The Fort Worth Press - Ukraine: Erdogan fordert Rückkehr an Verhandlungstisch - 25 Tote bei russischem Angriff

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.216919
AMD 362.051328
ANG 1.789785
AOA 917.000367
ARS 1515.25437
AUD 1.435956
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.739803
BBD 2.01708
BDT 123.195303
BGN 1.747831
BHD 0.378775
BIF 2997.464751
BMD 1
BND 1.281146
BOB 11.69239
BRL 5.065104
BSD 1.001468
BTN 95.050483
BWP 13.720589
BYN 3.015879
BYR 19600
BZD 2.014233
CAD 1.41575
CDF 2313.50392
CHF 0.825932
CLF 0.024881
CLP 979.255437
CNY 6.691204
CNH 6.686704
COP 3173.953654
CRC 455.099408
CUC 1
CUP 24.035938
CVE 98.087444
CZK 21.645304
DJF 178.33919
DKK 6.651204
DOP 61.433083
DZD 133.824668
EGP 53.529689
ERN 15
ETB 163.585998
EUR 0.889904
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.752078
GEL 2.590391
GGP 0.750253
GHS 11.695058
GIP 0.750253
GMD 73.503851
GNF 8810.21216
GTQ 7.652004
GYD 209.527198
HKD 7.84815
HNL 26.885202
HRK 6.703804
HTG 131.147978
HUF 323.310388
IDR 18053
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.965504
IQD 1518.213762
IRR 1795877.503816
ISK 121.180386
JEP 0.750253
JMD 159.195837
JOD 0.70904
JPY 158.01504
KES 130.098296
KGS 87.450384
KHR 4070.631144
KMF 440.00035
KPW 899.999961
KRW 1334.740383
KWD 0.31082
KYD 0.834586
KZT 453.195748
LAK 22534.359294
LBP 89683.40524
LKR 331.690611
LRD 170.751234
LSL 16.462394
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431526
MAD 9.729662
MDL 17.966464
MGA 4507.405595
MKD 54.836988
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.096339
MRU 40.037362
MUR 47.230378
MVR 15.460378
MWK 1736.600987
MXN 18.492904
MYR 4.083204
MZN 63.903729
NAD 16.462394
NGN 1331.210377
NIO 36.854512
NOK 9.427704
NPR 152.081128
NZD 1.767253
OMR 0.382413
PAB 1.001468
PEN 3.444825
PGK 4.547436
PHP 62.986038
PKR 277.237468
PLN 3.88825
PYG 5719.877241
QAR 3.660721
RON 4.730604
RSD 104.461148
RUB 84.13468
RWF 1478.183516
SAR 3.752837
SBD 8.064647
SCR 13.905529
SDG 601.503676
SEK 9.912404
SGD 1.282104
SHP 0.754745
SLE 24.680371
SLL 20969.504398
SOS 572.343548
SRD 37.794504
STD 20697.981008
STN 21.794245
SVC 8.763065
SYP 13001.999685
SZL 16.455989
THB 33.445038
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.513804
TTD 6.798915
TWD 32.453604
TZS 2646.44398
UAH 44.920874
UGX 4136.458658
UYU 40.314905
UZS 12073.121914
VES 878.910604
VND 25894.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 583.738825
XAG 0.017551
XAU 0.000240063761
XCD 2.70255
XCG 1.804919
XDR 0.707052
XOF 583.738825
XPF 106.089045
YER 236.150363
ZAR 16.494037
ZMK 9001.203584
ZMW 20.049815
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.088032
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ukraine: Erdogan fordert Rückkehr an Verhandlungstisch - 25 Tote bei russischem Angriff
Ukraine: Erdogan fordert Rückkehr an Verhandlungstisch - 25 Tote bei russischem Angriff / Foto: © AFP

Ukraine: Erdogan fordert Rückkehr an Verhandlungstisch - 25 Tote bei russischem Angriff

Vor dem Hintergrund eines russischen Angriffs mit 25 Toten und mehr als 90 Verletzten in der Westukraine hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan auf eine Wiederbelebung der Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew gepocht. Bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch in Ankara hätten beide "betont, dass der Istanbul-Prozess mit einem pragmatischen und ergebnisorientierten Ansatz fortgesetzt werden muss", sagte Erdogan. US-Vertreter waren bei dem Treffen nicht anwesend. Derweil wurde über angebliche Geheimgespräche zwischen Moskau und Washington über einen Ukraine-Friedensplan spekuliert.

