The Fort Worth Press - Moskau: Russische Panzer dringen erstmals in ukrainische Region Dnipropetrowsk vor

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.450403
AMD 370.780403
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1392.916052
AUD 1.388889
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.669697
BBD 2.01454
BDT 122.725158
BGN 1.668102
BHD 0.37765
BIF 2976
BMD 1
BND 1.275896
BOB 6.911331
BRL 4.953904
BSD 1.000226
BTN 94.881811
BWP 13.592996
BYN 2.822528
BYR 19600
BZD 2.011629
CAD 1.35975
CDF 2320.000362
CHF 0.781253
CLF 0.022842
CLP 899.000361
CNY 6.82825
CNH 6.831005
COP 3657.4
CRC 454.73562
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450394
CZK 20.786704
DJF 177.720393
DKK 6.375104
DOP 59.503884
DZD 132.503944
EGP 53.639736
ERN 15
ETB 157.000358
EUR 0.85285
FJD 2.192104
FKP 0.734252
GBP 0.735159
GEL 2.680391
GGP 0.734252
GHS 11.203856
GIP 0.734252
GMD 73.000355
GNF 8775.000355
GTQ 7.641507
GYD 209.25239
HKD 7.83505
HNL 26.620388
HRK 6.42804
HTG 131.024649
HUF 309.943504
IDR 17334.35
ILS 2.94383
IMP 0.734252
INR 94.910504
IQD 1310
IRR 1314000.000352
ISK 122.680386
JEP 0.734252
JMD 156.725146
JOD 0.70904
JPY 157.07304
KES 129.150385
KGS 87.420504
KHR 4012.503796
KMF 420.00035
KPW 900.049007
KRW 1473.730383
KWD 0.30729
KYD 0.833543
KZT 463.288124
LAK 21980.000349
LBP 89550.000349
LKR 319.671116
LRD 183.875039
LSL 16.660381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.350381
MAD 9.25125
MDL 17.233504
MGA 4150.000347
MKD 52.564485
MMK 2099.599729
MNT 3579.164068
MOP 8.070846
MRU 39.970379
MUR 47.030378
MVR 15.455039
MWK 1741.503736
MXN 17.457204
MYR 3.970377
MZN 63.903729
NAD 16.660377
NGN 1375.980377
NIO 36.710377
NOK 9.296404
NPR 151.803598
NZD 1.694485
OMR 0.384745
PAB 1.000201
PEN 3.507504
PGK 4.33875
PHP 61.275038
PKR 278.775038
PLN 3.62095
PYG 6151.626275
QAR 3.643504
RON 4.438104
RSD 100.106587
RUB 74.972586
RWF 1461.5
SAR 3.74998
SBD 8.04211
SCR 13.746323
SDG 600.503676
SEK 9.213704
SGD 1.272604
SHP 0.746601
SLE 24.603667
SLL 20969.496166
SOS 571.000338
SRD 37.458038
STD 20697.981008
STN 21.21
SVC 8.7523
SYP 110.525092
SZL 16.660369
THB 32.513038
TJS 9.381822
TMT 3.505
TND 2.88175
TOP 2.40776
TRY 45.142504
TTD 6.789386
TWD 31.629504
TZS 2605.000335
UAH 43.949336
UGX 3760.987334
UYU 39.889518
UZS 11950.000334
VES 488.942755
VND 26356
VUV 118.890896
WST 2.715189
XAF 560.041494
XAG 0.01327
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.80265
XDR 0.69563
XOF 560.000332
XPF 102.150363
YER 238.603589
ZAR 16.665525
ZMK 9001.203584
ZMW 18.67895
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • DAX

    337.8200

    24292.38

    +1.39%

  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • MDAX

    579.1700

    30589.95

    +1.89%

  • SDAX

    269.4900

    17911.06

    +1.5%

  • Goldpreis

    14.9000

    4644.5

    +0.32%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1723

    -0.15%

Moskau: Russische Panzer dringen erstmals in ukrainische Region Dnipropetrowsk vor
Moskau: Russische Panzer dringen erstmals in ukrainische Region Dnipropetrowsk vor / Foto: © AFP

Moskau: Russische Panzer dringen erstmals in ukrainische Region Dnipropetrowsk vor

Erstmals während der seit drei Jahren andauernden russischen Militäroffensive dringen Moskaus Streitkräfte nach eigenen Angaben am Boden in die ukrainische Region Dnipropetrowsk vor. Die russische Armee teilte am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit, Kräfte einer Panzereinheit führten eine "Offensive in der Region Dnipropetrowsk" aus. Unterdessen herrscht weiterhin Uneinigkeit über einen für das Wochenende angekündigten Gefangenenaustausch zwischen Moskau und Kiew.

