The Fort Worth Press - EU-Beitrittsperspektive: Wadephul dringt auf schnelle Regierungsbildung im Kosovo

USD -
AED 3.67315
AFN 64.000102
ALL 82.807067
AMD 376.320348
AOA 917.00032
ARS 1387.250099
AUD 1.418058
AWG 1.8025
AZN 1.706428
BAM 1.671981
BBD 2.012823
BDT 122.815341
BHD 0.377465
BIF 2970
BMD 1
BND 1.273995
BOB 6.905365
BRL 5.104497
BSD 0.999316
BTN 92.260676
BWP 13.408103
BYN 2.916946
BYR 19600
BZD 2.009908
CAD 1.384725
CDF 2300.000286
CHF 0.78918
CLF 0.022866
CLP 902.803963
CNY 6.830202
CNH 6.831615
COP 3650.17
CRC 464.865789
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.624974
CZK 20.859639
DJF 177.962805
DKK 6.393535
DOP 60.624971
DZD 132.487003
EGP 53.253196
ERN 15
ETB 157.504929
EUR 0.85557
FJD 2.21295
FKP 0.755232
GBP 0.744415
GEL 2.679824
GGP 0.755232
GHS 11.010311
GIP 0.755232
GMD 73.498309
GNF 8777.502189
GTQ 7.645223
GYD 209.079369
HKD 7.831549
HNL 26.630156
HRK 6.441601
HTG 131.013289
HUF 321.952007
IDR 17006
ILS 3.08836
IMP 0.755232
INR 92.42355
IQD 1310
IRR 1315875.000296
ISK 123.02975
JEP 0.755232
JMD 157.315666
JOD 0.709023
JPY 158.420974
KES 129.401784
KGS 87.450114
KHR 4012.497572
KMF 427.000235
KPW 899.988897
KRW 1479.555013
KWD 0.30907
KYD 0.832781
KZT 477.797202
LAK 21959.99968
LBP 89549.999842
LKR 315.00748
LRD 184.24933
LSL 16.880276
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.384979
MAD 9.37125
MDL 17.208704
MGA 4165.492896
MKD 52.713503
MMK 2100.006416
MNT 3571.582477
MOP 8.062591
MRU 40.090273
MUR 47.020008
MVR 15.450019
MWK 1736.504892
MXN 17.453839
MYR 3.976033
MZN 63.95034
NAD 16.870193
NGN 1381.770231
NIO 36.719986
NOK 9.55378
NPR 147.619434
NZD 1.71481
OMR 0.384487
PAB 0.999308
PEN 3.426013
PGK 4.3165
PHP 59.55902
PKR 279.000132
PLN 3.63587
PYG 6482.581748
QAR 3.645012
RON 4.357902
RSD 100.375009
RUB 78.549668
RWF 1460
SAR 3.752916
SBD 8.048583
SCR 15.136055
SDG 601.000643
SEK 9.287988
SGD 1.273987
SLE 24.602706
SOS 571.495264
SRD 37.554013
STD 20697.981008
STN 21.5
SVC 8.744604
SYP 110.549356
SZL 16.87981
THB 32.045021
TJS 9.498763
TMT 3.51
TND 2.919015
TRY 44.4954
TTD 6.778082
TWD 31.744798
TZS 2584.99982
UAH 43.307786
UGX 3697.197396
UYU 40.598418
UZS 12224.999902
VES 473.467197
VND 26332.5
VUV 119.420937
WST 2.770913
XAF 560.735672
XAG 0.013348
XAU 0.000211
XCD 2.70255
XCG 1.8011
XDR 0.698977
XOF 657.999706
XPF 103.375015
YER 238.549858
ZAR 16.408101
ZMK 9001.197829
ZMW 19.112505
ZWL 321.999592
  • DAX

    1159.0400

    24080.63

    +4.81%

  • Goldpreis

    81.2000

    4765.9

    +1.7%

  • Euro STOXX 50

    280.1500

    5913.37

    +4.74%

  • MDAX

    1561.6200

    30295.08

    +5.15%

  • SDAX

    701.2300

    17234.96

    +4.07%

  • TecDAX

    169.9700

    3595.67

    +4.73%

  • EUR/USD

    0.0069

    1.1675

    +0.59%

EU-Beitrittsperspektive: Wadephul dringt auf schnelle Regierungsbildung im Kosovo
EU-Beitrittsperspektive: Wadephul dringt auf schnelle Regierungsbildung im Kosovo / Foto: © AFP

