The Fort Worth Press - Russland geht mit zunehmender Härte gegen ukrainische Großstädte vor

USD -
AED 3.672498
AFN 62.494362
ALL 82.063658
AMD 368.010025
ANG 1.79046
AOA 917.999921
ARS 1400.989497
AUD 1.39357
AWG 1.8
AZN 1.714378
BAM 1.679757
BBD 2.014017
BDT 122.75624
BGN 1.66992
BHD 0.377553
BIF 2970.867616
BMD 1
BND 1.277548
BOB 6.909494
BRL 5.013297
BSD 0.999966
BTN 95.177525
BWP 13.442809
BYN 2.748853
BYR 19600
BZD 2.011096
CAD 1.38015
CDF 2255.000153
CHF 0.782645
CLF 0.022808
CLP 897.704285
CNY 6.79475
CNH 6.783605
COP 3654.2
CRC 455.021729
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.701719
CZK 20.832194
DJF 177.719779
DKK 6.41682
DOP 58.831613
DZD 133.111445
EGP 52.218298
ERN 15
ETB 161.221035
EUR 0.858849
FJD 2.198801
FKP 0.74448
GBP 0.74045
GEL 2.659913
GGP 0.74448
GHS 11.610011
GIP 0.74448
GMD 72.496955
GNF 8763.763162
GTQ 7.624921
GYD 209.20865
HKD 7.83454
HNL 26.603913
HRK 6.471298
HTG 130.941134
HUF 306.065018
IDR 17720.5
ILS 2.880795
IMP 0.74448
INR 95.228701
IQD 1309.926654
IRR 1323400.000453
ISK 123.340132
JEP 0.74448
JMD 157.600691
JOD 0.709019
JPY 158.891978
KES 129.608022
KGS 87.4501
KHR 4011.714791
KMF 424.999677
KPW 900.000037
KRW 1511.379886
KWD 0.30932
KYD 0.833348
KZT 473.332532
LAK 21918.855317
LBP 89567.308518
LKR 323.986121
LRD 182.987787
LSL 16.326245
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374454
MAD 9.201178
MDL 17.359191
MGA 4201.521892
MKD 52.94825
MMK 2099.596302
MNT 3579.037371
MOP 8.068777
MRU 39.98832
MUR 47.279735
MVR 15.394181
MWK 1733.943693
MXN 17.274898
MYR 3.952604
MZN 63.866847
NAD 16.326245
NGN 1372.050341
NIO 36.801965
NOK 9.24562
NPR 152.283697
NZD 1.702375
OMR 0.384496
PAB 0.999966
PEN 3.405878
PGK 4.362987
PHP 61.333032
PKR 278.412491
PLN 3.63337
PYG 6200.10564
QAR 3.655992
RON 4.502298
RSD 100.838014
RUB 71.449982
RWF 1462.459419
SAR 3.740134
SBD 8.045182
SCR 13.738458
SDG 600.495312
SEK 9.28039
SGD 1.276745
SHP 0.746601
SLE 24.600064
SLL 20969.502105
SOS 571.482557
SRD 37.119005
STD 20697.981008
STN 21.041964
SVC 8.750021
SYP 110.524992
SZL 16.322552
THB 32.460498
TJS 9.204614
TMT 3.5
TND 2.923115
TOP 2.40776
TRY 45.69184
TTD 6.786677
TWD 31.40703
TZS 2609.085021
UAH 44.283886
UGX 3769.517495
UYU 39.936788
UZS 12003.366714
VES 526.210498
VND 26356
VUV 118.84935
WST 2.724798
XAF 563.372383
XAG 0.012794
XAU 0.000219
XCD 2.70255
XCG 1.802137
XDR 0.700859
XOF 563.374802
XPF 102.427126
YER 238.649989
ZAR 16.29716
ZMK 9001.190257
ZMW 18.824398
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    0.0000

