The Fort Worth Press - Libanon: Mehr als 350 Tote bei massiven israelischen Luftangriffen

USD -
AED 3.673042
AFN 64.000368
ALL 81.264432
AMD 360.340403
ANG 1.789785
AOA 917.000367
ARS 1545.506907
AUD 1.457418
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.75029
BBD 2.013844
BDT 124.537437
BGN 1.747831
BHD 0.377772
BIF 2991.837758
BMD 1
BND 1.281347
BOB 11.99429
BRL 5.497604
BSD 0.999897
BTN 93.858629
BWP 13.774679
BYN 2.994523
BYR 19600
BZD 2.011053
CAD 1.41288
CDF 2315.000362
CHF 0.820095
CLF 0.024862
CLP 978.510396
CNY 6.688504
CNH 6.67222
COP 3244.78
CRC 453.465426
CUC 1
CUP 23.998962
CVE 98.678647
CZK 21.83704
DJF 177.720393
DKK 6.70758
DOP 60.760377
DZD 136.369631
EGP 53.824304
ERN 15
ETB 164.116992
EUR 0.89729
FJD 2.265604
FKP 0.741654
GBP 0.748912
GEL 2.60504
GGP 0.741654
GHS 11.683738
GIP 0.741654
GMD 74.503851
GNF 8856.154607
GTQ 7.64085
GYD 209.627114
HKD 7.839565
HNL 26.875436
HRK 6.76901
HTG 131.052321
HUF 326.029504
IDR 18109.35
ILS 3.18593
IMP 0.741654
INR 93.95675
IQD 1515.921743
IRR 1891353.000352
ISK 122.730386
JEP 0.741654
JMD 158.687685
JOD 0.70904
JPY 158.23504
KES 129.880385
KGS 87.447804
KHR 4073.961373
KMF 441.00035
KPW 899.999961
KRW 1362.590383
KWD 0.31094
KYD 0.833408
KZT 448.201333
LAK 22494.272623
LBP 89542.808303
LKR 332.502562
LRD 169.993019
LSL 16.535754
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.398697
MAD 9.7739
MDL 17.8737
MGA 4543.684976
MKD 55.217614
MMK 2099.952938
MNT 3601.972253
MOP 8.072028
MRU 40.368171
MUR 47.030378
MVR 15.455039
MWK 1733.939535
MXN 18.634185
MYR 4.058704
MZN 63.910377
NAD 16.536864
NGN 1347.090377
NIO 36.79922
NOK 9.46256
NPR 150.173627
NZD 1.804645
OMR 0.384498
PAB 0.999964
PEN 3.444468
PGK 4.556905
PHP 63.100504
PKR 276.535369
PLN 3.940875
PYG 6249.384815
QAR 3.654602
RON 4.789804
RSD 105.542038
RUB 82.000386
RWF 1475.916015
SAR 3.754695
SBD 8.051718
SCR 14.047318
SDG 601.503676
SEK 9.893265
SGD 1.28278
SHP 0.745545
SLE 22.910371
SLL 20969.504398
SOS 571.446471
SRD 37.583504
STD 20697.981008
STN 21.925605
SVC 8.748764
SYP 13001.999685
SZL 16.531226
THB 33.545038
TJS 9.224126
TMT 3.51
TND 2.991995
TOP 2.40776
TRY 50.15585
TTD 6.780829
TWD 32.784204
TZS 2642.503628
UAH 45.297
UGX 4089.81484
UYU 40.226773
UZS 11931.108854
VES 893.769038
VND 25582.5
VUV 119.513361
WST 2.778515
XAF 588.583931
XAG 0.01927
XAU 0.00024634941
XCD 2.70255
XCG 1.801976
XDR 0.707052
XOF 588.583931
XPF 106.728476
YER 236.175037
ZAR 16.54567
ZMK 9001.203584
ZMW 20.318702
ZWL 321.999592
SSP 5745.196153
MXV 2.096419
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Libanon: Mehr als 350 Tote bei massiven israelischen Luftangriffen
Libanon: Mehr als 350 Tote bei massiven israelischen Luftangriffen / Foto: © AFP

Libanon: Mehr als 350 Tote bei massiven israelischen Luftangriffen

Es waren die folgenschwersten Attacken seit knapp einem Jahr: Israel ist am Montag mit massiven Luftangriffen gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon vorgegangen. 356 Menschen seien dabei getötet worden, teilte die libanesische Regierung mit. Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben mehr als 1300 Ziele an, um militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören. Die proiranische Miliz feuerte ihrerseits erneut Geschosse Richtung Israel ab. Die Verschärfung des Konflikts rief international große Besorgnis hervor.

