
ISK 122.679729
JEP 0.736222
JMD 157.565709
JOD 0.709005
JPY 157.436027
KES 129.150177
KGS 87.420501
KHR 4011.999694
KMF 420.50685
KPW 899.999998
KRW 1474.120278
KWD 0.308102
KYD 0.833593
KZT 463.980036
LAK 21962.504962
LBP 89401.229103
LKR 319.60688
LRD 183.625023
LSL 16.829718
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.335001
MAD 9.247017
MDL 17.22053
MGA 4155.000255
MKD 52.735603
MMK 2099.74975
MNT 3576.675528
MOP 8.070745
MRU 39.950163
MUR 46.949504
MVR 15.455028
MWK 1741.497487
MXN 17.487198
MYR 3.962502
MZN 63.910052
NAD 16.830396
NGN 1370.140154
NIO 36.719632
NOK 9.2596
NPR 152.110449
NZD 1.700895
OMR 0.384505
PAB 1.000329
PEN 3.506027
PGK 4.332505
PHP 61.531972
PKR 278.749815
PLN 3.63948
PYG 6218.192229
QAR 3.642952
RON 4.447703
RSD 100.428019
RUB 75.350017
RWF 1460.5
SAR 3.752195
SBD 8.025868
SCR 13.358429
SDG 600.49606
SEK 9.27985
SGD 1.27697
SHP 0.746601
SLE 24.649912
SLL 20969.496166
SOS 571.528078
SRD 37.456006
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.752948
SYP 110.524984
SZL 16.829942
THB 32.733991
TJS 9.363182
TMT 3.505
TND 2.885503
TOP 2.40776
TRY 45.219986
TTD 6.794204
TWD 31.595903
TZS 2597.49876
UAH 44.075497
UGX 3753.577989
UYU 40.286638
UZS 11997.999804
VES 488.94275
VND 26318.5
VUV 118.778782
WST 2.715188
XAF 560.591908
XAG 0.013563
XAU 0.000219
XCD 2.70255
XCG 1.8029
XDR 0.69563
XOF 558.500677
XPF 102.375019
YER 238.625008
ZAR 16.781905
ZMK 9001.198863
ZMW 18.731492
ZWL 321.999592
  • MDAX

    480.1400

    30925.88

    +1.55%

  • Euro STOXX 50

    78.5100

    5842.12

    +1.34%

  • TecDAX

    48.4400

    3756.29

    +1.29%

  • SDAX

    165.5500

    18174.23

    +0.91%

  • Goldpreis

    24.8000

    4558.1

    +0.54%

  • DAX

    269.7000

    24260.97

    +1.11%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1695

    -0.02%

"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz
"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz / Foto: © AFP/Archiv

"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz

Ein Jahr nach dem Antritt der Bundesregierung haben Unionspolitiker ein ernüchtertes Fazit gezogen. "Meine Bilanz ist ein bisschen gespalten", sagte der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), am Dienstag in Berlin. "Ich teile die Erwartung, dass mehr passieren muss." Insbesondere müsse die Wirtschaft endlich in Schwung gebracht werden: "Darum müssen wir uns intensiv kümmern." Bilger sprach von einer "herausfordernden Stimmungslage" für die Koalition.

Textgröße:

Der CDU-Politiker teilt nach eigenen Worten die Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass es in der Union wachsende Unzufriedenheit über die Koalition mit der SPD gibt. "Die Erwartungen der CDU-Anhänger und -Mitglieder waren sicherlich sehr groß", sagte Bilger. Die bisherige Bilanz der Regierung "reicht halt nicht aus". Trotz einiger bereits umgesetzter Projekte müssten in diesem Jahr mehr Reformen kommen.

Das Verhältnis zum Koalitionspartner SPD sei auf Ebene der Fraktionsführungen "vertrauensvoll", sagte Bilger weiter. Ab und zu gebe es aber "Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Fachpolitikern der Koalition", fügte er hinzu. "Dass es weiter konfliktträchtige Themen geben wird, das wird so sein."

CDU-Vorstandsmitglied Philipp Amthor rief die schwarz-rote Koalition zu mehr Zuversicht auf. "Der Anfangswille, der war da. Jetzt ist der Fortsetzungs- und vor allem Umsetzungswille da", sagte Amthor am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Es müsse jetzt darum gehen, die Inhalte stärker nach vorne zu stellen, statt Befindlichkeiten und Stimmungen. Das Entscheidende sei, "dass es Zuversicht, Optimismus und auch Lust am Gelingen gibt", sagte Amthor. Das sei im Moment "nicht an allen Stellen so verbreitet, wie es sein könnte".

Die aktuelle Lage in der Koalition werde sehr ernst genommen. "Die Umfragewerte, die sind nicht gut und bei der Stimmung, da ist auch in gewisser Weise auch manchmal innerhalb der Koalition Luft nach oben." Ihn beruhige aber, dass die Inhalte deutlich besser seien als die Stimmung.

Bei einer Bilanz von einem Jahr Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) könne natürlich über Stimmungsbilder geredet werden, aber auch über die bereits umgesetzten Projekte für den angekündigten Politikwechsel, sagte Amthor. Er verwies unter anderem auf das Vorgehen gegen irreguläre Migration und die Einführung der neuen Grundsicherung.

Der CDU-Sozialpolitiker Dennis Radtke wandte sich zum ersten Jahrestag der Merz-Regierung entschieden gegen ein "Weiter so". "Es müssen jetzt alle Beteiligten den Hintern hochbekommen, sonst leben wir nach den drei Landtagswahlen im September in einem anderen Land", sagte Radtke der "Bild-"Zeitung.

Im September werden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin neue Landtage gewählt. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die in Teilen rechtsextreme AfD deutlich vor den anderen Parteien.

Beide Koalitionspartner haben aus Radtkes Sicht Handlungsbedarf: "Die SPD muss ihre Blockadehaltung bei Reformen aufgeben und die Union das Jammern nach 'CDU pur' einstellen." Übergeordnetes Ziel müsse jetzt sein: "Wirtschaft in Schwung bringen, sozialen Frieden erhalten und durch Problemlösen Vertrauen zurückgewinnen."

F.Carrillo--TFWP