    4523.2

    0%

  • DAX

    500.5400

    25389.1

    +1.97%

  • SDAX

    134.9800

    18871.93

    +0.72%

  • TecDAX

    60.4000

    4096.49

    +1.47%

  • MDAX

    699.6300

    32807.9

    +2.13%

  • Euro STOXX 50

    176.3400

    6136.66

    +2.87%

  • EUR/USD

    0.0041

    1.1646

    +0.35%

Russland geht mit zunehmender Härte gegen ukrainische Großstädte vor
Russland geht mit zunehmender Härte gegen ukrainische Großstädte vor

Russland geht mit zunehmender Härte gegen ukrainische Großstädte vor

Eine Woche nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine geht Russland mit immer größerer Härte gegen die Großstädte des Landes vor. Nach der Einnahme der Hafenstadt Cherson attackierten die russischen Streitkräfte am Donnerstag unter anderem die Städte Tschernihiw und Mariupol. Kreml-Chef Wladimir Putin erklärte, die "besondere Militäroperation" in der Ukraine verlaufe "streng nach Plan". Kiew und Moskau einigten sich derweil auf die Schaffung humanitärer Korridore.

Textgröße:

Von der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim aus rückten russische Panzer-Kolonnen am Donnerstag weiter in die südukrainische Region Cherson vor. Die gleichnamige Regionalhauptstadt war am Vortag von Russland erobert worden.

Im 120 Kilometer entfernten Tschernihiw griffen russische Soldaten nach ukrainischen Behördenangaben am Donnerstag Wohngebiete an. Den Rettungsdiensten zufolge wurden dabei zwei Schulen sowie ein Wohnhochhaus getroffen, 33 Menschen wurden getötet.

Dramatisch war die Lage auch in der strategisch wichtigen Hafenstadt Mariupol. Deren Bürgermeister Wadym Boitschenko warf Russland im Messengerdienst Telegram vor, Mariupol belagern zu wollen - und dabei die Blockade Leningrads - des heutigen St. Petersburg - durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg als Vorbild zu nehmen.

Unter anderem habe die russische Armee Brücken und Züge zerstört, "um uns daran zu hindern, unsere Frauen, Kinder und alten Menschen herauszubringen", erklärte Boitschenko. Mariupol mit seinen mehr als 400.000 Einwohnern ist derzeit sowohl von der Strom- als auch von der Wasserversorgung abgeschnitten.

Während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates sagte Putin am Donnerstagabend, der Vormarsch in der Ukraine verlaufe wie geplant. Russland befinde sich "im Krieg mit Neonazis". Er werde "niemals" seine "Überzeugung aufgeben, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind".

Putin kündigte finanzielle Entschädigungen für die Familien von in der Ukraine getöteten oder verletzten russischen Soldaten an. Moskau hatte erstmals am Mittwoch Angaben zu den eigenen Verlusten in dem Krieg gemacht. Demnach wurden bislang 498 russische Soldaten getötet und fast 1600 weitere verletzt. Die Ukraine spricht dagegen von tausenden getöteten russischen Soldaten.

Eine zweite Verhandlungsrunde zwischen Vertretern Kiews und Moskaus an der Grenze zwischen Polen und Belarus endete am Donnerstag nach wenigen Stunden. "Leider gibt es noch nicht die von der Ukraine benötigten Ergebnisse", schrieb der ukrainische Unterhändler Mychailo Podoljak anschließend auf Twitter. Beide Seiten hätten sich lediglich auf die Schaffung humanitärer Korridore verständigt, um Zivilisten aus Kriegsgebieten herausholen zu können. Wie genau die Ausreise von Zivilisten über die Korridore ablaufen soll, war zunächst unklar.

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj appellierte erneut an den Westen, weitere Waffen an sein Land zu liefern, darunter auch Kampfjets. Die Europäer warnte er vor weiteren Plänen Putins: "Wenn wir nicht mehr sind, Gott bewahre, dann werden Lettland, Litauen und Estland die nächsten sein." Bedroht seien alle Länder "bis hin zur Berliner Mauer, glauben Sie mir".

Wegen des Kriegs in der Ukraine befinden sich nach UN-Angaben bereits mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat nach Angaben seines Chefermittlers Karim Khan Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in der Ukraine aufgenommen. Die USA und Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International werfen Russland den Einsatz von international geächteten Streubomben in dem Konflikt vor.

F.Carrillo--TFWP