The Fort Worth Press - EU gibt nach monatelanger Blockade Ungarns Milliarden-Kredit für die Ukraine frei

USD -
AED 3.67315
AFN 63.492461
ALL 81.288631
AMD 372.380045
ANG 1.789884
AOA 918.000357
ARS 1377.492202
AUD 1.396794
AWG 1.8
AZN 1.699161
BAM 1.665113
BBD 2.01512
BDT 122.759818
BGN 1.668102
BHD 0.377228
BIF 2975.105995
BMD 1
BND 1.273476
BOB 6.913109
BRL 4.982597
BSD 1.000451
BTN 93.790972
BWP 13.451617
BYN 2.814964
BYR 19600
BZD 2.012209
CAD 1.36645
CDF 2310.999924
CHF 0.78322
CLF 0.022658
CLP 891.79611
CNY 6.824802
CNH 6.829475
COP 3580.41
CRC 455.822507
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.400773
CZK 20.77525
DJF 178.157299
DKK 6.37653
DOP 59.650359
DZD 132.44793
EGP 52.055309
ERN 15
ETB 157.484803
EUR 0.853197
FJD 2.194501
FKP 0.740159
GBP 0.74065
GEL 2.689995
GGP 0.740159
GHS 11.080075
GIP 0.740159
GMD 72.999962
GNF 8777.498711
GTQ 7.646989
GYD 209.3344
HKD 7.832805
HNL 26.580678
HRK 6.427014
HTG 130.965962
HUF 311.019651
IDR 17221.55
ILS 2.99945
IMP 0.740159
INR 93.759249
IQD 1310.596128
IRR 1320999.999847
ISK 122.689681
JEP 0.740159
JMD 158.492044
JOD 0.70899
JPY 159.394496
KES 129.150005
KGS 87.427401
KHR 4004.835771
KMF 419.999744
KPW 899.990254
KRW 1479.359879
KWD 0.30828
KYD 0.833745
KZT 463.595498
LAK 22073.421989
LBP 89593.471709
LKR 317.917894
LRD 184.091335
LSL 16.446219
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.326571
MAD 9.238104
MDL 17.138041
MGA 4149.568356
MKD 52.55037
MMK 2099.66818
MNT 3578.517246
MOP 8.0708
MRU 39.939723
MUR 46.520139
MVR 15.460376
MWK 1734.492329
MXN 17.322498
MYR 3.9525
MZN 63.902114
NAD 16.446219
NGN 1348.940277
NIO 36.821672
NOK 9.296902
NPR 150.065555
NZD 1.692345
OMR 0.384481
PAB 1.000528
PEN 3.43825
PGK 4.400759
PHP 60.190414
PKR 278.910249
PLN 3.621599
PYG 6293.366934
QAR 3.647718
RON 4.345799
RSD 100.126033
RUB 75.100047
RWF 1461.969385
SAR 3.750618
SBD 8.038772
SCR 14.015284
SDG 599.999861
SEK 9.191805
SGD 1.274725
SHP 0.746601
SLE 24.603506
SLL 20969.496166
SOS 571.778849
SRD 37.457983
STD 20697.981008
STN 20.858697
SVC 8.754693
SYP 110.631499
SZL 16.439919
THB 32.259886
TJS 9.419537
TMT 3.505
TND 2.90915
TOP 2.40776
TRY 44.925199
TTD 6.78285
TWD 31.4855
TZS 2605.000213
UAH 43.897001
UGX 3706.888478
UYU 39.776259
UZS 12134.653533
VES 481.046775
VND 26322.5
VUV 117.946979
WST 2.711482
XAF 558.460897
XAG 0.01282
XAU 0.000211
XCD 2.70255
XCG 1.803113
XDR 0.694162
XOF 558.465651
XPF 101.534165
YER 238.624974
ZAR 16.459602
ZMK 9001.197767
ZMW 19.034038
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • Goldpreis

    29.1000

    4748.7

    +0.61%

  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1715

    -0.24%

EU gibt nach monatelanger Blockade Ungarns Milliarden-Kredit für die Ukraine frei
EU gibt nach monatelanger Blockade Ungarns Milliarden-Kredit für die Ukraine frei / Foto: © AFP/Archiv

EU gibt nach monatelanger Blockade Ungarns Milliarden-Kredit für die Ukraine frei

Die Ukraine kann auf eine baldige Geldspritze aus Europa hoffen: Nach einer monatelangen Blockade durch Ungarn haben die EU-Länder der Freigabe des 90-Milliarden-Euro-Kredits an Kiew zugestimmt. Die Botschafter aller 27 Mitgliedstaaten billigten am Mittwoch in Brüssel die dafür notwendige Anpassung des EU-Haushalts, wie eine Sprecherin der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die Freigabe der Gelder als "richtiges Signal".