Textgröße:

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministers Firass Abiad waren auch 24 Kinder unter den Todesopfern. Mehr als 1200 Menschen seien bei den Angriffen auf "Städte und Dörfer im Südlibanon, der Bekaa-Ebene und in Baalbek" im Osten zudem verletzt worden, sagte Abiad.

Israel hatte am Morgen "umfangreichere und präzisere" Angriffe gegen die Hisbollah angekündigt und die libanesische Bevölkerung aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Tausende Familien in den betroffenen Gebieten ergriffen die Flucht.

Die israelische Armee teilte mit, sie habe bei ihren Luftangriffen "Gebäude, Fahrzeuge und Infrastruktur" der Hisbollah-Miliz ins Visier genommen, "wo Raketen, Lenkwaffen, Raketenwerfer und Drohnen eine Gefahr" für Israel dargestellt hätten.

Ein Angriff im Süden Beiruts galt offenbar dem Hisbollah-Kommandeur der südlichen Front, Ali Karake. Die Nummer drei in der Militärführung der Hisbollah sei aber wohlauf und "an einem sicheren Ort", teilte die Miliz später mit.

In der israelischen Hafenstadt Haifa gab es am Montagabend Luftalarm. "Sirenen heulten in der Stadt Haifa und umliegenden Gebieten im Norden Israels", teilte die israelische Armee mit. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah, wie Bewohner von Haifa in Schutzunterkünfte rannten.

Armeeangaben zufolge drangen im Laufe des Tages rund 180 Geschosse und eine Drohne in den israelischen Luftraum über Nordisrael ein. Die meisten Geschosse seien entweder von Israels Raketenabwehrschirm Iron Dome abgefangen worden oder in unbewohnten Gebieten niedergegangen, hieß es. Die Hisbollah hatte zuvor erklärt, sie habe als Reaktion auf den israelischen Beschuss mindestens fünf Ziele in Israel bombardiert.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, die Strategie der Armee ziele darauf ab, "das Sicherheitsgleichgewicht und die Machtverhältnisse im Norden zu ändern". Israel wolle Bedrohungen zuvorkommen, anstatt auf sie zu "warten".

Der Konflikt zwischen Israel und der mit der radikalislamischen Hamas verbündeten Hisbollah hatte sich in den vergangenen Tagen nochmals verschärft. Mit einem gezielten Luftangriff tötete die israelische Armee in Beirut mehrere ranghohe Hisbollah-Kommandeure, zudem gab sie die Zerstörung tausender Raketenabschussrampen im Südlibanon bekannt.

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich der Konflikt durch die Explosionen von hunderten Pagern und Walkie-Talkies der Miliz im Libanon zugespitzt. Die Hisbollah macht Israel für die Explosionen verantwortlich. Israel selbst äußerte sich nicht zur Urheberschaft der Explosionen, durch die 39 Menschen starben und tausende weitere verletzt wurden.

Die jüngsten israelischen Angriffe wurden vom Libanon und anderen arabischen Staaten scharf verurteilt. Der libanesische Regierungschef Nadschib Mikati sagte, Israels Strategie ziele darauf ab, "libanesische Dörfer und Städte zu vernichten".

Der Iran warnte Israel vor "gefährlichen Konsequenzen". Außenministeriumssprecher Nasser Kanani nannte die jüngsten israelischen Angriffe "wahnsinnig". Irans Präsident Massud Peseschkian warf Israel vor, einen "größeren Konflikt" zu wollen.

Ägyptens Außenministerium forderte ein "sofortiges Eingreifen" der "internationalen Mächte und des UN-Sicherheitsrats". Die "gefährliche Eskalation" durch Israel müsse gestoppt werden. Die Türkei warf Israel vor, "die ganze Region ins Chaos stürzen" zu wollen.

Die Verschärfung des Konflikts dürfte eines der bestimmenden Themen bei der UN-Generaldebatte in New York sein, die am Dienstag beginnt. Die Lage sei "extrem angespannt", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Es komme jetzt auf "konkrete Schritte der Deeskalation" an. Der Irak forderte ein Dringlichkeitstreffen der arabischen Delegationen in New York. US-Präsident Joe Biden sagte in Washington, seine Regierung "arbeite an einer Deeskalation".

UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich am Montag "zutiefst beunruhigt" über die zivilen Opfer im Libanon. Er hatte zuvor bereits die Besorgnis geäußert, dass der Libanon zu einem "weiteren Gaza" werden könnte. Der Krieg im Gazastreifen war am 7. Oktober durch einen beispiellosen Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ausgelöst worden, bei dem nach israelischen Angaben mindestens 1205 Menschen getötet und 251 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden.

Nach Angaben der Hamas, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden im Zuge der israelischen Offensive als Reaktion auf den Angriff bislang mehr als 41.400 Menschen im Gazastreifen getötet.

S.Jordan--TFWP