The Fort Worth Press - Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an

USD -
AED 3.67297
AFN 64.999709
ALL 84.31498
AMD 361.730417
ANG 1.789785
AOA 917.999687
ARS 1513.172301
AUD 1.431352
AWG 1.8025
AZN 1.697874
BAM 1.748185
BBD 2.013658
BDT 123.127391
BGN 1.747831
BHD 0.37775
BIF 2996
BMD 1
BND 1.279882
BOB 11.762182
BRL 5.012102
BSD 0.999768
BTN 95.208981
BWP 13.734665
BYN 3.010793
BYR 19600
BZD 2.010753
CAD 1.42081
CDF 2309.999662
CHF 0.83248
CLF 0.024913
CLP 980.589879
CNY 6.69215
CNH 6.692355
COP 3191.32
CRC 455.140667
CUC 1
CUP 23.995316
CVE 98.750368
CZK 21.736902
DJF 177.720158
DKK 6.67359
DOP 61.306089
DZD 134.50203
EGP 52.793802
ERN 15
ETB 161.130205
EUR 0.892797
FJD 2.262993
FKP 0.757299
GBP 0.75445
GEL 2.589861
GGP 0.757299
GHS 11.684995
GIP 0.757299
GMD 74.000206
GNF 8755.000528
GTQ 7.643284
GYD 209.16908
HKD 7.848385
HNL 26.940083
HRK 6.731396
HTG 130.776966
HUF 324.676497
IDR 17888.5
ILS 3.075575
IMP 0.757299
INR 95.03995
IQD 1310.5
IRR 1779860.000122
ISK 121.87031
JEP 0.757299
JMD 158.774
JOD 0.708976
JPY 158.280496
KES 129.799459
KGS 87.450321
KHR 4070.000029
KMF 439.999837
KPW 899.999961
KRW 1340.479936
KWD 0.31185
KYD 0.833143
KZT 448.425042
LAK 22424.999903
LBP 89549.999739
LKR 330.776932
LRD 171.249847
LSL 16.510258
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.425004
MAD 9.747017
MDL 17.966079
MGA 4500.000049
MKD 55.034145
MMK 2100.154921
MNT 3596.159888
MOP 8.082073
MRU 40.225014
MUR 47.606563
MVR 15.449969
MWK 1740.999831
MXN 18.362205
MYR 4.091701
MZN 63.909552
NAD 16.510226
NGN 1329.769688
NIO 36.855024
NOK 9.516735
NPR 152.334728
NZD 1.78052
OMR 0.384504
PAB 0.999745
PEN 3.430498
PGK 4.45175
PHP 62.754499
PKR 277.034979
PLN 3.901015
PYG 5716.150023
QAR 3.640303
RON 4.767201
RSD 104.833996
RUB 84.322013
RWF 1475
SAR 3.75707
SBD 8.078071
SCR 13.887784
SDG 601.501618
SEK 9.96153
SGD 1.27947
SHP 0.755572
SLE 24.669778
SLL 20969.504398
SOS 571.498816
SRD 37.647501
STD 20697.981008
STN 21.975
SVC 8.748078
SYP 13001.999685
SZL 16.50933
THB 33.551996
TJS 9.228074
TMT 3.51
TND 3.303498
TOP 2.40776
TRY 49.365055
TTD 6.799401
TWD 32.175016
TZS 2630.295011
UAH 45.101809
UGX 4139.404341
UYU 40.18735
UZS 11894.999946
VES 875.701602
VND 25914
VUV 119.051984
WST 2.777036
XAF 585.636571
XAG 0.016857
XAU 0.000240297392
XCD 2.70255
XCG 1.801906
XDR 0.707052
XOF 585.636571
XPF 106.874958
YER 236.197632
ZAR 16.48718
ZMK 9001.202922
ZMW 19.904269
ZWL 321.999592
SSP 5758.266415
MXV 2.073643
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an
Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an / Foto: © POOL/AFP

Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht den Iran knapp drei Wochen nach Beginn der Luftangriffe Israels und der USA stark geschwächt. "Wir gewinnen und der Iran wird dezimiert", sagte Netanjahu am Donnerstagabend bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Mehrere Golfstaaten meldeten derweil erneut iranische Angriffe auf ihre Territorien. Die Staats- und Regierungschefs der EU forderten einen Stopp von Angriffen auf Energieanlagen.