Textgröße:

Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, die eigenen Soldaten hätten "die Westgrenze der Volksrepublik Donezk erreicht" und setzten die Offensive nun "in der Region Dnipropetrowsk" fort. Donzek gehört zu den fünf Regionen, die Russland als annektiert erklärt hat, das an Donezk angrenzende Dnipropetrowsk gehört bislang nicht dazu.

Der Vormarsch der russischen Streitkräfte in eine weitere Region der Ukraine inmitten stagnierender Friedensverhandlungen wäre sowohl ein symbolischer als auch ein strategischer Rückschlag für Kiew nach monatelangen Verlusten auf dem Schlachtfeld. Eine Reaktion der Ukraine lag zunächst nicht vor.

Dnipropetrowsk ist ein wichtiges Bergbau- und Industriezentrum der Ukraine. Tiefere russische Vorstöße in die Region könnten ernste Folgen für die angeschlagene Armee und Wirtschaft der Ukraine haben. Vor Beginn der russischen Offensive im Februar 2022 lebten rund drei Millionen Menschen in der Region, davon etwa eine Million in der Regionalhauptstadt Dnipro, die regelmäßig Ziel tödlicher Drohnen- und Raketenangriffe ist.

Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew, der nun als stellvertretender Chef des Nationalen Sicherheitsrates fungiert, bezeichnete den Vorstoß am Sonntag als Warnung für Kiew: "Diejenigen, die bei Verhandlungen die Realitäten des Krieges nicht anerkennen wollen, werden vor Ort neue Realitäten vorfinden", erklärte Medwedew in Onlinediensten. "Unsere Streitkräfte haben eine Offensive in der Region Dnipropetrowsk gestartet", bestätigte er zudem.

Am Morgen hatten die ukrainischen Behörden ein Todesopfer bei russischen Angriffen in Dnipropetrowsk gemeldet. Die Industrieregion sei mit Drohnen, Artillerie und Raketen angegriffen worden, teilte der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Mykola Lukaschuk, mit. Dabei seien Gebäude, darunter ein Kindergarten, und Stromleitungen zerstört worden.

Moskau meldete zudem die Einnahme des Dorfes Zorya in der Region Donezk, nahe der Grenze nach Dnipropetrowsk. Die russische Armee veröffentlichte Fotos, auf denen ihre Soldaten in dem Dorf die russische Flagge hissten.

Ukrainische Militärangehörige hatten zuvor gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärt, dass Russland in der weitgehend flachen Region Dnipropetrowsk relativ schnell vorrücken könnte, da es dort wenige natürliche Hindernisse oder Dörfer gebe, die von den Kiewer Streitkräften als Verteidigungsstellungen genutzt werden könnten.

Bereits in der Nacht zum Samstag waren bei massiven russischen Angriffen laut ukrainischen Angaben landesweit mindestens zehn Menschen getötet worden. Alle Bemühungen um eine zumindest befristete Feuerpause in der seit mehr als drei Jahren andauernden russischen Militäroffensive gegen die Ukraine sind bisher gescheitert.

Unterdessen warf Moskau der Führung in Kiew vor, die Annahme von Leichen getöteter ukrainischer Soldaten hinauszuzögern. Am Samstag hatten sich beide Länder gegenseitig beschuldigt, einen bei den jüngsten Friedensverhandlungen in Istanbul vereinbarten Gefangenenaustausch zu vereiteln.

Am Sonntag erklärte das russische Verteidigungsministerium, Züge mit Leichen gefallener ukrainischer Soldaten seien zum Grenzübergang unterwegs, wo am Samstag bereits mehr als 1200 Leichen in Kühltransportern eingetroffen seien.

Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR, Kyrylo Budanow, erklärte daraufhin in Onlinediensten, dass der geplante Gefangenenaustausch "nächste Woche" beginnen werde. Alles verlaufe "nach Plan", fügte Budanow hinzu.

Der Gefangenenaustausch war bei den jüngsten Verhandlungen zwischen einer russischen und einer ukrainischen Delegation in Istanbul vereinbart worden. Die Absprache sah vor, dass alle verletzten Soldaten und alle unter 25 Jahren ausgetauscht würden, auf jeder Seite mehr als tausend Soldaten. Russland hatte zudem zugesagt, die Überreste von 6000 getöteten ukrainischen Soldaten zu übergeben. Es wäre der größte Gefangenenaustausch seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022.

S.Weaver--TFWP