The Fort Worth Press - Trump droht mit Truppenabzug: Bundesregierung demonstrativ gelassen

USD -
AED 3.672501
AFN 63.00022
ALL 81.552851
AMD 369.600389
ANG 1.789884
AOA 918.000504
ARS 1391.005978
AUD 1.398983
AWG 1.8025
AZN 1.700601
BAM 1.669697
BBD 2.01454
BDT 122.725158
BGN 1.668102
BHD 0.377787
BIF 3018.023787
BMD 1
BND 1.275896
BOB 6.911331
BRL 4.982983
BSD 1.000226
BTN 94.881811
BWP 13.592996
BYN 2.822528
BYR 19600
BZD 2.011629
CAD 1.366715
CDF 2319.9999
CHF 0.785325
CLF 0.022994
CLP 904.969729
CNY 6.83825
CNH 6.83316
COP 3635.91
CRC 454.73562
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.144215
CZK 20.822797
DJF 178.109618
DKK 6.38534
DOP 59.535702
DZD 132.469596
EGP 53.618099
ERN 15
ETB 156.178918
EUR 0.85458
FJD 2.199301
FKP 0.741296
GBP 0.740265
GEL 2.689654
GGP 0.741296
GHS 11.197295
GIP 0.741296
GMD 72.999866
GNF 8777.060112
GTQ 7.641507
GYD 209.25239
HKD 7.832945
HNL 26.59267
HRK 6.4388
HTG 131.024649
HUF 311.777964
IDR 17347.2
ILS 2.952805
IMP 0.741296
INR 95.006905
IQD 1310.252086
IRR 1315499.999915
ISK 122.890087
JEP 0.741296
JMD 156.725146
JOD 0.708961
JPY 156.525503
KES 129.180517
KGS 87.4205
KHR 4010.194106
KMF 421.999859
KPW 899.850687
KRW 1477.379946
KWD 0.30751
KYD 0.833543
KZT 463.288124
LAK 21964.84907
LBP 89617.037989
LKR 319.671116
LRD 183.536604
LSL 16.767685
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359329
MAD 9.23871
MDL 17.233504
MGA 4159.711757
MKD 52.639445
MMK 2099.682501
MNT 3578.099757
MOP 8.070846
MRU 39.664969
MUR 47.030217
MVR 15.454998
MWK 1734.393743
MXN 17.516185
MYR 3.969947
MZN 63.905001
NAD 16.767829
NGN 1375.22987
NIO 36.807302
NOK 9.324098
NPR 151.803598
NZD 1.705535
OMR 0.384511
PAB 1.000201
PEN 3.525082
PGK 4.347548
PHP 61.449939
PKR 278.735096
PLN 3.64112
PYG 6151.626275
QAR 3.658104
RON 4.428598
RSD 100.31097
RUB 74.925614
RWF 1462.265158
SAR 3.750534
SBD 8.03884
SCR 13.70276
SDG 600.500876
SEK 9.27594
SGD 1.276101
SHP 0.746601
SLE 24.601568
SLL 20969.496166
SOS 571.601766
SRD 37.461008
STD 20697.981008
STN 20.918091
SVC 8.7523
SYP 110.644079
SZL 16.77204
THB 32.540963
TJS 9.381822
TMT 3.505
TND 2.919452
TOP 2.40776
TRY 45.185101
TTD 6.789386
TWD 31.614975
TZS 2605.000206
UAH 43.949336
UGX 3760.987334
UYU 39.889518
UZS 11937.826312
VES 485.587755
VND 26356
VUV 118.50632
WST 2.712188
XAF 560.041494
XAG 0.013587
XAU 0.000216
XCD 2.70255
XCG 1.80265
XDR 0.697718
XOF 560.055838
XPF 101.824143
YER 238.625004
ZAR 16.79035
ZMK 9001.196025
ZMW 18.67895
ZWL 321.999592
  • DAX

    257.8500

    24212.41

    +1.06%

  • Goldpreis

    72.0000

    4633.5

    +1.55%

  • Euro STOXX 50

    45.9700

    5862.45

    +0.78%

  • TecDAX

    46.3700

    3671.32

    +1.26%

  • MDAX

    474.9900

    30485.77

    +1.56%

  • SDAX

    149.1400

    17790.71

    +0.84%

  • EUR/USD

    0.0048

    1.1732

    +0.41%

Trump droht mit Truppenabzug: Bundesregierung demonstrativ gelassen

Trump droht mit Truppenabzug: Bundesregierung demonstrativ gelassen

Die Bundesregierung hat mit demonstrativer Gelassenheit auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert, US-Truppen aus Deutschland abziehen zu wollen. Kanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul (CDU) verwiesen am Donnerstag auf gemeinsame Interessen und die strategische Bedeutung der US-Militärbasen in Deutschland. Ähnlich äußerte sich die SPD. Die Opposition warf Merz vor, mit "unbedachten" Äußerungen Trump gegen Deutschland aufzubringen.

