The Fort Worth Press - Ermittler: Brückeneinstürze in zwei russischen Grenzregionen waren "Terroranschläge"

USD -
AED 3.672502
AFN 64.491591
ALL 81.046102
AMD 360.780113
ANG 1.789785
AOA 917.000126
ARS 1529.249759
AUD 1.42209
AWG 1.8025
AZN 1.702876
BAM 1.745704
BBD 2.012675
BDT 123.586379
BGN 1.747831
BHD 0.377114
BIF 2995.403222
BMD 1
BND 1.277279
BOB 11.766859
BRL 4.965204
BSD 0.999331
BTN 94.818583
BWP 13.766234
BYN 2.934172
BYR 19600
BZD 2.009729
CAD 1.404375
CDF 2316.000346
CHF 0.82442
CLF 0.025212
CLP 986.459589
CNY 6.67805
CNH 6.669485
COP 3171.419646
CRC 456.018209
CUC 1
CUP 23.982684
CVE 98.420137
CZK 21.663502
DJF 177.944392
DKK 6.66079
DOP 61.293346
DZD 134.335699
EGP 54.984741
ERN 15
ETB 162.538225
EUR 0.891061
FJD 2.237201
FKP 0.747807
GBP 0.74789
GEL 2.589507
GGP 0.747807
GHS 11.586558
GIP 0.747807
GMD 74.000375
GNF 8843.664926
GTQ 7.638684
GYD 209.291739
HKD 7.842575
HNL 26.828223
HRK 6.728199
HTG 130.968001
HUF 326.253498
IDR 18093.85
ILS 3.10555
IMP 0.747807
INR 94.945504
IQD 1514.883742
IRR 1832374.999772
ISK 121.780041
JEP 0.747807
JMD 158.593297
JOD 0.70903
JPY 156.962034
KES 129.754095
KGS 87.4486
KHR 4082.652742
KMF 439.49805
KPW 899.999961
KRW 1323.760238
KWD 0.310691
KYD 0.832775
KZT 453.715357
LAK 22486.722899
LBP 89486.053465
LKR 331.81595
LRD 170.375329
LSL 16.556076
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399786
MAD 9.815504
MDL 18.037221
MGA 4519.123488
MKD 54.987281
MMK 2100.106238
MNT 3599.160205
MOP 8.073191
MRU 39.936627
MUR 47.160062
MVR 15.460186
MWK 1732.762083
MXN 18.69295
MYR 4.085301
MZN 63.899549
NAD 16.556076
NGN 1332.059687
NIO 36.774222
NOK 9.302745
NPR 151.709734
NZD 1.755203
OMR 0.3845
PAB 0.999241
PEN 3.431874
PGK 4.475387
PHP 63.618039
PKR 276.527424
PLN 3.919675
PYG 5779.443924
QAR 3.642612
RON 4.7798
RSD 104.87794
RUB 80.193981
RWF 1476.413621
SAR 3.753249
SBD 8.07458
SCR 14.037006
SDG 601.499416
SEK 9.910815
SGD 1.27725
SHP 0.7473
SLE 22.950129
SLL 20969.504398
SOS 571.07154
SRD 37.6495
STD 20697.981008
STN 21.868166
SVC 8.743696
SYP 13001.999685
SZL 16.555541
THB 33.769803
TJS 9.208462
TMT 3.51
TND 2.983978
TOP 2.40776
TRY 49.731505
TTD 6.789842
TWD 32.585799
TZS 2645.601821
UAH 45.239791
UGX 4402.195742
UYU 40.076762
UZS 11958.762887
VES 879.788895
VND 25842.5
VUV 118.622996
WST 2.767791
XAF 584.497408
XAG 0.018551
XAU 0.000250266221
XCD 2.70255
XCG 1.800955
XDR 0.707052
XOF 584.497408
XPF 106.448878
YER 236.100639
ZAR 16.601611
ZMK 9001.200451
ZMW 20.091043
ZWL 321.999592
SSP 5745.299755
MXV 2.109748
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ermittler: Brückeneinstürze in zwei russischen Grenzregionen waren "Terroranschläge"
Ermittler: Brückeneinstürze in zwei russischen Grenzregionen waren "Terroranschläge" / Foto: © Telegram/@Hinshtein/AFP

Ermittler: Brückeneinstürze in zwei russischen Grenzregionen waren "Terroranschläge"

In den an die Ukraine grenzenden russischen Regionen Brjansk und Kursk sind nach Angaben russischer Behörden in der Nacht zu Sonntag zwei Brücken infolge von absichtlich herbeigeführten "Explosionen" eingestürzt. "Diese Vorfälle wurden als Terroranschläge eingestuft", gab eine Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA bekannt. Bei dem Vorfall in der südwestlichen Region Brjansk entgleiste durch den Brückeneinsturz ein Personenzug, sieben Menschen wurden getötet und mindestens 71 verletzt.

