The Fort Worth Press - International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000123
ALL 81.757752
AMD 363.060451
ANG 1.790365
AOA 917.999729
ARS 1520.079178
AUD 1.434085
AWG 1.8
AZN 1.687314
BAM 1.745081
BBD 2.014187
BDT 123.310283
BGN 1.683441
BHD 0.377783
BIF 2992.192728
BMD 1
BND 1.280571
BOB 11.845639
BRL 4.990799
BSD 1.000045
BTN 96.679902
BWP 13.757752
BYN 3.042248
BYR 19600
BZD 2.011332
CAD 1.427575
CDF 2310.000091
CHF 0.83005
CLF 0.024814
CLP 976.969769
CNY 6.69215
CNH 6.69435
COP 3214.008476
CRC 456.301584
CUC 1
CUP 24.001785
CVE 98.38501
CZK 21.780502
DJF 178.086103
DKK 6.677565
DOP 60.611198
DZD 134.724069
EGP 52.48502
ERN 15
ETB 162.480749
EUR 0.89362
FJD 2.24725
FKP 0.755711
GBP 0.755775
GEL 2.589926
GGP 0.755711
GHS 11.755521
GIP 0.755711
GMD 73.499696
GNF 8797.680125
GTQ 7.645773
GYD 209.172429
HKD 7.847715
HNL 26.843631
HRK 6.725597
HTG 130.956948
HUF 326.282958
IDR 17891.4
ILS 3.06346
IMP 0.755711
INR 96.775502
IQD 1515.056882
IRR 1779470.000071
ISK 122.150205
JEP 0.755711
JMD 158.724069
JOD 0.708991
JPY 158.276
KES 129.698862
KGS 87.450113
KHR 4060.673656
KMF 440.000146
KPW 900.000318
KRW 1340.879742
KWD 0.31096
KYD 0.833371
KZT 454.436761
LAK 22426.053982
LBP 89555.476244
LKR 330.885568
LRD 171.010484
LSL 16.545706
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.430515
MAD 9.82021
MDL 17.93085
MGA 4459.513718
MKD 54.940888
MMK 2099.813295
MNT 3595.111531
MOP 8.083426
MRU 39.963417
MUR 47.45991
MVR 15.449743
MWK 1734.106625
MXN 18.429741
MYR 4.085503
MZN 63.909964
NAD 16.545706
NGN 1329.000254
NIO 36.80571
NOK 9.58262
NPR 154.687486
NZD 1.781898
OMR 0.384742
PAB 1.000045
PEN 3.429668
PGK 4.534464
PHP 62.745006
PKR 276.931162
PLN 3.917235
PYG 5688.155253
QAR 3.65532
RON 4.766027
RSD 104.733437
RUB 85.293524
RWF 1474.102164
SAR 3.75677
SBD 8.078071
SCR 14.675014
SDG 601.489851
SEK 9.98321
SGD 1.280155
SHP 0.755572
SLE 24.66969
SLL 20969.491881
SOS 571.492304
SRD 37.692501
STD 20697.981008
STN 21.860361
SVC 8.75039
SYP 13002.000254
SZL 16.542494
THB 33.553039
TJS 9.200535
TMT 3.51
TND 2.984609
TOP 2.40776
TRY 49.32138
TTD 6.793665
TWD 31.961401
TZS 2640.285523
UAH 44.916529
UGX 4089.225965
UYU 40.169529
UZS 11900.959179
VES 875.701604
VND 25899.5
VUV 119.371348
WST 2.785507
XAF 586.176071
XAG 0.016442
XAU 0.000238418806
XCD 2.702551
XCG 1.802364
XDR 0.707052
XOF 586.176071
XPF 106.410886
YER 236.202436
ZAR 16.55245
ZMK 9001.198055
ZMW 19.875976
ZWL 321.999592
SSP 5757.531856
MXV 2.082126
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe
International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe / Foto: © AFP

International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe

Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg hat international für Erleichterung gesorgt: Mehrere europäische Staaten und Kanada begrüßten am Mittwoch die von US-Präsident Donald Trump verkündete "beidseitige Waffenruhe" mit dem Iran, ähnlich äußerten sich China und Russland. Auch die Börsen reagierten positiv. US-Vizepräsident JD Vance bezeichnete die Waffenruhe indes als "zerbrechlich". Mehrere Golfstaaten meldeten weitere iranische Angriffe.