Textgröße:

Die Türkei unterhält gute Beziehungen zu Russland und zur Ukraine und hat sich seit Beginn des Ukraine-Krieges als Vermittler zwischen Kiew und Moskau angeboten. Erdogan sagte nach dem Treffen mit Selenskyj, der sich weiter verschärfende Krieg zwischen Russland und der Ukraine mache eine Wiederbelebung der Gespräche nötig. "Wir sind stets bereit", Vorschläge mit Moskau zu diskutieren, betonte der türkische Präsident und lobte den Einsatz "unseres Verbündeten, der USA".

Selenskyj sagte nach dem Gespräch im Präsidentenpalast in Ankara, er hoffe auf eine Wiederaufnahme des Gefangenenaustausches mit Russland Ende des Jahres, "um eine bedeutende Zahl von Gefangenen zurückholen zu können".

Ziel von Selenskyjs Besuch in Ankara sei es gewesen, Washington wieder in den Friedensprozess einzubinden, sagte ein ukrainischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP. Doch der US-Sondergesandte Steve Witkoff nahm - entgegen vorherigen Angaben - nicht an dem Treffen teil.

Von ukrainischer Seite hatte es am Dienstag geheißen, dass Selenskyj in Ankara sowohl Erdogan als auch Witkoff treffen werde. Der US-Sondergesandte bestätigte seine Teilnahme zunächst nicht, Medien berichteten über eine Absage seiner geplanten Reise.

Am Mittwochnachmittag kam ein offizielles Dementi: "Es ist falsch, dass der US-Sondergesandte Witkoff in die Türkei reisen wird", erklärte ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums. Der ukrainische Präsidialamtschef Andrij Jermak hatte zuvor erklärt, im "ständigen Austausch" mit Witkoff zu stehen.

Moskau hatte seinerseits erklärt, keine Vertreter nach Ankara zu schicken. Russland sei aber weiter "offen" für Verhandlungen über ein Ende der Kämpfe in der Ukraine.

Ein US-Medienportal berichtete zudem über angebliche Geheimgespräche zwischen Moskau und Washington über einen Ukraine-Friedensplan. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow lehnte es am Mittwoch ab, sich dazu zu äußern. "Es gibt nichts Neues, worüber wir Sie informieren können", antwortete er auf eine Journalistenfrage zu dem Bericht des Nachrichtenportals "Axios".

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte vor Journalisten in Berlin, die Bundesregierung und die zuständigen Berater seien "mit der amerikanischen Regierung in engem und täglichem Kontakt" dazu, "ob wir hier möglicherweise zu einem entsprechenden Plan kommen können". Allerdings sei es "im Augenblick nicht absehbar, ob das kurzfristig zu einem Ergebnis führt", fügte er hinzu.

Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat Deutschland keine Kenntnis von den angeblichen Geheimgesprächen. Deutschland sei über den 28-Punkte-Plan "nicht gebrieft" worden, sagte Wadephul am Mittwoch auf Nachfrage vor Journalisten in Berlin. Er verwies auf die "laufenden Anstrengungen aller internationalen Partner, endlich dafür zu sorgen, dass Präsident Putin an den Verhandlungstisch kommt".

So verstehe er auch die derzeit stattfindenden "gemeinsamen Treffen" in der Türkei "und alles, was in diese Richtung führt", fügte Wadephul hinzu. Allerdings konzentriere sich Deutschland darauf, "die Ukraine zu unterstützen". Zu einem Verhandlungsprozess gebe es "keine Alternative".

Delegationen aus Russland und der Ukraine trafen sich seit Mai zu drei Verhandlungsrunden in Istanbul, bei denen der Austausch von Gefangenen und die Rückgabe getöteter Soldaten vereinbart wurde. Fortschritte in Richtung einer Waffenruhe gab es bei den Treffen in der Türkei aber nicht. Moskau lehnte eine Feuerpause ab. Die russische Armee setzte vielmehr ihre Angriffe auf ukrainische Städte mit unverminderter Härte fort, darunter Charkiw, Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Ternopil.

Allein aus Ternopil wurden am Mittwoch 25 Tote gemeldet. Ukrainischen Rettungskräften zufolge wurden zudem 92 Menschen bei den Angriffen in der Stadt verletzt, darunter 18 Kinder. Aus Charkiw wurden mindestens 46 Verletzte infolge russischer Bombardements gemeldet. "So also sieht Russlands 'Friedensplan' wirklich aus", sagte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, am Vortag in Woronesch im Südosten Russlands einen ukrainischen Angriff mit ATACMS-Raketen aus US-Produktion abgewehrt zu haben. Die vier Raketen seien abgeschossen worden und herabfallende Trümmer hätten eine Klinik und ein Waisenhaus beschädigt.

S.Rocha--TFWP