EU-Beitrittsperspektive: Wadephul dringt auf schnelle Regierungsbildung im Kosovo

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat dem Kosovo Fortschritte hinsichtlich seiner EU-Beitrittsperspektive bescheinigt - und zugleich eine zügige Regierungsbildung in dem Westbalkanland angemahnt. Die Menschen im Kosovo hätten acht Monate nach der Parlamentswahl "die völlig berechtigte Erwartung, dass demokratische Wahlen in konkrete Politik zum Wohle der Menschen münden", sagte Wadephul am Dienstag vor Journalisten in Pristina. "Dazu gehört zuallererst die Bildung einer stabilen Regierung." Dies müsse "schnellstmöglich" geschehen.

Textgröße:

Wadephul äußerte sich nach einem Treffen mit Kosovos Präsidentin Vjosa Osmani. Er verwies dabei auf die "Erfolgsgeschichte" bei der Entwicklung im Kosovo seit Ende des Krieges 1999 und seit der Unabhängigkeit des Landes von Serbien 2008.

Für viele in der Region stehe das Kosovo "heute für Demokratie und starke Zivilgesellschaft". Deutschland sei überzeugt, dass das Kosovo "die Kraft und den Willen" habe, die für den EU-Beitritt notwendigen Reformen "hartnäckig und langfristig anzugehen und umzusetzen". Die Bundesregierung sei bereit, das Land "auf diesem Weg mit aller Kraft zu unterstützen".

Alle Westbalkan-Staaten haben eine EU-Beitrittsperspektive, die seit Jahren durch den von Deutschland angestoßenen sogenannten Berlin-Prozess begleitet wird. Der Berlin-Prozess soll die Annäherung der gesamten Region an die Europäische Union beschleunigen. Im Kreis der EU-Mitgliedstaaten gibt es jedoch Vorbehalte gegenüber einer weiteren EU-Erweiterung.

Wadephul nannte die EU-Erweiterung angesichts Russlands Versuchen zur "Destabilisierung, Desinformation und Manipulation" in Europa eine "geopolitische Dringlichkeit". "Es gibt zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder eine realistische Perspektive darauf", sagte er.

Dabei pochte der Außenminister auf das Wachstum von "Sicherheit und Vertrauen" auf dem westlichen Balkan. Dass die Bundeswehr sich mit ihrem längsten Einsatz weiterhin an den KFOR-Truppen beteilige, zeige "die Bedeutung, die Deutschland der Situation vor Ort beimisst".

Im Kosovo ist die Bundeswehr seit Juni 1999 präsent. Ziel der Nato-geführten Mission KFOR (Kosovo Force) ist es, ein sicheres Umfeld im Kosovo für den Aufbau einer zivilen Friedensordnung zu schaffen und zu erhalten sowie für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu garantieren.

Wie zuvor in Belgrad unterstrich Wadephul auch in Pristina, dass die Lage nach den jüngsten Konfrontationen zwischen Serbien und dem Kosovo "ruhig bleibt". Auch drang Wadephul auf "rasch greifbare Fortschritte" im EU-geführten Normalisierungsdialog zwischen beiden Ländern, der zuletzt ins Stocken geraten sei.

Wadephul ist seit Sonntag zu Gesprächen in allen sechs Staaten des westlichen Balkan unterwegs. Nach Stationen in Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien war der Minister vor seinen Gesprächen im Kosovo in Belgrad mit seinem serbischen Kollegen Marko Djuric zusammengetroffen. Dabei forderte er Klarheit hinsichtlich Serbiens Haltung zu Europa und Russland.

Wadephul sagte, Serbien müsse sich entscheiden, ob es sich "in der Außen- und Sicherheitspolitik an europäischen Positionen orientieren" oder "widersprüchliche Signale" aussenden wolle, "die mit den Grundwerten der Europäischen Union unvereinbar sind".

Trotz massiven Drucks von europäischer Seite unterhält Belgrad weiterhin gute Beziehungen zu Russland und lehnt Sanktionen gegen das Land ab. Die Regierung in Belgrad bekräftigt dennoch immer wieder ihren Willen zum EU-Beitritt.

A.Maldonado--TFWP