Textgröße:

Deutschland und weitere europäische Staaten sowie Kanada begrüßten die von Pakistan vermittelte Waffenruhe. Es müsse nun "rasche Fortschritte hin zu einer substanziellen Verhandlungslösung" geben, hieß es in einer unter anderem in Berlin veröffentlichten Erklärung. "Wir rufen alle Seiten dazu auf, den Waffenstillstand umzusetzen, auch im Libanon". Die israelische Regierung hatte mitgeteilt, die Feuerpause zu unterstützen. Diese gelte jedoch anders als von Pakistan angegeben nicht für den Libanon. Der Iran-Krieg hatte sich Anfang März auf den Libanon ausgeweitet.

Die russische Regierung begrüßte laut einem Kreml-Sprecher "die Entscheidung, nicht weiter den Weg der bewaffneten Auseinandersetzung zu beschreiten". Auch China begrüßte die Einigung, wie eine Sprecherin des Außenministeriums mitteilte. Nach Trumps Einschätzung Trumps drängte Peking Teheran zur Annahme der Feuerpause, wie er der Nachrichtenagentur AFP sagte. China ist der wichtigste Handelspartner des Iran und der wichtigste Abnehmer iranischen Erdöls.

UN-Generalsekretär António Guterres rief alle Kriegsparteien auf, "die Bedingungen der Waffenruhe einzuhalten". Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer "dringend benötigten Chance" für die Diplomatie.

Trump hatte die zweiwöchige Waffenruhe in seinem Onlinedienst Truth Social bekannt gegeben. "Alle militärischen Ziele" seien bereits erreicht, erklärte er. Nach US-Angaben wurden die Fähigkeiten des Iran zum Bau von Raketen zerstört. Trump sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP er von einem "totalen und vollständigen Sieg" für Washington.

Der Iran seinerseits sprach von einem "großartigen Sieg", wie es in einer Erklärung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats hieß. Teheran erklärte sich bereit, die für die Weltwirtschaft bedeutende Straße von Hormus vorerst wieder für die Schifffahrt zu öffnen. Die Ölpreise rauschten daraufhin nach unten, die Aktienkurse stiegen weltweit.

Am Freitag sollen nach iranischen Angaben Gespräche mit den USA über ein dauerhaftes Abkommen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen. US-Vizepräsident Vance forderte die Führung in Teheran zu "aufrichtigen Verhandlungen" auf. Trump sei "ungeduldig, Fortschritte zu erzielen", sagte er.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wies darauf hin, dass "wir im Hintergrund bereitstehen", um sicherzustellen, dass der Iran die Bedingungen der Waffenruhe einhalte. Die US-Armee sei potenziell bereit, die Angriffe nach dem Ende der Waffenruhe wieder aufzunehmen, sagte US-Generalstabschef Dan Caine.

Hegseth drohte zudem, die USA würden sich die Vorräte an hochangereichertem Uran im Iran nötigenfalls "mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln holen", wenn der Iran sie nicht hergebe. Er deutete weitere Angriffe wie die der USA und Israels im Juni auf iranische Atomanlagen an.

Trump hatte erklärt, den USA liege ein Zehn-Punkte-Vorschlag aus Teheran vor, der "eine tragfähige Grundlage" für die weiteren Verhandlungen darstelle. Der Plan sieht nach Angaben iranischer Staatsmedien allerdings unter anderem vor, dass die USA dem Iran die Anreicherung von Uran erlauben. Trump hatte die Aufgabe des iranischen Atomprogramms zur Bedingung für ein Abkommen mit Teheran gemacht. Der Westen wirft dem Iran seit Jahren vor, nach einer Atombombe zu streben.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten unterdessen, sie hätten nach der Waffenruhe-Einigung "kein Vertrauen" in die Versprechen der USA. Sie behielten lieber "den Finger ab Abzug", wie es in einer im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Erklärung hieß. Die Revolutionsgarden forderten darin auch die Golfstaaten auf, ihre "Zusammenarbeit" mit den USA zu beenden.

Mehrere Golfstaaten meldeten indes neue iranische Angriffe. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, seit der Waffenruhe-Vereinbarung seien 17 Raketen und 35 Drohnen aus dem Iran in Richtung der Emirate abgefeuert worden. Die Luftabwehr habe "erfolgreich" darauf reagiert. Kuwaits Armee teilte mit, Ölförderanlagen, Kraftwerke und Entsalzungsanlagen seien erheblich beschädigt worden. Am Morgen hatte bereits Bahrains Innenministerium einen Brand infolge "iranischer Aggression" gemeldet.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

J.P.Estrada--TFWP