The Fort Worth Press - "Politbarometer" misst verhalten positive Stimmung für neue Regierung

USD -
AED 3.672502
AFN 66.106128
ALL 82.462283
AMD 381.646874
ANG 1.790403
AOA 916.999886
ARS 1451.493899
AUD 1.49923
AWG 1.8025
AZN 1.697632
BAM 1.666106
BBD 2.015555
BDT 122.381003
BGN 1.666698
BHD 0.376969
BIF 2960.464106
BMD 1
BND 1.286514
BOB 6.930128
BRL 5.5155
BSD 1.000707
BTN 90.075562
BWP 13.139445
BYN 2.939776
BYR 19600
BZD 2.012659
CAD 1.372555
CDF 2164.99982
CHF 0.793565
CLF 0.022945
CLP 900.14001
CNY 6.996397
CNH 6.97704
COP 3769.96
CRC 497.073782
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.933689
CZK 20.586901
DJF 177.719618
DKK 6.36617
DOP 63.090461
DZD 129.565162
EGP 47.7078
ERN 15
ETB 155.306806
EUR 0.85232
FJD 2.273298
FKP 0.743772
GBP 0.74363
GEL 2.695023
GGP 0.743772
GHS 10.508067
GIP 0.743772
GMD 73.999472
GNF 8754.802491
GTQ 7.675532
GYD 209.36909
HKD 7.78393
HNL 26.382819
HRK 6.414499
HTG 130.968506
HUF 327.720027
IDR 16694
ILS 3.186885
IMP 0.743772
INR 89.986898
IQD 1310.962883
IRR 42124.999978
ISK 125.469936
JEP 0.743772
JMD 159.029535
JOD 0.708992
JPY 156.876034
KES 129.089643
KGS 87.443497
KHR 4009.813693
KMF 419.999784
KPW 899.994146
KRW 1444.640157
KWD 0.30769
KYD 0.833994
KZT 507.398605
LAK 21633.571009
LBP 89616.523195
LKR 309.880992
LRD 178.128754
LSL 16.565363
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.41968
MAD 9.125364
MDL 16.842652
MGA 4593.353608
MKD 52.457549
MMK 2101.528199
MNT 3558.945081
MOP 8.023887
MRU 39.738642
MUR 46.249875
MVR 15.449808
MWK 1735.285849
MXN 18.022855
MYR 4.058013
MZN 63.909637
NAD 16.565293
NGN 1445.370185
NIO 36.826906
NOK 10.08779
NPR 144.120729
NZD 1.738325
OMR 0.384498
PAB 1.000716
PEN 3.366031
PGK 4.262823
PHP 58.878498
PKR 280.231968
PLN 3.596299
PYG 6569.722371
QAR 3.640127
RON 4.340799
RSD 99.959777
RUB 79.099677
RWF 1458.083093
SAR 3.750501
SBD 8.136831
SCR 13.816984
SDG 601.496409
SEK 9.22704
SGD 1.28666
SHP 0.750259
SLE 24.050051
SLL 20969.503664
SOS 570.932045
SRD 38.1265
STD 20697.981008
STN 20.871136
SVC 8.756506
SYP 11056.904457
SZL 16.560607
THB 31.487972
TJS 9.241824
TMT 3.51
TND 2.91815
TOP 2.40776
TRY 42.955699
TTD 6.802286
TWD 31.384502
TZS 2470.315963
UAH 42.338589
UGX 3623.089636
UYU 39.186789
UZS 12013.255301
VES 297.770445
VND 26300
VUV 120.790512
WST 2.775488
XAF 558.798674
XAG 0.013939
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.803607
XDR 0.694966
XOF 558.798674
XPF 101.595577
YER 238.450451
ZAR 16.57019
ZMK 9001.191092
ZMW 22.191554
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.175

    0%

  • DAX

    139.2900

    24490.41

    +0.57%

  • SDAX

    158.1800

    17174.73

    +0.92%

  • MDAX

    165.1400

    30617.67

    +0.54%

  • Goldpreis

    -9.0000

    4332.1

    -0.21%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

  • TecDAX

    22.4500

    3622.27

    +0.62%

"Politbarometer" misst verhalten positive Stimmung für neue Regierung
"Politbarometer" misst verhalten positive Stimmung für neue Regierung / Foto: © AFP/Archiv

"Politbarometer" misst verhalten positive Stimmung für neue Regierung

Gut zwei Wochen nach ihrem Amtsantritt zeigt sich eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger zufrieden mit der Arbeit der neuen Bundesregierung. In dem am Freitag veröffentlichten "Politbarometer" des ZDF bewerteten 51 Prozent der Befragten die Arbeit der Koalition positiv, 32 Prozent äußerten sich unzufrieden. 47 Prozent stimmten der Ansicht zu, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Arbeit gut macht. 35 Prozent urteilten negativ.

