The Fort Worth Press - Vance-Äußerungen zur AfD: Bundesregierung weist Einmischung in Wahlkampf zurück

USD -
AED 3.672504
AFN 64.999537
ALL 81.33886
AMD 361.122502
ANG 1.789785
AOA 917.000035
ARS 1513.022501
AUD 1.444398
AWG 1.80125
AZN 1.67226
BAM 1.743487
BBD 2.013327
BDT 122.956921
BGN 1.747831
BHD 0.377591
BIF 2991.825564
BMD 1
BND 1.281969
BOB 11.720763
BRL 5.097599
BSD 0.999599
BTN 94.969134
BWP 13.742479
BYN 3.017272
BYR 19600
BZD 2.010474
CAD 1.419315
CDF 2313.52571
CHF 0.827897
CLF 0.024941
CLP 981.589897
CNY 6.691203
CNH 6.690261
COP 3177.34
CRC 454.962785
CUC 1
CUP 23.991442
CVE 98.294675
CZK 21.704698
DJF 178.000624
DKK 6.66792
DOP 61.282703
DZD 134.428038
EGP 53.431406
ERN 15
ETB 163.27156
EUR 0.89201
FJD 2.26765
FKP 0.76043
GBP 0.753555
GEL 2.58989
GGP 0.76043
GHS 11.630623
GIP 0.76043
GMD 73.500612
GNF 8794.098638
GTQ 7.63697
GYD 209.078429
HKD 7.847255
HNL 26.837813
HRK 6.719798
HTG 130.89794
HUF 324.396504
IDR 18028
ILS 3.103975
IMP 0.76043
INR 94.52505
IQD 1514.474828
IRR 1795877.500108
ISK 121.490159
JEP 0.76043
JMD 158.942818
JOD 0.708971
JPY 158.149499
KES 129.839569
KGS 87.450398
KHR 4059.583344
KMF 440.000176
KPW 899.999961
KRW 1340.749682
KWD 0.31096
KYD 0.833055
KZT 453.04094
LAK 22484.901161
LBP 89517.060016
LKR 330.904147
LRD 170.435248
LSL 16.519088
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.421536
MAD 9.796395
MDL 17.963495
MGA 4502.384454
MKD 54.953088
MMK 2099.444361
MNT 3596.720368
MOP 8.080141
MRU 40.052592
MUR 47.307153
MVR 15.460232
MWK 1732.941124
MXN 18.435973
MYR 4.082099
MZN 63.908288
NAD 16.519088
NGN 1330.897808
NIO 36.789417
NOK 9.479897
NPR 151.940099
NZD 1.77843
OMR 0.384489
PAB 0.999666
PEN 3.438747
PGK 4.537452
PHP 63.044004
PKR 276.704729
PLN 3.89635
PYG 5692.383117
QAR 3.643852
RON 4.757698
RSD 104.727545
RUB 83.866756
RWF 1474.885234
SAR 3.753076
SBD 8.064647
SCR 13.951933
SDG 601.498751
SEK 9.958299
SGD 1.28212
SHP 0.754745
SLE 24.679893
SLL 20969.504398
SOS 571.288497
SRD 37.641502
STD 20697.981008
STN 21.840387
SVC 8.746852
SYP 13001.999685
SZL 16.512011
THB 33.519867
TJS 9.211651
TMT 3.51
TND 3.001747
TOP 2.40776
TRY 49.509597
TTD 6.784783
TWD 32.34196
TZS 2639.984999
UAH 44.838258
UGX 4023.070477
UYU 40.203962
UZS 11956.051793
VES 878.023604
VND 25873
VUV 119.689611
WST 2.781623
XAF 585.120197
XAG 0.017491
XAU 0.000240685762
XCD 2.70255
XCG 1.801609
XDR 0.707052
XOF 585.120197
XPF 106.313655
YER 236.150455
ZAR 16.518805
ZMK 9001.194926
ZMW 19.917541
ZWL 321.999592
SSP 5773.824733
MXV 2.08173
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Vance-Äußerungen zur AfD: Bundesregierung weist Einmischung in Wahlkampf zurück

Vance-Äußerungen zur AfD: Bundesregierung weist Einmischung in Wahlkampf zurück

Die Bundesregierung hat Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance zurückgewiesen, der Parteien in Deutschland zur Zusammenarbeit mit der AfD geraten hat. Er halte es "für nicht richtig", dass sich ein Vertreter aus dem befreundeten Ausland "so intensiv mitten (...) in einem Wahlkampf einseitig einmischt", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin. Die Wählerinnen und Wähler würden über den Ausgang der Bundestagswahl entscheiden.

