The Fort Worth Press - Iran setzt Zusammenarbeit mit Internationaler Atomenergiebehörde offiziell aus

USD -
AED 3.672503
AFN 63.495565
ALL 81.449948
AMD 370.780368
ANG 1.789884
AOA 917.999968
ARS 1390.307981
AUD 1.389516
AWG 1.8
AZN 1.705074
BAM 1.669697
BBD 2.01454
BDT 122.725158
BGN 1.668102
BHD 0.377625
BIF 2975
BMD 1
BND 1.275896
BOB 6.911331
BRL 4.956202
BSD 1.000226
BTN 94.881811
BWP 13.592996
BYN 2.822528
BYR 19600
BZD 2.011629
CAD 1.35674
CDF 2319.999833
CHF 0.780575
CLF 0.022892
CLP 900.970298
CNY 6.82815
CNH 6.83385
COP 3656.63
CRC 454.73562
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.476319
CZK 20.749401
DJF 177.72018
DKK 6.35842
DOP 59.397886
DZD 132.391054
EGP 53.535503
ERN 15
ETB 157.000257
EUR 0.85098
FJD 2.192101
FKP 0.736382
GBP 0.73415
GEL 2.685031
GGP 0.736382
GHS 11.194997
GIP 0.736382
GMD 73.500188
GNF 8777.498543
GTQ 7.641507
GYD 209.25239
HKD 7.83455
HNL 26.62029
HRK 6.412603
HTG 131.024649
HUF 309.970979
IDR 17325.6
ILS 2.948901
IMP 0.736382
INR 94.90435
IQD 1310
IRR 1314999.999792
ISK 122.370422
JEP 0.736382
JMD 156.725146
JOD 0.70903
JPY 156.615998
KES 129.179912
KGS 87.420504
KHR 4012.503673
KMF 419.999806
KPW 900.000838
KRW 1473.459881
KWD 0.30729
KYD 0.833543
KZT 463.288124
LAK 21977.498872
LBP 89549.999919
LKR 319.671116
LRD 183.850116
LSL 16.660116
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.35501
MAD 9.234028
MDL 17.233504
MGA 4155.000049
MKD 52.516794
MMK 2099.998967
MNT 3580.369747
MOP 8.070846
MRU 39.989858
MUR 47.029738
MVR 15.455022
MWK 1741.499887
MXN 17.45625
MYR 3.97019
MZN 63.904985
NAD 16.660312
NGN 1374.820159
NIO 36.720436
NOK 9.279499
NPR 151.803598
NZD 1.696255
OMR 0.384396
PAB 1.000201
PEN 3.507699
PGK 4.339807
PHP 61.427991
PKR 278.749455
PLN 3.619405
PYG 6151.626275
QAR 3.64375
RON 4.425399
RSD 100.015761
RUB 74.826474
RWF 1462
SAR 3.75023
SBD 8.048583
SCR 13.734611
SDG 600.501691
SEK 9.23075
SGD 1.272865
SHP 0.746601
SLE 24.624965
SLL 20969.496166
SOS 571.502227
SRD 37.457943
STD 20697.981008
STN 21.2
SVC 8.7523
SYP 110.528401
SZL 16.660017
THB 32.5596
TJS 9.381822
TMT 3.505
TND 2.881956
TOP 2.40776
TRY 45.181002
TTD 6.789386
TWD 31.656498
TZS 2605.000347
UAH 43.949336
UGX 3760.987334
UYU 39.889518
UZS 11937.498567
VES 488.615396
VND 26356
VUV 118.806319
WST 2.735991
XAF 560.041494
XAG 0.013566
XAU 0.000219
XCD 2.70255
XCG 1.80265
XDR 0.694999
XOF 560.499239
XPF 102.225024
YER 238.649954
ZAR 16.73055
ZMK 9001.206014
ZMW 18.67895
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -23.2000

    4606.4

    -0.5%

  • EUR/USD

    0.0018

    1.1758

    +0.15%

  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • SDAX

    269.4900

    17911.06

    +1.5%

  • MDAX

    579.1700

    30589.95

    +1.89%

  • DAX

    337.8200

    24292.38

    +1.39%

Iran setzt Zusammenarbeit mit Internationaler Atomenergiebehörde offiziell aus
Iran setzt Zusammenarbeit mit Internationaler Atomenergiebehörde offiziell aus / Foto: © Satellite image ©2025 Maxar Technologies/AFP/Archiv

Iran setzt Zusammenarbeit mit Internationaler Atomenergiebehörde offiziell aus

Der Iran hat die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) offiziell ausgesetzt. Präsident Massud Peseschkian habe ein entsprechendes vom Parlament beschlossenes Gesetz unterzeichnet, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Mittwoch. Die Aussetzung der Zusammenarbeit erfolgte nach den Angriffen Israels und der USA auf die Atomanlagen des Iran. Die Bundesregierung bezeichnete den Schritt des Iran als "verheerendes Signal", Israel forderte Sanktionen gegen Teheran.