Textgröße:

Selenskyj erklärte in Onlinediensten, die Umsetzung der EU-Unterstützung für die kommenden zwei Jahre sei "nun faktisch angelaufen". Russland müsse "seinen Krieg beenden".

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sprach von "guten Nachrichten aus Brüssel". Ungarn habe seine "viel zu lang anhaltende" Blockade "endlich aufgegeben".

Die Entscheidung der Botschafter muss nun in einem schriftlichen Verfahren von den EU-Ländern abschließend angenommen werden. Die Frist hierfür beträgt nach Angaben von EU-Diplomaten 24 Stunden. Es werde erwartet, dass das schriftliche Verfahren am Donnerstagnachmittag abgeschlossen sei, teilte die zyprische Ratspräsidentschaft mit. Die Botschafter hätten auch dem 20. Sanktionspaket gegen Russland zugestimmt. Dieses hatte Ungarn ebenfalls bisher blockiert.

Regierungssprecher Stefan Kornelius nannte die Finanzierungszusage der EU eine "klare Botschaft an Russland", dass Europa in seiner Unterstützung der Ukraine nicht nachlasse. Kiew habe dadurch eine "stabile Grundlage", auf der das Land "den Aggressionskrieg abwehren kann".

Die ungarische Regierung des pro-russischen und EU-kritischen Ministerpräsidenten Viktor Orban hatte die Auszahlung des Kredits an die Ukraine seit Dezember blockiert. Als Grund für die Blockadehaltung führte Orban den Streit um die durch die Ukraine verlaufende Druschba-Pipeline an, durch die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei fließt. Ukrainischen Angaben zufolge wurde die Leitung bei einem russischen Angriff im Januar beschädigt, die Lieferungen wurden gestoppt. Budapest und Bratislava warfen Kiew vor, die Reparatur zu verzögern.

Verantwortliche aus dem ukrainischen Energiesektor verkündeten am Mittwoch, dass die Lieferungen russischen Öls durch die Druschba-Pipeline in Richtung Ungarn und der Slowakei wieder aufgenommen worden seien. Ungarn und die Slowakei bestätigten, dass die Lieferungen wieder begonnen hätten. Der ungarische Energiekonzern MOL teilte mit, er erwarte, dass bis spätestens Donnerstag die ersten Öllieferungen Ungarn erreichen würden. Auch die slowakische Wirtschaftsministerin Denisa Sakova schrieb auf Facebook, sie erwarte die ersten Öllieferungen für den frühen Donnerstagmorgen.

Kurz nach der Ankündigung aus der Ukraine kam die Zustimmung aus Brüssel für die Kredit-Freigabe. Für das Darlehen an die Ukraine will die EU selbst einen Kredit aufnehmen, der über den Haushalt abgesichert werden soll. Kiew soll das Geld erst zurückzahlen müssen, wenn es Reparationszahlungen von Moskau erhalten hat. Orban hatte beim EU-Gipfel im Dezember unter der Bedingung zugestimmt, dass Ungarn sich an eventuellen Kreditrückzahlungen nicht werde beteiligen müssen. Die Slowakei und Tschechien schlossen sich diesem Standpunkt an.

Bei der ungarischen Parlamentswahl am 12. April wurde Orban abgewählt, seine Regierung bleibt aber noch bis mindestens Anfang Mai im Amt. In Brüssel gab es daher Befürchtungen, dass erst nach Amtsantritt von Wahlsieger Peter Magyar der Ukraine-Kredit auf den Weg gebracht werden würde.

Die schriftliche Bestätigung vorausgesetzt kann Brüssel nun das Darlehen auf den Weg bringen und möglicherweise schon im Mai eine erste Tranche auszahlen. Ursprünglich sollten die ersten Mittel schon im April an Kiew ausgezahlt werden. Die Ukraine ist nach mehr als vier Jahren Krieg gegen Russland dringend auf das Geld aus der EU angewiesen.

G.Dominguez--TFWP