Textgröße:

Vance hatte dem "Wall Street Journal" gesagt, er werde bei seinem Besuch der Münchner Sicherheitskonferenz an deutsche Politikerinnen und Politiker appellieren, mit allen Parteien einschließlich der AfD zusammenzuarbeiten. Der US-Vizepräsident warnte dabei generell die Europäer davor, stark rechtsgerichtete Parteien von Regierungskoalitionen auszuschließen. Damit werde der Wille des Volkes missachtet, etwa bei der Begrenzung von Zuwanderung.

"Für Brandmauern ist kein Platz", sagte Vance dann bei der Sicherheitskonferenz mit Blick auf das Verhältnis der anderen Parteien zu der vom Verfassungsschutz in Teilen als rechtsextremistisch eingestuften AfD. "Demokratie beruht auf dem heiligen Grundsatz, dass die Stimme des Volkes zählt", betonte der US-Vizepräsident weiter. Keine Demokratie - weder in Deutschland, Europa oder den USA - werde es "überleben, wenn sie Millionen Wählern sagt, dass ihre Gedanken und Sorgen, ihre Hoffnungen, ihre Bitten um Abhilfe ungültig oder unwürdig sind, überhaupt in Betracht gezogen zu werden".

In seiner Rede auf der Sicherheitskonferenz forderte Vance zudem die europäischen Staaten zu einem "Kurswechsel" bei der Migration auf. Er ging dabei auf den Anschlag in München am Donnerstag auf eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi ein, der einem 24-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan zur Last gelegt wird. "Wie oft müssen wir diese entsetzlichen Rückschläge erleiden, bis wir den Kurs ändern und unsere gemeinsame Zivilisation in eine neue Richtung bewegen?", fragte der US-Vizepräsident. Keine Herausforderung sei derzeit so dringlich wie die "massenweise Migration", die in Deutschland zu diesem "Horror" geführt habe.

Hebestreit betonte, die deutschen Bürgerinnen und Bürger würden entscheiden, "wen sie wählen" und müssten "sich nicht von anderen Ratschläge geben lassen". Er äußerte sich noch vor der Vance-Rede in München mit Blick auf dessen Ankündigungen im "Wall Street Journal" zur AfD. Er habe nicht vor, "hysterisch" auf die Äußerungen von Vance zu reagieren, sagte der Regierungssprecher. Es habe sich aber als gute Praxis erwiesen, "dass man sich nicht in die inneren Angelegenheiten eines befreundeten Landes einmischt". Denn es sei auch manchmal so, "dass man nicht den vollen Überblick einer politischen Debatte hat".

Die einzigen, die die deutsche Bundestagswahl entscheiden würden, "so wie in jeder Demokratie, sind die deutschen Wählerinnen und Wähler", sagte auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Rande der Sicherheitskonferenz. "Und zum Glück leben wir in einer Demokratie." Dies könne sie "in diesen Tagen, wo wir weltweit erleben, dass andere dafür ihr Leben geben, frei wählen zu können, gar nicht oft genug unterstreichen."

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisierte Vance scharf. "Die Forderung zeigt ein fragwürdiges Demokratieverständnis", sagte Kiesewetter dem "Handelsblatt". Sie sei "eine ungehörige Einmischung in die Angelegenheiten demokratischer Partner."

AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel begrüßte die Äußerungen des amerikanischen Vizepräsidenten. Dieser fordere "ein Ende der Brandmauer", schrieb Weidel im Onlinedienst X. "Auch die Trump-Regierung hat erkannt, dass es eine Migrationswende nur mit der AfD gibt."

T.M.Dan--TFWP