Textgröße:

Der Kanzler hatte mit Kritik am Iran-Krieg den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen. Dieser stellte daraufhin am Mittwoch eine mögliche Reduzierung der US-Truppenstärke in Deutschland in Aussicht. Eine Entscheidung solle "in Kürze getroffen werden", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Daraufhin betonte Merz am Donnerstag die Bedeutung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses. Ihm liege "diese transatlantische Partnerschaft besonders am Herzen", sagte der Kanzler bei einem Besuch des Heeres im niedersächsischen Munster. Er hob zugleich die gestiegenen deutschen und europäischen Verteidigungsausgaben hervor: Diese seien "ein Beitrag zu einer erneuerten transatlantischen Partnerschaft".

Zu allen Fragen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg stehe die Bundesregierung im "engen und vertrauensvollen Kontakt mit unseren Partnern auch und gerade in Washington", bekräftigte der Kanzler. "Wir tun das im gemeinsamen transatlantischen Interesse, wir tun es mit gegenseitigem Respekt und fairer Lastenteilung."

Die Bundesregierung bereitet sich derweil laut Wadephul schon auf einen Abbau der US-Militärpräsenz in Deutschland vor. "Wir sind darauf eingestellt, wir sprechen eng und vertrauensvoll in allen Nato-Gremien darüber und erwarten dazu amerikanische Entscheidungen", sagte der Bundesaußenminister in der marokkanischen Hauptstadt Rabat. Schon frühere US-Regierungen hätten eine Überprüfung ihrer Truppenpräsenz angekündigt.

Er sehe einer möglichen Truppenreduzierung "mit Gelassenheit entgegen", betonte Wadephul. Die Bundeswehr und der europäische Pfeiler der Nato würden genau deswegen verstärkt - "weil wir wissen, dass wir mehr Sicherheitsverantwortung übernehmen müssen".

Die großen US-Militärstützpunkte in Deutschland stünden "überhaupt nicht infrage", sagte Wadephul. So habe die Airbase in Ramstein "für die USA und für uns jeweils eine unersetzliche Funktion". Dies gelte auch für das US-Krankenhaus in Landstuhl, den Truppenübungsplatz in Grafenwöhr und das US-Hauptquartier in Stuttgart.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, riet ebenfalls zu Gelassenheit. "Ein Abzug wäre kurzfristig kaum umsetzbar", erklärte Ahmetovic. Er würde zudem "mittel- bis langfristig die globale Einsatzfähigkeit der US-Streitkräfte erheblich beeinträchtigen sowie amerikanischen Sicherheitsinteressen widersprechen". Für Europa bleibe es die zentrale Aufgabe, "unsere sicherheitspolitische Eigenständigkeit zügig und substanziell zu stärken".

Der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter betonte, dass ihre Truppen in Europa für die USA unverzichtbar seien. "Die rund 36.000 US‑Soldaten in Deutschland dienen vor allem amerikanischen Interessen: das große Krankenhaus in Landstuhl, die strategische Drehscheibe Ramstein, der Truppenübungsplatz Grafenwöhr." Diese Standorte unterstützten unter anderem US-Einsätze im Nahen Osten und die "globale amerikanische Machtprojektion".

Die Grünen warfen Kanzler Merz außenpolitische Sprunghaftigkeit vor. Grünen-Fraktionsvize Agnieszka Brugger bezeichnete es am Donnerstag zwar als grundsätzlich richtig, dass Merz Trumps Iran-Krieg offen kritisierte; der Kanzler falle jedoch "mit undurchdachten, spontanen und widersprüchlichen Aussagen auf".

Nach Ansicht von Linken-Fraktionschef Sören Pellmann wäre "ein Abzug aller US-Truppen aus Deutschland (...) natürlich zu begrüßen". Merz' Kritik an Trump sei aber "nicht wirklich ernst zu nehmen", sagte Pellmann AFP. "Wenn ihm wirklich der Frieden und die Sicherheit Deutschlands am Herzen liegt, sollte er auf die Schließung der US-Militärbasen drängen und ein Überflugverbot für US-Flugzeuge erteilen, die am Krieg gegen den Iran beteiligt sind."

Die AfD warf Merz vor, mit seinen kritischen Äußerungen zu Trump den Sicherheitsinteressen Deutschlands zu schaden.

J.P.Estrada--TFWP