Textgröße:

Die iranischen Abgeordneten hatten vor einer Woche beschlossen, die Kooperation mit der IAEA auszusetzen. Der Wächterrat, eine wichtige politische Institution des Landes, stimmte dem Schritt am vergangenen Donnerstag zu.

Das Gesetz, das keine konkreten Maßnahmen zur Aussetzung der Zusammenarbeit mit der IAEA enthält, zielt iranischen Medien zufolge darauf ab, die "volle Unterstützung" der unveräußerlichen Rechte des Iran im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags und "insbesondere der Urananreicherung" sicherzustellen.

Die Frage der Urananreicherung stand im Mittelpunkt der Streitigkeiten zwischen Washington und Teheran in den Atomverhandlungen, die durch den Krieg zwischen Israel und dem Iran scheiterten.

Israel hatte am 13. Juni einen Großangriff auf den Iran gestartet und bombardierte tagelang insbesondere Atomanlagen und militärische Einrichtungen in dem Land. Die USA griffen an der Seite Israels in den Krieg ein und bombardierten die iranischen Atomanlagen Fordo, Natans und Isfahan. Der Iran überzog Israel seinerseits mit massiven Angriffswellen.

Erklärtes Ziel des israelischen Vorgehens war es, den Iran vom Bau einer Atombombe abzuhalten. Der Iran bestreitet, dies zu beabsichtigen. Vergangene Woche trat nach zwölf Tagen Krieg eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran in Kraft.

Scharfe Kritik am Aussetzen der Zusammenarbeit mit der IAEA kam aus Berlin. Die Umsetzung des Schritts "wäre ein verheerendes Signal, weil er das iranische Atomprogramm jeglicher internationalen Aufsicht entziehen würde", sagte ein Außenamtssprecher in Berlin. Für eine diplomatische Lösung sei die Zusammenarbeit seitens des Iran mit der IAEA "essenziell". Die Bundesregierung rufe Teheran erneut dazu auf, die Entscheidung über die Suspendierung der Zusammenarbeit mit der IAEA "sofort zurückzunehmen".

Der israelische Außenminister Gideon Saar forderte die europäischen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens von 2015, zu denen auch Deutschland gehört, auf, den sogenannten Snapback-Mechanismus auszulösen. Dieser ermöglicht die Wiedereinführung vieler Sanktionen gegen den Iran. Alle UN-Sanktionen gegen Teheran müssten wieder in Kraft gesetzt werden, forderte Saar.

Die USA waren während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump 2018 aus dem Atomabkommen ausgestiegen. Daraufhin hielt sich auch der Iran schrittweise nicht mehr an seine Verpflichtungen.

Vertreter des Iran hatten die IAEA scharf für ihr "Schweigen" angesichts der Angriffe Israels und der USA auf die iranischen Atomanlagen kritisiert.

IAEA-Chef Rafael Grossi forderte nach den Angriffen Zugang zu den beschädigten Atomanlagen im Iran, um die Bestände an angereichertem Uran überprüfen zu können. Die Regierung in Teheran lehnte dies aber ab. Die Forderung sei ein Zeichen "böswilliger Absichten".

Der hochrangige iranische Justizbeamte Ali Mosaffari sagte am Mittwoch, Grossi solle "zur Rechenschaft gezogen werden" für die israelischen Luftangriffe. Mosaffari warf Grossi der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge zudem "täuschende Handlungen" vor.

Die ultra-konservative iranische Zeitung "Kayhan" hatte Grossi mit Bezug auf Israel am Samstag beschuldigt, "Spion des zionistischen Regimes" zu sein, und dessen Hinrichtung gefordert. Deutschland, Frankreich und Großbritannien verurteilten am Montag die Drohungen des Iran gegen Grossi.

D.Ford--TFWP