The Fort Worth Press - Trump übt erneut scharfe Kritik an Merz: "Soll sein marodes Land in Ordnung bringen"

USD -
AED 3.672498
AFN 65.500615
ALL 80.193613
AMD 365.443623
ANG 1.789783
AOA 918.000237
ARS 1488.884988
AUD 1.410318
AWG 1.80125
AZN 1.69651
BAM 1.690479
BBD 2.011669
BDT 122.606854
BGN 1.696366
BHD 0.37668
BIF 2985.954449
BMD 1
BND 1.277583
BOB 11.640953
BRL 5.224027
BSD 0.998833
BTN 95.261679
BWP 13.45607
BYN 3.037988
BYR 19600
BZD 2.008816
CAD 1.386735
CDF 2272.999828
CHF 0.81207
CLF 0.023213
CLP 913.597878
CNY 6.743201
CNH 6.74271
COP 3131.8
CRC 449.371191
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.306625
CZK 20.9104
DJF 177.864212
DKK 6.45611
DOP 58.464065
DZD 131.663425
EGP 50.319598
ERN 15
ETB 161.573793
EUR 0.86366
FJD 2.234202
FKP 0.739036
GBP 0.737985
GEL 2.610486
GGP 0.739036
GHS 10.937378
GIP 0.739036
GMD 73.499284
GNF 8773.931458
GTQ 7.6209
GYD 208.928649
HKD 7.84745
HNL 26.775574
HRK 6.508499
HTG 130.645231
HUF 313.525496
IDR 17831
ILS 2.955104
IMP 0.739036
INR 95.45055
IQD 1308.440296
IRR 1374587.500085
ISK 122.809746
JEP 0.739036
JMD 158.174511
JOD 0.709023
JPY 159.172496
KES 129.260011
KGS 87.4499
KHR 4041.661265
KMF 426.999987
KPW 900.000294
KRW 1416.210142
KWD 0.30868
KYD 0.832361
KZT 463.468603
LAK 22542.892951
LBP 89443.536886
LKR 332.365271
LRD 181.287005
LSL 16.158607
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359825
MAD 9.264013
MDL 17.319677
MGA 4300.099399
MKD 53.178616
MMK 2099.791609
MNT 3596.010349
MOP 8.073123
MRU 40.112364
MUR 47.110285
MVR 15.449836
MWK 1731.967674
MXN 17.014499
MYR 4.0841
MZN 63.909363
NAD 16.158607
NGN 1358.990007
NIO 36.760448
NOK 9.4342
NPR 152.41886
NZD 1.695795
OMR 0.381252
PAB 0.998833
PEN 3.368858
PGK 4.486797
PHP 61.465998
PKR 277.41994
PLN 3.72035
PYG 5995.073253
QAR 3.641125
RON 4.527397
RSD 101.421842
RUB 83.924901
RWF 1468.77566
SAR 3.750032
SBD 8.048583
SCR 13.755996
SDG 600.498186
SEK 9.513295
SGD 1.278565
SHP 0.740866
SLE 24.531123
SLL 20969.499227
SOS 570.811185
SRD 37.974497
STD 20697.981008
STN 21.176369
SVC 8.739358
SYP 13001.999906
SZL 16.156273
THB 33.12952
TJS 9.223994
TMT 3.51
TND 2.928476
TOP 2.40776
TRY 47.898702
TTD 6.76693
TWD 32.005016
TZS 2649.950305
UAH 44.681879
UGX 3710.618436
UYU 40.019016
UZS 11890.747223
VES 770.109097
VND 26148.5
VUV 117.940389
WST 2.73449
XAF 566.970915
XAG 0.015403
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.800078
XDR 0.707052
XOF 566.970915
XPF 103.081378
YER 237.195141
ZAR 16.18555
ZMK 9001.201046
ZMW 18.87722
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0010

    1.1583

    +0.09%

  • Goldpreis

    10.5000

    4447.8

    +0.24%

  • DAX

    140.6100

    26440.31

    +0.53%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • MDAX

    199.4900

    32464.39

    +0.61%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

  • SDAX

    80.4100

    18633.51

    +0.43%

Trump übt erneut scharfe Kritik an Merz: "Soll sein marodes Land in Ordnung bringen"
Trump übt erneut scharfe Kritik an Merz: "Soll sein marodes Land in Ordnung bringen" / Foto: © AFP

Trump übt erneut scharfe Kritik an Merz: "Soll sein marodes Land in Ordnung bringen"

US-Präsident Donald Trump hat bei seinen verbalen Attacken gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) noch einmal nachgelegt: Statt sich um den Iran-Krieg zu kümmern, solle der Kanzler lieber "mehr Zeit darauf verwenden", den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, wo er "nichts erreicht" habe, erklärte Trump am Donnerstag in Onlinemedien. Zudem solle Merz "sein marodes Land in Ordnung bringen". Zuvor hatte Trump offenbar aus Verärgerung über die Kritik von Merz am Iran-Krieg mit einer Verlegung von US-Truppen aus Deutschland gedroht. Trump sagte später, er werde "wahrscheinlich" auch Truppen aus Italien und Spanien abziehen.

