The Fort Worth Press - Konflikt mit Trump: Bundeswehr entsendet Soldaten nach Grönland

USD -
AED 3.673014
AFN 65.000272
ALL 82.98203
AMD 380.329603
ANG 1.79008
AOA 916.999861
ARS 1453.493795
AUD 1.496054
AWG 1.8
AZN 1.69826
BAM 1.679216
BBD 2.014055
BDT 122.202093
BGN 1.67937
BHD 0.376927
BIF 2961
BMD 1
BND 1.287949
BOB 6.909815
BRL 5.394403
BSD 0.999987
BTN 90.309176
BWP 13.362811
BYN 2.910029
BYR 19600
BZD 2.011144
CAD 1.388545
CDF 2172.50233
CHF 0.800325
CLF 0.022533
CLP 883.970299
CNY 6.97802
CNH 6.971135
COP 3670
CRC 496.688031
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.671635
CZK 20.836901
DJF 177.719648
DKK 6.416695
DOP 63.669496
DZD 129.968028
EGP 47.299496
ERN 15
ETB 155.735467
EUR 0.858804
FJD 2.279497
FKP 0.744407
GBP 0.74437
GEL 2.685029
GGP 0.744407
GHS 10.850041
GIP 0.744407
GMD 73.000092
GNF 8750.000329
GTQ 7.667112
GYD 209.20908
HKD 7.79725
HNL 26.375277
HRK 6.470992
HTG 130.876185
HUF 331.194029
IDR 16858.4
ILS 3.15488
IMP 0.744407
INR 90.25035
IQD 1309.963812
IRR 42125.000158
ISK 125.389432
JEP 0.744407
JMD 157.661564
JOD 0.709029
JPY 158.564506
KES 128.999724
KGS 87.448299
KHR 4025.018996
KMF 422.999883
KPW 900.028621
KRW 1462.620054
KWD 0.30784
KYD 0.833333
KZT 510.436074
LAK 21614.822574
LBP 89544.631129
LKR 309.500607
LRD 180.000343
LSL 16.407962
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.433971
MAD 9.214397
MDL 17.095022
MGA 4636.347245
MKD 52.87617
MMK 2099.655553
MNT 3562.25668
MOP 8.030926
MRU 39.779859
MUR 46.469707
MVR 15.459968
MWK 1734.329858
MXN 17.80365
MYR 4.047987
MZN 63.904736
NAD 16.407258
NGN 1422.500959
NIO 36.79886
NOK 10.064215
NPR 144.493097
NZD 1.740055
OMR 0.3845
PAB 0.999987
PEN 3.359205
PGK 4.268874
PHP 59.5045
PKR 279.8464
PLN 3.615885
PYG 6787.097217
QAR 3.6458
RON 4.369597
RSD 100.784993
RUB 78.499307
RWF 1457.946974
SAR 3.750516
SBD 8.130216
SCR 13.730054
SDG 601.500277
SEK 9.19927
SGD 1.28789
SHP 0.750259
SLE 24.149643
SLL 20969.499267
SOS 570.528286
SRD 38.291978
STD 20697.981008
STN 21.035189
SVC 8.749818
SYP 11059.574895
SZL 16.401508
THB 31.419721
TJS 9.294852
TMT 3.5
TND 2.927596
TOP 2.40776
TRY 43.174297
TTD 6.787927
TWD 31.543023
TZS 2510.000015
UAH 43.190665
UGX 3559.669104
UYU 38.730671
UZS 12047.634175
VES 329.95852
VND 26277.5
VUV 120.939428
WST 2.778522
XAF 563.188578
XAG 0.010744
XAU 0.000216
XCD 2.70255
XCG 1.802251
XDR 0.700952
XOF 563.193413
XPF 102.394587
YER 238.400271
ZAR 16.39775
ZMK 9001.199858
ZMW 19.724066
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -58.4200

    3769.08

    -1.55%

  • Euro STOXX 50

    -24.7800

    6005.05

    -0.41%

  • SDAX

    -121.2700

    18080.58

    -0.67%

  • Goldpreis

    -1.8000

    4633.9

    -0.04%

  • MDAX

    -463.0700

    31774.24

    -1.46%

  • DAX

    -134.4200

    25286.24

    -0.53%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1652

    +0.04%

Konflikt mit Trump: Bundeswehr entsendet Soldaten nach Grönland
Konflikt mit Trump: Bundeswehr entsendet Soldaten nach Grönland / Foto: © AFP