Textgröße:

Allerdings deuten die Zahlen an, dass viele Bürgerinnen und Bürger noch mehr erwartet hätten. Von einem guten Start der schwarz-roten Koalition sprachen nur 41 Prozent der Befragten, für 51 Prozent ist die Regierung aber eher schlecht gestartet.

Bei der aktuellen Parteienpräferenz hätte die aktuelle Koalition aus Union und SPD keine Mehrheit mehr. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde sich die CDU/CSU etwas verschlechtern und 26 Prozent erreichen - einen Punkt weniger als beim letzten "Politbarometer". Die AfD käme unverändert auf 23 Prozent.

Die SPD würde um einen Punkt auf 16 Prozent zulegen, die Grünen stünden leicht verbessert bei zwölf Prozent (plus ein Punkt). Die Linke könnte nach wie vor mit zehn Prozent rechnen, das BSW mit drei Prozent und die FDP mit vier Prozent.

Direkt nach Amtsübernahme hatte der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verschärfte Kontrollen und Zurückweisungen an den deutschen Grenzen angeordnet. Dass durch diese Kontrollen deutlich weniger Asylsuchende und Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden, erwarten 51 Prozent der Befragten, 47 Prozent zweifeln an der Wirksamkeit dieser Maßnahme.

Noch etwas skeptischer äußern sich die Befragten, wenn es um die Problemlösungskompetenz im gesamten Bereich "Flüchtlinge und Asyl" geht: Dass die schwarz-rote Koalition hier einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten wird, glauben 44 Prozent. 51 Prozent glauben das nicht.

Auch in anderen Politikfeldern wird mehrheitlich wenig erwartet: Mit Verbesserungen beim Thema Rente und Alterssicherung rechnen nur 25 Prozent (Nein: 72 Prozent), beim Thema Wohnungsmarkt und Mieten sind es 22 Prozent (Nein: 75 Prozent). Lediglich bei der Wirtschaft haben die Befragten überwiegend Vertrauen: 64 Prozent sagen, dass die neue Regierung einen wichtigen Beitrag zur Ankurbelung der Wirtschaft leisten wird (Nein: 32 Prozent).

Große Zustimmung findet die Absicht der Bundesregierung, mehr Geld für Bundeswehr und Verteidigung auszugeben: Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Befragten befürworten höhere Verteidigungsausgaben. Klare Mehrheiten gibt es dafür in den Anhängerschaften von CDU/CSU (89 Prozent), SPD (74 Prozent), Grünen (79 Prozent) und FDP (84 Prozent). Insgesamt lediglich 26 Prozent lehnen das ab.

Bei der Beurteilung von Politikerinnen und Politikern nach Sympathie und Leistung steht Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach wie vor mit Abstand auf dem ersten Rang. Er wird auf der Skala von plus 5 bis minus 5 mit einem Durchschnittswert von 2,2 eingestuft. Auf den Plätzen zwei bis vier liegen der Linken-Abgeordnete Gregor Gysi mit 0,8, SPD-Chef Lars Klingbeil mit 0,7 und der frühere Grünen-Vizekanzler Robert Habeck mit minus 0,1.

Es folgen Kanzler Merz, der sich nach seinem Amtseintritt nur leicht auf ebenfalls minus 0,1 verbessern kann, CSU-Chef Markus Söder mit minus 0,3, Ex-Kanzler Olaf Scholz mit minus 0,6 und Ex-Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit minus 0,7. Abgeschlagen sind BSW-Chefin Sahra Wagenknecht mit minus 1,8 und AfD-Chefin Alice Weidel mit minus 2,5.

Die Umfrage zum "Politbarometer" wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF erstellt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22. Mai 2025 bei 1328 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent etwa plus/minus drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent etwa plus/minus zwei Prozentpunkte.

J.Ayala--TFWP