Textgröße:

In Brjansk sei am späten Samstagabend "eine Straßenbrücke infolge einer Explosion" eingestürzt, teilte das Ermittlerkomitee am Sonntag mit. Die Brücke sei auf einen Personenzug gestürzt, wodurch mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen seien. Die Verletzten, darunter drei Kinder, wurden dem Gouverneur von Brjansk, Alexander Bogomas, zufolge in Krankenhäusern versorgt. Der Einsturzort liegt rund hundert Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

In Kursk stürzte am frühen Sonntagmorgen gegen 03.00 Uhr (Ortszeit; 02.00 Uhr MESZ) nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinschtein im Bezirk Schelesnogorsk eine Brücke ein, "als eine Güterlokomotive darüber fuhr". Ein Teil des Güterzuges sei auf eine Straße unterhalb der Brücke gestürzt und in Flammen aufgegangen. Einer der Lokomotivführer sei am Bein verletzt worden, und das ganze Zugpersonal wurde laut Chinschtein ins Krankenhaus gebracht. Auch diese Eisenbahnbrücke wurden den russischen Ermittlern zufolge durch eine "Explosion" zum Einsturz gebracht.

Der russische Präsident Wladimir Putin wurde nach Angaben des Kreml über die Geschehnisse informiert. "Die Nacht über erhielt der Präsident Berichte vom (Inlandsgeheimdienst) FSB und dem Katastrophenschutzministerium über die Vorfälle mit Zügen in den Regionen Kursk und Brjansk", teilte der Kreml im Onlinedienst Telegram mit. Aus der Ukraine, die von russischen Behörden für frühere Vorfälle im Zusammenhang mit dem Bahnverkehr verantwortlich gemacht wurde, gab es zunächst keine Stellungnahme zu den Vorfällen.

Die staatliche Moskauer Eisenbahngesellschaft hatte zuvor mit Blick auf den Einsturz in Brjansk erklärt, dass dieser die "Folge eines illegalen Eingriffs in den Transportbetrieb" gewesen sei. Der Personenzug sei auf der Strecke zwischen Klimow und Moskau unterwegs gewesen. Der Vorfall in Brjansk ereignete sich demnach um 22.44 Uhr (Ortszeit, 21.44 MESZ) zwischen den Bahnhöfen Pilschino und Wygonitschi, wie die Bahngesellschaft bei Telegram mitteilte.

In den Onlinenetzwerken veröffentlichte Aufnahmen zeigten Rettungskräfte, die an einem riesigen Trümmerberg zugange waren. Darunter war offenbar ein Zug der russischen Eisenbahngesellschaft verschüttet. Ein weiteres Video zeigte schreiende Menschen in Not und zu Hilfe eilende Menschen. "Da sind Kinder drin", rief eine Frau verzweifelt. Von den russischen Behörden online veröffentlichte Fotos zeigten zudem einen eingestürzten Teil der Brücke und beschädigte Fahrzeuge. Die Rettungskräfte waren demnach die ganze Nacht über im Einsatz. In Moskau warteten Menschen am Bahnhof auf die Ankunft ihrer Angehörigen.

Seit dem Beginn der russischen Offensive gegen die Ukraine im Februar 2022 haben die russischen Behörden immer wieder Sabotageangriffe auf Eisenbahnstrecken gemeldet. Kiew begründet sein Vorgehen damit, dass Moskau die Bahn für den Transport von Truppen und Waffen für seine in der Ukraine kämpfenden Streitkräfte nutze.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor einem möglichen Treffen zwischen russischen und ukrainischen Vertretern am Montag in Istanbul und inmitten eines diplomatischen Vorstoßes der US-Regierung zur Beendigung des dreijährigen Konflikts in der Ukraine.

S.Palmer--TFWP