The Fort Worth Press - US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar

USD -
AED 3.672498
AFN 62.999771
ALL 82.06033
AMD 368.209824
ANG 1.79046
AOA 918.000234
ARS 1398.3059
AUD 1.407925
AWG 1.80225
AZN 1.699016
BAM 1.68319
BBD 2.014527
BDT 122.775311
BGN 1.66992
BHD 0.37725
BIF 2975
BMD 1
BND 1.281294
BOB 6.911598
BRL 5.048099
BSD 1.000207
BTN 96.503322
BWP 13.583201
BYN 2.726365
BYR 19600
BZD 2.011601
CAD 1.37603
CDF 2252.50468
CHF 0.789899
CLF 0.023008
CLP 905.540265
CNY 6.814996
CNH 6.812975
COP 3794.85
CRC 452.511274
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.374978
CZK 20.977021
DJF 177.720099
DKK 6.44407
DOP 58.850004
DZD 132.916201
EGP 53.144779
ERN 15
ETB 156.175858
EUR 0.862297
FJD 2.210309
FKP 0.745062
GBP 0.746925
GEL 2.670297
GGP 0.745062
GHS 11.444954
GIP 0.745062
GMD 73.000222
GNF 8777.502075
GTQ 7.625047
GYD 209.258494
HKD 7.832805
HNL 26.601892
HRK 6.501298
HTG 130.92646
HUF 312.251026
IDR 17690
ILS 2.924802
IMP 0.745062
INR 96.802399
IQD 1310.5
IRR 1320949.999726
ISK 123.649959
JEP 0.745062
JMD 158.241248
JOD 0.708987
JPY 158.981498
KES 129.450167
KGS 87.450149
KHR 4011.502436
KMF 424.000202
KPW 900.049483
KRW 1509.554984
KWD 0.309098
KYD 0.833513
KZT 471.023099
LAK 21949.999964
LBP 89550.000089
LKR 330.512012
LRD 183.275009
LSL 16.695805
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359839
MAD 9.224586
MDL 17.303671
MGA 4196.357878
MKD 53.157908
MMK 2099.427985
MNT 3578.349826
MOP 8.069452
MRU 39.989635
MUR 47.409595
MVR 15.399066
MWK 1740.999704
MXN 17.409297
MYR 3.975602
MZN 63.909783
NAD 16.657375
NGN 1372.340003
NIO 36.807704
NOK 9.27685
NPR 154.405487
NZD 1.715019
OMR 0.384502
PAB 1.000207
PEN 3.422764
PGK 4.42356
PHP 61.68903
PKR 278.560536
PLN 3.666498
PYG 6125.724515
QAR 3.645916
RON 4.510799
RSD 101.221953
RUB 71.199703
RWF 1462.799604
SAR 3.752456
SBD 8.032258
SCR 14.092342
SDG 600.477447
SEK 9.412295
SGD 1.281899
SHP 0.746601
SLE 24.613261
SLL 20969.502105
SOS 571.620366
SRD 37.227498
STD 20697.981008
STN 21.085063
SVC 8.751442
SYP 111.458438
SZL 16.702676
THB 32.739816
TJS 9.286861
TMT 3.5
TND 2.927516
TOP 2.40776
TRY 45.59312
TTD 6.780784
TWD 31.661975
TZS 2610.003025
UAH 44.17973
UGX 3771.214155
UYU 40.31911
UZS 12021.721544
VES 517.314502
VND 26363.5
VUV 118.295117
WST 2.706459
XAF 564.531176
XAG 0.013448
XAU 0.000224
XCD 2.70255
XCG 1.802644
XDR 0.702153
XOF 564.523888
XPF 102.636924
YER 238.649702
ZAR 16.709402
ZMK 9001.206174
ZMW 18.829392
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -40.5000

    4470.7

    -0.91%

  • EUR/USD

    -0.0011

    1.1602

    -0.09%

  • DAX

    92.7300

    24400.65

    +0.38%

  • MDAX

    -108.3800

    31331.71

    -0.35%

  • SDAX

    -175.3100

    18254.13

    -0.96%

  • TecDAX

    36.5800

    3901.04

    +0.94%

  • Euro STOXX 50

    2.1600

    5851.16

    +0.04%

US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar
US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar / Foto: © AFP

US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar

Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrscht Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran: Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, eine Verlängerung der Waffenruhe sei "höchst unwahrscheinlich". Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft.

Textgröße:

Trump bekräftigte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, die Waffenruhe ende am "Mittwochabend amerikanischer Zeit". Sollte bis dahin kein Abkommen geschlossen werden, "dann werden jede Menge Bomben hochgehen", sagte der US-Präsident dem Sender PBS News. Seine Forderung an Teheran laute weiterhin: "Keine Atomwaffen. So einfach ist das."

