The Fort Worth Press - Selenskyj fordert Unterstützung durch westliche Truppen nach Ende des Kriegs mit Russland

USD -
AED 3.6725
AFN 64.999826
ALL 80.789107
AMD 361.004402
ANG 1.789785
AOA 917.000213
ARS 1525.758604
AUD 1.425161
AWG 1.80125
AZN 1.699385
BAM 1.741128
BBD 2.014253
BDT 123.698583
BGN 1.747831
BHD 0.377454
BIF 2999.768543
BMD 1
BND 1.277535
BOB 11.726321
BRL 5.027795
BSD 1.000093
BTN 94.527066
BWP 13.700642
BYN 2.970368
BYR 19600
BZD 2.011315
CAD 1.40168
CDF 2315.999751
CHF 0.81951
CLF 0.024873
CLP 978.929973
CNY 6.67805
CNH 6.67209
COP 3198.44
CRC 455.348678
CUC 1
CUP 24.001709
CVE 98.165599
CZK 21.613603
DJF 178.083228
DKK 6.65328
DOP 61.416433
DZD 134.612287
EGP 54.612984
ERN 15
ETB 163.80737
EUR 0.890091
FJD 2.24975
FKP 0.746996
GBP 0.745725
GEL 2.589725
GGP 0.746996
GHS 11.656199
GIP 0.746996
GMD 72.999779
GNF 8851.400975
GTQ 7.642966
GYD 209.234522
HKD 7.84074
HNL 26.84691
HRK 6.706099
HTG 131.038811
HUF 326.138501
IDR 18066.75
ILS 3.101299
IMP 0.746996
INR 94.86465
IQD 1516.075474
IRR 1832374.999915
ISK 121.229907
JEP 0.746996
JMD 158.72055
JOD 0.708985
JPY 156.8955
KES 129.907292
KGS 87.450014
KHR 4066.51711
KMF 439.496719
KPW 899.999961
KRW 1321.950467
KWD 0.31019
KYD 0.833441
KZT 446.721476
LAK 22509.670211
LBP 89556.349846
LKR 332.0232
LRD 170.520759
LSL 16.405842
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.416836
MAD 9.816031
MDL 17.991712
MGA 4519.758922
MKD 54.821038
MMK 2100.035197
MNT 3598.866322
MOP 8.082872
MRU 40.112524
MUR 47.130172
MVR 15.460292
MWK 1734.102502
MXN 18.8042
MYR 4.0823
MZN 63.90174
NAD 16.405842
NGN 1332.62022
NIO 36.80146
NOK 9.35785
NPR 151.238099
NZD 1.75733
OMR 0.384505
PAB 1.000102
PEN 3.43709
PGK 4.477977
PHP 63.483498
PKR 276.794698
PLN 3.888025
PYG 5754.499041
QAR 3.646011
RON 4.759598
RSD 104.569012
RUB 81.10852
RWF 1478.068887
SAR 3.766715
SBD 8.07458
SCR 13.843313
SDG 601.49913
SEK 9.89553
SGD 1.276755
SHP 0.7473
SLE 23.91985
SLL 20969.504398
SOS 571.5354
SRD 37.735498
STD 20697.981008
STN 21.811222
SVC 8.75104
SYP 13001.999685
SZL 16.41243
THB 33.687504
TJS 9.210916
TMT 3.51
TND 2.98552
TOP 2.40776
TRY 49.616801
TTD 6.789846
TWD 32.552988
TZS 2644.989688
UAH 45.030491
UGX 4205.522196
UYU 40.15081
UZS 11971.031652
VES 879.7889
VND 25839.5
VUV 118.676507
WST 2.769234
XAF 583.861105
XAG 0.017901
XAU 0.000245003761
XCD 2.70255
XCG 1.802376
XDR 0.707052
XOF 583.861105
XPF 106.170268
YER 236.100731
ZAR 16.484435
ZMK 9001.200156
ZMW 20.061515
ZWL 321.999592
SSP 5745.343966
MXV 2.122425
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Selenskyj fordert Unterstützung durch westliche Truppen nach Ende des Kriegs mit Russland
Selenskyj fordert Unterstützung durch westliche Truppen nach Ende des Kriegs mit Russland / Foto: © AFP

Selenskyj fordert Unterstützung durch westliche Truppen nach Ende des Kriegs mit Russland

Am Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Bedeutung von ausländischen Truppen in seinem Land nach einem Ende des Krieges mit Russland unterstrichen. Eine solche Präsenz sei "wichtig für uns", sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Moskau warf den westlichen Verbündeten der Ukraine vor, Friedensgespräche zu blockieren. US-Vizepräsident JD Vance versicherte, Russland sei bereit zu "bedeutenden Zugeständnissen" für ein Friedensabkommen.