Konflikt mit Trump: Bundeswehr entsendet Soldaten nach Grönland

Im Konflikt mit den USA um Grönland entsendet die Bundeswehr Soldaten auf die Arktis-Insel. Bereits am Donnerstag sollen 13 deutsche Soldaten im Rahmen eines europäischen Erkundungsteams in der Hauptstadt Nuuk eintreffen, wie das Bundesverteidigungsministerium am Mittwoch mitteilte. Ein Krisentreffen in Washington war zuvor ergebnislos zu Ende gegangen, US-Präsident Donald Trump hält nach dänischen Angaben an seinem Anspruch auf Grönland fest.

Textgröße:

Die deutschen Soldaten sollen nach Berliner Angaben vorerst bis Samstag auf Grönland bleiben. Sie sollen dort "Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region" erkunden. Dabei gehe es etwa um Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung.

An der Erkundungsmission beteiligen sich neben Deutschland weitere europäische Nationen. Unter anderem die Nato-Länder Frankreich und Schweden kündigten die Entsendung von Soldaten an.

Der Konflikt um Grönland droht die Nato zu spalten. Ein Treffen hochrangiger Vertreter der USA, Dänemarks und Grönlands in Washington brachte keine Lösung. Der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen sagte danach, Trump wolle Grönland weiterhin "erobern". Rasmussen äußerte sich an der Seite seiner grönländischen Kollegin Vivian Motzfeldt, beide hatten zuvor mit US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio auf dem Gelände des Weißen Hauses beraten.

Trump selbst äußerte sich nach dem Gespräch ohne seine Teilnahme dagegen ungewohnt versöhnlich. Die USA hätten "eine sehr gute Beziehung zu Dänemark", sagte er vor Journalisten im Oval Office. "Ich glaube, es wird sich etwas ergeben."

Kurz zuvor hatte er noch den Besitzanspruch der Vereinigten Staaten auf Grönland bekräftigt. Die USA müssten Grönland kontrollieren, alles andere sei "inakzeptabel", betonte der US-Präsident. Die riesige Arktis-Insel sei für den Aufbau des US-Raketenabwehrschirms "Golden Dome" von entscheidender Bedeutung, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Trump hatte seinen Anspruch in den vergangenen Tagen auch geopolitisch begründet: "Wenn wir Grönland nicht nehmen, werden es Russland oder China tun, und das werde ich nicht zulassen", sagte er. Der US-Präsident schloss dabei auch militärische Mittel nicht aus.

Bei den europäischen Nato-Partnern löste dies massive Sorgen um die Zukunft der Verteidigungsallianz aus. Grönland gehört als autonomes Gebiet zu Dänemark, das wie die USA Teil der Nato ist. Eigene Streitkräfte hat die Arktis-Insel nicht.

Kurz vor dem Krisentreffen im Weißen Haus hatte die dänische Regierung angekündigt, ihre Militärpräsenz auf Grönland zu verstärken. Die Armee setze mit sofortiger Wirkung Einheiten zu Manövern auf der Insel ein, erklärte das Außenministerium in Kopenhagen. Dies werde "zu einer verstärkten Militärpräsenz in und um Grönland führen", unter anderem durch die Präsenz von Flugzeugen, Schiffen und Soldaten, auch von Nato-Verbündeten.

Schweden kündigte ebenfalls die Entsendung von weiterem Militärpersonal nach Grönland an. Die Kommandeure hätten den Auftrag, die nächsten Etappen des Manövers "Operation Arctic Endurance" vorzubereiten, schrieb Regierungschef Ulf Kristersson auf X. Insgesamt seien daran mehrere tausend Soldaten aus "mehreren verbündeten Ländern" beteiligt.

Von den Vereinten Nationen beauftragte Experten erklärten, Trumps Machtanspruch erinnere "an die Logik kolonialer Herrschaft". Die Gruppe rief die Vereinigten Staaten auf, Grönlands Recht auf Selbstbestimmung zu respektieren. Die sieben Experten wurden vom UN-Menschenrechtsrat beauftragt, sprechen aber nicht für die UNO als Organisation.

M.McCoy--TFWP