The Fort Worth Press - Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"

USD -
AED 3.672498
AFN 64.999659
ALL 81.093924
AMD 361.506246
ANG 1.789785
AOA 916.999988
ARS 1513.018401
AUD 1.436895
AWG 1.80125
AZN 1.695212
BAM 1.737184
BBD 2.014096
BDT 123.013106
BGN 1.747831
BHD 0.378215
BIF 2992.951961
BMD 1
BND 1.279251
BOB 11.674683
BRL 5.082027
BSD 0.999987
BTN 94.90991
BWP 13.69981
BYN 3.011418
BYR 19600
BZD 2.0112
CAD 1.41583
CDF 2313.503463
CHF 0.823815
CLF 0.024912
CLP 980.515731
CNY 6.691198
CNH 6.68454
COP 3175.36
CRC 454.426349
CUC 1
CUP 23.999751
CVE 97.94238
CZK 21.61545
DJF 178.071484
DKK 6.642335
DOP 61.341138
DZD 134.477428
EGP 53.454602
ERN 15
ETB 163.338263
EUR 0.88862
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.749855
GEL 2.589906
GGP 0.754433
GHS 11.677347
GIP 0.754433
GMD 73.500947
GNF 8797.182486
GTQ 7.640687
GYD 209.212677
HKD 7.848335
HNL 26.844726
HRK 6.693403
HTG 130.951694
HUF 322.597502
IDR 18025
ILS 3.094345
IMP 0.754433
INR 94.95405
IQD 1515.928036
IRR 1795877.501385
ISK 121.029821
JEP 0.754433
JMD 158.956162
JOD 0.708983
JPY 158.017021
KES 129.84976
KGS 87.450157
KHR 4064.466561
KMF 440.000046
KPW 899.999961
KRW 1331.769841
KWD 0.31075
KYD 0.833322
KZT 452.525504
LAK 22500.033308
LBP 89547.588277
LKR 331.200064
LRD 170.494162
LSL 16.438047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422014
MAD 9.715273
MDL 17.939255
MGA 4500.539585
MKD 54.760329
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.084042
MRU 39.978149
MUR 47.230094
MVR 15.460007
MWK 1733.994173
MXN 18.37817
MYR 4.081295
MZN 63.895576
NAD 16.437609
NGN 1331.502791
NIO 36.800007
NOK 9.44058
NPR 151.850816
NZD 1.765735
OMR 0.38449
PAB 0.999951
PEN 3.43973
PGK 4.540711
PHP 62.988501
PKR 276.827454
PLN 3.88335
PYG 5711.26576
QAR 3.65521
RON 4.738304
RSD 104.343019
RUB 83.702947
RWF 1475.944949
SAR 3.752528
SBD 8.064647
SCR 13.889062
SDG 601.498178
SEK 9.903797
SGD 1.27928
SHP 0.754745
SLE 24.680103
SLL 20969.504398
SOS 571.476789
SRD 37.6415
STD 20697.981008
STN 21.762012
SVC 8.750105
SYP 13001.999685
SZL 16.431068
THB 33.409933
TJS 9.214897
TMT 3.51
TND 2.983182
TOP 2.40776
TRY 49.52725
TTD 6.788709
TWD 32.4102
TZS 2642.502999
UAH 44.854439
UGX 4130.267757
UYU 40.255282
UZS 12055.266629
VES 878.910602
VND 25894.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 582.896722
XAG 0.017298
XAU 0.000239494857
XCD 2.702549
XCG 1.80225
XDR 0.707052
XOF 582.896722
XPF 105.932147
YER 236.150161
ZAR 16.43249
ZMK 9001.205751
ZMW 20.019452
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.075077
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"
Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand" / Foto: © AFP/Archiv

Ermittlungen gegen US-Notenbank: Fed-Chef Powell spricht von "Vorwand"

Drohende Anklage gegen die Fed: Die US-Notenbank hat nach Angaben ihres Chefs Jerome Powell eine Vorladung vom US-Justizministerium erhalten. Die Androhung von Strafverfolgung sei eine Reaktion darauf, dass die Fed "die Zinssätze auf Grundlage unserer besten Einschätzung dessen festlegt, was dem öffentlichen Interesse dient, statt den Vorlieben des Präsidenten zu folgen", sagte Powell am Sonntag (Ortszeit) unter Bezugnahme auf US-Präsident Donald Trump. Senatoren beider Parteien kritisierten das Vorgehen der Justiz scharf.