Textgröße:

Selenskyj hatte den Jahrestag der Unabhängigkeit seines Landes von der einstigen Sowjetunion im Jahr 1991 mit einer kämpferischen Erklärung eingeleitet. Mit Blick auf eine Reihe ukrainischer Drohnenangriffe auf Russland am Sonntag hob er hervor: "So schlägt die Ukraine zu, wenn ihre Aufrufe zum Frieden ignoriert werden." Infolge der ukrainischen Drohnenangriffe waren nach russischen Angaben Brände im Atomkraftwerk Kursk in der Grenzregion zur Ukraine und in einem Erdölterminal in der Nähe von St. Petersburg ausgebrochen.

Im Atomkraftwerk Kursk sei eine abgeschossene, ukrainische Drohne "detoniert", teilte der Betreiber der Anlage am Sonntag mit. Der dadurch entstandene Brand sei gelöscht worden, es gebe keine erhöhte Radioaktivität. Es habe auch keine Opfer gegeben. Die Atomanlage, die nahe der 440.000-Einwohner-Stadt Kursk in der gleichnamigen westrussischen Region liegt, sei heruntergefahren worden.

Beim Abfangen von zehn ukrainischen Drohnen über dem russischen Ostseehafen Ust-Luga nahe St. Petersburg brach außerdem ein Feuer in einem Erdölterminal aus, wie der Regionalgouverneur Alexander Drosdenko im Onlinedienst Telegram erklärte. Das Feuer werde gelöscht.

Selenskyj erklärte: "Die Ukraine ist kein Opfer; sie ist ein Kämpfer." Er betonte anlässlich der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit, zu denen der kanadische Premierminister Mark Carney und der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, nach Kiew gereist waren: "Die Ukrainer und ihre Partner arbeiten gemeinsam daran, Russland zum Frieden zu drängen. Und es ist möglich." Kellogg zeichnete er mit dem nationalen Verdienstorden aus.

Russland lehnt die Stationierung europäischer Truppen, die als Teil westlicher Sicherheitsgarantien für Kiew diskutiert werden, in der Ukraine strikt ab. Carney sagte aber in Kiew bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj, es sei nicht Russland, das entscheide, "wie die Souveränität, Unabhängigkeit und Freiheit der Ukraine in Zukunft garantiert" werde. Carney forderte auch eine Waffenruhe. Zuvor war Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Freitag in Kiew gewesen und hatte "robuste Sicherheitsgarantien" der westlichen Verbündeten für die Ukraine gefordert.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warf den westlichen Verbündeten der Ukraine am Sonntag vor, Friedensgespräche zu verhindern. "Sie suchen nur nach einem Vorwand, um Verhandlungen zu blockieren", sagte Lawrow in einem TV-Interview. Zugleich kritisierte er Selenskyj dafür, dass er "hartnäckig darauf besteht, Bedingungen stellt und um jeden Preis ein sofortiges Treffen" mit Kremlchef Wladimir Putin verlange. Die bisherigen Treffen zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump hätten "sehr gute Ergebnisse gebracht", sagte er weiter. Wenn andere Staaten mit neuen Sanktionen drohten, dann sei es "der Versuch, diesen Prozess zu stören".

US-Vizepräsident Vance versicherte, Russland habe Trump gegenüber seit dem Gipfel mit Putin am 15. August in Alaska "bedeutende Zugeständnisse" mit Blick auf ein Friedensabkommen gemacht. Dem Sender NBC sagte Vance: "Sie sind bereit, bei einigen ihrer zentralen Forderungen flexibel zu sein." Genauere Angaben zu den angeblichen Zugeständnissen machte der Vizepräsident nicht.

Russland kontrolliert derzeit rund ein Fünftel des ukrainischen Territoriums, einschließlich der Halbinsel Krim, die Moskau bereits 2014 annektiert hatte. Der Krieg hat Zehntausende Menschen das Leben gekostet, Millionen Menschen zur Flucht gezwungen und Städte und Dörfer vor allem im Osten und Süden der Ukraine verwüstet.

Auch am Sonntag griff Russland die Ukraine erneut an. In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk kam eine 47-jährige Frau ums Leben, wie der Regionalgouverneur mitteilte. Insgesamt feuerte die russische Armee 72 Drohnen sowie eine Rakete ab, wie die ukrainische Luftwaffe bekanntgab. An der Front meldete Russland am Samstag die Einnahme von zwei Dörfern in der ostukrainischen Region Donezk, die Ukraine am Sonntag die Rückeroberung von drei Dörfern.

Die diplomatischen Bemühungen, die zeitweise auf Hochtouren gelaufen waren, schienen zuletzt ins Stocken geraten zu sein. Nach dem Alaska-Gipfel und einer Runde mit dem ukrainischen Präsidenten und europäischen Spitzenpolitikern wenig später im Weißen Haus kam ein direktes Gespräch zwischen Selenskyj und Putin bisher nicht zustande. Kiew und Moskau machen sich gegenseitig dafür verantwortlich.

Am Wochenende vollzogen beide Seiten einen erneuten Gefangenenaustausch. Es seien jeweils 146 Soldaten an die Gegenseite übergeben worden, erklärte das russische Verteidigungsministerium. Demnach kehrten außerdem acht Bewohner der russischen Region Kursk in ihre Heimat zurück.

H.M.Hernandez--TFWP