Die Nachrichtenagentur AFP erfuhrt am Montag aus informierten Kreisen in Washington, eine US-Delegation werde "bald" zu einer geplanten Verhandlungsrunde mit dem Iran nach Pakistan aufbrechen. Trump hingegen hatte der "New York Post" kurz zuvor gesagt, die US-Unterhändler unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance seien bereits auf dem Weg.

Über die Teilnahme des Iran an den Gesprächen in Islamabad bestand am Montag allerdings weiterhin Unklarheit. "Wir haben keine Pläne für eine zweite Verhandlungsrunde, aber es wurde diesbezüglich noch nichts entschieden", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei. Er warf den USA vor, es "nicht ernst mit der Diplomatie" zu meinen.

Bakaei verwies auf "eindeutige Verstöße" der USA gegen die Feuerpause. Konkret nannte er einen US-Angriff auf ein iranisches Frachtschiff und die weiter andauernde Seeblockade iranischer Häfen sowie auf die Lage im Libanon, wo die pro-iranische Hisbollah sich trotz einer seit Freitag geltenden Waffenruhe zwischen Beirut und Israel weiter Gefechte mit der israelischen Armee liefert.

Die USA werfen dem Iran ihrerseits massive Verstöße gegen die Waffenruhe vor - darunter Angriffe am Samstag, die sich laut Trump gegen ein französisches und ein britisches Schiff richteten, sowie die erneute Blockade der Straße von Hormus. Der Iran hat die für den Welthandel immens wichtige Meerenge seit Kriegsbeginn weitestgehend gesperrt.

Während der zweiwöchigen Feuerpause sollte unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die erste Gesprächsrunde vor gut einer Woche ging allerdings ohne Ergebnis zu Ende. Trump kündigte am Sonntag an, dem Iran einen "vernünftigen Deal" anzubieten. Bei einer Ablehnung würden die USA "jedes Kraftwerk und jede Brücke im Iran" zerstören, drohte er.

Die US-Delegation in Islamabad soll nach Angaben des Weißen Hauses wie bei der ersten Verhandlungsrunde von US-Vizepräsident JD Vance angeführt werden. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sollen demnach dabei sein. Trump hatte zuvor dem Sender ABC gesagt, Vance sei aus Sicherheitsgründen diesmal nicht dabei.

Zentraler Knackpunkt bei den Verhandlungen ist das iranische Atomprogramm. Doch die Bemühungen der Vermittler Pakistan, Katar und Türkei wurden zuletzt auch durch die angespannte Lage in der Straße von Hormus erschwert: Teheran hatte am Samstag seine Öffnung der Meerenge nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete dies mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen.

Trump teilte am Sonntag mit, die US-Marine habe auf den unter iranischer Flagge fahrenden und mit US-Sanktionen belegten Frachter "Touska" geschossen und das Schiff unter ihre Kontrolle gebracht. Der Frachter habe versucht, die von den USA errichtete Blockade iranischer Häfen in derStraße von Hormus zu umgehen. Teheran drohte daraufhin erneut mit Vergeltung. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Montag, Teheran habe nach dem "Angriff" auf die "Touska" Drohnen in Richtung von US-Militärschiffen gestartet.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte am Montag mit Blick auf die Lage in der Straße von Hormus, es sei "auf beiden Seiten ein Fehler" gemacht worden. Der Iran habe mit der erneuten Schließung der Meerenge offenbar auf die Entscheidung der USA reagiert, die Blockade iranischer Häfen aufrechtzuerhalten.

Irans Verbündeter Russland rief unterdessen zur Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges auf. Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA müsse gewahrt werden, teilte das Außenministerium in Moskau nach einem Telefonat von Chefdiplomat Sergej Lawrow mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi mit. Zudem müsse ein "Rückfall in bewaffnete Auseinandersetzungen" verhindert werden.

Befürchtungen über eine Fortsetzung des Krieges ließen die Ölpreise erneut in die Höhe schnellen. Die Preise für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte WTI und die Nordseesorte Brent legten um jeweils rund sechs Prozent zu.

Derweil lief am Montag der Flugverkehr in der iranischen Hauptstadt Teheran wieder an. Die Luftfahrtbehörde erteilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna Genehmigungen zur Wiederöffnung der internationalen Flughäfen Imam-Chomeini und Mehrabad. Ab Samstag sollen demnach auch wieder Passagierflüge von zehn weiteren Flughäfen im Iran starten. Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar geschlossen worden.

N.Patterson--TFWP