Textgröße:

Der US-Präsident bescheinigte dem Bundeskanzler in einer Botschaft auf seiner Online-Plattform Truth Social am Donnerstag Nachholbedarf "insbesondere bei den Themen Migration und Energie". Merz solle "weniger Zeit darauf verwenden, sich in die Bemühungen derjenigen einzumischen, die die atomare Bedrohung durch den Iran beseitigen, wodurch die Welt, einschließlich Deutschlands, zu einem sichereren Ort wird".

Merz hatte am Mittwoch noch betont, sein persönliches Verhältnis zu Trump sei "unverändert gut". Am Donnerstag unterstrich Merz die Bedeutung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses. Noch zu Beginn des Iran-Kriegs war das Verhältnis der beiden demonstrativ freundschaftlich gewesen. An seiner Kritik am Iran-Krieg hielt der Kanzler aber fest.

Merz hatte Trumps Unmut vor wenigen Tagen offenbar mit Äußerungen bei einer Schulveranstaltung mit Blick auf die Vereinigten Staaten erregt. "Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung", sagte Merz am Montag mit Blick auf die Verhandlungen der USA mit dem Iran. Zudem äußerte er die Ansicht, die USA hätten "offensichtlich keine Strategie" im Irak-Krieg.

Der US-Präsident hatte den Kanzler danach bereits scharf attackiert: "Er weiß nicht, wovon er spricht!" Am Mittwoch drohte Trump dann mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland. "Die USA prüfen und evaluieren derzeit eine mögliche Verringerung der Truppenpräsenz in Deutschland", schrieb er. Eine entsprechende Entscheidung werde "in Kürze getroffen".

Während seiner beiden Amtszeiten hatte Trump als Teil seiner Kritik an der Nato bereits wiederholt damit gedroht, die Zahl der US-Soldaten in Deutschland und anderen europäischen Ländern drastisch zu verringern. Derzeit sind rund 35.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert - mehr als in jedem anderen europäischen Land. Insgesamt unterhält die US-Armee rund 20 Einrichtungen in Deutschland, vor allem im Süden und Südwesten.

Die wichtigsten Standorte sind der Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein und das US-Regionalkommando für Europa und Afrika in Stuttgart. Der US-Truppenübungsplatz im bayerischen Grafenwöhr gilt als einer der größten in Europa. Am Fliegerhorst im rheinland-pfälzischen Büchel lagern US-Atomwaffen. In Landstuhl ist das größte Militärkrankenhaus der USA außerhalb der Vereinigten Staaten. Trump hatte bereits 2020 in seiner ersten Amtszeit mit einem Teilabzug aus Deutschland gedroht, er wollte die Zahl der US-Soldaten auf 25.000 senken.

Die Bundesregierung reagierte betont gelassen. Merz betonte am Donnerstag die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den USA: Ihm liege "diese transatlantische Partnerschaft besonders am Herzen", sagte der Kanzler bei einem Heeresbesuch in Munster. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte in Rabat, die Bundesregierung rechne schon länger mit einer US-Truppenreduzierung. Eine Überprüfung der US-Truppenstärke sei "schon länger klar" und schon vorher angekündigt worden. Die großen US-Standorte in Deutschland stünden aber "überhaupt nicht in Frage". So habe der Luftwaffenstützpunkt in Ramstein "für die USA und für uns jeweils eine unersetzliche Funktion".

Neben Deutschland drohte Trump auch Spanien und Italien mit einem Abzug von US-Truppen. "Das werde ich wahrscheinlich tun, warum sollte ich es auch nicht tun?", sagte Trump am Donnerstag im Oval Office auf eine entsprechende Journalistenfrage. "Italien war uns überhaupt keine Hilfe, und Spanien war schrecklich, absolut schrecklich", fügte er mit Blick auf die von ihm erhoffte Unterstützung von Verbündeten im Irak-Krieg hinzu.

Trump hatte die Nato-Verbündeten der USA zuletzt scharf für ihre ausbleibende Hilfe im Iran-Krieg und bei den Bemühungen um eine Öffnung der Straße von Hormus kritisiert. Der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni warf er Mitte April vor, nicht genügend "Mut" zu haben. Vor wenigen Tagen war außerdem in einem Medienbericht unter Berufung auf einen nicht genannten US-Regierungsvertreter von Erwägungen Washingtons die Rede gewesen, Spanien aus der Nato auszuschließen.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

Der Konflikt hat erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft - insbesondere wegen der faktisch doppelten Blockade der Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean verbindet. Einerseits blockiert der Iran die Schiffahrtsroute als Reaktion auf den Krieg im Nahen Osten. Andererseits blockiert das US-Militär Schiffe, die iranische Häfen ansteuern wollen.

M.T.Smith--TFWP