Textgröße:

Netanjahu betonte, der Iran sei mittlerweile nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Der Krieg werde "viel schneller enden, als die Leute denken". Zugleich sagte der israelische Regierungschef, der Krieg sei noch nicht beendet. "Es gibt noch mehr zu tun und wir werden es tun", sagte er.

Mit Blick auf den Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars erklärte Netanjahu, Israel habe allein gehandelt. US-Präsident Donald Trump habe Israel im Anschluss gebeten, "weitere Angriffe auszusetzen, und wir halten uns daran", sagte der israelische Regierungschef.

Netanjahu verwies zudem auf angebliche "Risse" in der iranischen Führung. "Ich bin mir nicht sicher, wer nun das Sagen im Iran hat." Der Sohn und Nachfolger des am ersten Kriegstag getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei, Modschtaba Chamenei, habe "sein Gesicht nicht gezeigt". Es gebe "jede Menge Spannungen unter den Menschen, die an die Spitze drängen".

Der israelische Regierungschef griff außerdem erneut die in der Vergangenheit von ihm und Trump geäußerte Hoffnung auf einen Regimewechsel im Iran auf. "Es heißt oft, dass man keine Revolutionen aus der Luft machen kann", sagte Netanjahu und fügte hinzu: "Das stimmt." Es müsse auch eine "Bodenkomponente" geben. "Es gibt viele Möglichkeiten für diese Bodenkomponente, und ich nehme mir die Freiheit, sie nicht mit Ihnen zu teilen", sagte Netanjahu.

Nach Netanjahus Stellungnahme meldete die israelische Armee erneut mehrere Salven von Raketen aus dem Iran. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von lauten Explosionen über Jerusalem. Die israelischen Rettungsdienste meldeten zunächst keine Verletzten oder Schäden. Die israelische Armee reagierte mit einer neuen Angriffswelle auf die Infrastruktur "des iranischen Terrorregimes" in Teheran.

Auch in den Golfstaaten kam es erneut zu Angriffen. Staatsmedien in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten "Raketen- und Drohnenbedrohungen aus dem Iran". Das saudiarabische Verteidigungsministerium gab bekannt, seine Streitkräfte hätten in weniger als zwei Stunden mehr als ein Dutzend Drohnen im Osten des Landes und eine weitere im Norden "abgefangen und zerstört".

Bahrains Innenministerium gab bekannt, Splitter einer "iranischen Aggression" hätten in einer Lagerhalle ein Feuer ausgelöst. Die kuwaitische Armee erklärte, ihre Luftabwehr habe auf "feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen" reagiert. Später berichteten kuwaitische Staatsmedien unter Berufung auf das staatliche Ölunternehmen, in der Ölraffinerie Mina al-Ahmadi seien durch Drohnenangriffe mehrere Brände verursacht worden. Mehrere Raffinerieanlagen seien abgeschaltet worden, berichtete die staatliche kuwaitische Nachrichtenagentur.

Die iranischen Revolutionsgarden gaben in einer von der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichten Erklärung bekannt, sie hätten US-Streitkräfte in dem Luftwaffenstützpunkt al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen anvisiert.

Katar, dessen wichtigster Ölkomplex am Mittwoch vom Iran attackiert worden war, erklärte, die Angriffe würden die Exportkapazitäten des Landes für Flüssigerdgas (LNG) um 17 Prozent verringern. Von den ausbleibenden Exporten sind dem katarischen Energieminister zufolge China, Südkorea, Italien und Belgien betroffen.

Die Staats- und Regierungschefs der EU unterstrichen derweil bei einem Gipfel in Brüssel, sie schlössen eine aktive Teilnahme am Krieg weiter aus. Zudem forderten sie "ein Moratorium für Angriffe auf Energie- und Wasserversorgungsanlagen".

Die Gipfelteilnehmer begrüßten in ihrer Abschlusserklärung zudem die Bereitschaft von Mitgliedsstaaten, die Straße von Hormus abzusichern, "sobald die Voraussetzungen dafür erfüllt sind". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte, dass sich Deutschland an Sicherungsmaßnahmen beteiligen könne. "Aber das geht erst, wenn die Kampfhandlungen abgeschlossen sind", fügte er hinzu.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte nach dem Gipfel, seine Regierung plane, mit den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats über die Schaffung eines UN-Rahmens für eine Absicherung der für die weltweiten Ölhandel wichtigen Meeresenge zu sprechen. Für eine Umsetzung einer solchen Mission müssten jedoch zunächst die Kampfhandlungen eingestellt werden.

J.P.Estrada--TFWP