Textgröße:

Powell äußerte sich in einer Video-Botschaft auf der Webseite der Zentralbank. Ihm zufolge betrifft die Vorladung seine Anhörung vor dem US-Senat im vergangenen Juni. Dabei wurde der Fed-Chef zu einer großangelegten Renovierung des Fed-Zentralbankgebäudes in Washington befragt.

Trump warf der Fed damals vor, das vorgesehene Budget für die Renovierungsarbeiten nicht eingehalten zu haben und bezifferte die Gesamtkosten auf 3,1 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) statt der ursprünglich veranschlagten 2,7 Milliarden Dollar. Powell bestreitet die Zahl.

Eine mögliche Anklage wegen der Anhörung sei jedoch ein "Vorwand", sagte Powell. Vielmehr müsse dieses "beispiellose Vorgehen im weiteren Kontext der Drohungen und des anhaltenden Drucks der Regierung gesehen werden".

Trump bestritt am Sonntag, Kenntnis von den Ermittlungen des Justizministeriums gegen die Fed zu haben. "Ich weiß nichts davon", zitierte NBC den US-Präsidenten. "Aber er ist sicherlich nicht besonders gut bei der Fed, und er ist auch nicht besonders gut im Bauen von Gebäuden", sagte Trump demnach über Powell.

Anfang Dezember hatte die Fed den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Trump kritisierte die Entscheidung der Fed als zu zögerlich. Der US-Präsident sagte, der Zinsschnitt hätte "mindestens doppelt" so hoch ausfallen können wie von der Fed beschlossen.

Er habe unter vier Regierungen, sowohl republikanischen als auch demokratischen, für die Fed gearbeitet, sagte Powell. "Jedes Mal habe ich meine Pflicht ohne Angst oder politische Begünstigung erfüllt und mich ausschließlich auf unser Mandat konzentriert", fügte er hinzu. Er beabsichtige, "die Arbeit fortzusetzen", für die ihn der Senat bestätigt habe.

Das Mandat der Fed besagt, dass sie ein Gleichgewicht zwischen Inflation und Arbeitsmarktentwicklung schaffen soll. Bei hoher Inflation können hohe Zinsen die Wirtschaft abkühlen. Steigt hingegen die Arbeitslosigkeit, können Zinssenkungen die Wirtschaft stimulieren.

Trump will mit einer stärkeren Senkung unter anderem Immobilienkredite verbilligen. Aufgabe der Fed ist es, den Arbeitsmarkt mit ihrer Geldmarktpolitik stabil und zugleich Verbraucherpreise niedrig zu halten.

Der US-Präsident übt seit Monaten Druck auf Powell aus, den Leitzins zu senken. Der US-Präsident hat zudem nach Wegen gesucht, den Fed-Chef zu entlassen. Powells Amtszeit endet im kommenden Mai. Trump hatte ihn in der Vergangenheit als "Schwachkopf" und "Verlierer" bezeichnet.

Senatoren beider Parteien kritisierten die Ermittlungen gegen die Zentralbank scharf. Nun stünden die "Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit" des Justizministeriums in Frage, sagte der Republikaner Thom Tillis. Er kündigte an, sich bis zur Klärung der juristischen Angelegenheit "gegen die Bestätigung jeglicher Kandidaten für die Fed aussprechen – einschließlich des bevorstehenden Vorsitzes der Fed".

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren warf Trump vor, er versuche, "seine korrupte Übernahme" der US-Notenbank zu vollenden, indem er Powell verdränge und stattdessen eine "Marionette" einsetze.

C.Rojas--TFWP