The Fort Worth Press - "Hilfe ist unterwegs" - Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf

USD -
AED 3.67295
AFN 65.503991
ALL 79.350403
AMD 365.160403
ANG 1.789783
AOA 918.000367
ARS 1499.052487
AUD 1.394704
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.670881
BBD 2.013326
BDT 122.154359
BGN 1.696366
BHD 0.37703
BIF 2980
BMD 1
BND 1.268571
BOB 11.546857
BRL 5.139504
BSD 0.999718
BTN 95.674944
BWP 13.395641
BYN 2.990697
BYR 19600
BZD 2.010619
CAD 1.37735
CDF 2275.000362
CHF 0.801334
CLF 0.023248
CLP 914.960396
CNY 6.72125
CNH 6.721155
COP 3051.89
CRC 454.922129
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.750394
CZK 20.648604
DJF 177.720393
DKK 6.40104
DOP 58.810393
DZD 132.96304
EGP 50.864525
ERN 15
ETB 161.203874
EUR 0.855604
FJD 2.191604
FKP 0.733283
GBP 0.733084
GEL 2.60504
GGP 0.733283
GHS 11.103856
GIP 0.733283
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.62899
GYD 209.153119
HKD 7.84095
HNL 26.88504
HRK 6.452604
HTG 130.788026
HUF 310.49504
IDR 17647.8
ILS 2.987204
IMP 0.733283
INR 95.65415
IQD 1310.5
IRR 1374575.000352
ISK 121.250386
JEP 0.733283
JMD 158.661136
JOD 0.70904
JPY 158.97504
KES 129.420385
KGS 87.450384
KHR 4045.00035
KMF 422.00035
KPW 900.000294
KRW 1386.240383
KWD 0.30843
KYD 0.833127
KZT 460.282609
LAK 22475.000349
LBP 89550.000349
LKR 329.105922
LRD 181.625039
LSL 16.140381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355039
MAD 9.25375
MDL 17.210153
MGA 4320.000347
MKD 52.552001
MMK 2099.534779
MNT 3596.854666
MOP 8.07301
MRU 40.130379
MUR 46.630378
MVR 15.460378
MWK 1737.000345
MXN 16.917204
MYR 4.038504
MZN 63.905039
NAD 16.140377
NGN 1348.103725
NIO 36.703722
NOK 9.303975
NPR 153.078119
NZD 1.672241
OMR 0.384745
PAB 0.999714
PEN 3.354039
PGK 4.432039
PHP 61.765504
PKR 277.575038
PLN 3.69245
PYG 6022.109832
QAR 3.645038
RON 4.497304
RSD 100.429038
RUB 82.677332
RWF 1469.5
SAR 3.756577
SBD 8.025811
SCR 13.754539
SDG 601.503676
SEK 9.47804
SGD 1.269604
SHP 0.740866
SLE 24.650371
SLL 20969.499227
SOS 571.503662
SRD 37.77037
STD 20697.981008
STN 21.35
SVC 8.746423
SYP 13001.999906
SZL 16.090369
THB 32.670369
TJS 9.222404
TMT 3.51
TND 2.897038
TOP 2.40776
TRY 48.039038
TTD 6.78066
TWD 31.838404
TZS 2649.998038
UAH 44.670645
UGX 3718.447017
UYU 40.212038
UZS 11852.000334
VES 778.977304
VND 26124.5
VUV 118.205514
WST 2.716674
XAF 560.393155
XAG 0.014494
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.801763
XDR 0.707052
XOF 561.503593
XPF 102.503591
YER 237.103589
ZAR 16.018904
ZMK 9001.203584
ZMW 18.969958
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    40.1600

    6462.22

    +0.62%

  • SDAX

    66.6700

    18564.27

    +0.36%

  • TecDAX

    25.3000

    4090.64

    +0.62%

  • DAX

    153.5200

    26136.56

    +0.59%

  • Goldpreis

    90.2000

    4661.6

    +1.93%

  • MDAX

    394.8800

    32110.41

    +1.23%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1678

    -0.03%

"Hilfe ist unterwegs" - Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf
"Hilfe ist unterwegs" - Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf / Foto: © AFP

"Hilfe ist unterwegs" - Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf

US-Präsident Donald Trump hat die Menschen im Iran indirekt zum Sturz des Mullah-Systems aufgerufen: "Protestiert weiter - übernehmt eure Institutionen", appellierte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social an die "iranischen Patrioten", die seit gut zwei Wochen gegen die Führung in Teheran auf die Straße gehen. "Hilfe ist unterwegs", fügte er hinzu. Wegen des brutalen Vorgehens der iranischen Führung gegen die Proteste bestellten Deutschland und mehrere weitere Staaten die iranischen Botschafter ein. Die Zahl der Demonstranten, deren Tod bestätigt wurde, stieg nach Angaben von Aktivisten auf mehr als 700.

Textgröße:

Trump rief die Menschen im Iran auf, sich die Namen der "Mörder und Gewalttäter" zu merken, die "teuer bezahlen" würden. Er habe alle Treffen mit Vertretern des Iran abgesagt, "bis das sinnlose Töten von Demonstranten aufhört", schrieb der US-Präsident. Seinen Beitrag beendete er mit der Abkürzung "Miga" - "Make Iran Great Again" - in Anlehnung an "Maga" für seinen Slogan "Make America Great Again" (Macht Amerika wieder großartig).

Im Iran gehen die Behörden brutal gegen eine Protestwelle vor, die sich vor mehr als zwei Wochen an der schlechten Wirtschaftslage entzündet hatte und sich mittlerweile zu einer Massenbewegung gegen die Regierung in Teheran ausweitete. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) wurde ihr bislang der Tod von mindestens 734 Menschen bestätigt. Diese Zahl basiere jedoch lediglich auf Informationen aus weniger als der Hälfte der Provinzen des Landes und weniger als zehn Prozent der iranischen Krankenhäuser, hieß es von der NGO. "Die tatsächliche Zahl der Getöteten dürfte in die Tausende gehen", sagte IHR-Chef Mahmoodd Amiry-Moghaddam.

Iranische Staatsmedien meldeten, dass dutzende Sicherheitskräfte von "Unruhestiftern" getötet worden seien. Laut Staatsanwaltschaft soll gegen einige der "Unruhestifter" die Todesstrafe verhängt werden. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben von IHR im Iran mindestens 1500 Menschen hingerichtet worden.

Wegen der massiven Gewalt gegen Demonstrierende hatte Trump der iranischen Führung in den vergangenen Tagen wiederholt mit militärischen Mitteln gedroht. Am Montag verhängte er Strafzölle gegen alle Handelspartner des Iran. Länder, die Geschäfte mit Teheran machten, müssten einen Zollsatz von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den USA zahlen, erklärte er. Die wichtigsten Handelspartner des Iran sind laut der Datenbank Trading Economics China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak.

Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses zudem weiterhin einen Militäreinsatz im Iran. Luftangriffe seien "eine der vielen, vielen Optionen", die auf dem Tisch lägen, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt. Die Diplomatie sei aber "immer die erste Option für den Präsidenten".

Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte am Dienstag den iranischen Botschafter ein. "Das brutale Vorgehen des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung ist schockierend", erklärte das Amt. "Wir fordern Iran nachdrücklich auf, die Gewalt gegen die eigenen Bürgerinnen und Bürger zu beenden und ihre Rechte zu achten." Zuvor hatten unter anderem Frankreich, Spanien, Finnland, Dänemark und Großbritannien die iranischen Botschafter einbestellt.

Am Vortag hatte das iranische Außenministerium die diplomatischen Vertreter Deutschlands sowie Frankreichs, Italiens und Großbritanniens zu einem Gespräch einbestellt. Als Grund nannte es die von den Regierungen der Länder öffentlich geäußerte Unterstützung für die iranischen Demonstranten.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich besorgt über die "immer höhere Gewaltbereitschaft" der Polizei und der Revolutionsgarden im Iran "gegen die eigene Bevölkerung". Er forderte das "Mullah-Regime" bei einem Besuch in Indien auf, "diese Gewalt sofort einzustellen". Angesichts der Massenproteste gehe er davon aus, "dass wir jetzt hier gerade die letzten Tage und Wochen des Regimes sehen."

Die Witwe des letzten Schahs rief derweil die Sicherheitskräfte im Iran zum Schulterschluss mit den Demonstrierenden auf. "Hört die Schreie des Zorns und der Wut der Demonstrierenden. Schließt euch euren Brüdern und Schwestern an, bevor es zu spät ist", erklärte die 87-jährige Farah Pahlavi. Die Schah-Witwe unterstützte damit Aufrufe ihres in den USA lebenden Sohnes Reza Pahlavi, der in den vergangenen Wochen zu einer Symbolfigur der iranischen Opposition geworden war.

H.M.Hernandez--TFWP